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Thema: Theodore Ts'o macht Bekanntschaft mit Gnome 3

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anaximander am Di, 3. Juli 2012 um 08:09 #

Die kleineren Distributionen sind meiner Meinung nach aber nicht so sehr verbreitet als dass man die Menge an den Leuten die mosern begründen kann. Ich kann mich z. B. im Großen und Ganzen nicht über KDE unter Arch beschweren, welches ja quasi "vanilla" ist.

Bei einem Großteil habe ich das Gefühl, dass sie beleidigt sind weil man ihnen KDE 3.x weggenommen hat und sie deshalb mosern (bei Gnome ist es irgendwie das Gleiche). Klar gibt es noch die eine oder andere Baustelle wie z. B. Kmail2. Deswegen bin ich inzwischen zu Claws Mail gewechselt. Aber vom reinen mosern wird das auch nicht besser. Die meisten Bugs sind bekannt und es wird daran gearbeitet. Und wenn nicht sollte man sie melden.

Unbenutzter RAM ist übrigens unnötiger RAM. ;-)

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    Von Bimmelbeule am Di, 3. Juli 2012 um 11:08 #

    Ja, du hast recht... ich bin verstimmt, das Gnome 2.32 ersatzlos in die Tonne geklopft wurde! Gnome 2.32 war fertig entwickelt und für die tägliche Arbeit hervorragend geeignet... wie langweilig; also weg damit!

    Gut, ich kann einerseits verstehen, das Entwickler entwickeln und nicht nur eine ausgereifte Version pflegen wollen. Die Entwickler machen das schließlich freiwillig...

    Aber als Anwender ist mir "mein" gewohntes System genommen worden und es wird nicht nur mit etwas "ersetzt", was völlig anders zu bedienen ist, sondern das auch alles andere als ausgereift ist. Zudem hat der "Ersatz" auch noch recht hohe Hardware-Ansprüche (wozu bitte brauche ich auf dem Desktop eine 3D-fähige Grafikkarte?)! Das IST kein Ersatz oder eine Weiterentwicklung, sondern etwas völlig anderes!

    "Ja, dann nimm doch einfach eine andere Oberfläche!" heißt es immer... jaja, leider finde ich aber keinen Ersatz, der mich wirklich befriedigt...

    Mich nervt der allgemeine Trend, das die Entwickler der gängigen Oberflächen den User plötzlich für einen sabbernden Vollidioten halten, dem angeblich jede auch noch so kleine Einstellungsmöglichkeit völlig überfordern würde. 80% der Bevölkerung hat trotzdem einen Computer. Und um die restlichen 20% noch an dem Computer zu bekommen, muss man die 80% jetzt wie kleine Kinder gängeln und ihnen ein völlig anders zu bedienendes Konzept alternativ los an die Stirn nageln?

    Das ist doch Scheiße!

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      Von spiderbit am Di, 3. Juli 2012 um 14:15 #

      gut das mit dem kleinkind blabla ist wohl ein gnome-spezifisches argument, das bringen ja immer die kde leute die alle 590 optionen als knopf im programm haben wollen (ja bisschen polemik ^^)

      Ansonsten was hindert dich daran irgend eine Distribution mit gnome2 die letzte version noch enizusetzen, updates für libreoffice auch kernel und firefox und co kann man seperat aufspielen...
      Microsoft hat auch nicht alle 6 monate ne neue version von ihrem os, höhcstens ein paar verspätete Sicherheitsupdates... wieso muss man also als Linuxer wenn man konservativ ist (keine lust auf Experimente hat) alle 6 Monate die neuste Version installieren? die aktuelle Mint bietet z.B. den Mate an... da gibts dann sogar noch updates für gnome2 wenn auch sicher nicht mehr groß neue features, aber das ja wurscht da der desktop ja eh "ausgereift" ist. Selbst wenn man bleeding edge (rolling release) + gnome2 will.. auch für arch linux gibts den Mate:

      wiki.archlinux.org/index.php/MATE

      hab nicht geschaut aber für gentoo sicher auch...

      wenns ubuntu-ish sein soll Linux Mint:

      www.linuxmint.com/rel_lisa_whatsnew.php (auch mit MATE)

      und wenn es zu viel verlangt ist, alle 10 Jahre mal ein neues Linux zu installieren statt nur auf den Update knopf zu drücken, was ja bei Windows auch nicht geht ^^ da ist jedes update 1. kostenpflichtig und 2. auch noch quasi eine neuinstallation...

      aber wenn das wirklich auch zu viel verlangt ist:

      www.webupd8.org/2012/04/mate-desktop-12-released-install-it-in.html

      5-6 kommandos in die konsole kopieren sollte nicht so schwierig sein.

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        Von Bimmelbeule am Fr, 6. Juli 2012 um 18:07 #

        Ich verstehe den Zusammenhang von "Microsoft hat auch nicht alle 6 monate ne neue version von ihrem os" und "wenn es zu viel verlangt ist, alle 10 Jahre mal ein neues Linux zu installieren" nicht in Verbindung zu dem Thema das eine ausgereifte Oberfläche einfach fallen gelassen wird.

        Natürlich setze ich Gnome 2.x noch so lange ein wie ich kann... aber so wie ich das sehe, ist nächstes Jahr irgendwann schulz...

        Ja danke, Mate kenne ich... sagt mir allerdings auch nicht wirklich zu (habe mich aber noch nicht so weit rein gekniet, möglicherweise kann man sich das noch zurecht konfigurieren)... auch fürchte ich ein wenig, das zu wenig Leute das System pflegen, um es für längere Zeit am Leben zu erhalten...

        Ich liebäugele im Augenblick eher mit LXDE, welches allerdings deutlich weniger Komfort hat als Gnome 2.x

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