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Thema: Microsoft bietet virtuelle Linux-Maschinen in Azure-Cloud an

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Pinky am Mi, 13. Juni 2012 um 13:21 #

Linux steht in Konkurrenz zu Windows XP/Vista/7, Android in Konkurrenz zu Windows Mobile.

1 Android ist Linux.
2 Hat Linux auch auf Großrechnern und Servern die Nase vorne und lässt Windows irgendwo auf den hinteren Rängen zurück.

die Oberfläche und Funktionalität von Android taugt genauso wenig

Android hat Windows überholt und damit ist Linux das meistverbreiteste OS der Welt. Das ist Fakt.

Frage ist nur zu welchem Zeitpunkt Apple Microsoft überholt. Dürfte auch nur noch eine Frage der Zeit sein.

mit einem Desktop-Linux

Es gibt kein "einem Desktop-Linux". Es gibt Window Manager, es gibt Desktop Manager, es gibt die Möglichkeit die miteinander zu kombinieren. Es gibt Wayland, es gibt Framebuffer und es gibt X11. Du kannst eine Anwendung sogar ohne "einem Desktop-Linux" laufen lassen.

Was du wahrscheinlich meinst sind Desktop-Distributionen wie Suse, Ubuntu oder Fedora. Nur gibt es die nicht nur allesamt als Server-versionen sondern sie haben auch noch alle ganz andere "Desktop-Linux" vorinstalliert.

Begreife Android einfach als Linux-Distribution und dir geht eventuell ein Licht auf.

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    Von Andre am Mi, 13. Juni 2012 um 16:22 #

    >> Android hat Windows überholt und damit ist Linux das meistverbreiteste OS der Welt. Das ist Fakt.
    >> Begreife Android einfach als Linux-Distribution und dir geht eventuell ein Licht auf.

    Auf Handys/Tablets mit TouchBenutzung ja - auf Desktop-PCs mit 17" oder größeren Displays und Tastatur/Maus als Eingabegeräte wohl kaum !


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      Von hm am Mi, 13. Juni 2012 um 17:16 #

      lies nochmals den Text des Vorposters.. Desktop-PC's sind schon fast obsolet

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        Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 03:16 #

        Ich habe immer noch einen Desktop-PC und werde auch noch in 10 Jahren einen Desktop-PC haben.

        Und diejenigen, die keinen Desktop-PC mehr haben, die haben ein klassisches Notebook und da ist auch Windows die Plattform Nr 1.


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          Von Schorch am Do, 14. Juni 2012 um 06:48 #

          Ich kenne jemanden der hat dasselbe über seine Schreibmaschinen gesagt und ist dann doch vor ein paar Jahren auf einen dieser neumodischen Computer gewechselt.

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            Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 12:39 #

            Sehr dämlicher Vergleich.


            Der Computer hat die Schreibmaschine deswegen verdrängt, weil er in ihrem Gebiet nicht nur besser ist, sondern auch mehr kann.


            Ein Tablet oder Smartphone ist mit Ausnahme der Mobilität in keinem Punkt besser als ein Desktop/NB Computer, es kann sogar deutlich weniger.

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    Von Alzheimer am Mi, 13. Juni 2012 um 17:32 #

    Android hat nicht einfach nur einen anderen Windowmanager.

    Es nutzt einen gepatchten Linux-Kernel und ein abgespecktes GNU-Grundsystem. Alles darüber ist komplett anders gelöst als bei einem System mit herkömmlichem Window-Manager.

    Von dem was eine X11-Anwendung bräuchte, um zu laufen, ist auf dem System so gut wie nichts vorhanden.

    Wenn man es so will hat Linux durch Android einen hohen Marktanteil. Durch Android ist aber im Desktop-Segment nichts gewonnen. Das sind zwei paar Schuhe und ein Serversystem ist ein drittes paar Schuhe.

    Desktop-Systeme werden zum Arbeiten gebraucht - gestern, heute und zukünftig. Und so lange Linux auf herkömmlichen Systemen mit X11 und einem Window-Manager keinen Fuß fasst, wird dieses Marktsegment Microsoft-dominiert bleiben. Für den Windows-Desktop sind Smartphones und Tablets genauso wenig eine Konkurrenz, wie Fernseher oder Waschmaschinen mit Linux-Firmware.

    Ebenso wenig werden die Leute alle ihre Daten fremden Händen anvertrauen, um in der Cloud eines kommerziellen Anbieters ihre Daten zu speichern und verarbeiten zu lassen.

    Oder glaubst du, in Zukunft liegt in jedem Büro nur noch ein Tablet herum, an dem die Mitarbeiter im Zehnfingersatz den ganzen Tag Texte auf den Touchscreen klimpern, wobei ein großer Bildchirm und sämtliche Peripheriegeräte überflüssig geworden sind?

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      Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 03:24 #

      Genau so ist es.

      Außerdem lassen sich viele hier von den reinen Verkaufszahlen täuschen.

      Selbst wenn in 3 Jahren ein Großteil der Kunden nur noch Tablets kauft, so wird die Marktführerschaft der Desktop Systeme mit Windows drauf nicht geschmälert.

      Denn niemand wirft seinen alten PC weg, wenn er für typische Office Sachen so schnell ist, dass ein Update kaum einen Sinn macht.

      Es verschiebt sich also lediglich die Nutzungszeit, Marktführer bleiben die Desktopsysteme weiterhin.
      Zumal auch die hohen Verkaufszahlen bei Tabletverkäufe nur eine vorübergehende Sache ist, sobald jeder ein Tablet hat, werden die Verkaufszahlen wieder sinken.

      Das ist bei Handys heute auch schon so.
      Alle zwei-drei Jahre neue Handys kaufen doch nur noch die dummen, die dem Konsumwahn verfallen sind, der Rest nutzt die alten Handys weiter bis sie den Geist aufgeben oder der Akku hinüber ist.

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        Von Quader am Do, 14. Juni 2012 um 07:12 #

        > Marktführer bleiben die Desktopsysteme weiterhin.

        Wie wieter oben schon angemerkt, sind Desktopsysteme bereits nicht mehr Marktführer. Android hat Windows, Phones haben Desktops, bereits überholt.

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      Von Quader am Do, 14. Juni 2012 um 07:10 #

      > Es nutzt einen gepatchten Linux-Kernel

      So wie Ubuntu, debian, Suse, RedHat auch?

      > und ein abgespecktes GNU-Grundsystem.

      Linux != GNU deswegen je nach Bedarf GNU/Linux oder Linux. Hier, mein lieber verpeilter Alzheimer, geht es um Linux und nicht GNU.

      > Von dem was eine X11-Anwendung bräuchte, um zu laufen, ist auf dem
      > System so gut wie nichts vorhanden.

      Das gilt für jedes Server-Linux auf dem X11 nicht installiert ist, für jedes Wayland auf dem dre X11-Client nicht installiert wurde und für jedes Framebuffer Setup.

      Linux != X11. Hier, mein lieber verpeilter Alzheimer, geht es um Linux und nicht X11.

      > Wenn man es so will hat Linux durch Android einen hohen Marktanteil.
      > Durch Android ist aber im Desktop-Segment nichts gewonnen. Das
      > sind zwei paar Schuhe und ein Serversystem ist ein drittes paar
      > Schuhe.

      Es geht dir also um die getrennte Betrachtung von Segmenten unter Ausblendung des großen Bildes? Das halte ich gerade bezogen auf unser Diskussionsthema, Windows 8 und Linux, für wenig sinnig.

      Windows 8 ist der Versuch von Microsoft 4 verschiedene Segmente (Desktop, Server, Phone und Tablet) mit derselben Lösung, demselben Produkt zu besetzen. Weg von dem ein Produkt pro Segment hin zu einem Produkt für alle Segmente.

      Linux macht das schon immer so. Es gibt kein Linux für Server, Linux für Phones, Linux für Desktops. Es gibt einen Kernel der die Grundlage für das alles ist. Darauf aufbauend werden dann weiterführende Lösungen entwickelt. Natürlich mit branchen-/segmentspezifischen Patches. Im Idealfall, und wohl auch im Regelfall, fliessen diese Patches jedoch wieder zurück in die gemeinsame Basis.

      Kostenbündulung, Synagieeffekte, usw.

      > Oder glaubst du, in Zukunft liegt in jedem Büro nur noch ein Tablet
      > herum, an dem die Mitarbeiter im Zehnfingersatz den ganzen Tag Texte
      > auf den Touchscreen klimpern, wobei ein großer Bildchirm und
      > sämtliche Peripheriegeräte überflüssig geworden sind?

      Du kannst bereits heute ein großer Bildchirm und sämtliche Peripheriegeräte an ein Tablet oder ein Phone anschliessen.

      Es wird tatsächlich davon ausgegangen, dass die grossen stationären Desktoprechner also die boliden Gehäuse die man kaum handlich transportieren kann, vollkommen abgelöst werden.

      Laptops, Notebooks und Tablets gehen schon in die richtige Richtung. Die Richtung ist: Kleiner, Transportabler, weniger Stromverbrauch, leiser.

      Phones oder Armbanduhren haben eigentlich die ideale Größe. Das Problem hier ist nicht die Hardware sondern die Mensch-Maschinen-Schnittstelle. Unsere plumpen Hände brauchen riesige Tastaturen. Unsere klobigen Augen riesige Bildschirme. Ich glaube daran, daß das beides innerhalb von 15 Jahren gelöst ist.

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        Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 12:43 #

        Phones oder Armbanduhren haben eigentlich die ideale Größe. Das Problem hier ist nicht die Hardware sondern die Mensch-Maschinen-Schnittstelle. Unsere plumpen Hände brauchen riesige Tastaturen. Unsere klobigen Augen riesige Bildschirme. Ich glaube daran, daß das beides innerhalb von 15 Jahren gelöst ist.

        LOL

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