Ist es nicht so, dass Änderungen in grub.cfg immer noch direkt wirksam sind? update-grub ist doch wohl lediglich ein Produkt der Distributionen, und möglicherweise wäre es gut, das abschalten zu können, denn es ändert ungefragt die Boot-Konfiguration.
"Ist es nicht so, dass Änderungen in grub.cfg immer noch direkt wirksam sind"
Grub2 ist aber nicht für eine solche Nutzung konzipiert.
"update-grub ist doch wohl lediglich ein Produkt der Distributionen, und möglicherweise wäre es gut, das abschalten zu können, denn es ändert ungefragt die Boot-Konfiguration."
Das wäre ganz hervorragend, das stimmt. Debian z.B. blockert nach einem Kernel-Update automatisch alles Grub2-Mäßige mit einem update-grub nieder, was zwar yast1-ähnlich, aber aus der Warte der aktualisierenden Distro durchaus verständlich ist. Deshalb soll man ja eigene Konfigurationen in eine dieser *_custom-Dateien hineinschreiben. Wenn ich mir aber solche Resultate geistiger Schöpfungskraft ansehe, dann frage ich mich aber wirklich, welche Entwicklungsmaxime da die Entwickler eigentlich angetrieben hat. Grub2 ist im Vergleich zu Grub1 eindeutig komplizierter in der Handhabung geworden.
Ist es nicht so, dass Änderungen in grub.cfg immer noch direkt wirksam sind? update-grub ist doch wohl lediglich ein Produkt der Distributionen, und möglicherweise wäre es gut, das abschalten zu können, denn es ändert ungefragt die Boot-Konfiguration.
"Ist es nicht so, dass Änderungen in grub.cfg immer noch direkt wirksam sind"
Grub2 ist aber nicht für eine solche Nutzung konzipiert.
"update-grub ist doch wohl lediglich ein Produkt der Distributionen, und möglicherweise wäre es gut, das abschalten zu können, denn es ändert ungefragt die Boot-Konfiguration."
Das wäre ganz hervorragend, das stimmt. Debian z.B. blockert nach einem Kernel-Update automatisch alles Grub2-Mäßige mit einem update-grub nieder, was zwar yast1-ähnlich, aber aus der Warte der aktualisierenden Distro durchaus verständlich ist. Deshalb soll man ja eigene Konfigurationen in eine dieser *_custom-Dateien hineinschreiben. Wenn ich mir aber solche Resultate geistiger Schöpfungskraft ansehe, dann frage ich mich aber wirklich, welche Entwicklungsmaxime da die Entwickler eigentlich angetrieben hat. Grub2 ist im Vergleich zu Grub1 eindeutig komplizierter in der Handhabung geworden.
Abschalten heißt im Klartext, update-grub durch einen Symlink auf /bin/true zu ersetzen.