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Thema: Gummiboot: Neuer Bootloader für UEFI

17 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Elderman am So, 1. Juli 2012 um 14:32 #

"Gummiboot" ist ja ein sinniger Name, für eine Software, nach der ich von Microsofts Gnaden abhängig bin. Genauso wie ein Spielzeugboot vom Gang der Wellen.

Linux war demgegenüber für mich seit Langem ein ausgewachsenes Betriebsystem, das mich unabhängig von den Launen der Redmonder machte. Diesmal waren sie so gnädig Secure Boot abschaltbar zu machen. Bei der nächsten Generation ist das vielleicht schon nicht mehr so.

Freie Software entstand, weil sich Konzerne anmaßten, bestimmen zu wollen, was auf der Hardware ihrer Kunden zu laufen habe. Dieser Bevormundung entzog man sich. GNU/Linux entstand und trat seinen Siegeszug an.

Soll Redmond es doch Cupertino gleich tun und Hard- und Software miteinander verdongeln. Ist mir egal. Aber wieso ich im freien Lager dafür büßen sollen, bleibt mir schleierhaft.

Red Hat legt dieselbe Logik an den Tag wie Kaufschutz-Befürworter, die meinen, den Herstellern ein Schnippchen zu schlagen, wenn sie DRM-verseuchte Inhalte zu erwerben, um anschließend die Schutzmaßnahmen dann zu umgehen.

Red Hat und Canonical sind Verräter!

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    Von d.e.s.i.w. am So, 1. Juli 2012 um 15:09 #

    RedHat und Canonical tun hier nur das was die Linux Foundations (GPL, LGPL und weiß der Kuckuck wie die sich alle nennen) nicht in der Lage waren sich mit einer Stimme gegen diesen Redmonder "UEFI Plan" zur wehr zu setzen. So kocht nun jeder Distributor sein Süppchen und die User müssens ausbaden. Den beiden Monopolistischen Blendern kann man in soweit keinen Vorwurf machen, als das die ihren Status ausnutzen was ohne die Dummheit der meisten User bzw Zielgruppe nicht möglich wäre.

    Ich werde auch künftig weiterhin Hardware ohne Betriebssystem kaufen und mir dann mein OS drauf klatschen wie ich es will. Ob da nun was Zertifiziertes den Kasten sicherer machen soll oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Solange dritte was Zertifizieren und mir damit dann erklären wollen nur in meinem Sinne zu handeln, verzichte ich da lieber gleich komplett drauf.

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      Von Verdammt am So, 1. Juli 2012 um 15:32 #

      > Linux Foundations (GPL, LGPL und weiß der Kuckuck wie die sich alle nennen)

      Wer zwischen Foundations und Lizenzen nicht unterschieden kann sollte einfach nur die Klappe halten oder zumindest aus eigenem Interesse seine Dummheit nicht ganz so laut in die Welt hinaus posaunen

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        Von ................. am So, 1. Juli 2012 um 17:19 #

        Lesen ist nicht deins, oder? Der Fokus war hier auf die gemeinsame Stimme gerichtet und weniger auf korrekte Zuständigkeit Foundation ( http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Foundation) die ja Lizensen u.a. auch kontrollieren und durchsetzen soll und somit indirekt ja doch irgendwie beteiligt ist, im einzelnen. Bevor da der Begriff: Dummheit verliehen werden soll, ist es nicht das verkehrteste nochmal zu lesen was der User da eigentlich meinte. Denn ganz unrecht hat er da nicht. Es wäre tatsächlich nicht falsch gewesen die Linux Foundation hätte mit einer Stimme gesprochen und damit auch eine Geschlossenheit demonstriert. Damit hätte man u.a. auch vielleicht die eine oder andere durch Unklarheiten iniitierte Dikussion unterbunden. So wird die Verunsicherung der User nur noch geschürt wenn Distributoren hier eigene Wege ankündigen, statt zusammen sich auf ein Vorgehen zu verständigen.

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          Von LH_ am So, 1. Juli 2012 um 19:43 #

          "Verdammt" hat recht, du interpretierst den Satz einfach nur so, wie es dir gefällt. Vom Satzbau her sagt der kritisierte Satz aus, das GPL und co. "Foundations" wären. Das ergibt aber keinen Sinn, ja es ist sogar falsch.

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          Von Verdammt am So, 1. Juli 2012 um 23:09 #

          > Lesen ist nicht deins, oder?

          Doch und im Gegensatz zu dir setze ichd ie Buchstaben nicht nur zu Worten und Sätzen zusammen sondern verstehe selbige auch noch

          > Der Fokus war hier auf die gemeinsame Stimme gerichtet und weniger auf
          > korrekte Zuständigkeit Foundation die ja Lizensen u.a. auch kontrollieren
          > und durchsetzen soll und somit indirekt ja doch irgendwie beteiligt ist

          Dumm nur dass die PGL bzw. LGPL weder eine Foundation noch eine Stimme sondern einfach Lizenzen sind

          Der von mir zitieret Satz meiner Vorposters ist einfach Unsin
          So schön kann man sich den gar nicht saufen dass er sinnvoll wird

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            Von DJ Bobo am Mo, 2. Juli 2012 um 10:26 #

            Ja an sowas kann man sich mal wieder hoch ziehen.

            Linux Foundation und GPL in einen Topf zu werfen ist sicherlich falsch, aber die Aussage des Beitrags war doch eine ganz andere.
            So was kann man anmerken oder berichtigen. Dann aber gleich mit "Dummheit" und "klappe halten" die Leute anzugehen, ist einfach ein Unding.

            Ich hoffe nur, das einige Leute die sich hier so aufführen, in der "realen Welt" ein etwas besseres Sozialverhalten haben.

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      Von Totschka am So, 1. Juli 2012 um 18:04 #

      Ich sehe es ähnlich. Außerdem bleibt abzuwarten, ob es künftig tatsächlich keine Hardware mehr zu kaufen geben wird, bei der man SecureBoot abschalten kann.

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        Von Feuerwehrmann am So, 1. Juli 2012 um 18:18 #

        Soweit bekannt ist, sollte bzw muss UEFI abschaltbar sein. Damit kann man diesen M$ Krempel abschalten und installieren wie gewohnt. Die Geschlossenheit in der "Linuxwelt" wäre trotzdem nicht schlecht, denn man könnte bei solchen Aktionen die Microsoft da gerade abzieht anders auftreten als wie dies gerade zu sehen ist. Leitragende sind wie immer User die verunsichert anfangen zu spekulieren und sich alles mögliche zusammenreimen. Dieses zusammengesponnen hält sich dann wie ein eingelatschter Kaugummi am Schuh und ist nicht leicht wieder aus der Welt zu schaffen. Wie dem auch sei, wird alles gar nicht so schlimm werden. Für uns normale User wird dieser Krempel abgeschaltet und es geht weiter wie immer und gehabt. :-)

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      Von akf am So, 1. Juli 2012 um 18:43 #

      Die Free Software Foundation hat jetzt ein Whitepaper veröffentlicht, wie mit dem Secure Boot umgegangen werden soll. Die Vorstöße von Fedora und Canonical werden da auch eher kritisch gesehen.

      Mit einer gemeinsamen Stimme kann man nur sprechen, wenn man sich einig ist.

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