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Thema: Neuer Paketmanager, Clojure-Stack und Konfigurationsassistent für Fedora 18

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymer Feigling am Mi, 20. Juni 2012 um 18:00 #

Man muss allerdings auch sagen, dass die geringe Verbreitung auch an den Implementationen liegen kann:

  • Von Common Lisp hört man immer, dass die Bibliotheken altbacken wirken und dass dies einfach nur altes, hässliches Zeugs sei. K.A., aber wenn man kein UTF-8 benutzen kann, ist es wertlos.
  • Von Scheme hört man, dass es den Meisten nicht mächtig genug ist, und wenn die Implementation zum Einbetten gedacht ist, wird halt meist Lua oder Squirrel bevorzugt, weil die API besser oder die VM schneller ist.
  • Clojure ist reif, aber ich denke nicht jeder will die JVM benutzen. Vielleicht gibt es auch Java-Kompromisse, die einem den Spaß verderben.
  • NewLisp ist, warum auch immer, in vieler Leute Augen ein schlechtes Lisp.

Vielleicht kann sich ja mal einer, der da mehr Erfahrung hat, dazu äußern.

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    Von Anonymer Feigling am Mi, 20. Juni 2012 um 18:02 #

    @ Pro-Linux:
    Nur so ein Gedanke, aber vielleicht könnte man die Listenpunkte in der Hauptansicht auch anzeigen lassen...

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    Von Kinch am Mi, 20. Juni 2012 um 19:34 #

    Also gerade bei Common-Lisp stimmt das so nicht. SBCL ist ein so guter Common-Lisp-Compiler und ich kenne keine Sprache, wo UTF-8 out-of-the-Box so gut funktioniert wie in SBCL. Sowohl bei der String-Verarbeitung, als auch bei Regexen, also auch in der Sprache direkt.

    Die Kodierung ist nicht in der Sprach-Definition enthalten, das ist möglicherweise ein Problem. Also was für Common-Lisp unter SBCL gilt, muss nicht zwangsläufig auch für andere Common-Lisp-Implementierungen gelten; aber ABCL (Common-Lisp unter JVM) und clisp (Bytecode-Compilier) funktionieren auch recht gut mit UTF-8 soweit ich weiß.

    Das mit dem Bibliotheken ist so ne Sache. Eigentlich hat Common-Lisp einige schon echt geniale Bibliotheken, zum Beispiel das Zeug, was Edmund Weitz so gehakt hat (bsp. Eine Perl-Regex-Engine, die auch UTF-8 aware ist). Aber Common-Lisp ist leider ne Nieschensprache und das merkt man ihr auch teilweise an; zum Beispiel was die Verfügbarkeit der Bibliotheken unter diversen Linux-Distris angeht. GUIs sind leider ein Problem, aber es gibt neuerdings auch QT-Anbindungen. Da ich keine GUIs schreibe, kann ich dazu nix sagen.

    NewLisp finde ich persönlich super. Die Sache damit ist, dass es eine Script-Sprache ist und sein will, also nicht darauf ausgelegt ist, das damit damit größere Sachen schreibt. Es ist eher so eine Art „Perl” unter den Lisps. Aber zum hacken ist die Sprache gut geeignet, weil viele Sachen, wie HTTP, FTP, Regex, etc pp direkt in die Sprache integriert ist, was man an vielen Stellen auch merkt (zum Beispiel, kann man New-Lisp-Scripte auch auf einem HTTP-Server legen und sie lokal ausführen).

    Zu Scheme und Clojure kann ich wenig sagen, da mich die nicht so wirklich reizen.

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    Von dd am Do, 21. Juni 2012 um 00:23 #

    Nicht zu vergessen: Racket -> kennt keiner

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