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Di, 19. Juni 2012, 14:34

Software::Spiele

Spiele-Engine Unity 4 für Linux angekündigt

Wie der Hersteller der 3D-Spiele-Engine Unity bekannt gab, wird die kommende Version auch die Erstellung von Spielen für Linux ermöglichen. Darüber hinaus soll die Version 4 die Programmierung von Spielen ermöglichen, die in ihrer grafischen Qualität den Branchenführern ebenbürtig sein soll.

Unity 4: Der Charakter-Animator »Mecanim«

unity3d.com

Unity 4: Der Charakter-Animator »Mecanim«

Unity ist eine Spiel-Engine des US-amerikanischen Herstellers Unity Technologies und ermöglicht die Entwicklung von Computerspielen und grafischen Anwendungen. Während die letzte Hauptversion noch ausschließlich die Erstellung von Produkten unter Windows und Mac OS X ermöglichte, wird die kommende Version erstmals auch das Linux unterstützen. Die Zielplattformen bleiben weiterhin neben den großen Desktop-Betriebssystemen auch Spielkonsolen, mobile Geräte und Webbrowser.

Mit der Einführung von Unity 4 soll zudem auch die Funktionalität des Produktes massiv gesteigert werden. So soll die Engine zahlreiche Tools mit sich bringen, die eine Realisierung von grafisch imposanten Produkten ermöglichen sollen, die bis Dato nur mit hochpreisigen Lösungen möglich waren. Unity 4 soll deshalb nicht nur unabhängige Entwickler, sondern auch große Projekte ansprechen. Zu den neuen Funktionen von Unity 4 gehören unter anderem ein verbessertes Partikelsystem, Unterstützung von 3D-Texturen, Optimierungen der UnityGUI, einfachere Einbindung von Fonts und eine Unterstützung von DirectX 11 samt der neuen Funktionen. Ferner wird die in der alten Version noch als Beta gekennzeichnete Flash-Unterstützung in einer produktiven Variante freigegeben.

Fotostrecke: 4 Bilder

Unity 4: Der Charakter-Animator »Mecanim«
Unity 4: Projektbrowser
Das Unity-Spiel Angrybots für Linux
Unity-Projekt unter Ubuntu
Eine weitere Neuerung von Unity 4 wird der neue Charakter-Animator »Mecanim« sein. »Mecanim« soll nur mit wenigen Klicks fortschrittliche Animationen von Charakteren erlauben. Unter anderem erlaubt es das Setzen von Status-Elementen und Überblendungen von aufgezeichneten Animationen. Vorgefertigte und flexibel einsetzbare Animationen sollen über ein eigenes Shop-System direkt vom Hersteller vertrieben werden. Eine Demonstration der Möglichkeiten von »Mecanim« liefert ein Video auf der Seite von Unity.

Unity wird auch in der neuen Version nach dem Freemium-Modell vertrieben und ist in der Basisvariante kostenlos für die unterstützen Systeme verfügbar. Die kostenpflichtige Pro-Version bietet erweiterte Funktionalität und schlägt in der Basisvariante mit 1500 USD zu Buche. Zusätzliche Optionen, wie Android-, iOS- oder Flash-Unterstützung können separat geordert werden. Weitere Lizenzabgaben, etwa pro Spiel, fallen laut Angaben des Herstellers nicht an.

Unity 4 kann ab sofort auf der Seite der Herstellers vorbestellt werden. Interessenten erhalten bei einer Vorbestellung neben einem Zugang zur Beta der Version 4 auch die alte Version 3.5. Erstes kommerzielles Projekt, das wohl auf Unity unter Linux aufsetzen wird, ist das erst vor kurzem mittels Crowdfunding finanzierte Wasteland 2.

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