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Thema: Gooseberry-Board als Alternative zum Raspberry Pi

32 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Erdie am Mo, 25. Juni 2012 um 11:15 #

Wie funktioniert eigentlich bei solchen Geräten der Bootvorgang? Kann ich da so wie bei der PC Architektur einfach ein Grub installieren wenn ich z. B. eine Gentoo Installation darauf machen möchte? Wie bootet man das initial, geht das überhaupt oder muß man das Gerät mit einem Image flashen? Falls ja, wir wurde dann das Image gebaut? Sorry, ich kenn mich mit ARM Hardware nicht aus. Wäre für Hinweise dankbar.

Grüße
Erdie

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    Von frogo am Mo, 25. Juni 2012 um 11:33 #

    Bei embedded OS Boards kommt zumeist UBoot zum einsatz. D.h. der Kernel sitzt zumeist auf einem eigenen internen Speicher YAFFS Filesystem. Der Kernel enthält die info von wo er sein 'root' filesystem findet. Grub gibts hier nicht, was ein multiboot system wahrscheinlich unmöglich macht.
    Wenn dieses Board ähnlich wie RasperryPI funktioniert wird der Kernel auf der 1.Partition einer SD-Karte gesucht.
    Sobald der Kernel geladen werden konnte, kann im Prinzip jedes Linux für ARM gebooted od. Android gebooted werden.

    Schön ist, daß bei diesen embedded geräten der BootVorgang selbst bei langsamen Processoren sehr flott ist. Bei meinem kleinen Letux 400 (hat allerdings einen MIPS-Processor) booted das Ding ein Debian 'lenny' in ca. 30-45 sek.

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    Von blablubbla am Mo, 25. Juni 2012 um 11:51 #

    Ich habe ein Allwinner A10-Tablet und kann das beantworten.

    Normalerweise sitzt alles im NAND. Man kann aber auch komfortabel Uboot und den Kernel auf die 1. Partition einer SD-Karte schreiben, dann das rootfs auf eine 2. Partition legen und booten.

    Mittlerweile gibt es auch ein paar Images (Xbuntu, Fedora) und die Kernel-Quellcodes sind auch auf github zu finden.

    Nur für den MALI400 gibt es noch keinen X-Treiber, was das ganze im Moment etwas träge macht.

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Von Dermit am Mo, 25. Juni 2012 um 11:39 #

Auch eine interessante Alternative ist der Mele a1000.

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    Von i.MX515 am Mo, 25. Juni 2012 um 15:01 #

    Ja, aber es nützt dir wenig wenn solche Geräte in chinesischen Computergeschäften in grosser Auswahl verkauft werden und umständlich/teuer/über-Zoll von dort geliefert werden sollen - hier geht es ja gerade um einen EU-Händler.

    Den Mele A1000 hätte ich gleich nach der Vorstellung gekauft, aber auf (wochenlange) Bestellung in China habe ich keine Lust.

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Von theBohemian_ am Mo, 25. Juni 2012 um 11:53 #

Interessant zu erwähnen ist, dass die Mali GPU eine der wenigen Embedded Systems GPU hinter dem ein aktives Reverse Engineering Projekt steht und somit für die Zukunft mit freien Treibern dafür zu rechnen ist. Bei Texas Instruments OMAPs (Beagle, Panda, Pandora usw.) sowie dem GPU-Chip beim Raspberry Pi siehts da noch mau aus.

Zur Leistungsfähigkeit sei noch gesagt, dass die auf dem Raspberry verbaute CPU (ARM11, armv6-Instruktionssatz) zwei Generationen zurück liegt.

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Von ozon am Mo, 25. Juni 2012 um 21:56 #

Ich war anfangs mega begeisterst vom RasberryPI. Jede News und Info zu dem Teil hab ich förmlich aufgesaugt. Im Geiste hatte man schon dieses und jenes Projekt. Anfang des Jahres durfte ich endlich bestellen.

Bis jetzt habe ich noch kein Exemplar mein eigen nennen dürfen. Im Gegenteil. Mails an dem Versand blieben unbeantwortet. Heute habe ich vom Versand erfahren: "Liefertermin für den Rasperry Pi ist ca. Mitte September."

Öhm ja. Also gut 1 Jahr seit Bestellung gewartet. Denn an den September glaub ich auch noch nicht. Desweiteren dürfte sich ja in dem Jahr einiges getan haben und man darf dann den Pi als "altes" Teil betrachten. Ich habe mich vom Pi schon lange verabschiedet und werde sofort zu Alternativen greifen - selbst wenn ich das Ding geschenkt bekomme. Aus Vorfreude hat sich eine regelrechte Abneigung entwickelt. Man, wie in dem Blog die Unboxing Videos promotet wurden. Ich glaub ich mache auch eines indem ich das Teil dann nach dem auspacken sofort demoliere. Ich sage "Fuck you RasberryPi!"

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Von Anonymous am Mo, 25. Juni 2012 um 23:16 #

Schade, dass das Board nur WLAN hat und kein Ethernet. Für einige Anwendungen ist mir ein Kabel doch noch lieber. Dafür bräuchte ich dann gleich noch 'nen USB-Hub und USB-Eth dazu.

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Von Baldrian am Di, 26. Juni 2012 um 11:02 #

... was ist das für eine Nachricht?
Ich bezweifle gar nicht, das es den ein oder anderen interessiert, aber was hat das mit Linux oder im weiteren OpenSource zu tun?

Dann kann man ja jeden Tag einfach ein neues OEM Board vorstellen, das irgendwer aus seinem Tablet oder Netbook gerupft hat. Da läuft dann ja auch Android drauf = wichtige Linux News.

Sorry, aber da fehlt mir doch irgendwo der Wert. Solche Boards gibt es nunmal wirklich wie Sand am Meer.

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    Von i.MX515 am Di, 26. Juni 2012 um 11:28 #

    Das Raspberry Pi hat ziemlichen Wirbel gemacht, allerdings auch durch seine Nicht-Verfügbarkeit bzw laaangen Lieferzeiten. Deswegen ist jede erhältliche Alternative (in der Raspberry-Preisklasse) eine Meldung wert, zumal darauf fast nur Linux genutzt wird.

    Solche Boards gibt es nunmal wirklich wie Sand am Meer.

    Nicht in der Raspberry-Preisklasse.

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    Von nano am Di, 26. Juni 2012 um 13:11 #

    Ich finde diese Nachricht schon sehr interessant!
    Und ich wüsste auch garnicht warum die hier nicht reinpassen sollte.

    Mir stört daran blos der fehlende Netzwerkanschluss (100Mbits würden reichen) sowie Bluetoothunterstützung.

    Aber wenn du sagst, dass es solche Boards wie Sand am Meer gibt (wo doch alle auf den Rasberry warten, haha), dann sag mir doch bitte wo bekomme ich so ein board?

    Ausstattung der cpu, ram etc wie oben, blos mit kabelgebundenem netzwerk und bluetooth. Android bzw Linux sollte darauf lauffähig sein.

    Das Ganze soll dann eine kleine Box für den TV werden und als DLNA Client dienen.

    Oberhammer wärs wenn man nen DVB-S (bzw DVB-S2) Tuner reinmachen könnte. Dann aber auch bitte mit IrDA.

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    Von Anonymous am Di, 26. Juni 2012 um 13:30 #

    Solche Boards gibt es nunmal wirklich wie Sand am Meer.

    Du bist sicher so freundlich und nennst ein paar Bezugsquellen?

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      Von Norsanula am Di, 26. Juni 2012 um 13:59 #

      in jedem Tablet bzw Smartphone zu finden ...und da kommt es wahrscheinlich auch her...nur ohen Gehäuse und Bildschirm und Tasten usw usw.
      Das Raspberry Pi ist hingegen ein Entwickler Board wie z.B. das FoxBoard G20. Undb ietet damit GPIO's SPI I2C zum Regeln und Steuern von Motoren & Sensoren.

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        Von macs am Di, 26. Juni 2012 um 14:02 #

        Ja, sowas ist in jedem elektronischem Gerät zu finden. Wie soll das auch sonst funktionieren?!

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        Von Anonymous am Di, 26. Juni 2012 um 14:18 #

        Sag bloß? Funktionieren die mit elektrischem Strom?


        Nur mal zum Vergleich: Vom Beagleboard wurden in den ersten beiden Jahren 30.000 Stück verkauft[1].

        Das ist nur ein Bruchteil der bestehenden Nachfrage nach Raspberry Pi, von dem in den ersten beiden Monaten so viele Einheiten ausgeliefert wurden wie vom BB in den ersten zwei Jahren. "Sand am Meer" sieht für mich anders aus.

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      Von Baldrian am Mi, 27. Juni 2012 um 00:34 #

      Wie gesagt. OEM Parts.
      Such dir einen Hersteller aus. Compal, Wistron, Quanta, Foxconn ...
      Da kannst du natürlich nicht ein einzelnes Board bestellen, aber das wurde laut der News ja auch nicht getan.
      Für ein einzelnes Board lohnt es sich dann vielleicht einfach mal ein paar OEM Spare Part Listen durchzugehen.
      Aber wenn man sich mit ein paar Leuten zusammen tut oder den Rest weiterverkauft ist das eigentlich alles kein Problem und mit 40$ ist man locker dabei pro Stück.
      Du kriegst so ein Board halt nicht im Laden an der Ecke, sondern must dann ein paar aus China ordern - aber wie gesagt, das wurde laut der News ja auch nicht anders gemacht.

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