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Thema: KDE-Plasma-Team legt künftige Strategie fest

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Von Frank Frank am Mi, 20. Juni 2012 um 16:37 #

Solange das Feature ein Alleinstellungsmerkmal von KDE ist, welches noch nicht mal von den KDE-Nutzern und den KDE-eigenen Anwendungen halbwegs verwendet wird, werden "kritische" Anwendungen wie Browser, Skype, andere Mail-Clients, andere Instant-Messenger, Office-Suites etc. wohl kaum an eine Integration denken. Typisches Henne-Ei-Problem.

Falls Activities tatsächlich Sinn machen, und man so etwas haben will, warum hat man das dann nicht als freedesktop.org-Standard entwickelt und propagiert? Jetzt hat man ja sogar das Problem, dass beispielsweise die GNOME Shell den Begriff "Activity" ganz anders definiert.

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    Von nachbarnebenan am Mi, 20. Juni 2012 um 21:33 #

    Damit es ein Standard wird, muss es erstmal eine "Mindestmasse" an Implementationen geben. KDE ist gerade auf dem Weg dahin.
    Natürlich wird es derzeit primär von KDE-Programmen genutzt, aber der Mail-Client Mailody z.B. ist keine KDE-Anwendung und durch Akonadi unterstützt er es trotzdem. Und alle wichtigen Bereiche wie Browser (Konqueror/Rekonq), Mail (Kontact/KMail), Messenger/VoIP (Telepathy Plasmoide/Kopete), KOffice/Calligra, Dolphin/Krusader und auch KDE-Games und KDE-Edu sind schon abgedeckt. Durch die Integration in die kdelibs ist es eben für KDE-Entwickler sehr wenig Aufwand, sobald ein KDE-Programm Sessions unterstützt, kann es auch mit Activitys verwendet werden.
    Und sobald es innerhalb von KDE genug "Masse" gibt, wird sich auch ein standardisiertes dbus-Schema entwickeln, dass dann von anderen genutzt werden kann.

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