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Di, 19. Juni 2012, 16:50

Software::Desktop::KDE

KDE-Plasma-Team legt künftige Strategie fest

Eine Gruppe führender KDE-Plasma-Entwickler hat sich der vergangene Woche im katalonischen Pineda de Mar getroffen, um über künftige Entwicklungen nachzudenken, womit nicht nur der Wechsel zu Qt5 gemeint war, sondern primär die weitere Entwicklung der Plasma-Oberflächen.

kde.org

Laut Marco Martin ging es beim »Workspace Sprint« darum, »über die Zukunft nachzudenken«, etwa welche Bedeutung die verschiedenen Plasma-Oberflächen bei den Nutzern derzeit haben und wie man das Konzept der »Aktivitäten« noch besser umsetzen könne. Immerhin handele es sich bei den Aktivitäten um ein echtes Alleinstellungsmerkmal, das in Zukunft laut Martin einfacher nutzbar sein müsse. Sebastian Kügler fasst das Ergebnis des Treffens ebenfalls in seinem Blog zusammen. Seiner Meinung nach würde vor allem der aus Plasma Active stammende für den Desktop angepasste Code zu Verbesserungen beitragen. Außerdem müsse die Entwicklung der Arbeitsweise der Benutzer gerechter werden, insbesondere bei Arbeitsabläufen mit mehr als einem Gerät.

Zwar waren sich die Plasma-Entwickler darüber einig, dass es einen typischen Nutzer gar nicht geben könne, was sie aber nicht davon abhielt, wie Frankenstein einfach zwei solche Exemplare in Form der englischen Business-Frau Carla und des indischen Studenten Raj zu erschaffen, die in Zukunft als Basis für die benutzerorientierte Weiterentwicklung der verschiedenen Arbeitsflächen verwendet werden sollen.

Ferner soll es laut David Edmundson in Zukunft eine Gruppe geben, die alle größeren Eingriffe in die Benutzeroberfläche vor Veröffentlichung auf die Nutzbarkeit überprüft, was die Bedienbarkeit der KDE-Oberflächen auf lange Sicht verbessern soll.

Die im KDE-Wiki und den Blogs der beteiligen Entwickler zusammengefassten Ergebnisse sind vielschichtig und sollen die grobe Richtung angeben, in die sich die einzelnen KDE-Oberflächen in Zukunft entwickeln sollen, wenn auch frühestens Anfang 2013 mit ersten Ergebnissen zu rechnen ist. Sebastian Kügler äußert sich in seinem Blog optimistisch, was die Umsetzung der geplanten Entwicklungen angeht, denn viele Teile bräuchten trotz einiger Hindernisse lediglich jemanden, der die Sache in die Hand nehme und sich schlicht die Arbeit mache.

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