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Mo, 25. Juni 2012, 09:58

Hardware

Gooseberry-Board als Alternative zum Raspberry Pi

Weil er zu lange auf seinen RaspBerry Pi warten musste, hat ein ungeduldiger Brite auf der Suche nach einer Alternative chinesische Board-Produzenten kontaktiert. Das Ergebnis der Suche ist ein Allwinner-A10-Board, das jetzt für 40 Britische Pfund (ca. 45 Euro) in den Handel kommen soll.

Gooseberry Board

Gooseberry

Gooseberry Board

Das als Gooseberry betitelte Board enthält neben dem Allwinner A 10 (ARM-Cortex-A8-CPU mit einer maximalen Taktfrequenz von 1,5 GHz) 512 MB RAM, einen Grafik-Prozessor Mali mit 400 MHz und 4 GB Flash-Speicher. Der Flash-Speicher lässt sich mittels Micro-SD-Karten erweitern. Anstelle eines kabelgebundenen Ethernet-Anschlusses kommt das Board, das auch in Tablet-Computern verbaut wird, mit einem WiFi-Modul, das die Standards 802.11 b/g/n unterstützt.

Über eine HDMI-Schnittstelle werden Monitore und Beamer angesprochen. Tastaturen, Mäuse und andere USB-Geräte lassen sich via Mini-USB-Port und aktivem USB-Hub anschließen. Weitere Schnittstellen sind ein 3,5 mm-Audio-Ausgang, ein aufgelötetes Mikrofon, ein Anschluss für das Netzteil und Taster, um das Board einzuschalten, zu resetten und die Lautstärke zu regeln. Verglichen mit dem Raspberry Pi fehlen die GPIOs und der analoge Video-Ausgang.

Momentan wird das Board mit Android 2.3 ausgeliefert, Android 4 sowie Ubuntu und andere Distributionen, die die ARM-Architektur unterstützen, sollen kein Problem sein. Die Gooseberry-Initiatoren nehmen Interessenbekundungen auf und haben eine erste Gooseberry-Lieferung bestellt, die allerdings nur 10 Stück umfasst. Aktuell sind sie anscheinend dabei, einen Webshop einzurichten, um das Board in den europäischen Handel zu bringen.

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