Konsequent wäre es, den "Wettbewerb" zwischen den DEs mal abzublasen, anstatt weiter das Liedchen von der Vielfalt zu trällern. Vielfalt nur in der Einfalt. Unity eine Zumutung. Gnome Shell eine Zumutung. KDE4 eine Zumutung. Hoffentlich kommt bei XFCE kein Trottel daher, um das Rad neu zu erfinden.
> Hoffentlich kommt bei XFCE kein Trottel daher, um das Rad neu zu erfinden.
Das habe ich auch schon befürchtet
Ich hatte mit der Wahl des DE mit Gnome2 abgeschlossen, das war fast perfekt für mich. Das die auch nur auf die Idee kommen das ganze hinzuschmeissen und durch einen Firlefanz-Desktop zu ersetzen ... damit hatte ich trotz(oder: gerade wegen) der ähnlichen Erfahrung mit KDE nicht gerechnet.
Der Satz impliziert eventuell, dass diese Änderung auch in die finalen Version von Kubuntu 12.10 Einzug hält, diese ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur experimentell [1].
Die Aussage im Artikel ist zwar (für die Alpha 2) korrekt, aber unglücklich gewählt oder einfach nur ungenau recherchiert - was aber bei ProLinux in Bezug auf KDE nichts neues wäre...
Ich finde es prima, dass KDE jetzt auf Qualität achten will. Da gibt es einige sehr spannende Ansätze, unter anderem einen neuen Builddienst und cppcheck-Integration. Mehr Testen führt zu mehr Stabilität.
Von .-,.-,.-,.-,.-,.- am Sa, 30. Juni 2012 um 21:54 #
Nur auf dem Linux-Desktop erfolgreich zu sein, bringt wirtschaftlich gesehen gar nichts. Davon kann man noch nicht einmal die Mitarbeitergehälter bezahlen.
Wenn Du Mate und Cinnamon in Ubuntu Universe sehen möchtest, dann paketiere beide doch selbst. Oder benutze sinnvollerweise z.B. die entsprechende Mate-Mint-CD als Addon. Mint und Ubuntu unterscheiden sich sowieso praktisch nicht voneinander, das bisschen abgeänderte Optik macht noch keine neue Distro.
Mate ist dabei insofern ein Supportalptraum, weil man sich praktisch die Pflege von zwei Gnome-Desktops einhandelt. Viele Libs und Anwendungen sind zudem letztlich doppelt vorhanden. Deshalb wird Mate auch nicht in Debian Main zu finden sein, alleine schon wegen bonobo. :-)
Cinnamon führt auch Regressionen ein, die in der originalen Gnome-Shell nicht vorhanden sind. Woran das liegt, kann sich jeder selbst denken.
Das gipfelte jüngst auch im "Antrag", das Cinnamon-Repo im openSUSE-OBS zu löschen: http://www.marques.so/2012/06/cinnamon-is-unmaintainable-thus-gets-wiped/
Die gehen wahrscheinlich davon, dass sowieso niemand ernsthaft mit KDE arbeitet, ansonsten ist die Entscheidung nicht nachzuvollziehen.
Naja, ich finde es nur konsequent in eine KDE-Distribution auch nur default-Programme aufzunehmen die das KDE-Framework nutzen.
Gtk-Programme in KDE wirken teilweise auch heute noch wie Fremdkörper.
Das mag sein, aber Calligra ist trotzdem noch meilenweit davon entfernt eine echte Alternative zu LibreOffice zu sein.
LOL.
"Wollt ihr die totale KDE-Distribution?"
Konsequent wäre es, den "Wettbewerb" zwischen den DEs mal abzublasen, anstatt weiter das Liedchen von der Vielfalt zu trällern. Vielfalt nur in der Einfalt. Unity eine Zumutung. Gnome Shell eine Zumutung. KDE4 eine Zumutung. Hoffentlich kommt bei XFCE kein Trottel daher, um das Rad neu zu erfinden.
> Hoffentlich kommt bei XFCE kein Trottel daher, um das Rad neu zu erfinden.
Das habe ich auch schon befürchtet
Ich hatte mit der Wahl des DE mit Gnome2 abgeschlossen, das war fast perfekt für mich. Das die auch nur auf die Idee kommen das ganze hinzuschmeissen und durch einen Firlefanz-Desktop zu ersetzen ... damit hatte ich trotz(oder: gerade wegen) der ähnlichen Erfahrung mit KDE nicht gerechnet.
Der Satz impliziert eventuell, dass diese Änderung auch in die finalen Version von Kubuntu 12.10 Einzug hält, diese ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur experimentell [1].
Die Aussage im Artikel ist zwar (für die Alpha 2) korrekt, aber unglücklich gewählt oder einfach nur ungenau recherchiert - was aber bei ProLinux in Bezug auf KDE nichts neues wäre...
[1]: https://wiki.ubuntu.com/QuantalQuetzal/TechnicalOverview/Alpha2#Kubuntu
Ich finde es prima, dass KDE jetzt auf Qualität achten will. Da gibt es einige sehr spannende Ansätze, unter anderem einen neuen Builddienst und cppcheck-Integration. Mehr Testen führt zu mehr Stabilität.
Das ist doch die wesentliche Frage bezüglich der nächsten Ubuntu Version.
Alles andere ist nur von zweitrangiger Bedeutung und Wichtigkeit.
Schon jetzt steht Ubuntu nicht mehr auf Platz 1 auf distrowatch.
Mate und Cinnamon sind daher Pflicht für den Erfolg von Ubuntu auf dem Desktop.
Nur auf dem Linux-Desktop erfolgreich zu sein, bringt wirtschaftlich gesehen gar nichts.
Davon kann man noch nicht einmal die Mitarbeitergehälter bezahlen.
Wenn Du Mate und Cinnamon in Ubuntu Universe sehen möchtest, dann paketiere beide doch selbst. Oder benutze sinnvollerweise z.B. die entsprechende Mate-Mint-CD als Addon. Mint und Ubuntu unterscheiden sich sowieso praktisch nicht voneinander, das bisschen abgeänderte Optik macht noch keine neue Distro.
Mate ist dabei insofern ein Supportalptraum, weil man sich praktisch die Pflege von zwei Gnome-Desktops einhandelt. Viele Libs und Anwendungen sind zudem letztlich doppelt vorhanden. Deshalb wird Mate auch nicht in Debian Main zu finden sein, alleine schon wegen bonobo. :-)
Cinnamon führt auch Regressionen ein, die in der originalen Gnome-Shell nicht vorhanden sind.
Woran das liegt, kann sich jeder selbst denken.
Das gipfelte jüngst auch im "Antrag", das Cinnamon-Repo im openSUSE-OBS zu löschen:
http://www.marques.so/2012/06/cinnamon-is-unmaintainable-thus-gets-wiped/