Nana, so hoffnungslos ist es nicht. Es gibt diverse Wege, diese Problem vorruebergehend zu loesen. Eine Moeglichkeit ist, Wayland im Vollbild auf einem XServer laufen zu lassen. Was furchtbar klingt und nach Overhead riecht, ist gar nicht so schlimm. Da Wayland fast alles uebernimmt und den Fensterinhalt per DRI am XServer vorbeischickt, gibt es dennoch Geschwindigkeitsvorteile durch Wayland. Es sind auch weniger Kontextwechsel noetig, da Wayland das Fenstermanagement uebernimmt. Nur den XServer wird man auf die Art nicht los Dann habe ich von einer Moeglichkeit gehoert, einen duennen wrapper fuer den proprietaeren Blob zu schreiben, damit waere dann auch kein XServer mehr noetig. Der fglrx ist sowieso so ein Mist, dass viele Leute unter X bereits den freien Treiber verwenden, wenn sie nicht auf die volle Leistung der Grafikkarte angewiesen sind.
Dann gilt zu bedenken, dass Wayland und X durchaus eine lange Zeit koexistieren koennen und dass sich Wayland noch Zeit zur Entfaltung lassen kann. Einfach noch ein paar Jahre warten und schauen, wie sich die Treibersituation bis dahin geaendert hat.
Vorgesehen war doch Wayland und XServer als Client, damit wäre kein prop. Treiber möglich, auch nicht mit Kompatibilitätsschicht, wenn der Treiber weiterhin X unterstützen soll. Deine Variante höre ich zum ersten, wie das ohne Performanzverlust gehen soll, ist mir nicht klar. Ist ja nicht so, dass DRI2 ohnehin den meisten X Kram bereits umgeht. Und noch ein Punkt zu fglrx, bei einigen Karten mag die Performanz ausreichen, aber wenn ich die Wahl habe, zwischen 30FPS und 22FPS oder die Vielfaches an Mehrleistung und Feature Set warum soll ich mich dann für den stets langsameren radeon Treiber entscheiden. Das ist doch dämlich.
aber wenn ich die Wahl habe, zwischen 30FPS und 22FPS oder die Vielfaches an Mehrleistung und Feature Set warum soll ich mich dann für den stets langsameren radeon Treiber entscheiden.
Hört sich doch ganz gut an: Wayland als X-Client, um die Treiber benutzen zu können und X als Wayland-Client um die Gui-Toolkits und Netzwerktransparenz nutzen zu können.
Als Compositing Manager könnte man dann noch einfach X benutzen, der einen Compositing-Manager benutzt, dann bekommt man das Compositing auch für lau.
Ich würde dann weiters vorschlagen, für die ganzen Eingabe-Geräte, (Maus, Tastatur, Grafik-Tablett, Touchscreen), könnte man bestimmt auch noch irgendwie ne eigene X-Instanz laufen lassen, damit auch hier die Kompatibiltität gegeben ist.
Wayland könnte dann noch X für die Fensterverwaltung benutzen, damit die ganzen Fenster-Manager noch wie gewohnt funktionieren.
Die Aufwärtskompatibilität könnte man auch einfach realisieren: Wenn es ein Feature gibt, dass nur unter Wayland läuft aber nicht unter X, fügen wir einfach noch nen Wayland-Client zum X-Client, des Wayland-Server-Client, des X-Servers hinzu. Kein Problem.
Und wenn es einen Treiber gibt der nur unter Wayland läuft, fügen wir einfach nen Wayland-Server hinzu der Parallel zum X-Server läuft, dann ist halt der Wayland-Client, mal ein Client von X oder von Wayland. Warum auch nicht.
Hach ja, herrliche Zeiten stehen uns bevor, sag ich euch.
Das AMD/ATI und NVidia (noch) nicht mit ziehen ist schon ein Problem, Intel wird wenig Probleme machen, da Intel ja selbst die Entwicklung fördert, eher forciert. Selbst ihren EMGD haben sie auch für Wayland/MeeGo angepasst, okay, was bei Tizen jetzt passiert wird man noch sehen.
Vielleicht wird es ja irgendwann einfacher einen Treiber für Wayland zu schreiben als für X11. Bleibt aber alles ab zu warten. So schnell wird da sicher nichts passieren. X11 hat ja auch Jahre gebraucht bis man es problemlos konfigurieren konnte.
Von Ist wie bei PulseAudio am So, 17. Juni 2012 um 06:40 #
Ebend! Xorg nutzen bis was besseres kommt... ;-)
Ha, schön wärs.
Die Distris werden Wayland einfach irgendwann in der Betaphase einführen und X somit ersetzen, so damit das ewige Baustellenimage unter Linux erhalten bleiben kann.
Wer dann X will, der muss sich händisch selbst drum kümmern.
War in der Frühphase von PulseAudio ganz genauso und ist überall auch sonst ganz genauso.
Ich nutze Fedora und habe eine Radeon HD Karte. Der prop. Treiber funktioniert schon seit Beginn von F16 nicht mehr korrekt und ich werde diesem instabilen Ding auch keine Träne nachweinen. Komme trotzdem mit meinen Netbook auf etwa 2,5 Stunden Akkulaufzeit und verliere somit im Schnitt 0,5-1 Stunde(n) und damit kann ich wirklich gut leben.
Von lklklklklklkkl am Fr, 15. Juni 2012 um 20:53 #
Das ist zur Zeit nur für Nvidianutzer ein Problem, da Nouveau für noch zuviele Nvidia-Grafikchips bestenfalls eine Art stabiles 2D-Erlebnis ermöglicht. Es wird zwar langsam besser, aber aufgrund der Unterstützungsverweigerung Nvidias dauert das im Vergleich zu Radeons eben viel länger.
Die meisten Intel- und Radeon-Grafikchips laufen unter Linux allerdings hervorragend und stabil in 2D und 3D.
Ich habe mittlerweile alle Nvidia-Grafikkarten aus meinen Rechnern verbannt, immerhin sechs Stück. Als Nutzer, der sehr gerne freie Software einsetzt, schone ich so meine Nerven.
Die meisten Intel- und Radeon-Grafikchips laufen unter Linux allerdings hervorragend und stabil in 2D und 3D.
Hervorragend ist maßlos übertrieben. Mäßige 3D Unterstützung, keine vernünftige Videobeschleunigung, kein GPU-Computing (bzw. gerade mal die erste, grottenlahme OpenCL Implementation) und kein vernünftiges Powermanagement kann ich jetzt nicht gerade als hervorragend bezeichnen.
Ich habe mittlerweile alle Nvidia-Grafikkarten aus meinen Rechnern verbannt, immerhin sechs Stück. Als Nutzer, der sehr gerne freie Software einsetzt, schone ich so meine Nerven.
Das wird ja immer besser. Das einzige was wirklich die Nerven schont ist der binäre Nvidia Treiber. Die OSS Treiber (weder die von AMD noch der Nouveau) taugen ja noch nicht mal für einen HTPC.
da Nouveau für noch zuviele Nvidia-Grafikchips bestenfalls eine Art stabiles 2D-Erlebnis ermöglicht.
Schön wär's.
Ein Erlebnis ist das nicht, eher ein dahinschleichen.
Der 2d Desktop ist unter Nouveau unterträglich lahm, das ist so als wenn die ganze Beschleunigung aus ist und die CPU die Fenster in Software zeichnet. Vermutlich ist es auch genau so.
So lange Nvidia und AMD keine Wayland-Unterstützung in ihre kommerziellen Treiber einbauen wird dieses Ding eine Totgeburt bleiben.
Schade drum.
Nana, so hoffnungslos ist es nicht. Es gibt diverse Wege, diese Problem vorruebergehend zu loesen.
Eine Moeglichkeit ist, Wayland im Vollbild auf einem XServer laufen zu lassen. Was furchtbar klingt und nach Overhead riecht, ist gar nicht so schlimm. Da Wayland fast alles uebernimmt und den Fensterinhalt per DRI am XServer vorbeischickt, gibt es dennoch Geschwindigkeitsvorteile durch Wayland. Es sind auch weniger Kontextwechsel noetig, da Wayland das Fenstermanagement uebernimmt. Nur den XServer wird man auf die Art nicht los
Dann habe ich von einer Moeglichkeit gehoert, einen duennen wrapper fuer den proprietaeren Blob zu schreiben, damit waere dann auch kein XServer mehr noetig.
Der fglrx ist sowieso so ein Mist, dass viele Leute unter X bereits den freien Treiber verwenden, wenn sie nicht auf die volle Leistung der Grafikkarte angewiesen sind.
Dann gilt zu bedenken, dass Wayland und X durchaus eine lange Zeit koexistieren koennen und dass sich Wayland noch Zeit zur Entfaltung lassen kann. Einfach noch ein paar Jahre warten und schauen, wie sich die Treibersituation bis dahin geaendert hat.
Nicht gleich den Korn in die Flinte schuetten
Vorgesehen war doch Wayland und XServer als Client, damit wäre kein prop. Treiber möglich, auch nicht mit Kompatibilitätsschicht, wenn der Treiber weiterhin X unterstützen soll. Deine Variante höre ich zum ersten, wie das ohne Performanzverlust gehen soll, ist mir nicht klar. Ist ja nicht so, dass DRI2 ohnehin den meisten X Kram bereits umgeht.
Und noch ein Punkt zu fglrx, bei einigen Karten mag die Performanz ausreichen, aber wenn ich die Wahl habe, zwischen 30FPS und 22FPS oder die Vielfaches an Mehrleistung und Feature Set warum soll ich mich dann für den stets langsameren radeon Treiber entscheiden. Das ist doch dämlich.
Weil du keine andere Wahl hast.
Doch und die lautet:
Remove ATI, install NVidia
Hört sich doch ganz gut an: Wayland als X-Client, um die Treiber benutzen zu können und X als Wayland-Client um die Gui-Toolkits und Netzwerktransparenz nutzen zu können.
Als Compositing Manager könnte man dann noch einfach X benutzen, der einen Compositing-Manager benutzt, dann bekommt man das Compositing auch für lau.
Ich würde dann weiters vorschlagen, für die ganzen Eingabe-Geräte, (Maus, Tastatur, Grafik-Tablett, Touchscreen), könnte man bestimmt auch noch irgendwie ne eigene X-Instanz laufen lassen, damit auch hier die Kompatibiltität gegeben ist.
Wayland könnte dann noch X für die Fensterverwaltung benutzen, damit die ganzen Fenster-Manager noch wie gewohnt funktionieren.
Die Aufwärtskompatibilität könnte man auch einfach realisieren: Wenn es ein Feature gibt, dass nur unter Wayland läuft aber nicht unter X, fügen wir einfach noch nen Wayland-Client zum X-Client, des Wayland-Server-Client, des X-Servers hinzu. Kein Problem.
Und wenn es einen Treiber gibt der nur unter Wayland läuft, fügen wir einfach nen Wayland-Server hinzu der Parallel zum X-Server läuft, dann ist halt der Wayland-Client, mal ein Client von X oder von Wayland. Warum auch nicht.
Hach ja, herrliche Zeiten stehen uns bevor, sag ich euch.
Genau. Ganz nach dem Motto: "Man kann jedes Problem durch Hinzufügen einer weiteren Indirektionsstufe lösen".
Ich habe eine intel GPU, dafuer gibt es freie treiber. Die sollte man ohne Probleme portieren koennen
Das AMD/ATI und NVidia (noch) nicht mit ziehen ist schon ein Problem, Intel wird wenig Probleme machen, da Intel ja selbst die Entwicklung fördert, eher forciert. Selbst ihren EMGD haben sie auch für Wayland/MeeGo angepasst, okay, was bei Tizen jetzt passiert wird man noch sehen.
Vielleicht wird es ja irgendwann einfacher einen Treiber für Wayland zu schreiben als für X11.
Bleibt aber alles ab zu warten.
So schnell wird da sicher nichts passieren.
X11 hat ja auch Jahre gebraucht bis man es problemlos konfigurieren konnte.
Ebend!
Xorg nutzen bis was besseres kommt...
Ha, schön wärs.
Die Distris werden Wayland einfach irgendwann in der Betaphase einführen und X somit ersetzen, so damit das ewige Baustellenimage unter Linux erhalten bleiben kann.
Wer dann X will, der muss sich händisch selbst drum kümmern.
War in der Frühphase von PulseAudio ganz genauso und ist überall auch sonst ganz genauso.
Ich nutze Fedora und habe eine Radeon HD Karte. Der prop. Treiber funktioniert schon seit Beginn von F16 nicht mehr korrekt und ich werde diesem instabilen Ding auch keine Träne nachweinen.
Komme trotzdem mit meinen Netbook auf etwa 2,5 Stunden Akkulaufzeit und verliere somit im Schnitt 0,5-1 Stunde(n) und damit kann ich wirklich gut leben.
Das ist zur Zeit nur für Nvidianutzer ein Problem, da Nouveau für noch zuviele Nvidia-Grafikchips bestenfalls eine Art stabiles 2D-Erlebnis ermöglicht. Es wird zwar langsam besser, aber aufgrund der Unterstützungsverweigerung Nvidias dauert das im Vergleich zu Radeons eben viel länger.
Die meisten Intel- und Radeon-Grafikchips laufen unter Linux allerdings hervorragend und stabil in 2D und 3D.
Ich habe mittlerweile alle Nvidia-Grafikkarten aus meinen Rechnern verbannt, immerhin sechs Stück. Als Nutzer, der sehr gerne freie Software einsetzt, schone ich so meine Nerven.
Hervorragend ist maßlos übertrieben. Mäßige 3D Unterstützung, keine vernünftige Videobeschleunigung, kein GPU-Computing (bzw. gerade mal die erste, grottenlahme OpenCL Implementation) und kein vernünftiges Powermanagement kann ich jetzt nicht gerade als hervorragend bezeichnen.
Das wird ja immer besser. Das einzige was wirklich die Nerven schont ist der binäre Nvidia Treiber. Die OSS Treiber (weder die von AMD noch der Nouveau) taugen ja noch nicht mal für einen HTPC.
Schön wär's.
Ein Erlebnis ist das nicht, eher ein dahinschleichen.
Der 2d Desktop ist unter Nouveau unterträglich lahm, das ist so als wenn die ganze Beschleunigung aus ist und die CPU die Fenster in Software zeichnet.
Vermutlich ist es auch genau so.