Das Problem der Linux Community war, dass man sich zu lange drauf verlassen hat, dass sich die einst großen Distributoren wie SuSE und Redhat um eine erfolgreiche Vermarktung des Systems kümmern bzw. man ein paar Firmen mit Open Source Material füttern muss und diese den Rest schon machen.
Dies ging aber nur so lange gut, wie man schon aus dem Grund Geld für eine Linux-Distribution ausgegeben hat, weil man solch große Datenmengen nicht mal schnell downloaden konnte.
Heutzutage findet man keine Boxed-Distros mehr in jedem Buchladen und die Software-Hersteller haben auch nicht mehr die Möglichkeit, über die Vertriebswege der Distributoren (z.B. Lokigames über SuSE) an den Mann zu gelangen.
Wer im Linux-Umfeld Geschäfte machen möchte, ist heutzutage mehr auf sich allein gestellt und so einige "Marketing"-Aufgaben muss die Community mehr selbst übernehmen, als je zuvor.
Die meisten kostenlosen Distributionen, die man heute so kennt, wurden erst recht spät geboren. Zum Großteil schon zu jener Zeit, als die kommerziellen Distributoren ihr Geschäft schon längst aufgegeben haben bzw. sich noch einzig um Enterprise-Distros kümmern.
Von Red keinen Unsinn am Di, 19. Juni 2012 um 06:06 #
Ich bezog mich hier nicht auf die Distros, sondern die zwei großen Desktop Environments wie GNome und KDE. Das war oftmals ne Baustelle und dann, als das ganze endlich ausgereift war Stichwort Gnome 2 & KDE 3, hat man alles wieder über Bord geworfen und KDE 4 und GNome 3 entwickelt, zwei Desktops die keiner haben will. Dabei hätte es doch gereicht, nur bei den Libs etwas aufzuräumen und darauf Gnome 2 und KDE 3 aufzusetzen.
Dann waren da noch die frühzeitige Einführung von Pulse Audio, zu Zeiten als das noch gar nicht zuverlässig lief. Baustellen dieser Art gab es dann noch an vieler weiterer Software, so dass man sich nie sicher sein konnte, dass nach einem gewöhnlichen Update noch alles so funktioniert wie zuvor.
Das Problem der Linux Community war, dass man sich zu lange drauf verlassen hat, dass sich die einst großen Distributoren wie SuSE und Redhat um eine erfolgreiche Vermarktung des Systems kümmern bzw. man ein paar Firmen mit Open Source Material füttern muss und diese den Rest schon machen.
Dies ging aber nur so lange gut, wie man schon aus dem Grund Geld für eine Linux-Distribution ausgegeben hat, weil man solch große Datenmengen nicht mal schnell downloaden konnte.
Heutzutage findet man keine Boxed-Distros mehr in jedem Buchladen und die Software-Hersteller haben auch nicht mehr die Möglichkeit, über die Vertriebswege der Distributoren (z.B. Lokigames über SuSE) an den Mann zu gelangen.
Wer im Linux-Umfeld Geschäfte machen möchte, ist heutzutage mehr auf sich allein gestellt und so einige "Marketing"-Aufgaben muss die Community mehr selbst übernehmen, als je zuvor.
Die meisten kostenlosen Distributionen, die man heute so kennt, wurden erst recht spät geboren. Zum Großteil schon zu jener Zeit, als die kommerziellen Distributoren ihr Geschäft schon längst aufgegeben haben bzw. sich noch einzig um Enterprise-Distros kümmern.
Ich bezog mich hier nicht auf die Distros, sondern die zwei großen Desktop Environments wie GNome und KDE.
Das war oftmals ne Baustelle und dann, als das ganze endlich ausgereift war Stichwort Gnome 2 & KDE 3, hat man alles wieder über Bord geworfen und KDE 4 und GNome 3 entwickelt, zwei Desktops die keiner haben will.
Dabei hätte es doch gereicht, nur bei den Libs etwas aufzuräumen und darauf Gnome 2 und KDE 3 aufzusetzen.
Dann waren da noch die frühzeitige Einführung von Pulse Audio, zu Zeiten als das noch gar nicht zuverlässig lief.
Baustellen dieser Art gab es dann noch an vieler weiterer Software, so dass man sich nie sicher sein konnte, dass nach einem gewöhnlichen Update noch alles so funktioniert wie zuvor.