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Mo, 25. Juni 2012, 12:52

Software::Groupware

Zarafa stellt Z-Push 2.0 und WebApp 1.1 vor

Zarafa hat Z-Push 2.0 und WebApp 1.1 vorgestellt sowie Zarafa 7.1 und Z-Admin 1.2 für die nahe Zukunft angekündigt.

Das neue Layout von WebApp unterstützt Widgets

Mirko Lindner

Das neue Layout von WebApp unterstützt Widgets

Die Version 2.0 von Zarafas ActiveSync-Implementierung Z-Push unterstützt jetzt auch ActiveSync 14. Ferner erlaubt Z-Push 2.0 das Synchronisieren von HTML-Mails. Mit dem als Open-Source-Projekt ausgelagerten Z-Push können Zarafa-Nutzer E-Mails, Kontakte, Kalender und Aufgaben mit Mobilgeräten synchronisieren. Mit der neuen Z-Push-Version 2.0 lassen sich unter anderem Abwesenheitsmeldungen vom Mobiltelefon aus an- und abschalten. Ferner sind nicht synchronisierte E-Mails auf dem Server jetzt durchsuchbar und der Nutzer kann jetzt vom Mobiltelefon aus erkennen, welche der Teilnehmer bei Terminanfragen zu- oder abgesagt haben. Darüber können insbesondere Administratoren jetzt mehr Informationen über die verbundenen Geräte, Gerätetypen und Firmware-Versionen in Erfahrung bringen. Zudem haben die Z-Push-Entwickler eine Reihe von administrativen Funktionen erweitert. Bereits die Vorgänger-Version 1.5 beherrschte Remote Wipe. Mit Z-Push 2.0 lässt sich auch eine komplette Neu-Synchronisation vom Server aus anstoßen. Außerdem funktioniert der Zugriff auf öffentliche Verzeichnisse auch vom Mobilgerät aus und iOS-Geräte (iPhone und iPad) sollen jetzt auch zusätzliche Kalender und Kontakte-Ordner anzeigen können. So ließe sich beispielsweise ein öffentliches Kontakte-Verzeichnis für den mobilen Zugriff freischalten. Die Unterstützung von »fail2ban« soll darüber hinaus für mehr Sicherheit mit Z-Push 2.0 sorgen: so blockiert Z-Push 2.0 eine IP-Adresse, von der aus die Authentifizierung mehrmals fehlgeschlagen ist.

Zarafa WebApp 1.1

Zarafa

Zarafa WebApp 1.1

Ferner haben die Entwickler auch den Push-Mechanismus selbst verbessert. Der verwendet jetzt die Echtzeit-Benachrichtigung des Zarafa-Servers und sendet Änderungen umgehend zum Mobiltelefon, was angeblich die Last am Server nicht beeinflussen soll. Z-Push unterstützt jetzt auch das Samsung Galaxy S III mit Android 4.0.3.

Neu ist auch die Web-Oberfläche WebApp 1.1, der Nachfolger des bisherigen Browser-Frontends WebAccess.

Die kommende Version 7.1 der Groupware Zarafa soll als wichtigste Neuerung neben dem neuen Web-Client im aktuellen »Outlook-Look« unter anderem die Aufgabe des erst mit der Version 7.0 eingeführten, auf Apaches Lucene-Engine basierenden, Indexierungsdienstes »zarafa-indexer« bringen, der in der Praxis bei einigen Kunden Leistungsprobleme verursacht hatte, weil er im Hintergrund alle fünf Minuten sämtliche Mailboxen des Servers nach zu indexierenden Neuzugängen durchsucht. Dies hatte negative Auswirkungen auf das Antwortverhalten des Servers. Der neu entwickelte Nachfolger zarafa-search verwendet Lucene dagegen nur noch für die Textanalyse, während die Zarafa-Entwickler die Indexierungs-Komponente komplett neu geschrieben haben und zum Speichern der Ergebnisse jetzt eine schlanke Key-Value-Datenbank nutzen. Das hat den positiven Nebeneffekt, dass die Suchfunktion neue E-Mails auch bei großen Mailboxen nur wenige Sekunden nach Eingang, und nicht wie bisher mit einer Verzögerung im Minutenbereich, findet.

Ferner haben die Entwickler die interne Datenbank von MySQL 4.1 auf die Version 5.5 aktualisiert. Darüber hinaus wurde die interne Backup-Funktion Multi-Threading-fähig gemacht, was deutlich schnellere Sicherungen ermöglichen soll, weil zarafa-backup jetzt mehrere Stores parallel sichert. Die Freigabe der Version 7.1 soll Ende Juli erfolgen.

Von Zarafa-Partner Bitbone kommt das Zarafa-Administrationswerkzeug Z-Admin, das auf dem ebenfalls von Bitbone als Open-Source-Projekt gestifteten grafischen Verwaltungs-Framework yaffas (Yet another Framework for Administering Servers) beruht. Version 1.2 soll kurz vor Fertigstellung stehen.

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