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Thema: Veröffentlichungskandidat von KDE SC 4.9 freigegeben

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Von KDE User am Mi, 27. Juni 2012 um 21:05 #

Zudem können Dateien ab sofort auch direkt in der Fensteransicht umbenannt werden.

Na endlich! Ich weiß gar nicht wie oft ich den Entwickler im letzten halben Jahr verflucht habe.

Das ist mal wieder so ein herrliches Beispiel über die Einstellung vieler KDE-Entwickler. Anstatt, dass die Portierung auf QML erstmal komplett fertig gemacht und dann mit 4.9 veröffentlicht wird, wird es halbfertig in 4.8 reingefrickelt.

Das Feature mag eine Kleinigkeit sein - wenn man aber gewohnt ist, dass man direkt umbenennen kann, dann nervt diese Umbenennen-Popup unglaublich. Nachdem das Feature jetzt wieder drin ist, war das Fehlen ganz klar eine Regression.

Diese Einstellung ist beispielhaft für KDE. Die User werden immer sofort mit den neuesten Ergüssen beglückt, egal wie halb-fertig oder kaputt sie sind. Muss das sein? Könnt ihr nicht einmal erst was fertig programmieren und dann releasen?

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    Von Anonymous am Mi, 27. Juni 2012 um 21:11 #

    KDE ist hal nur noch eine Designstudie. Ernsthaftes Benutzen ist einfach nicht mehr vorgesehen.

    Sag' ich schon seit 2 Jahren; begreift das doch endlich ;)

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      Von formerKdeUser am Mi, 27. Juni 2012 um 22:07 #

      Traurig, aber leider muss ich auch zustimmen.

      Ich war ein zufriedener KDE-Benutzer (KDE3, KDE 4) über viele, viele Jahre, aber zwei Ereignisse haben dies beendet:
      1) Zuerst der nicht funktionierende Upgrade-Pfad von KMail zu KMail2. Gelobt sei Thunderbird! Mit Thunderbird kann man tatsächlich eMails senden und empfangen.
      2) ... und als ich dann spät abends Nepomuk(?) per rechten Mausklick in Kubuntu deinstallieren wollte und es dann als Abhängigkeit das komplette KDE entfernt hatte ... letztendlich bin ich dann bei Unity gelandet.

      Es bleiben einige wenige Programme von KDE SC, die aus meiner Sicht wirklich hervorragend sind (wie z.B. K3b und Amarok).

      Es passt auch in mein Bild, dass Ubuntu Kubuntu nicht mehr offiziell unterstützt.

      Schade, aber aus meiner Sicht ist KDE SC ein Musterbeispiel dafür, wie ein sehr gutes Produkt durch die Entwicklung von Funktionalität, die ich nicht verstehe und nicht brauche, sich sehr negativ entwickelt hat.

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    Von Andre am Mi, 27. Juni 2012 um 21:13 #

    Das passiert seit über 10Jahren so. Es ist ein feature.
    Du möchgtest Dich bittze selbst einbringen, Bugreports schreiben, in der Betaphase testen, und ggf. den Fehler selbst fixen. Schließlich hast Du nichts für die Programme gezahlt, und der Entwickler darf schließlich selbst entscheiden was er programmiert....

    Viele Grüße
    Andre

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      Von Andre am Mi, 27. Juni 2012 um 21:14 #

      und wer bist du überhaupt Forderungen zu stellen...

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        Von Andre am Mi, 27. Juni 2012 um 21:15 #

        ach ich vergass - du solltest dem Entwickler natürlich auch Dankbar sein das er Dir schöne Programme entwickelt :-)

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        Von blablabla am Mi, 27. Juni 2012 um 21:20 #

        Bla bla bla, das alte Totschlagargument, welches witzigerweise immer nur von Fanboys und niemals von den KDE-Entwicklern selbst gebracht wird.

        und wer bist du überhaupt Forderungen zu stellen...

        Ein User. Wenn die KDE-Entwickler keine Anwender wollen, dann sollen sie das auf ihre Homepage schreiben - würde die Sache wesentlich einfacher machen. Ich denke aber sie wollen User und daher müssen sie wohl mit Kritik leben können.

        • 0
          Von Andre am Mi, 27. Juni 2012 um 21:33 #

          bevor hier eine falsche Diskussion aufkommt...
          Ich habe den Kommentar bewusst komplett "zynisch" gemeint.

          KDE hat es "für mich" in den letzten 10Jahren nicht geschafft die Kinderkrankheiten abzuschütteln. Immer wieder musste alles neu entworfen und verschlimmbessert werden. Immer wenn Kritiken laut wurden, kamen genau diese Argumente. Oder das totschlagargument - "bei mir läuft alles super.".

          Schade eigentlich da KDE hätte "der" GNU/Linux-Desktop werden können.... Damit wäre dann GNU/Linux auf dem Desktop-PC evenbtuell von Erfolg gekrönt gewesen... so haben wir jetzt halt einen modernen zukunftsorientierten Desktop und die paar Fehler die mal hier und da aufschlagen liegen an den Distroherstellern, und können von kjedem per Patch behoben werden.... - das ganze bei 1stelliger verbreitung was daran liegt das GNU/Linux nicht vorinstalliert wird.... :-)

          • 0
            Von Thomas-jhfd am Mi, 27. Juni 2012 um 21:54 #

            > KDE hat es "für mich" in den letzten 10Jahren nicht geschafft die Kinderkrankheiten abzuschütteln.

            Naja, bis 3.5 ging KDE immer in die richtige Richtung.
            Zumindest konnte ich damals sehr effizient damit arbeiten.
            Diese Richtung hätten sie stetig weiter verfolgen sollen, ohne die User zu überrumpeln und ständig neue Baustellen aufzumachen.
            Also, zunächst Umstellung auf Qt4, dann Umsetzung der neuen Technologien von Qt4, dabei stetig neue Features einbauen und Bugs fixen.
            Erst danach hätte man neue Technologien und Konzepte in KDE angehen sollen, und zwar Schritt für Schritt und nicht alles gleichzeitig.

            Ich bin aus Unzufriedenheit über KDE4 vor vier Jahren auf Windows umgestiegen, und habe es nicht bereut.
            Seitdem schaue ich mir KDE regelmäßig noch mal an.
            Stabiler ist es geworden, ja. Aber effizient Arbeiten kann man damit nicht.

            War das nicht damals so, dass sich wenige KDE Entwickler um Aaron Seigo privat getroffen und im Alleingang, an der Community vorbei über die Zukunft von KDE entschieden haben, und was dabei raus kam war KDE4? Ich meine da mal was gelesen zu haben, leider finde ich gerade keine Links.

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              Von Andre am Mi, 27. Juni 2012 um 22:16 #

              > Naja, bis 3.5 ging KDE immer in die richtige Richtung.

              Im Grunde ja... aber sehr langsam - und auch recht holprig mit immer wieder nervigen Bugs (ich darf an den KickerBug von KDE3.5 erinnern).

              KDE2.0 war auch eine komplette Neuentwicklung. Auch hier funktionierte Anfangs praktisch garnichts wie es sollte. Ich erinner mich das beim durchklicken der Menüs in "Kate" das Programm abschmierte.
              Auch KDE3.0 war anfangs massiv verbuggt... Erst mit KDE3.2 wurde KDE3 wirklich brauchbar.
              KMenueEdit ist bis einschließlich KDE3.5.x sporadisch gecrasht ...

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                Von Eric MSP Veith am Mi, 27. Juni 2012 um 22:24 #

                Wie schön, daß das mal jemand sagt, der sich vorher über KDE beschwert hat und deswegen nicht gleich als "Fanboy" gelten darf.

                Ich erinnere mich auch an eine große Reihe von Fehlern, die KDE 3.5 hatte. KMenuEdit ist da einer davon. So stabil, wie es die den KDE-3.5-Zeiten hinterweinenden immer beschreiben, war auch 3.5.9 nicht.

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                Von Thomas-jhfd am Mi, 27. Juni 2012 um 22:26 #

                > KDE2.0 war auch eine komplette Neuentwicklung. Auch hier funktionierte Anfangs praktisch garnichts wie es sollte.

                Das stimmt. Allerdings war KDE2 von Anfang an funktional, und zumindest die grobsten Probleme waren damals ziemlich schnell im Griff.
                Beides ganz im Gegensatz zu KDE4.

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                Von Udo am Mi, 27. Juni 2012 um 22:37 #

                Weil eben bei jedem X.0 release nix mehr geht, freu ich mich schon auf 5.0!

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      Von nano am Do, 28. Juni 2012 um 08:31 #

      Jaja... wenn es doch nur so wäre.

      Was habe ich in meiner Vergangenheit nicht alles an bugs gemeldet. Was ich mir nicht für Mühe dabei gegeben hatte.

      Beachtet wurden sie überhaupt nicht. Kein einziger gemeldeter bug. Sind einfach unter den tausenden anderen untergegangen.

      Spar dir die Zeit und verwende einfach was anderes. Opensource ist bei weitem nicht so, dass da jeder mitmachen könnte.

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        Von schnebeck am Do, 28. Juni 2012 um 09:20 #

        Ist nicht die Regel.
        Ich hab diese Woche fünf Mails im Postfach, auf dass von mir gemeldete Bugs gefixed wurden. Der älteste war von 2007 und den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, weil der schon lange gefixed war, ich das aber nicht bestätigt hatte.
        Der jüngste ist gerade mal 3 Wochen her und soll in KMail 4.8.5 wieder das Ausblenden der Folderleiste erlauben.

        Bye

        Thorsten

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    Von mgraesslin am Mi, 27. Juni 2012 um 23:33 #

    Das ist mal wieder so ein herrliches Beispiel über die Einstellung vieler KDE-Entwickler. Anstatt, dass die Portierung auf QML erstmal komplett fertig gemacht und dann mit 4.9 veröffentlicht wird, wird es halbfertig in 4.8 reingefrickelt.
    Und das ist mal wider ein typisches Beispiel für die Einstellung der undankbaren Nutzer, die einem echt die Motivation zerstören können.

    Zum einen gab es nie einen Port nach QML, also da sollte man dann erst mal besser recherchieren bevor man solche Behauptungen in die Welt setzt.

    Zum anderen hat der Entwickler das sehr gut abgewägt mit den Verbesserungen und den vielen Bugs die damit behoben wurden. Auch alles schön dokumentiert.

    Sollen wirklich alle Nutzer die vielen Verbesserungen nicht bekommen nur weil ein kleines unbedeutendes Feature noch fehlt? Bist DU wirklich mit deinem Feature wichtiger als alle anderen?

    Mich ärgert so was ungemein zu lesen und da hat man dann keine Lust die fehlenden Regressions, die ich in 4.9 (bewusst!) eingebaut habe, zu beheben. Manchmal fehlt mir echt das Verständnis für die Nutzer. Echt traurig sowas.

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      Von ----- am Mi, 27. Juni 2012 um 23:48 #

      Das mit den Regressionen ist o.k., ansonsten hätte man ja nichts zu bashen. In Wheezy passiert Ähnliches gerade mit dem Last-Minute-Hineindrücken von KDE 4.8. Gut, Debian hat noch ein halbes Jahr Zeit zum Bug-Squashen.

      Ansonsten solltest Du die Kommentare nicht zu ernst nehmen. Die meisten Nutzer kommen mit Bleeding-Edge-KDE-Versionen kaum in Kontakt, schon gar nicht mit Pre-Finals. Und der obige Nutzer hat sich so richtig nur über das Umbenennen-Popup in einer älteren Version aufgeregt.

      Ich würde hier auch gerne Interessanteres als diese Missfallenskundgebungen lesen, z.B. ob Kmail 4.4.x mit den angeblich abwärtskompatiblen kdepim-runtime 4.8.x ansprechend läuft oder nicht, wie gut oder schlecht u.a. KWin mit Nouveau 1.0 zusammenarbeitet, usw. Aber die Zeiten sind wohl vorbei.

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      Von KDE User am Do, 28. Juni 2012 um 00:06 #

      Zum einen gab es nie einen Port nach QML, also da sollte man dann erst mal besser recherchieren bevor man solche Behauptungen in die Welt setzt.

      Oh mein Gott entschuldige, ich habe die neue "view engine" fälschlicherweise für die QML Portierung gehalten. Was glaubst du ändert das jetzt an meiner Kritik?

      Zum anderen hat der Entwickler das sehr gut abgewägt mit den Verbesserungen und den vielen Bugs die damit behoben wurden.

      Welche gravierenden Bugs wurden denn mit der neuen View Engine behoben, die ein sofortiges Reinfrickeln gerechtfertigt haben? Gib doch mal ein Beispiel wo die alte View-Engine versagt hat.

      Das ist doch genau das Grundproblem an KDE. Eine neue View-Engine hat doch logischerweise auch wieder neue Bugs. Da werden zwar vielleicht alte geschlossen, aber es kommen auch neue hinzu. Warum nicht erstmal gar fertig machen und noch ein wenig reifen lassen? Dieses ständige Umbauen mit anschließendem sofortigen Release ist es doch was eure Nutzer zum ständigen Updaten zwingt. Man hat das Gefühl ein Bug jagt den nächsten und man kommt nie zur Ruhe.

      Bist DU wirklich mit deinem Feature wichtiger als alle anderen?

      Das sagte ich nicht. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass diese Vorgehen exemplarisch für KDE ist. Das zieht sich durch die ganze 4.x und hat euch Stück für Stück den Ruf versaut.

      Manchmal fehlt mir echt das Verständnis für die Nutzer.

      Ich denke, dass beruht auf Gegenseitigkeit :-) Ich kann auch nicht verstehen warum ihr nicht endlich mal etwas konservativer mit den Releases vorgeht.

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        Von Cyril am Do, 28. Juni 2012 um 09:05 #

        >>Welche gravierenden Bugs wurden denn mit der neuen View Engine behoben, die ein sofortiges Reinfrickeln gerechtfertigt haben? Gib doch mal ein Beispiel wo die alte View-Engine versagt hat.< <

        http://ppenz.blogspot.de/2012_01_01_archive.html sowie der vorherige Blog-Eintrag.

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        Von hrrrrrgnhh! am Do, 28. Juni 2012 um 13:23 #

        hier, dein fisch

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      Von i.MX515 am Do, 28. Juni 2012 um 00:21 #

      Werter Herr Gräßlin, ich war "dankbarer Nutzer" von KDE 1.x bis 3.5 und habe nichts gemacht was eure "Motivation zerstören" könnte(habe gerade bei 2.x ohne meckern über vieles hinweggesehen).

      Leider kamen dann Versionen(4.x) die kaum noch jemand nutzen wollte, für Entscheidungen der KDE-Entwickler "fehlte das Verständnis der Nutzer".

      Und leider wurde dann aus dem ehemaligen Vorzeigeprojekt KDE eines was man nicht mehr so gerne vorzeigte(was nicht an den Nutzern lag).
      Was erwartet ihr von den Nutzern? Sicher, es gibt Leute die immer rummeckern, denen man nichts recht machen kann, aber etliche Kritik und Ungeduld betreffs KDE4 finde ich berechtigt.

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        Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 09:09 #

        Was erwartet ihr von den Nutzern? Sicher, es gibt Leute die immer rummeckern, denen man nichts recht machen kann, aber etliche Kritik und Ungeduld betreffs KDE4 finde ich berechtigt.

        Ich erwarte von Nutzern konstruktive Kritik. Die Kritik die ich oben kritisierte ist ungerechtfertigt und pauschalisierend. Es gibt nicht ein "KDE4" sondern hunderte einzelständige Produkte. Wenn kritisieren, dann richtig. Ich zum Beispiel nehme mir nur Kritik an KWin an und möchte nicht dass KWin in einen Pott mit anderen Sachen geworfen wird, an denen ich nicht mitarbeite.

        • 0
          Von einem ehemaligen KDE-Benutzer am Do, 28. Juni 2012 um 09:40 #

          und genau dieses Scheuklappen-Verhalten macht KDE zu der Dauerbaustelle, die es ist - und die mich vor langer Zeit auch von KDE weggetrieben hat.

          Auch ich habe KDE seit 0.9 benutzt, habe selbst lange an KDE mitgearbeitet - aber das unstrukturierte Gewusel auf der einen Seite und das unglaubliche Geltungsbedürfnis einiger selbsternannter KDE-Visionäre auf der anderen Seite machen das Projekt leider von innen heraus kaputt.

          • 0
            Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 09:50 #

            Und was ist jetzt da das Scheuklappen-Verhalten? Dass ich mir den Schuh nicht anziehe für Anwendenungen an denen ich nicht mitentwickel, die mich vielleicht nicht mal interessieren, verantwortlich zu sein, ist doch nachvollziehbar, oder?

            Deswegen muss man differenzieren. KDE ist die Community und nicht ein Produkt.

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              Von Ex KDE-ler am Do, 28. Juni 2012 um 19:20 #

              > KDE ist die Community und nicht ein Produkt.


              Und genau daran krankt die KDE SC.

              Das Prinzip heisst "nach mir die Sintflut" - KDE kommt nicht aus einem Guß - und das merkt man seit KDE 4 extrem!

              Schade darum - das Ding war mal richtig gut.

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          Von blablabla am Do, 28. Juni 2012 um 09:45 #

          KDE tritt aber als eine Stimme auf, die falsch an dich gerichtete Kritik solltest du an die kollegen weitergeben.
          Kannst ja auch nicht sagen:
          Windows...schön und gut aber ich nehme nur kritik betreff notepad an (egal wie stabil notepad ist, das image ist trotzdem schlecht wenn windows die ganze zeit abhauen würde)

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          Von Me, myself and I am Do, 28. Juni 2012 um 09:53 #

          Ich erwarte von Nutzern konstruktive Kritik. Die Kritik die ich oben kritisierte ist ungerechtfertigt und pauschalisierend. Es gibt nicht ein "KDE4" sondern hunderte einzelständige Produkte. Wenn kritisieren, dann richtig. Ich zum Beispiel nehme mir nur Kritik an KWin an und möchte nicht dass KWin in einen Pott mit anderen Sachen geworfen wird, an denen ich nicht mitarbeite.

          Da muss ich dir Recht geben. Du bist wirklich ein Vorzeigeentwickler für KDE, denn KWin hat schon seit Jahren keine Probleme mehr bei mir gemacht. Daher solltest du dir die Kritik auch nicht so zu Herzen nehmen, sondern eher an deine Kollegen weitergeben.

          Eine Kette ist halt nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Da viele KDE-Projekte große Qualitätsprobleme haben, bekommst du halt auch die Kritik der User zu spüren, obwohl du dein Projekt sehr vorbildlich führst.

          Ich denke du brauchst dich hier wirklich nicht angesprochen fühlen.

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            Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 10:07 #

            Daher solltest du dir die Kritik auch nicht so zu Herzen nehmen, sondern eher an deine Kollegen weitergeben.
            Und an welche Entwickler soll ich es weitergeben, wenn die Kritik so undifferenziert ist, dass ich mich auch angesprochen fühle?

            Und wie soll so ein Kritik weitergeben aussehen?
            Me: "users are complaining about the quality of your software"
            Dev: "Yes, I know :-("
            Me: "can we do anything about it?"
            Dev: "We do what's possible with our limited resources."
            Me: "why did you release in such a broken state then?"
            Dev: "we were not aware of issues. I think you faced similar issues with 4.5, didn't you?"
            Me: "yeah, that's true. I understand, hope you get things sorted out"

            Da viele KDE-Projekte große Qualitätsprobleme haben, bekommst du halt auch die Kritik der User zu spüren, obwohl du dein Projekt sehr vorbildlich führst.
            Viele? Wenn man nachfragt werden meistens genau 2 aufgezählt.

            Ich denke du brauchst dich hier wirklich nicht angesprochen fühlen.
            Tut man aber und außerdem geht es mir ja um die nicht gerechtfertigte, nicht konstruktive Kritik. Ich möchte den Leuten hier aufzeigen, dass ihr Verhalten als Nutzer nicht dazu beiträgt, dass die Probleme angegangen werden. Es muss auch bei den Anwendern ein Umdenken stattfinden!

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              Von d.e.s.i.w. am Do, 28. Juni 2012 um 11:21 #

              Hallo Martin,

              ich muss gestehen das ich auch mal einer von denen war die (in meinen Augen gerechtfertigte) Kritik "Dir" vor den Latz knallten. Das ist nicht OK, das sollten (und tun bestimmt die meisten auch) viele die Dir hier ihre Unzufriedenheit entgegen donnern einsehen. Du leistest sehr gute Arbeit mit und an KWin und hast im gegensatz zu denen an die sich die hier oft zu lesende Kritik (PIM, Akonadi, Nepomuk usw) richtet die Courage sich dazu zu äußern. Eigentlich sollten andere hier den "Volkszorn" zu spüren bekommen, aber nicht Du! Du bist einer der wenigen die Bloggen (in Deutsch und Englisch), in Foren helfen und sogar auf Diskussionsthreads der IT News sich zu Wort melden.

              Ich danke Dir dafür! Dennoch würde nicht nur ich mir wünschen das andere Entwickler (bspw Sebastian Trüg für Nepomuk) die hier zum teil der Auslöser für die viele Unzufriedenheit sind, sich hier melden und mal Rede und Antwort stehen wie Du das stellenweise versuchst obwohl es nicht deine "Spielwiese" ist. Ich für meinen teil hab aufgehört zu meckern, ich nutze einfach KDE nicht mehr. Es gibt auch andere Desktops die mir das bieten was ich einst bei KDE fand. Ist irgendwann mal KDE wieder so wie einst, steht aus auch mir frei den einst stabilen (vor allem PIM) Desktop wieder zu installieren.

              Nochmal, ich rechne es Dir Martin hoch an das Du hier dich als "einziger" zu Wort meldest und gemecker anhören musst was nicht an deine Adresse geht. Andererseits müssen auch KDE Entwickler irgendwann mal auf die User zu gehen, denn nicht immer haben die User unrecht oder sind gar Ahnungslos und Undankbar!

              Besten Dank!

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                Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 12:05 #

                und was glaubt ihr ändert sich daran wenn hier die Entwickler von Nepomuk und Akonadi mitlesen (ich hab hier schon oft genug krake gesehen)? Auch können nur ein Bruchteil der KDE Entwickler auf pro-linux mitlesen.

                Glaubt ihr wirklich, dass den Entwicklern die Probleme nicht bekannt sind? Glaubt ihr es ist motivierend das Gemecker zu lesen? Dass das ein guter Grund ist sich dann noch mal umsomehr reinzuhängen?

                Ich habe beim letzten Entwicklersprint stundenlang mit Vishesh - einem der Nepomuk Hauptentwickler - gesprochen und er findet die Situation nicht toll. Alle Probleme sind bekannt und ständig wird auf ihm der Frust abgeladen und er kann nichts dafür, sondern arbeitet daran die Situation zu verbessern. Es hilft nichts die Leute, die tatsächlich daran arbeiten es besser zu machen, mit Frust zu bewerfen. Gibt er auf, dann hat man genau das Gegenteil erreicht von dem was man mit dem Meckern erreichen wollte - eine Entwicklerresource weniger zum Probleme beheben.

                Stattdessen wäre es mal gut die Entwickler zu ermutigen, ihnen zu zeigen, dass man die Verbesserungen merkt. Dass es nicht mehr so oft crashed und so weiter.

                So etwas ist motivierend und hilft, Meckern ist das Gegenteil.

                • 0
                  Von d.e.s.i.w. am Do, 28. Juni 2012 um 12:33 #

                  Natürlich ist so etwas nicht motivierend, keine Frage! Das bestreiten auch nur diejenigen die generell an allem und jedem was zu nörgeln haben, und die Leute ignoriert man am besten wo mit Sicherheit konsenz besteht. Es wäre jedoch für viele schon ein wichtiges, wenn auch symblosches Zeichen, wenn statt: "wir machen dies neu und innovation dort usw" ein News Artikel käme mit: "wir haben eure Kritik gehört, verstanden und bitten euch alle uns dabei zu helfen diese zu beseitigen". Dann, wenn das einst mal neu eingeführte stabil läuft und fertig entwickelt ist, wird keiner auch nur ein negatives Wort verlieren wenn dann bei einem "Meeting" in Spanien oder sonst wo auf der Welt, Newsmeldungen kommen das man dieses oder jenes an neuen Richtungsweise Innovationen einführen mag. Nur verstehen es eben viele nicht mehr, das (so zumindest der Eindruck) man statt sich Fehlern und Instabilitäten zu widmen, lieber neue Baustellen eröffnet bevor vorhandenes zu Ende Entwickelt.

                  Noch mal, niemand stellt den Entwickler gute Absichten oder gar deren Leistung in Abrede. Zumindest keiner von denen die ernsthaft an Linux, offener und freier Software Interessiert sind. Aber dennoch sollte man die User ernst nehmen die sich noch Kritisch äußern. Hört man eines Tages mal keine Kritik mehr, kann es auch daran liegen das User sich abwendeten und anderes durchaus auch gutes und Interessantes an Software aus der Linux Welt verwenden. Seien wir mal ehrlich, es war ja schon mal besser. Das sich Kritiker häufen, müsste alle Entwickler des KDE Projektes doch stutzig machen, denn nicht alle die Kritik äußern sind Spinner und Nörgler die mit nichts zu frieden zu stellen sind.

                  Also, statt sich Gegenseitig madig zu machen sollten die betroffenen KDE Entwickler sich zusammensetzen, den Usern bspw in einem Artikel oder "offenem Brief" übermitteln mit "wir haben euch gehört, helft uns dabei ..." und letztlich zusammen an die Arbeit gehen.

                  Mein Gruß an alle Entwickler!

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                    Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 14:05 #

                    ein News Artikel käme mit: "wir haben eure Kritik gehört, verstanden und bitten euch alle uns dabei zu helfen diese zu beseitigen"
                    ... und das wird doch gemacht. Siehe z.B. http://kdenews.org/2012/03/29/kde-pim-needs-you

                    unglücklicherweise berichten die Medien lieber darüber wo sie Freitags möglichst viele Klicks bekommen :-)

                    wird keiner auch nur ein negatives Wort verlieren wenn dann bei einem "Meeting" in Spanien oder sonst wo auf der Welt, Newsmeldungen kommen das man dieses oder jenes an neuen Richtungsweise Innovationen einführen mag. Nur verstehen es eben viele nicht mehr, das (so zumindest der Eindruck) man statt sich Fehlern und Instabilitäten zu widmen, lieber neue Baustellen eröffnet bevor vorhandenes zu Ende Entwickelt.
                    Hierzu: zum Sprint in Spanien gab es keine einzige offizielle News. Medien haben Blogposts aufgegriffen, die wir verwenden um auch intern miteinander zu kommunizieren.

                    Natürlich haben wir auch über viele Probleme gesprochen und deren Behebung angeregt, dokumentiert, vielfach auch gleich zum Editor gegriffen. Leider haben die Medien das aber nicht berichtet.

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                  Von Bolitho am Do, 28. Juni 2012 um 13:04 #

                  Stattdessen wäre es mal gut die Entwickler zu ermutigen, ihnen zu zeigen, dass man die Verbesserungen merkt. Dass es nicht mehr so oft crashed und so weiter.
                  Da ich mich seit Jahren mit semantischen Technologien befasse, meine DA dieses zum Thema hatte und generell von der Idee des "Semantic Desktops" begeistert bin, kann ich sagen, dass mich die Bugs und Crashes nie groß gestört haben, sondern dass ich das als Weg zur Umsetzung der Vision gerne in Kauf genommen habe.

                  Und ja, imho hat sich da enorm viel verbessert! Ich habe schon lange keine Ressourcen-Blockade beim Indizieren mehr gespürt! Insofern: Ich sehe und merke den Fortschritt!

                  Lob an die Entwickler, die sich für User wie mich "abmühen" - man kann es nicht jedem Recht machen; und vor allem ist eine DE doch heutzutage so vielseitig, dass eben auch nicht jeder alles nutzt. Und da Nepomuk mittlerweile kaum noch "global" "stört", meckern viele einfach nur deswegen rum, weil das mal der Fall war. Stigmatisierung gehört eben zur Menschheitsgeschichte dazu, da ist eine Community und eine Software leider keine Ausnahme!

                  Ich weiß selber, wie nervig Mecker-Kommentare sind; ich habe mal als Veranstalter gearbeitet und da haben auch die Unzufriedenen mehr "geschrien", als dass die Zufriedenen "gelobt" haben. Die große Masse ist dabei eh "neutral".

                  Insofern: Explizites Lob von mir für alles, was ihr macht! Fehler nehme ich gerne in Kauf; als Softwareentwickler weiß ich selbe, wie schwer es ist, die Balance zwischen Features und Stabilisierung vorzunehmen. Wer das nicht weiß und unzufrieden ist, kann ja etwas anderes nutzen, oder sich konstruktiv stärker einbringen.

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                  Von ac am Do, 28. Juni 2012 um 14:43 #

                  >Stattdessen wäre es mal gut die Entwickler zu ermutigen, ihnen zu zeigen, dass man die Verbesserunge merkt. Dass es nicht mehr so oft crashed und so weiter.

                  >So etwas ist motivierend und hilft, Meckern ist das Gegenteil.

                  Selbstverständlich wäre das besser. Die teils massiven Probleme existieren nur ein paar Jahre zu lange, zu viel Vertrauen ist verloren gegangen. Eventuelle Verbesserungen merken viele langjährige Nutzer nicht mehr, weil sie längst mit den Füßen abgestimmt haben. Anderen kann ich das auch empfehlen, anstatt zu meckern.

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              Von Sankt Max am So, 1. Juli 2012 um 22:35 #

              Ich glaube das ist auch eine kulturelle Sache. Ihr habt einen Kult der Positivität und des Eigenlobs kultiviert. Es gibt keine zulässige Diskussion über die Schwächen mehr. Früher war das Reden über die Schwächen üblich und die Frage war, wie kriegen wir das hin die auszumerzen. Statt dessen gibt es nur noch sektierhafte Hurra-Schreie.

              Wie kriegt man KDE wieder freundlich für die Nutzer?

      0
      Von Verdammt am Do, 28. Juni 2012 um 01:53 #

      > Und das ist mal wider ein typisches Beispiel für die Einstellung
      > der undankbaren Nutzer, die einem echt die Motivation zerstören
      > können.

      Mhh so wie ihr mit euerem hirtntoten 4.0 Release für Fedora-User den kompletten Workflow für mehr als ein jahr zerstört habt weil die KDE-SIG zu spät realisiert hat dass ihr so dämlich seid eine Entwickler-Version mit 4.0 zu versionisieren und die schon zuviel Arneit reingesteckt haben um noch vor dem Release von F9 zurückzuziehen

      So wie ihr irgendwann in 4.x pltzlich das sftp-Subsystem komplett getauscht habt mit tonnenweise Bugs und ignorieren von Kofnigurationen bis hin dass man trotz sftp://user@host/ als root angemldet war wenn man mit seinem SSH-Cert auch root-Rechte hatte weil der Dreck THERORETISCH schneller sein könnte als der alte Wrapper - Völliger Schwachsinn solche Aktionen weil jedem klar sein müsste dass bei eienm Netzwerkprotokoll SICHER nicht der Wrapper der limitierende Faktor bei der Performance ist

      Un dann wundert ihr euch wenn User undankbar werden?


      Behebt Bugs, davon gibt es tausende und schmeisst nicht immer alles über Bord kurz bevor es endlich fehlerfrei wird um genug neue rein zu bringen dann bekommt ihr vieloeicht auch wieder dankbarere User!

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        Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 09:06 #

        Mhh so wie ihr mit euerem hirtntoten 4.0 Release für Fedora-User den kompletten Workflow für mehr als ein jahr zerstört habt weil die KDE-SIG zu spät realisiert hat dass ihr so dämlich seid eine Entwickler-Version mit 4.0 zu versionisieren und die schon zuviel Arneit reingesteckt haben um noch vor dem Release von F9 zurückzuziehen
        gut dass du das ansprichsts. Leider war es rein das Problem von Fedora. Keine andere Distribution war der Meinung 4.0 war ausgereift und ja das war für Distributionen alles bekannt. Schau dir nur mal den Screenshot von Beta 2 an: http://www.kde.org/announcements/announce_4.0-beta2/desktop-plasma-big.png - wer da als Distribution denkt, dass das in einem halben Jahr alles funktioniert ist schon naiv.

        Abgesehen davon interessiert mich das 4.0 Argument überhaupt nicht. Erster Code von mir ist in 4.1.

        • 0
          Von Nicht schon wieder über 4.0 am Do, 28. Juni 2012 um 13:12 #

          Also als Entwickler könnte ich in eurer Stelle das mittlerweile seit Jahren immer wiederkehrende Gerede um 4.0 nicht mehr hören. Ich würde zu solchen Posts nicht mehr Stellung nehmen. Mir als User geht es tierisch auf die Nerven, bei jedem neuen KDE Release (über das ich mich immer sehr freue) wieder zig Beiträge über die damalige 4.0 zu lesen, von irgendwelchen frustrierten Leuten, die ständig der Vergangenheit hinterherjagen. Können die Leute denn nicht mal nach vorne schauen und wie Du Dir selbst wünscht, konstruktive Kritik üben?!
          Lass Dich von sowas bitte nicht runterziehen. Es gibt auch einigermaßen zufriedene User, die auch differenzieren können.

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        Von Cyril am Do, 28. Juni 2012 um 09:09 #

        Ich kenne die Verantwortlichen bei Fedora nicht, aber sie sollten eigentlich professionell genug sein zu lesen. Ob man das jetzt 4.0 oder 3.999 nennt, ist Nebensache; die Entwickler haben klar gesagt, dass 4.0 für Entwickler und 4.1 für Early Adopters sein würde.
        Bei OpenSuse gab es den gleichen Fehler, allerdings gab es KDE3 gleichberechtigt zur Auswahl und eine Warnung bei KDE4.
        Ich finde, wer bleeding edge möchte, darf sich nicht über Bugs beschweren.

        • 0
          Von Verdammt am Do, 28. Juni 2012 um 15:13 #

          > Ob man das jetzt 4.0 oder 3.999 nennt, ist Nebensache

          Ist es nicth verdamm tnochmal
          Vesionsnummern gibt es nicht zum Spass

          4.0 heisst "Voll Funktionalität aber teilweise noch Ecken und Kanten"
          4.0 war "kaum Funktionalität von 3.x, instabil und verbuggt wie die Hölle"

          Sorry, aber wenn jemand so dumm ist mit jahrelang atbalierten Versionisierungs-Schemen so umzugehen dann möge man ihm das bis zum Ende seiner tage vorhalten damit er es ja nie vergisst und so eine Scheiss nicht nochmal liefert

          Der komplette 4.x Rewrite war unterm Strich unnötig wenn man sich ansieht was die letzten 3.x Versionen im Endeffekt jonnten udn wie stabil sie liefen - Da brauehn selbst ein paar Nice-To-Have Features von KDE4 noch viele viele Jahre um den Frust und die verschissene Lebenszeit mit 4.0-4.3 auszugleichen

          Aber typisches Problem bei OpenSource: Ja niemals funktionierende Dinge einfah so lassen wie sie sind, Nein man muss sie komlett abreissen und von neuem beginnen weil man ja das grundlegende Softwaredesign überarbeiten will, baut dabei wieder haufenweise Fehler ein und wenn die dann nach Monaten und oft Jahren endlich alle gfunden sind fängt das idiotische Spiel wieder von vorne an

          • 0
            Von Cyril am Do, 28. Juni 2012 um 15:20 #

            Na dann mal auch viel Spaß beim Verdammen von Chrome und Firefox, die halten sich auch nicht an die ISO/DIN zur Nummerierung, von Pösewichtern wie Microsoft (auf Windows 98.2 folgt doch glatt Windows 2.000) ganz abgeshen. :angel:

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              Von Verdammt am Do, 28. Juni 2012 um 15:58 #

              Sag mal raffst du den Unterchied nicht zwischen einem völlig anderen Versionierungsschema oder wie es KDE ge,acht hat über viele Jahre die klaiische Variante zu benutzen und dann plötzlich bei 4.0 sich nicht mehr daran hält?

              Vor allem wenn man dann auch noch über viele Monate gross die Klappe aufreisst wieviel toller und schneller und überhaupt KDE4 wird, die 4.0 rausbringt und dann so eine Baustelle hinlegt für weitere 1.5-2 Jahre ist das schon etwas arm!

              Wo ist denn IRGENDWAS schneller unter KDE4?
              QT4 mag THERORETISCH schnelelr sein
              Bringt aber nichts wenn die darauf aufsetzenden Programmierer offenbar alles verbrennen!

              Ich hab Kopete im Autostart - Auf was verdammt nochmal wartet der Desktop geschlagene 3-5 Sekunden es zu starten und nach dem kwallet-PAsswort zu fragen nach dem Login? Und ne auf einer 4x3.6 GHz Maschine mit 16 GB RAM und einem RAID drunter dass locker 200 MB/Sekudne schreibt habe ich NULL Toleranz für irgendwelche Lags

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                Von Cyril am Do, 28. Juni 2012 um 16:20 #

                Doch, ich "raffe" ihn, für eine Antwort auf einen Haufen Buchstabengülle gebe ich mir aber keine Mühe differenziert zu argumentieren.

                Was hält dich angesichts deiner Toleranzschwelle denn bei KDE Plasma? Masochismus?

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                  Von Verdammt am Do, 28. Juni 2012 um 17:02 #

                  > Was hält dich angesichts deiner Toleranzschwelle denn bei KDE Plasma?

                  Dass die GNOME-Entwickler aus dem KDE4-Disaster genau NICHTS gelernt haben
                  Alles Wahnsinnige die völlig an den User vorbei entwickeln

                  Warum schreiben sie das nicht auf ihre Projkretseite
                  "Wir machen das was wir wollen und User sind uns egal"?

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      Von Lästerer am Do, 28. Juni 2012 um 07:43 #

      Manchmal fehlt mir echt das Verständnis für die Nutzer. Echt traurig sowas.

      Ach was? Mir fehlt als Nutzer schon lange das Verständnis für ständig verbugte Releases, bedingt durch ein dämliches Entwicklungs- & Releasemodell seitens der Entwickler, das sie mit KDE4 eingeführt haben. Ständig sind irgendwelche halbfertigen Sachen im Release, die nicht funktionieren.

      Ihr solltet echt mal anfangen, ein sauberes, stabiles KDE zu releasen mit dem man auch arbeiten kann. Ist ein Feature nicht fertig, oder noch verbugt, dann geht es halt nicht in das Release. Punkt aus! Das hätte euch schon sehr viel Ärger erspart.

      • 0
        Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 09:11 #

        Ihr solltet echt mal anfangen, ein sauberes, stabiles KDE zu releasen mit dem man auch arbeiten kann. Ist ein Feature nicht fertig, oder noch verbugt, dann geht es halt nicht in das Release. Punkt aus! Das hätte euch schon sehr viel Ärger erspart
        Es gibt nicht "ein KDE", sondern hunderte eigenständig entwickelte Produkte, die zufällig an einem gleichen Termin released werden.

        Was stört dich denn aktuell? Was haben wir denn in 4.9 drinnen, was du noch als zu verbuggt ansehen würdest im Vergleich zu 4.8 das wir es nicht ausliefern sollten?

        • 0
          Von blablabla am Do, 28. Juni 2012 um 09:48 #

          Doch KDE ist ein Produkt...mit vielen unterprodukten.

          • 0
            Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 09:58 #

            nein KDE ist kein Produkt, sondern eine Community -> http://en.wikipedia.org/wiki/KDE

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              Von ich und du am Di, 3. Juli 2012 um 13:59 #

              das wiederholen der selben scheisse macht diese schwachsinns-haltung nicht besser.

              natürlich ist kde ein produkt - die umgebung und programme, die von den entwicklern erstellt wurden.

              dieses möchtegern-marketing-gehabe von wegen "es gibt kein kde" ist geistiger dünnschiss!

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                Von mgraesslin am Di, 3. Juli 2012 um 14:33 #

                Es tut mir Leid, dass du das als "scheisse" und "schwachsinns-haltung" ansiehst. Da können wir nichts machen.

                Was ich hier weitertrage ist kein Marketing, sondern wie die KDE Community es sieht und wie sie sich selbst sieht.

          0
          Von Anonymous am Do, 28. Juni 2012 um 10:29 #

          Es gibt nicht "ein KDE", sondern hunderte eigenständig entwickelte Produkte, die zufällig an einem gleichen Termin released werden.

          Ich glaube mittlerweile, dass das genau das Problem ist. Das Projekt ist zu gross und zu komplex geworden, und im Gegensatz zum Linux- Kernel gibt es keinen "Diktator" wie Linus, der sagen kann: "der Treiber ist noch nicht gut genug, im in den Kernel aufgenommen zu werden".

          Im Grunde sagst Du das gleiche wie ich weiter oben: KDE4 ist nur noch eine Designstudie, die nicht mehr den Anspruch hat, aus einem Guss und problemlos benutzbar zu sein.

          Es ist Dir unbenommen, trotzdem daran mitzuarbeiten, solange es Dir noch Spass macht; aber ich tue mir als Nutzer nicht mehr an, mich mit den beiden "großen" DEs rumzuärgern, die mit immer mehr Overhead daherkommen, aber nicht mehr rund laufen.

          • 0
            Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 11:01 #

            du ziehst die falschen Schlüsse und hast falsche Annahmen. Zuerst einmal solltest du erkennen, dass KDE kein "Projekt" ist. Sondern es ist eine Community, bei der hunderte Projekte durchgeführt weden (genaugenommen ist keine der Softwareprodukte ein Projekt). Der Linux-Kernel im Vergleich ist genau ein Produkt und hat einen Überverantwortlichen. Das hat jedes der KDE Projekte auch - für KWin bin das ich, für Plasma ist das Aaron und jeder kann da auch den Linus machen - machen wir nicht, da uns die menschliche Komponente wichtiger ist.

            Eine Schlussfolgerung aus der Vielzahl der Projekte ist, dass es auch kein "KDE4" gibt, womit es auch keine "Designstudie" sein kann.

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              Von ac am Do, 28. Juni 2012 um 15:01 #

              Und diese Auffassung werden die Konsumenten niemals teilen. Für die sind die Tarballs, die heute als KDE SC herausgegeben werden, KDE 4, d.h. genau ein Produkt, ob gut oder schlecht. Die organisatorische, soziale, technische Konstruktion, wie dieses Produkt zustande kommt, ist den meisten Usern - und zwar zurecht - piepegal.

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                Von Cyril am Do, 28. Juni 2012 um 15:16 #

                Hm, wenn einem Excel abschmiert, ist es dann eine berchtigte Kritik zu sagen "Windows ist instabil"?
                Und der Vergleich ist nicht einmal gerecht für KDE, denn Microsoft ist eine Firma, KDE eine Gemeinschaft.

                Es ist ein schwieriges Problem: Wenn KDE alles wie bisher mit éiner Versionsnummer an éinem Termin veröffentlicht, wird es als éin Produkt wahrgenommen. Wenn alle KDE-Projekte jetzt anfangen würden, ihre Releases mit eigener Nummerierung (wie z.B. kaum beachtet bei Dolphin) und zu einem beliebigen Datum (wie bei Phonon, AFAIK) herauszubringen, würden die Leute es vielleicht besser auseinanderhalten, der Zusammenhang und evtl. auch -halt der Gemeinschaft wäre aber nicht mehr sichtbar, vom Zahlenchaos mal abgesehen.

                • 0
                  Von ac am Do, 28. Juni 2012 um 17:44 #

                  > Hm, wenn einem Excel abschmiert, ist es dann eine berchtigte Kritik zu sagen "Windows ist instabil"?

                  Wenn es an Windows liegt, dann ja. Dein Vergleich ist Quatsch. Lies meinen Text nochmal. Es gilt selbiges für KDE (SC) und die Programme um KDE mit eigenem Release-Modus.


                  >Und der Vergleich ist nicht einmal gerecht für KDE, denn Microsoft ist eine Firma, KDE eine Gemeinschaft.

                  Ich denke, Mitleid ist das Letzte, was die Entwickler wollen. Interessiert doch keine Sau, ob's gerecht ist.


                  > Es ist ein schwieriges Problem:

                  Es ist kein schwieriges Problem, stabilen Code zu pflegen und erst dann durch neuen Code zu ersetzen, wenn dieser stabil ist. Nennt sich Branching.

                  Es braucht aber Qualitätsmanagement, Führung und nicht zuletzt entsprechende finanzielle Mittel, um eben dieses zu erbringen; Das ist deutlich mehr Aufwand, als Programmcode zu schreiben.

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          Von Lästerer am Do, 28. Juni 2012 um 10:46 #

          Es gibt nicht "ein KDE", sondern hunderte eigenständig entwickelte Produkte, die zufällig an einem gleichen Termin released werden.

          Eben! Sag ich doch! Genau, das ist das Problem! Ein buntes Häufchen gemischter "KDE Produkte", die entweder fertig, halbfertig und/oder verbuggt sind. SOWAS IST KEINE VERNÜNFTIGE ART ETWAS ZU RELEASEN! BEGREIFT DAS DOCH ENDLICH!

          Es fehlt jemand, der sich hinhockt und das KDE mit seinen "Produkten" ordentlich koordiniert und zusammenpackt. Einfach jemand der die Entscheidung trifft, welche der "Produkte" in das Release kommen welche nicht.

          • 0
            Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 10:56 #

            ich wiederhole meine Frage, die ich schon in diesem Forum hier gestellt habe: was in 4.9 ist deiner Meinung nach nicht in einer Qualität im Vergleich zur Vorgängerversion 4.8, dass es nicht released werden dürfte?

            • 0
              Von Lästerer am Do, 28. Juni 2012 um 11:45 #

              Meine Kritik richtet sich an den kompletten Entwicklungs- & Releaseprozess von KDE 4, d.h. von 4.0 bis heute, und nicht nur von 4.8 auf 4.9.

              Ich kann dem Anonymous über mir nur zustimmen, was der KDE (Entwickler) Community fehlt, ist - wenn man so will - eine Art "Diktator". Das es ohne nicht geht, beweisen eure bisherigen Releases, die den Eindruck einer "ständigen" Baustelle vermitteln. Es hilft mir nichts, wenn Kwin sehr gut funktioniert, dafür aber eine andere Applikation, z.B. KDE-PIM nicht funktioniert.

              Meinetwegen bildet ein Gremium, das darüber entscheidet, aber hört bitte endlich mit diesen Baustellen-Releases auf.

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                Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 11:53 #

                es mag ja überraschen aber gerade das wurde bei KMail gemacht. Mehrere Releases der KDE Software Compilation waren ohne KDE-PIM.

                • 0
                  Von Lästerer am Do, 28. Juni 2012 um 12:13 #

                  Die wären?

                  Moment mal, Releases ohne KDE-PIM? Die dann genauso nutzlos sind, wie die mit kaputten KDE-PIM?

                  • 0
                    Von Vinus Rostdalls am Do, 28. Juni 2012 um 12:31 #

                    Was hat Kalender und Mail mit dem Desktop zu tun, ausser das es das selbe Toolkit verwendet? Ich surf auch nicht mit Konqueror oder Firefox und auch bei Mails hat man die freie Auswahl. Thunderbird geht zwar, hat aber ein total ranziges Entwicklungsmodell der Extensions, die alle erstmal "broken" sind, wenn eine neue Version ansteht...auch nicht besser, aber es zwingt einen ja keiner eine neue Majorversion einzuspielen, wenn doch "alles vorher ging"

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                      Von Lästerer am Do, 28. Juni 2012 um 12:43 #

                      Das ist nur ein Bespiel um aufzuzeigen, wo es bei der KDE Community hakt. Es gibt ja noch zig andere Baustellen.

                      Was hat ein kaputtes Produkt überhaupt in einem Release zu suchen? Warum wird es auch noch über meherere Releases mitgeschleppt? Doch nur weil keiner da ist, der den Hut & den Mut hat, und die Entscheidung trifft, es eben erstmal zurückzustellen.

                      Das fehlende Migrationstool bzw. Routine ist ja der nächste Witz.

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                    Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 12:34 #

                    Die wären?
                    Wenn ich mich richtig erinnere:

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                    • 4.5

                    • 4.6

                    Moment mal, Releases ohne KDE-PIM? Die dann genauso nutzlos sind, wie die mit kaputten KDE-PIM?
                    Die Frage verstehe ich nicht. Du kannst doch einfach die alte Version verwenden. Debian setzt ja jetzt auch kdepim 4.4 ein.

                    Oder meinst du die KDE Community muss immer all ihre unabhängigen Softwareprodukte zusammen releasen? Und dann warten bis kdepim endlich fertig ist? Das wäre ja richtig sinnvoll für Entwickler wie mich - ich säße dann däumchendrehend rum, weil ich ja nichts machen kann - entwickeln an meiner Software darf ich nicht, da wir im Freeze sind und daran arbeiten den Freeze zu überwinden kann ich auch nicht, denn ich habe keine Ahnung von PIM.

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                      Von Verdammt am Do, 28. Juni 2012 um 18:25 #

                      > Oder meinst du die KDE Community muss immer all ihre
                      > unabhängigen Softwareprodukte zusammen releasen? Und
                      > dann warten bis kdepim endlich fertig ist? Das wäre ja richtig
                      > sinnvoll für Entwickler wie mich - ich säße dann däumchendrehend
                      > rum, weil ich ja nichts machen kann

                      Och manchmal würde den Entwickler das "Däumchendrehen" nicht schaden, dann hätten sie nämlich mal Zeit für Micro-Otpimizing, Finetuning und stundenlanges ARBEITEN mi ihrem Baby in allen denkbaren Konstellationen, vielleicht würden dann viele Fehler vonb Grund auf gar nicht bei jemandem anderen als der der sie gemacht hat aufschlagen

                      Aber das ist euch ja zu langweilig
                      Man muss ja immer grosse Änderungen bringen

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                        Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 20:03 #

                        Das wird sicherlich helfen bei zum Beispiel Problemen mit Grafikkarten, die man nicht hat. Oder Probleme mit IMAP Servern, die man nicht verwendet/Zugang zu hat. Oder Probleme, die nur auftreten, wenn man aus einem bestimmten Teil der Welt auf das Internet zugreift.

                        Leuts, denkt doch mal nach: Entwickler schreiben Software primär für sich selbst. Glaubt ihr denn allen ernstes, das solche Probleme auf den Entwicklersystemen überhaupt auftreten?

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                          Von Verdammt am Do, 28. Juni 2012 um 21:01 #

                          Was soll ich da nachdenlen?

                          Ich verdiene seit > 10 Jahren mein Geld mit Software-Entwicklung
                          Und ja ich baue aus Prinzip auf meinen Entwicklermaschinen alle Dienste etc. mit der meine Software zusammenarbeiten sollte auf, setzte dazu beliebig viele virtuelle Maschinen auf und habe auch nur für diesen Zweck Google/Twitter/Facebook-Accounts

                          Wenn man natürlich keinen Anspruch an Qualität stellt macht man das alles nicht, programiert blind genau für die eigenen Anforderungen und der Rst wird einem dann mit Bugreports zugetragen wo man dann auch wieder die User gängelt sie mögen was nicht alles für einen Zirkus veranstalten weil man selbst zu faul(dumm ist etwas durchzuspielen und das Testsetup dazu zukünftig auch gleich zu behalten

                          Nur darf man sich dann auch nicht wundern wenn die User entsprechend reagieren und einem aus gutem Grund beschissenes Qualitätsmanagment und schlechtes Entwicklungsmodell vorhalten

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                            Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 23:44 #

                            Dann erklär mir mal bitte wie ich Grafikkartentreiber in einer VM teste, oder eine Grafikkarte mit einem alten Chipsatz die nur AGP hat. Oder wie ich in meinen Desktop eine Intel Karte reinbekomme. Oder wie ich an eine alte Intel Karte komme, die nur in Atom Netbooks verkauft wurde.

                            Ach die Theorie klingt immer so toll, die Praxis ist halt anders. Ich hab ja schon eine ganze Kiste mit Grafikkarten, aber trotzdem kann ich nicht alles testen. Vor einem Jahr hab ich versucht eine alte X300 zu bekommen - kann man nicht mal mehr auf eBay kaufen.

                            Es freut mich für dich, dass du deine Software mit VMs testen kannst. Aber unsere Welt sieht dann doch anders aus.

                            Und ja ich hab vor ein paar Wochen mich mit dem Maintainer der IMAP Komponente in Akonadi unterhalten über genau das Problem mit den Servern. Kennst du alle IMAP Server? Und kannst du sie auch bekommen? Wie setzt du denn bei dir in der VM den IMAP Server auf den GMail verwendet?

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                              Von Verdammt am Fr, 29. Juni 2012 um 15:37 #

                              > Dann erklär mir mal bitte wie ich Grafikkartentreiber in einer VM teste

                              Du willst mich nicht verstehen

                              Du kannst auch gerne mal was anderes als nur Grafiktreiber
                              testen, sprich es würde der KDE-Community nicht schaden
                              wenn die einzelnen Subsystem-Betreuer wenn mal Zeit bleibt
                              über ihren Tellerrand raus blicken

                              > Es freut mich für dich, dass du deine Software mit VMs testen kannst.
                              > Aber unsere Welt sieht dann doch anders aus

                              Nö, sieht sie nicht ausser man beschränkt sich nur auf
                              genau eine Detailkomponente und macht beim Rest auf
                              Tunnelblick

                              > Und ja ich hab vor ein paar Wochen mich mit dem Maintainer der IMAP Komponente
                              > in Akonadi unterhalten über genau das Problem mit den Servern.

                              Gut!

                              > Kennst du alle IMAP Server?

                              Die meisten
                              So ziemlich jede Distribution bringt einen ganzen Haufen davon mit

                              > Und kannst du sie auch bekommen?

                              In der Regel schon

                              > Wie setzt du denn bei dir in der VM den IMAP Server auf den
                              > GMail verwendet?

                              Wozu bruachst du den in der VM?
                              Einen Google-Account zum Testen wird ein Entwickler ja wohl noch einrichten können

                              Die exakten Serverantworten auf Protokollebene sollte selbiger
                              auch in der Lage sein mitzuschneiden

                              • 0
                                Von mgraesslin am Fr, 29. Juni 2012 um 22:49 #

                                Du willst mich nicht verstehen

                                Du kannst auch gerne mal was anderes als nur Grafiktreiber
                                testen, sprich es würde der KDE-Community nicht schaden
                                wenn die einzelnen Subsystem-Betreuer wenn mal Zeit bleibt
                                über ihren Tellerrand raus blicken

                                Also falls du annimmst das wir nicht testen: wie die meisten KDE Entwickler fahre ich master in allen Softwarekomponenten (Voreinstellung von kdesrc-build) - heißt aktuell habe ich die ersten Komponenten hier mit 4.10 am Laufen.

                                Falls du meinst wir sollten an fremden Code rumpfuschen: da kommt bestimmt tolles bei rum, wenn ein Fachidiot wie ich z.B. meint E-Mail zu verstehen. Sorry die einzelnen Komponenten sind zu komplex um daran zu arbeiten. Vor allem wenn man erst mal hunderte von RFCs lesen muss oder mal eben schnell ODF durcharbeiten.


                                > Kennst du alle IMAP Server?

                                Die meisten
                                So ziemlich jede Distribution bringt einen ganzen Haufen davon mit

                                ich wusste gar nicht, dass man Microsoft Exchange Server neuerdings über Distributionen installieren kann.

                                > Wie setzt du denn bei dir in der VM den IMAP Server auf den
                                > GMail verwendet?

                                Wozu bruachst du den in der VM?
                                Einen Google-Account zum Testen wird ein Entwickler ja wohl noch einrichten können

                                oh das war doch dein Vorschlag mit dem man setzt alles in einer VM auf. Komisch jetzt doch nicht? Für GMail braucht man das nicht, weil die soooo standardkonform sind, dass man alles mit einem Account nachvollziehen kann?

                                Ich wollte aufzeigen, dass die Probleme weit komplexer sind als du sie dir anscheinend vorstellen kannst. Es ist halt nicht damit getan "mal eben eine VM aufzusetzen" ode "einen GMail Account einzurichten". Wenn es so einfach wäre, würden wir hier gar nicht über Softwarebugs diskutieren.

                                Wie gesagt: es freut mich für dich, dass du in deinen Projekten mit solchen Mitteln zum Ziel kommst. Für die Problemfälle welche bei uns auftreten reicht es halt oft nicht (siehe z.B. die Grafikkarten).

                                • 0
                                  Von Verdammt am Sa, 30. Juni 2012 um 01:04 #

                                  > Falls du meinst wir sollten an fremden Code rumpfuschen

                                  Nö, es würde schon reichen wenn ihr in der zeit wo einer mal "nichts" zu tun hat euren Krempel wechseltig durchtesten würdet
                                  , dann wäre zB sowas wie der Replace des sftp-kioslave nicht apssiert der einfach nur letztklassiger Schrott war und 80% aller erweiterten ~/.ssh/config-Konfigurationen ignoriert hat mit der dümmlichen Ausrede "potentiell schneller als per pipe den openssh client anzusprechen", nur dass die Pipe sicher NICHT das Perormance-problem ist und der bestehende kio-slave wunderbar funktioniert hat

                                  Was denkt ihr euch eientlich dabei von einem Release auf das nächste Subsysteme zu tauschen, dabei nur 20% der vorhandenen Funktionen zu unterstützen und das nicht zu merken weil ihr zu dumm/faul seid entsprechende Tests zu fahren? Sowas hat in einem STABLE-RELEASE NICHTS zu suchen!

                                  > oh das war doch dein Vorschlag mit dem man setzt alles in
                                  > einer VM auf. Komisch jetzt doch nicht? Für GMail braucht
                                  > man das nicht, weil die soooo standardkonform sind, dass
                                  > man alles mit einem Account nachvollziehen kann?

                                  BULLSHIT ich sagte "und habe auch nur für diesen Zweck Google/Twitter/Facebook-Accounts" - WO habe ich gesagt dass gmail in einer VM zu laufen hat? Wozu sollte es das?

    0
    Von xk am Mi, 27. Juni 2012 um 23:34 #

    Dolphin und Plasma sind zwei komplett andere Teams. Die Portierung auf QML läuft parallel über mehrere Releases verteilt. Es ist viel besser die Umstellung schrittweise zu machen, als eine gigantische Version zu machen.

    • 1
      Von kde user am Do, 28. Juni 2012 um 00:33 #

      Aus Entwicklersicht vielleicht. Aus Anwendersicht ergibt sich damit eine Dauerbaustelle, bei der mit jedem Release ein paar Bugs geschlossen werden und zig neue hinzukommen.

      Unterm Strich macht diese Strategie den Ruf von KDE nur noch mehr kaputt.

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