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Thema: Veröffentlichungskandidat von KDE SC 4.9 freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 12:05 #

und was glaubt ihr ändert sich daran wenn hier die Entwickler von Nepomuk und Akonadi mitlesen (ich hab hier schon oft genug krake gesehen)? Auch können nur ein Bruchteil der KDE Entwickler auf pro-linux mitlesen.

Glaubt ihr wirklich, dass den Entwicklern die Probleme nicht bekannt sind? Glaubt ihr es ist motivierend das Gemecker zu lesen? Dass das ein guter Grund ist sich dann noch mal umsomehr reinzuhängen?

Ich habe beim letzten Entwicklersprint stundenlang mit Vishesh - einem der Nepomuk Hauptentwickler - gesprochen und er findet die Situation nicht toll. Alle Probleme sind bekannt und ständig wird auf ihm der Frust abgeladen und er kann nichts dafür, sondern arbeitet daran die Situation zu verbessern. Es hilft nichts die Leute, die tatsächlich daran arbeiten es besser zu machen, mit Frust zu bewerfen. Gibt er auf, dann hat man genau das Gegenteil erreicht von dem was man mit dem Meckern erreichen wollte - eine Entwicklerresource weniger zum Probleme beheben.

Stattdessen wäre es mal gut die Entwickler zu ermutigen, ihnen zu zeigen, dass man die Verbesserungen merkt. Dass es nicht mehr so oft crashed und so weiter.

So etwas ist motivierend und hilft, Meckern ist das Gegenteil.

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    Von d.e.s.i.w. am Do, 28. Juni 2012 um 12:33 #

    Natürlich ist so etwas nicht motivierend, keine Frage! Das bestreiten auch nur diejenigen die generell an allem und jedem was zu nörgeln haben, und die Leute ignoriert man am besten wo mit Sicherheit konsenz besteht. Es wäre jedoch für viele schon ein wichtiges, wenn auch symblosches Zeichen, wenn statt: "wir machen dies neu und innovation dort usw" ein News Artikel käme mit: "wir haben eure Kritik gehört, verstanden und bitten euch alle uns dabei zu helfen diese zu beseitigen". Dann, wenn das einst mal neu eingeführte stabil läuft und fertig entwickelt ist, wird keiner auch nur ein negatives Wort verlieren wenn dann bei einem "Meeting" in Spanien oder sonst wo auf der Welt, Newsmeldungen kommen das man dieses oder jenes an neuen Richtungsweise Innovationen einführen mag. Nur verstehen es eben viele nicht mehr, das (so zumindest der Eindruck) man statt sich Fehlern und Instabilitäten zu widmen, lieber neue Baustellen eröffnet bevor vorhandenes zu Ende Entwickelt.

    Noch mal, niemand stellt den Entwickler gute Absichten oder gar deren Leistung in Abrede. Zumindest keiner von denen die ernsthaft an Linux, offener und freier Software Interessiert sind. Aber dennoch sollte man die User ernst nehmen die sich noch Kritisch äußern. Hört man eines Tages mal keine Kritik mehr, kann es auch daran liegen das User sich abwendeten und anderes durchaus auch gutes und Interessantes an Software aus der Linux Welt verwenden. Seien wir mal ehrlich, es war ja schon mal besser. Das sich Kritiker häufen, müsste alle Entwickler des KDE Projektes doch stutzig machen, denn nicht alle die Kritik äußern sind Spinner und Nörgler die mit nichts zu frieden zu stellen sind.

    Also, statt sich Gegenseitig madig zu machen sollten die betroffenen KDE Entwickler sich zusammensetzen, den Usern bspw in einem Artikel oder "offenem Brief" übermitteln mit "wir haben euch gehört, helft uns dabei ..." und letztlich zusammen an die Arbeit gehen.

    Mein Gruß an alle Entwickler!

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      Von mgraesslin am Do, 28. Juni 2012 um 14:05 #

      ein News Artikel käme mit: "wir haben eure Kritik gehört, verstanden und bitten euch alle uns dabei zu helfen diese zu beseitigen"
      ... und das wird doch gemacht. Siehe z.B. http://kdenews.org/2012/03/29/kde-pim-needs-you

      unglücklicherweise berichten die Medien lieber darüber wo sie Freitags möglichst viele Klicks bekommen :-)

      wird keiner auch nur ein negatives Wort verlieren wenn dann bei einem "Meeting" in Spanien oder sonst wo auf der Welt, Newsmeldungen kommen das man dieses oder jenes an neuen Richtungsweise Innovationen einführen mag. Nur verstehen es eben viele nicht mehr, das (so zumindest der Eindruck) man statt sich Fehlern und Instabilitäten zu widmen, lieber neue Baustellen eröffnet bevor vorhandenes zu Ende Entwickelt.
      Hierzu: zum Sprint in Spanien gab es keine einzige offizielle News. Medien haben Blogposts aufgegriffen, die wir verwenden um auch intern miteinander zu kommunizieren.

      Natürlich haben wir auch über viele Probleme gesprochen und deren Behebung angeregt, dokumentiert, vielfach auch gleich zum Editor gegriffen. Leider haben die Medien das aber nicht berichtet.

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    Von Bolitho am Do, 28. Juni 2012 um 13:04 #

    Stattdessen wäre es mal gut die Entwickler zu ermutigen, ihnen zu zeigen, dass man die Verbesserungen merkt. Dass es nicht mehr so oft crashed und so weiter.
    Da ich mich seit Jahren mit semantischen Technologien befasse, meine DA dieses zum Thema hatte und generell von der Idee des "Semantic Desktops" begeistert bin, kann ich sagen, dass mich die Bugs und Crashes nie groß gestört haben, sondern dass ich das als Weg zur Umsetzung der Vision gerne in Kauf genommen habe.

    Und ja, imho hat sich da enorm viel verbessert! Ich habe schon lange keine Ressourcen-Blockade beim Indizieren mehr gespürt! Insofern: Ich sehe und merke den Fortschritt!

    Lob an die Entwickler, die sich für User wie mich "abmühen" - man kann es nicht jedem Recht machen; und vor allem ist eine DE doch heutzutage so vielseitig, dass eben auch nicht jeder alles nutzt. Und da Nepomuk mittlerweile kaum noch "global" "stört", meckern viele einfach nur deswegen rum, weil das mal der Fall war. Stigmatisierung gehört eben zur Menschheitsgeschichte dazu, da ist eine Community und eine Software leider keine Ausnahme!

    Ich weiß selber, wie nervig Mecker-Kommentare sind; ich habe mal als Veranstalter gearbeitet und da haben auch die Unzufriedenen mehr "geschrien", als dass die Zufriedenen "gelobt" haben. Die große Masse ist dabei eh "neutral".

    Insofern: Explizites Lob von mir für alles, was ihr macht! Fehler nehme ich gerne in Kauf; als Softwareentwickler weiß ich selbe, wie schwer es ist, die Balance zwischen Features und Stabilisierung vorzunehmen. Wer das nicht weiß und unzufrieden ist, kann ja etwas anderes nutzen, oder sich konstruktiv stärker einbringen.

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    Von ac am Do, 28. Juni 2012 um 14:43 #

    >Stattdessen wäre es mal gut die Entwickler zu ermutigen, ihnen zu zeigen, dass man die Verbesserunge merkt. Dass es nicht mehr so oft crashed und so weiter.

    >So etwas ist motivierend und hilft, Meckern ist das Gegenteil.

    Selbstverständlich wäre das besser. Die teils massiven Probleme existieren nur ein paar Jahre zu lange, zu viel Vertrauen ist verloren gegangen. Eventuelle Verbesserungen merken viele langjährige Nutzer nicht mehr, weil sie längst mit den Füßen abgestimmt haben. Anderen kann ich das auch empfehlen, anstatt zu meckern.

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