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Fr, 15. Juni 2012, 08:26

Software::Kommunikation

Skype 4.0 für Linux

Lange war Skype für Linux nur in den Versionen 2.x erhältlich, während die VoIP-Software für andere Systeme munter weiter entwickelt wurde. Jetzt haben die Entwickler etwas aufgeschlossen, überspringen Skype 3.x und bieten den Skype-Client für Linux gleich in der Version 4.0 an.

Skype.com

Skype ging im vergangenen Jahr an Microsoft, umso überraschender ist es, dass die Linux-Version weiterentwickelt wurde. Skype 4.0 bekam den etwas sperrigen Codenamen »Four Rooms for Improvement« verpasst. Bahnbrechende Neuerungen gibt es nicht, aber viele Ecken und Kanten wurden abgerundet und das Erscheinungsbild etwas gefälliger gemacht.

Zu den auffälligsten Änderungen gehören die aufpolierten Oberflächen. Unter anderem zählen eine neue Anruf-Ansicht und eine verbesserte Chat-Synchronisation dazu. Telefonnummern lassen sich jetzt in den Profilen speichern und abrufen und die Präsenz-Icons und Emoticons wurden überarbeitet. In der neuen Konversations-Ansicht können Anwender alle Chats in einem einzigen Fenster verwalten. Falls Anwender sich damit nicht anfreunden wollen, können sie auch wieder zu der alten Mehr-Fenster-Lösung zurückkehren oder einzelne Chats in eigenen Fenstern separieren. Mit Tschechisch und Norwegisch wurde die Oberfläche gleich in zwei neue Sprachen lokalisiert.

Die Gesprächsqualität hat sich laut den Entwicklern hörbar verbessert, ebenso wurde die Qualität bei Videotelefonaten gesteigert. Version 4.0 soll mehr Kameras unterstützen. Das neue Skype beansprucht, stabiler zu laufen und vorhandene Chat-Historien schneller zu laden.

Skype ist nach wie vor Closed-Source-Software. Die aktuelle Version ist in über 20 Sprachen erhältlich und wird als Binärpaket für Debian Squeeze, Ubuntu 10.04 (jeweils 32 und 64 Bit) sowie Fedora 16 und OpenSuse 12.1 (nur 32 Bit) auf der Downloadseite des Projekts angeboten.

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