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Mi, 4. Juli 2012, 13:02

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat stellt Roadmap für RHEL7 vor

Red Hat hat auf seiner Ende Juni in Boston veranstalteten Hausmesse »Red hat Summit« einen Ausblick auf die für 2013 geplante Version 7 von Red Hat Enterprise Linux gewährt.

Red Hat

Fundament für Red Hat Enterprise Linux 7 wird erwartungsgemäß die für November vorgesehene Fedora-Version 18 sein, deren Zweck bekanntlich unter anderem auch darin besteht, neuste Funktionen und Technologien für den Einsatz in RHEL zu testen. Im ersten Halbjahr 2013 soll es eine erste öffentliche Betaversion von RHEL7 geben. Offenbar sind aber noch nicht alle produktstrategischen Entscheidungen endgültig.

So soll laut Red Hat etwa die Btrfs-Unterstützung in RHEL7 erst dann kommen, wenn sie fertig ist. Zur Zeit hat Btrfs im aktuellen Linux-Kernel noch experimentellen Status, auch wenn etwa das auf RHEL basierende Oracle Linux Btrfs bereits offiziell unterstützt. RHEL7 liefert zwar einen Btrfs-fähigen Kernel nebst entsprechender Werkzeuge mit, sodass sich Btrfs durchaus mit RHEL7 nutzen lässt, kennzeichnet die Btrfs-Unterstützung aber als Technology Preview. Die Praxis ist auch von anderen Red-Hat-Produkten bekannt und bedeutet schlicht, dass Red Hat für derart gekennzeichnete Technologien keinen Support gewährleistet und bei deren Einsatz auch keine Gewähr bei eventuellen Wechselwirkungen mit dem übrigen System gibt. Eine Präsentation zu den Roadmap-Highlights von RHEL7 behauptet allerdings, dass RHEL7 Ext4, XFS und Btrfs sowohl für Daten- als auch für Boot-Partitionen unterstützten wird, lässt aber offen, welches als Standard-Dateisystem von RHEL7 vorgesehen ist.

Das PDF-Dokument liefert zudem weitere Informationen zu den für RHEL geplanten Verbesserungen. So wird RHEL7 beispielsweise Linux Container (LXC) voll unterstützen. Noch keine konkrete Pläne gibt es offenbar zum Thema RHEL auf ARM. Red-Hat-Mitarbeiter ließen lediglich verlauten, Red Hat kooperiere mit Linaro und arbeite daran, die Java-Geschwindigkeit auf ARM-Kernen zu verbessern und Fedora auf ARM laufen zu lassen.

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