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Thema: Opensuse 12.2 Beta 2 und weitere Diskussion um die künftige Ausrichtung

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von _Mathias_ am Sa, 23. Juni 2012 um 22:00 #

Und was das jetzt mit openSUSE zu tun?
Netscape 5 wurde aufgrund mangelnder Kommunikation der Programmierergemeinschaft "totprogrammiert".
Sollte sich das jetzt mit openSUSE wiederholen?
Ich denke resp. ich hoffe nicht!
Aber nehmen wir mal zwei Extrema:
Die Einen jagen allen Neuerungen hinterher und die Anderen wollen Bewährtes nur geringfügig ändern.
Das und vieles Andere unter einen Hut zu bekommen ist sicher keine leichte Aufgabe. Ich persönlich finde es eine gute Idee, nur noch ein openSUSE-Release pro Jahr herauszugeben.

(Übrigens: Firefox erhöht jetzt jeden Monat die Hauptversionsnummer. Wem das nicht passt, der möge doch zu Firefox ESR wechseln.
... Irgendwie finde ich das ziemlich krank.)

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    Von rudifaxe am Sa, 23. Juni 2012 um 23:56 #

    Und im Schleppnetz von Firefox - Thunderbird wird in 2 Jahren auch Version 37.001 erreicht haben. Ich halte diese Vorgehensweise auch für Blödsinn..!

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      Von _Mathias_ am So, 24. Juni 2012 um 09:27 #

      Na ja, und jetzt kann man das auf openSUSE übertragen: Die Einen wollen KDE erweitern, erweitern, erweitern. Die Anderen arbeiten lieber "as is".
      Wer soll das koordinieren? Unter einen Hut bringen?
      KDE ist nur eines von vielen Projekten. Andere Projekte müssen dringend erweitert werden. Die Komplexität wird immer größer. Neue Standards warten auf Umsetzung - dann kommt der böse Bill und grinst "not invented here".

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        Von Idiotenpfleger am So, 24. Juni 2012 um 10:38 #

        Zitat: "Na ja, und jetzt kann man das auf openSUSE übertragen: Die Einen wollen KDE erweitern, erweitern, erweitern. Die Anderen arbeiten lieber "as is"
        Wer soll das koordinieren? Unter einen Hut bringen?"

        Es gibt doch schon alles dafür! Wenn man openSUSE so installiert, hat man "as is" und wenn man eine Update-Schlacht führen will, kann man sich die KDE-repo's einbinden. Genau so ist es doch mit jedem anderen Programm/DE/was weiß ich.

        Irgendwie fehlt in dem ganzen Projekt die klare Linie. Der große Post weiter oben unter "Tschöö...." sagt schon einiges aus. Das ist verdammt schade und man sieht daran, dass dieses rumgeflenne und rumgebocke von irgendwelchen sogenannten "Freiheitsfanatikern", die in Wirklichkeit gar keine sind, sondern nur eine andere Form der Vorschriften-Macherei, zu absolut nichts führt.
        Hätte Suse bzw. zu dieser Zeit Novell, dieses o.g. rumgeheule einfach abgeblockt und openSUSE weiter unter straffer Führung vorangetrieben, müsste man sich nicht alle halbe Jahre wieder Gedanken zur Strategie und zur Neuausrichtung machen.

        Ein solches Projekt braucht eine starke Führung und eine organisierte Planung. Das ist einfach so, auch wenn es keiner von den "Freiheit"-s-Fuzzis wahrhaben will.

        Man kann nur hoffen, dass openSUSE aus diesem Loch wieder herauskommt. Denn es wäre verdammt schade, eine solch gute Distri zu verlieren.

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          Von .-,.-,.--..- am So, 24. Juni 2012 um 13:46 #

          "Freiheitsfanatiker"

          Wovon sprichst Du?

          Wenn Du damit Codeausschlussaktionen a la Debian oder Gnewsense meinen solltest, dann würde mir das nur zeigen, dass Du schon seit Jahren keine openSUSE mehr auf der Festplatte hattest.

          Dass Suse als openSUSE "frei" wurde, heißt nur, dass es von einer ursprünglichen Bezahldistro mit kostenlos verfügbaren Evaluationsversionen auf eine vollständig für jedermann kostenfrei zugängliche und herunterladbare Distro umgestellt wurde, die im Rahmen der non-OSS-, ATI/AMD- und Nvidia-Repos und in Gestalt legal vertreibbarer unfreier Firmware (Kernel, WLAN, etc.) aber immer noch offiziell lizenzierte unfreie Software enthält, auch wenn der Löwenanteil der angebotenen Software natürlich frei ist.

          Und nein (nur um der üblichen Diskussionsschiene vorzubeugen), Yast blockert schon seit Ewigkeiten nicht mehr über manuell geänderte Konfigurationsdateien hinweg. Es sei denn, man baut Mist und ändert auf irgendeine Weise (selbst, durch Fremdpaketinstallation) die Rechte von Dateien, die Root gehören. Oder ein gerade installiertes Fremdpaket versucht Nutzer anzulegen, die es auf dem System gar nicht gibt (usw.). Dann gibt es allerdings "Krieg". :-)

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            Von _Mathias_ am Mo, 25. Juni 2012 um 20:45 #

            @Idiotenpfleger

            Mit der Updateschlacht (in deinen Worten ausgedrückt) meine ich KDE 4.
            Ich hatte openSUSE 12.1 plus KDE 3.5.10 REPO schon komplett installiert und musste feststellen, dass mit KDE 3.5 nach dem Start ca. 420 MiB RAM belegt sind - mit KDE 4 (und reboot) knapp über 800! Ich verstehe den Vorteil von KDE 4 nicht und nachdem KDE 3.5 unlösbare Probleme mit dem Netzwerk und den Grafikeinstellungen machte, war der bequemere Weg per "Partimage" wieder openSUSE 11.1 aufzuspielen.
            Unter KDE 4 funktionierte alles, dafür standen mir permanent die Haare zu Berge. Vielleicht kann mir jemand sagen, wie man in der KDE 4 Kontrollleiste das Kamäleon los wird und statt dessen das Zahnrad bekommt? Mir ist einfach die KDE 1-Kosmetik am liebsten und mit KDE 3 geht das noch sehr schön. Außerdem gibt es für openSUSE 11.1 die KDE4-Apps auch als KDE3-Version.

            Ich habe ein schönes Netbook. Soll ich das jetzt wegen KDE 4 in die Tonne treten? Natürlich nicht. Ich hoffe ja auf ein besseres KDE 3.5 bei openSUSE 12.2. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Oder kann mir jemand sagen, wie man den Ressourcenhunger bei KDE 4 eindämmen kann?

            Ich weiß, wir kommen jetzt vom Thema ab. Also meinetwegen darf die Community gerne bis Jahresende an openSUSE 12.2 arbeiten. Hauptsache es kommt etwas Vernünftiges und Dauerhaftes dabei heraus. Und ohne, dass man bei openSUSE 12.3 dann zwangsläufig mit KDE 5 beglückt wird.

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