Bitte Blizzard! Lasst mich das Spiel, das ich für viel Geld gekauft habe, spielen!
Klingt das lächerlich? Es ist lächerlich! Ich habe null Mitleid mit Menschen, die Produkte von solchen Firmen kaufen.
Blizzard sollten eigentlich die Kunden davon laufen, ob der Bedingungen unter denen die ihre Spiele anbieten. Doch es gibt wohl Menschen, die jeden Scheiß haben müssen.
Das ist leider richtig. Dann würde diese Firma in Zukunft kein Geld mehr von mir sehen. Ich hätte mir in diesem Fall das Spiel aber eh nicht gekauft. Ich mag keine Spiele die mich überwachen und mich online zwingen.
Gebt beim Kauf eure Vorausetzung heraus also z.b: Es muss auf meinem Laptop lauffen (dass der Laptop keine Grafikarte und linux hat muss nicht erwähnt werden), wenn es nicht funktioniert zurückgeben und rückerstattung fordern, mann muss bei softwareherstellern genauso hart sein wie bei firmen die was physikalisches produzieren, was nicht funktioniert ist mist und hat komplett zurückegenommen zu werden. PS: Zahlt euch Blizzard die zeit die ihr zu problemlösung aufgewendet habt? Nicht? Sollten sie aber (oder es selber fixen)
Es mag ja sein das dir die mitgelieferten freien Spiele einer Distro reichen. Es gibt aber Spieler die da andere Vorstellung von professionellen Games haben. Das professionelle Firmen nicht für Bastelbetriebssysteme herstellen sollte eigentlich klar sein. Das man wenn man dann auf solchem in nicht unterstützter Umgebung probleme bekommt könnte man auch ahnen. Kulant wenn Blizzard trotz allem forscht und hilft.
"Das professionelle Firmen nicht für Bastelbetriebssysteme herstellen sollte eigentlich klar sein."
Linux ist kein Bastelbetriebssystem, nicht mehr. Und warum sollte es "klar sein", das eine "professionelle" Firma kein Linux unterstützt? Das tun durchaus Firmen. Noch sind es wenige, aber es ist nicht unmöglich oder abwegig. Nur selten.
Von El Pollo Diablo am Mi, 4. Juli 2012 um 21:20 #
Warum ist Linux ein Bastelbetriebssystem? Echt professionelle Programme gibt es fast immer (auch) für Linux. Nur Consumer-Software gibt es oft nur für Windows.
Kommerz. Soft- und Hardware Support, stabile APIs, Beständigkeit in den Technologien, Diversität.
Ersteres: Sogut wie gar nicht vorhanden. Im besten Fall wird funktioniert es trotzdem irgendwie, darauf kann ich aber nicht setzen als Entscheidungsträger oder gar verlangen. Zweiteres: War schon immer so, hektische und kurzlebige Designentscheidungen zum teilideologisch begründet. Drittens: Man schaue sich mal nur den Desktop Bereich an, ein Auf und Ab. Viertens: Es ist nicht mal möglich ein Binary anzubieten, dass überall installiert werden kann und läuft.
Von El Pollo Diablo am Do, 5. Juli 2012 um 11:07 #
Kommerz. Soft- und Hardware Support, stabile APIs, Beständigkeit in den Technologien, Diversität. Ersteres: Sogut wie gar nicht vorhanden. Im besten Fall wird funktioniert es trotzdem irgendwie, darauf kann ich aber nicht setzen als Entscheidungsträger oder gar verlangen.
Stimmt nicht. Das bieten nur die meisten Community-Distributionen, die ständig neue Software aufnehmen nicht. Sie haben auch nicht diese Funktion. Stabile, beständige Technologien, sowie professionellen Support bekommt man bei den Enterprise-Distributionen. Professionelle, kommerzielle, proprietäre Software wird von den Herstellern meist nur für diese Distributionen zertifiziert und Support nur für diese angeboten.
Zweiteres: War schon immer so, hektische und kurzlebige Designentscheidungen zum teilideologisch begründet.
Woran denkst Du dabei? Möchte dem gar nicht widersprechen. Die Linux-System-Entwicklung ist viel mehr ein evolutionärer Entwicklungs-Prozess, als eine von oben herrab gelenkte, streng geplante Entwicklung. Vieles wird ausprobiert und wieder verworfen. Manches setzt sich durch und wird stabilisiert. Nur dies wird in die LTS- und Enterprise-Distributionen aufgenommen.
Drittens: Man schaue sich mal nur den Desktop Bereich an, ein Auf und Ab.
Schau Dir mal Windows8 an, da heulen auch alle. Und was machen die Firmen? Sie verwenden WinXP. Das am 20 Juni 2012 releaste RHLE6.3 kommt mit Gnome 2.28 (und Linux 2.6.32).
Viertens: Es ist nicht mal möglich ein Binary anzubieten, dass überall installiert werden kann und läuft.
Gäbe es mehrere Windowsdistributoren, würden Binaries auch nur auf einer einzelnen Windowsdistribution zuverlässig funktionieren. Die Eigenart Software und insbesondere Hardwaretreiber als Binaries zu vertreiben ist nur bei sehr geringer Systemvielfalt möglich und konnte sich nur aufgrund der monopolen Stellung des invarianten (es gibt nur eins) Windowsbetriebssystems etablieren. Tatsächlich sind die anpassbaren Kernelschnittstellen und der Distributionen ein enormer Vorteil. Sie sind der Grund für die Schlankheit und Geschwindigkeit des Systems. Windows beispielsweise muss, um zu alten Versionen kompatibel zu bleiben auch alten, schlechten Code im System behalten. Veraltete oder Schlechte APIs und ABIs können nicht überarbeitet werden. Seit Vista bricht Windows mit der Binärkompatiblität und hat einen Emulatior integriert. Ein Workaround, den Linux nicht nötig hat. Auch Mac-OS ist nur bedingt binärkompatibel. Da Apple aber auch gleichzeitig die Hardware zum System liefert, fällt der Bruch der ABI mit einer Änderung der angegebenen Hardwareanforderung zusammen. Somit denkt der Kunde sein Computer wäre zu schwach für die neue Softwareversion, doch in echt ist das Programm nicht kompatibel zu seiner Systemversion und eine neuere Systemversion wird nicht mehr für seine Hardware angeboten. Binaries sind logischer Weise bei keinem System über verschiedene Architekturen kompatibel.
Doch sind bei Linux und MacOS, aber auch bei vielen anderen Systemen, die Sourcen des Systems und der Software (weitgehend) die selben. Es ist also das selbe System oder Programm, das auf einer anderen Architektur läuft. Anders bei Windows. Dort gibt es für jede Architektur ein völlig eigenes System - sie heissen nur alle Windows. Architekturübergreifend ist Windows also weder Binär- noch Sourcekompatibel.
Das was Microsoft und Apple so professionell erscheinen lassen ist, dass sie ihre Nachteile nicht freizügig kommunizieren, sondern Workarounds anbieten oder durch Marketing geschickt verschleiern. Das ist Legitim. Doch sollte man als Beratender, oder Entscheidender von den realen Zuständen ein Bild haben und sich nicht von Marketing blenden lassen. Ständig neu auflodernde Flamewars über Desktops und GUIs sind kein Indikator für den verfahrenen Zustand von Linux, sondern gelebte Community. Mit den Enterprise-Distributionen gibt es absolut professionelle Linux-Systeme. Gut abgehangene Software mit professionelen Support und langer Pflege. Linux wird von so vielen Hard- und Softwareherstellern unterstützt - befindet sich also im Aufwind.
Dein Kommentar zeugt von der Tatsache, dass Du Dich anscheinend auf die kleine Welt der Computerspiele beschränkst. Bei wirliche professionellen Dingen, also da, wo nicht nur der Anbieter, sondern auch der Kunde professionell arbeitet und mit der Software eine weiter Wertschöpfung betreibt, ist Linux teilweise die bevorzugte Plattform.
Seltsame Einstellung. Wenn es um wirklich wichtige Dinge geht, z.B. um wichtige Webdienste, Server, Cluster etc. wird fast ausschließlich Linux eingesetzt! Selbst Microsoft nutzt Linux z.B. für Skype Server etc. Aus dem Mobilbereich ist Linux nicht mehr weg zu denken. Microsoft hat es nie geschafft, ein System auf den Markt zu bringen was ein so sauberes Design hat, dass es auf verschiedenen Geräteklassen läuft. Erst Windows 8 wird das ein bisschen ändern. Nur auf dem Desktop hat Windows mehr Marktanteile als Linux.
Würdest du sagen, dass dir die Desktop-Distros nicht gefallen, könnte ich damit leben. Linux an sich ist aber weit von einem Bastelsystem entfernt.
Ach lass sie reden, Linux hat schon lange gewonnen, auf den grössten computer dieser welt läufft fast auschliesslich Linux, die haben bisschen kompetentere entscheidugsträger wie er einer sein will. Wer Linux ein Betriebsystem bezeichnet hat eh schon verloren...wenn jemand bastelt ist es Microsoft....WinForms....Aero...HTML5 aka Metro...als MS-Developer würd ich mich erschiessen auf so einer kurzlebigen Platform etwas anständiges zu programieren...mühe umsonst. Alste WinNT3.1 programme lauffen bei uns auf Wine..und weisst weshalb? Auf der eigene Platform tun sie es nicht mehr, naja wer bastelt da??
Ich rede nicht nur von der Unterstützung von Wine. Blizzard behandelt seine Kunden wie Dreck. Nach Verkaufstart waren Server überlastet und das Spiel konnte von vielen tagelang nicht gespielt werden. Und all das ist ja nichts neues. Die Medien waren voller solcher Berichte auch schon vor Diablo3. Wer dann dennoch kauft: selbst schuld! Es ist wie immer: alle schimpfen auf Blizzard und beim nächsten Game wird denen die Kohle wieder reingeschoben.
Moment! Bastelbetriebssysteme? Ach so! Du bist ja nur ein Troll... Dann Schwamm drüber...
> Nach Verkaufstart waren Server überlastet und das Spiel konnte von vielen tagelang nicht gespielt werden.
Frei erfunden oder? Lediglich am ersten Tag waren die Login-Server nach einigen Stunden weg. Davon abgesehen lief eigentl. alles _relativ_ rund in der ersten Woche.
Es lief nicht alles Rund, Okay. Aber von "tagelang nicht gespielt werden" kann keine Rede sein.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 04. Jul 2012 um 21:57.
Ich habe Diablo 3 vom ersten Tag an gespielt. Grundsätzlich waren die Server von Anfang an Verfügbar, nur zu Peak-Zeiten gab es an den ersten Tagen die Probleme mit Überlastungen. Als arbeitender Mensch bin ich auch nur am Abend, sprich zu den Peak-Zeiten spielen. Am ersten Tag war es für mich unmöglich zu spielen. Doch bereits am 2. Tag war es möglich sich einzuloggen, auch wenn man es vielleicht ein paar mal versuchen musste.
Dass es Probleme gab ist unbestritten, aber "tagelang nicht spielen" ist weit übertrieben.
Genau die gleichen Statements und Argumente haben Studenten aus meinem Freundeskreis auch gebracht, die sich pünktlich um 0:01 Uhr in Diablo III mit einer 100MB Up / Down Leitung eingeloggt haben. Auch am Nachmittag des Release Tages, wo alle in TeamSpeak sitzen und von ca. 10 Personen 8 nicht zocken konnten, da die 16er Leitung von zu Hause es nicht gepackt hat, während die Studenten in Ihren Wohnheimen immer wieder blöd daher redeten "Wieso geht doch ... Ihr wisst schon, dass ihr die EU Server auswählen müsst ...".
De Fakto war es mir die ersten 3 Tage nicht möglich das Spiel zu spielen und wer was anderes sagt, der hatte entweder Glück, einen verdammt guten Ping oder redet hier mal wieder einiges schön. Ich konnte am 2. Tag nach dem Release mich auch einloggen und mich hat es jedes mal nach ca. 10 Minuten wieder gekickt, das ist für mich weit entfernt von "spielbar" ... "Server busy". Nicht umsonst hat Blizzard eine Abmahnung vom Verbraucherschutz bekommen!
Es gibt keinen Grund, warum eine 100er Leitung bei einem Onlinespiel einen Vorteil bringt, braucht das Spiel doch nur wenige KB/s. Ein guter Ping ist nötig, das stimmt. Allerdings immer, nicht nur am Release-Tag.
Der erste Tag war ein Reinfall, keine Frage, aber bereits ab dem 2. Tag war so gut wie alles normal. Der Verbraucherschutz hat sich hier lächerlich gemacht, sind doch nur diesen einen Tag gar keine Nachteile entstanden, das Spiel ist für mind. die nächsten 10 Jahre spielbar (außer etwas sehr ungewöhnliches passiert), und Blizzard hat nie eine 100%ige Uptime-Garantie ausgesprochen. Das die Downtime für einen ganzen Monat gleich am ersten Tag verwendet wurde war ungünstig, aber durchaus durch die vom Spieler akzeptierte EULA abgesichert.
Die Erwartungshaltung vieler Spieler fand ich sowieso etwas seltsam. Ein Spiel, von dem alle wussten das es ein enormer Erfolg wird, und dessen Server am ersten Tag direkt überrannt werden, musste man also unbedingt ab Minute 1 Spielen? Und erwartet dann auch noch, das dies ohne Probleme ablaufen wird? Das ist völlig unrealistisch, das ist so noch keinem Hersteller geglückt.
Selbst habe ich mir das Spiel (anders als mein Umfeld, daher kenne ich den Problemablauf, ohne darunter "gelitten" zu haben) erst an Tag 4 gekauft. Die Probleme waren vorhersehbar. Niemand "musste" sich diesen Stress aussetzen.
In solchen Fällen wie am 1. Tag hast du mit einem Ping von 5ms einfach die besseren Karten, fertig! Und so war es diesen besagten Personen auch möglich zu spielen, da die Anfrage schlicht und ergreifend schneller verarbeitet wird. Die Server waren ja nicht down, die waren einfach nur übervoll.
Ich drehe nun aber mal deine von dir angesprochene Thematik um: Die Erwartungshaltung von Blizzard bzgl. des Releases halte ich sowieso etwas seltsam. Ein Spiel, von dem alle wussten, dass es ein enormer Erfolg wird, und ohnehin bereits vorneweg Stresstests stattgefunden haben, kann doch nicht am 1. Tag nach Veröffentlichung nicht erreichbar sein, weil die Server überlastet sind. Für mich ist das, was Blizzard betreibt Gewinnmaximierung im höchsten Maße und wenn es sein muss, dann eben auch auf Kosten der Spielbarkeit. Wenn das für dich "in Ordnung" ist, dann mag das ja gut und schön sein, aber wenn ich 55,-€ für ein Spiel bezahle, dann kann ich erwarten, dass wenn mir schon der Online DRM ins Gesicht gedrückt wird, ich ab Tag 1 auch spielen kann.
Im Übrigen hat sich der Verbraucherschutz alles andere als lächerlich gemacht. Da geht es um weitaus mehr, nämlich u. a. auch um die Sicherheit, welche derzeit alles andere als rosig ist (ich sag nur, gehackte Accounts).
Zu guter letzt gilt noch zu sagen, dass diese s. g. "EULA" 's in den meisten Fällen nichts weiter als belanglose Niederschrift hier in der EU ist. Vieles wurde einfach aus den USA EULAs übersetzt mit der annahme "was hier gilt, gilt da drüben auch". Ich habe die EULA mir von Diablo III nicht bis ins Detail durchgelesen, aber ich denke wohl kaum, dass dort Dinge stehen wie "mit Offline Zeiten sind, egal in welchem Ausmaß, immer zu beachten" oder "der Nutzer ist _komplett_ selbst für die Sicherheit seines Accounts verantwortlich". Selbst wenn sowas der Fall sein sollte, dann kommt das zu Tragen, was ich bereits im ersten Satz zum Thema EULAs geschrieben hatte.
Wie dem auch sei, jeder so wie er denkt. Manche akzeptieren so wie es ist, dem Nächsten ist es egal und der Rest geht auf die Barikaden. Es ist von der Qualität her ein Blizzard typisches Spiel, was ich absolut positiv meine, aber die Wege, welche Blizzard nunmal in den letzten Jahren eingeschalgen hat, finde ich IMHO einfach weder kundenfreundlich noch gut ... auch wenn es wohl die Zukunft sein wird.
"In solchen Fällen wie am 1. Tag hast du mit einem Ping von 5ms einfach die besseren Karten, fertig! Und so war es diesen besagten Personen auch möglich zu spielen, da die Anfrage schlicht und ergreifend schneller verarbeitet wird. Die Server waren ja nicht down, die waren einfach nur übervoll."
Dieses Statement ergibt für mich immer noch keinen Sinn. Die Laufzeit der Aktionen ist an sich am ersten Tag nicht mehr oder weniger Relevant als an jedem anderen Tag. Wenn die Server überlastet sind, sind sie es für alle, ungeachtet des eigenen Pings. Wobei sich die Latenz im Spiel auch dadurch errechnet wird, wie schnell die Server die Anfragen sinnvoll verarbeiten. Es ist mehr als der Ping. Das kann also sehr unterschiedlich sein, selbst bei gleich guter Anbindung, je nachdem, wie ausgelastet der aktuell zuständige Server wirklich ist. Es ist ein Cluster, da können verschiedene Server unterschiedlich stark überlastet sein.
"Ein Spiel, von dem alle wussten, dass es ein enormer Erfolg wird, und ohnehin bereits vorneweg Stresstests stattgefunden haben, kann doch nicht am 1. Tag nach Veröffentlichung nicht erreichbar sein, weil die Server überlastet sind."
Es gab einen Stresstest mit den US Servern, bei dem Blizzard auch viele Erkenntnisse gewonnen hat. Der erste Tag des Stresstests verlief sehr schlecht, doch Blizzard optimierte nach. Jedoch ist auch ein Stresstest keine Garantie dafür, das an einem anderen Tag alles perfekt abläuft. Ich habe diesen Stresstest mitgemacht, und an 3 Tagen des Tests gespielt. Der letzte Tag lief sehr gut. Blizzard hatte dort, wie später beim Release, sehr schnell auf Probleme reagiert.
Das Hauptproblem in solchen Situationen ist die schiere Masse, die direkt auf so ein System aufschlägt. Webseiten wachsen oft Schrittweise, man kann langsam hochschrauben, D3 musste gleich von Sekunde 0 an Millionen Spieler verkraften. Da können auch kleine Fehler große Probleme machen.
Bitte? Dazu gab es selbst einen Artikel bei SPON ;P Ansonsten nahezu jedes Portal das sich mit Spiele befasst: Gamersglobal, Gamereport, Gamestar, PCGames, uvm. Dazu noch Heise, Golem. Mein RSS-Feeds die ich von denen habe sind voll davon. Von der Aufregung auf Youtube und in Podcasts will ich noch garnicht mal reden. Der "Fehler 37" ist schon legendär!
Doch doch... spielen ging die erste Zeit so gut wie garnicht.
In der ersten Woche ging es überhaupt nur ab etwa Mitternacht. Sonntags ging es das ganze erste Monat nicht. Also immer dann wenn viele spielen wollten, waren die Server schnell mal voll. Aber selbst wenn es mal ging, war es oft viel zu langsam und man konnte nicht spielen aufgrund von lags. Und diese lags haben sich bis heute gehalten. Gestern erst war spielen wieder unmöglich aufgrund von lags, nachdem es bis Mittags wegen Wartungsarbeiten überhaupt nicht funktionierte.
Relativ rund lief da garnichts. Ich hatte mindestens 100mal eine Fehlermeldung vor mir stehen....
Wie auch immer, das Spiel ist den Ärger nicht wert. Diablo 3 ist ein billiger Abklatsch von Diablo 2 in WoW Style und hat keinerlei Langzeitmotivation. Leider muss ich sagen... aber Blizzard hat es voll verkackt. Um ehrlich zu sein sind alle Neuerungen (Inferno, Skillsystem, Statsystem, Auktionshaus, Items, Droprate, etc) die sie in Diablo 3 gemacht hatten schief gegangen.
Ich hatte keine Probleme mit dem Spiel. Am erstem Tag konnte ich nicht spielen, da musste ich arbeiten. Aber ab dem 2ten Tag, bis jetzt, ging eigentlich immer alles.
Ich muss ja auch arbeiten. Deswegen hats ja nie funktioniert. Immer wenn ich Abends mal Zeit hatte, hatten alle Zeit und battle.net war ausgelastet. Die erste Woche habe ich vll 3 Stunden spielen können.
Wenn ich untertags Zeit gehabt hätte, hätte ich wohl zocken können. ^^
Naja.. nach Mitternacht gings dann meist, aber da musste ich ins Bett
Also ich konnte in der ersten Woche spielen nur am 1. und 2. Tag ging es nicht. Tag 3 kam ich schon rein - zwar mit hoher latenz aber es ging und dass mit einer 2000er Leitung - also auch nichts mit 100.000. Und ich war auch arbeiten und habe nicht bis 24 uhr gespielt sondern im peak zeitraum von 18:00 bis 22:00 Uhr.
> Das professionelle Firmen nicht für Bastelbetriebssysteme herstellen sollte eigentlich klar sein.
Und für den Bluescreenschrott mit Riesensicherheitslücken auch nicht. Dürfte wohl klar sein. Professionelle Firmen ziehen die Produkte von Linux und OpenSource vor, weil sie stabil, sicher und zukunftweisend sind. Linux eben. Da weiß man, was man hat.
Von Bluescreendetector am Mi, 4. Juli 2012 um 20:45 #
Was die meisten Windowstrolle nicht wissen: Da, wo es unter win XP und früher einen Bluescreen gab, startet Swindows seit Vista einfach neu. bluescreens sind dadurch selten geworden, das System aber nicht besser, denn der blaue Tod kommt fast nur noch beim booten
Ich bin zum Glück auch Windows frei und nutze seit 7 Monaten Linux (Fuduntu). Naja ich nutze es noch hin und wieder in einer VM zum testen und da hatte ich vorgestern den letzten Bluescreen =P
Hach ja Windows :>
Und wenn was Bastelkram is dann Windows
Linux Installation: Installation vom Livesystem, Update, Installation von Programmen und eventuell Grafikkartentreiber via Softwarecenter
--> Zeitaufwand ca. 1 Stunde
---
Windows Installation: Installation, Treiber nachinstallieren, Updates ziehen, Programme zusammensuchen, herunterladen und Installieren
Ich nutze auch nur Linux und hatte damit noch nie Probleme. Alle meine Externen Festplatten bis auf eine sind auch mit Ext4 und eine mit btrfs formatiert. Windows 7 habe ich parallel nur zum spielen drauf und dafür auch eine externe Festplatte mit Ntfs.
Der letzte Bluescreen, was jetzt nur ein Reset im laufenden betrieb ist und der Bildschirm kurz schwarz wird, hatte ich gestern beim spielen. Die Ntfs Partition der externen Platte ist bei mir letzte Woche nach 1 Jahr betrieb Kaput gegangen, so das ich die wieder neu formatieren musste. Da ich aber Ntfs nicht meine wichtigen Daten anvertraue, war dies nicht schlimm.
Die Ext4 Festplatten habe ich mehrere Jahre ohne Probleme. Die btrfs Festplatte habe ich 1-2Jahre im Betrieb auch ohne Probleme.
Zuhause habe ich einen kleinen Debian Server, welchen ich nur einmal installieren musste und kann immer problemlos auf die nächst höhere Distribution wechseln. Dieser läuft mit einer externen btrfs platte bereits 1-2Jahre Problemlos. Ziemlich oft hat jemand sogar den Knopf an der Stromleiste gedrückt um Strom zu sparen und wusste nicht das mein Server daran angeschlossen ist. Sogar das hat den Server nicht im geringsten beeinträchtigt. Auch hatte ich noch nie irgendwelche Daten darauf verloren.
Ich gebe zu, dass es Zocker auch nicht wirklich leicht haben, da ja die Konkurrenz (jedenfalls die "großen") auch nicht viel besser als Blizzard ist (z.B. EA). Ich finde es aber erstaunlich, wie leidensfähig viele sind wenn es um Games geht.
Ich halte es für unfair und unseriös mündigen Bürger pauschal eine Sucht zu unterstellen, nur weil diese gerne Computerspiele spielen und dafür auch Abstriche in Kauf nehmen.
Aber solche Kommentare kommen ja gerne von den blinden Nachplapperern, bei denen gerne jeder Computerspieler ein Amokläufer ist.
Es steht dir frei eine eigene Theorie dazu zu äußern. Aber welche andere Erklärung mag es geben, das sich Millionen Spieler sowas antun? Solche Abstriche und Gängelungen hinnehmen?
Amokläufer sind ein anderes Thema. Da haben sich ja Nicht-Spieler mit allen möglichen Theorien überworfen, und die einfachste Erklärung herausgesucht. Aber in dem Fall, ist das ein Phänomen, das ich selbst als Computerspieler nicht nachvollziehen kann.
Finde ich auch so. Ich hätte gerne SC2 und DIII gespielt, aber da man immer online sein muss, nein danke. Ich habe gerade Diablo2 durchgespielt, offline. Hat viel Spass gemacht, schade dass ich Diablo3 wohl nicht spielen werde.
Ich installiere mir gerade Morrowind, weil ich Lust gekriegt habe auf ein gutes RPG Game. Schade auch, dass man in 5 Jahren kein Diablo 3 mehr spielen kann, weil Blizzard die Server abgestellt hat. Ich finde gute Spiele sind wie ein gutes Buch oder gute Musik, die haben kein Verfallsdatum. Dumm nur, dass man nun versucht ein künstliches Verfallsdatum einzuführen und viele dabei mitmachen.
Und dafür bezahlen manche 50Euro, ein Spiel das man a) nur online spielen kann und b) nicht wieder verkaufen kann. a) impliziert auch, dass man es in 5 oder 10 Jahren nicht wieder spielen kann, weil dann eh die Server weg sind.
"Ich hätte gerne SC2 und DIII gespielt, aber da man immer online sein muss, nein danke. Ich habe gerade Diablo2 durchgespielt, offline."
Das geht wohl vielen so, allerdings hat es auch Vorteile. Bei Diablo2 stand ich oft vor dem Problem, das mein Umfeld nur offline spielte, ich jedoch im Closed-Battlenet. Ein zusammenspiel war nicht möglich, außer ebenfalls offline oder im Open Battlenet. Durch die vielen Cheats empfand ich dies jedoch als weniger interessant.
Anders nun mit Diablo 3, wir spielen nun alle in einer relativ Cheatfreien Umgebung, und können in sekundenschnelle zusammenspielen. Durchaus ein echter Vorteil.
"Schade auch, dass man in 5 Jahren kein Diablo 3 mehr spielen kann, weil Blizzard die Server abgestellt hat."
Woher stammt diese seltsame Zahl? Tatsächlich hat Blizzard noch nie Server deaktiviert. Man kann noch heute jedes Battle.Net Spiel dort spielen, und Blizzard macht keine Anstalten, das in den nächsten Jahren zu ändern. So ist Diablo 2 im Jahr 2001 erschienen, und kann noch heute problemlos online gespielt werden. Ebenso das 2002 erschienene Warcraft 3 (das dank DotA auch heute noch gespielt wird).
"Und dafür bezahlen manche 50Euro, ein Spiel das man a) nur online spielen kann und b) nicht wieder verkaufen kann. a) impliziert auch, dass man es in 5 oder 10 Jahren nicht wieder spielen kann, weil dann eh die Server weg sind."
Für viele ist das reine Onlinespielen kein Problem, ist man doch heute sowieso fast durchgehend online. Die Ausfallminuten meiner Internetleitung pro Jahr kann ich in den letzten 3-4 Jahren an einer Hand abzählen (ganz normales DSL). Zudem sehe ich das Problem nicht, wenn man für 50 EUR ein Spiel kauft, das nicht unendlich lange gespielt werden kann. Wobei dies ein eher theoretischer Wert ist, wie gesagt hat Blizzard bisher kein Spiel unspielbar gemacht. Und bei einigen sind wir bereits in Jahr 11. (wenn auch Diablo 1 und WC2 Battle.Net Edition spielbar sind, geht es sogar zurück bis ins Jahr 1999). Nur wenige Spieler wollen überhaupt ein Spiel so lange spielen, bzw. es geht vielen eher um das JETZT spielen, als um das "in-10-Jahren".
Zudem wäre das Preis/Leistungsverhältnis auch nicht wirklich schlecht. An Diablo3 spielt man leicht 30-40 Stunden und mehr, viele Spiele heute bieten weit weniger Spielzeit, für den gleichen Preis. Auch Kino ist teurer.
Öhm... klar dreht Blizzard die Server ab. zB kann man nichtmehr Warcraft 2 im Battle.net zocken. Einloggen funktioniert, aber spielen nicht. Ich weiß es.. ich habs versucht.
Naja.. is auch kein Wunder. Wenn die offline spielen, dann spielen sie offline. Da ists ja klar, dass man nicht online miteinander spielen kann.
Ich mag den Diablo 3 Zwang immer online sein zu müssen garnicht.
Ein Diablo 2 kann ich mir in 10 Jahren immer noch installieren, selbst wenn die Server abgedreht wurden. Ein Diablo 3 nicht.
(Ich wollte meinen Diablo 3 Account verkaufen, da mich das Spiel enttäuscht hat und nichtmal das funktioniert. Der key ist fix im battle.net Account integriert und kommt da nie wieder raus.)
Bei mir gehts schon um das "in 10 Jahren noch spielen". Ich spiele auch noch täglich die ersten Doom Teile. Die kamen vor ~17 Jahren raus!
Wie gesagt, ich habe es mit der Battle.Net Edition nicht ausprobiert, bei Diablo2 aber ist es in jedem Fall noch online spielen, auch jetzt noch im Battle.Net. Das sind inzwischen 11 Jahre, eine lange Zeit für ein Spiel.
Das irgendwann jeder Server mal abgeschaltet ist, das dürfte klar sein. Die Frage ist aber, geschieht dies in einem Zeitraum, der für die Spieler ein Problem darstellt? Bei Blizzard eher nicht. Zum Thema WC2 Battle.Net konnte ich trotzt suche keine Aussagen finden, ob es noch funktioniert. Es hat wohl schlicht kaum jemand getestet. Wenn du es gemacht hast, scheinst du da einer der wenigen zu sein.
Problematisch sind zweifellos Firmen, die ihre Server schon nach 1-2 Jahren abschalten, wie es EA gerne tut.
Zudem ist das Offline-Spielen nicht für jeden das interessant. So habe ich dies bei D2 nie getan, ohne Onlineserver wäre das Spiel für mich uninteressant. Es ist dann zwar möglich es zu spielen, aber ohne jeden Reiz.
Wer alte Spielen spielen will, der ist bei Spielen wie D3 natürlich falsch, das liegt bei diesen Spielen aber im Prinzip. Denn Blizzard hat es auf das reine Online Spiel hin ausgerichtet, es ist in vielen wichtigen Details von D2 abweichend. D3, in dieser Form, wäre Offline kein vergnügen.
Jedoch gibt es einen einfachen Weg, dieses Problem zu umgehen: Man kauft das Spiel nicht. Das ist ein guter Weg, den ich selbst auch schon gegangen bin. So habe ich lange Steam abgelehnt, und daher auch keines der Steam-Only Titel, wie Half Life 2, gekauft oder gespielt. Obwohl sie mich sehr reizten.
Bezüglich Key ans Profil gebunden: Ja, das ist so, aber das ist ja auch vorher klar von Blizzard gesagt worden. Als Problem sehe ich das nicht unbedingt, zum einen gab es eine Open Beta, in der jeder das Spiel ein Wochenende Lang antesten konnte, zum anderen ist von Anfang an eine Starter-Version angekündigt worden, mit der man die ersten Level kostenlos machen kann. Mit etwas Gedult wäre das also vermeidbar gewesen
Zum einen kann man alle alten Spiele auch heute noch online spielen, mit LAN. Das Geht bei W2, W3, D1, D2, SC/BW. Nur bei D3 und SC2 geht es nicht mehr, weil es nicht mehr in die Politik von Blizzard passt.
Zum anderem, Diablo 3 ist vielleicht heute ein Top Titel, aber in 10 Jahren wird es auch ein "altes" Spiel und dann wird es wohl eher in Vergessenheit geraten, weil es keiner mehr Spielen kann.
Natürlich ist Blizzard wohl eher die Ausnahme, da muss ich dir Recht geben. Deren Server sind noch für W3 und SC/BW offen, aber das liegt wohl eher an der starken Online-Sports Gemeinschaft in Korea. Blizzard würde sich viele Fans als Feinde machen, würden sie die Server ausschalten.
Online-Sports Gemeinschaft in Korea für WC3 und SC/BW ist sehr ausgeprägt. Es ist also keineswegs der guten Güte von Blizzard zu verdanken, dass die Server noch online sind.
Mit diesem Always-Online DRM muss man sich aber eins im Klarem sein: Du kaufst das Spiel nicht mehr, du leihst es nur noch. Es ist nicht dein Eigentum, du kannst es nicht spielen wann du es willst und du kannst es nicht wieder verkaufen.
Wenn du Probleme mit Cheatern hattest in D2 warte nur bis alle 100Euro investieren und alle super Items für ihren Char haben. Wo man in WoW noch für seine Items in stundenlange Raids gehen musste, braucht man in D3 nur noch die Kreditkarte seiner Eltern.
Sicherlich ist nicht kaufen eine Option. Diese Option nehme ich auch (sehr ungern) war. Man muss aber auch auf das Problem hinweisen und sich beklagen, sonst wird es nicht besser. Ich fürchte, dass dies nämlich Mode machen wird und ich bald keine Spiele mehr spielen werde.
http://www.forbes.com/sites/insertcoin/2012/05/16/the-real-reason-there-will-never-be-offline-single-player-in-diablo-3/ The Real Reason There Will Never Be Offline Single Player in Diablo 3
Blizzard risks cannibalizing itself with Diablo 3. Many World of Warcraft players will likely leave that game to make the switch to Diablo, a title without a $15 a month fee attached. That’s why Blizzard is banking hard on their new Auction House in D3 that’s supposed to be a big source of revenue for them. With it, Blizzard has essentially legalized item farming and selling for real world money, but now it’s an official system that goes through them instead of eBay. Blizzard takes a cut of each transaction, and by doing nothing at all, they have a steady source of revenue from those buying virtual items on the (no longer black) market.
Bitte Blizzard! Lasst mich das Spiel, das ich für viel Geld gekauft habe, spielen!
Klingt das lächerlich? Es ist lächerlich! Ich habe null Mitleid mit Menschen, die Produkte von solchen Firmen kaufen.
Blizzard sollten eigentlich die Kunden davon laufen, ob der Bedingungen unter denen die ihre Spiele anbieten. Doch es gibt wohl Menschen, die jeden Scheiß haben müssen.
Sehe ich sehr ähnlich. Wer mich als Kunde schlecht behandelt sieht kein Geld von mir.
Die Spiele wurden schon bezahlt.
Das ist leider richtig. Dann würde diese Firma in Zukunft kein Geld mehr von mir sehen. Ich hätte mir in diesem Fall das Spiel aber eh nicht gekauft. Ich mag keine Spiele die mich überwachen und mich online zwingen.
Gebt beim Kauf eure Vorausetzung heraus also z.b: Es muss auf meinem Laptop lauffen (dass der Laptop keine Grafikarte und linux hat muss nicht erwähnt werden), wenn es nicht funktioniert zurückgeben und rückerstattung fordern, mann muss bei softwareherstellern genauso hart sein wie bei firmen die was physikalisches produzieren, was nicht funktioniert ist mist und hat komplett zurückegenommen zu werden.
PS: Zahlt euch Blizzard die zeit die ihr zu problemlösung aufgewendet habt? Nicht? Sollten sie aber (oder es selber fixen)
Es mag ja sein das dir die mitgelieferten freien Spiele einer Distro reichen. Es gibt aber Spieler die da andere Vorstellung von professionellen Games haben. Das professionelle Firmen nicht für Bastelbetriebssysteme herstellen sollte eigentlich klar sein. Das man wenn man dann auf solchem in nicht unterstützter Umgebung probleme bekommt könnte man auch ahnen. Kulant wenn Blizzard trotz allem forscht und hilft.
"Das professionelle Firmen nicht für Bastelbetriebssysteme herstellen sollte eigentlich klar sein."
Linux ist kein Bastelbetriebssystem, nicht mehr. Und warum sollte es "klar sein", das eine "professionelle" Firma kein Linux unterstützt? Das tun durchaus Firmen. Noch sind es wenige, aber es ist nicht unmöglich oder abwegig. Nur selten.
Im Vergleich zu MacOS und Windows ist Linux Bastelbetriebssystem.
Warum ist Linux ein Bastelbetriebssystem?
Echt professionelle Programme gibt es fast immer (auch) für Linux. Nur Consumer-Software gibt es oft nur für Windows.
Kommerz. Soft- und Hardware Support, stabile APIs, Beständigkeit in den Technologien, Diversität.
Ersteres: Sogut wie gar nicht vorhanden. Im besten Fall wird funktioniert es trotzdem irgendwie, darauf kann ich aber nicht setzen als Entscheidungsträger oder gar verlangen.
Zweiteres: War schon immer so, hektische und kurzlebige Designentscheidungen zum teilideologisch begründet.
Drittens: Man schaue sich mal nur den Desktop Bereich an, ein Auf und Ab.
Viertens: Es ist nicht mal möglich ein Binary anzubieten, dass überall installiert werden kann und läuft.
Tatsächlich sind die anpassbaren Kernelschnittstellen und der Distributionen ein enormer Vorteil. Sie sind der Grund für die Schlankheit und Geschwindigkeit des Systems. Windows beispielsweise muss, um zu alten Versionen kompatibel zu bleiben auch alten, schlechten Code im System behalten. Veraltete oder Schlechte APIs und ABIs können nicht überarbeitet werden. Seit Vista bricht Windows mit der Binärkompatiblität und hat einen Emulatior integriert. Ein Workaround, den Linux nicht nötig hat.
Auch Mac-OS ist nur bedingt binärkompatibel. Da Apple aber auch gleichzeitig die Hardware zum System liefert, fällt der Bruch der ABI mit einer Änderung der angegebenen Hardwareanforderung zusammen. Somit denkt der Kunde sein Computer wäre zu schwach für die neue Softwareversion, doch in echt ist das Programm nicht kompatibel zu seiner Systemversion und eine neuere Systemversion wird nicht mehr für seine Hardware angeboten.
Binaries sind logischer Weise bei keinem System über verschiedene Architekturen kompatibel.
Doch sind bei Linux und MacOS, aber auch bei vielen anderen Systemen, die Sourcen des Systems und der Software (weitgehend) die selben. Es ist also das selbe System oder Programm, das auf einer anderen Architektur läuft. Anders bei Windows. Dort gibt es für jede Architektur ein völlig eigenes System - sie heissen nur alle Windows. Architekturübergreifend ist Windows also weder Binär- noch Sourcekompatibel.
Das was Microsoft und Apple so professionell erscheinen lassen ist, dass sie ihre Nachteile nicht freizügig kommunizieren, sondern Workarounds anbieten oder durch Marketing geschickt verschleiern. Das ist Legitim. Doch sollte man als Beratender, oder Entscheidender von den realen Zuständen ein Bild haben und sich nicht von Marketing blenden lassen. Ständig neu auflodernde Flamewars über Desktops und GUIs sind kein Indikator für den verfahrenen Zustand von Linux, sondern gelebte Community.
Mit den Enterprise-Distributionen gibt es absolut professionelle Linux-Systeme. Gut abgehangene Software mit professionelen Support und langer Pflege. Linux wird von so vielen Hard- und Softwareherstellern unterstützt - befindet sich also im Aufwind.
Klar geht das. Wie unter Windows halt auch ;P
Dein Kommentar zeugt von der Tatsache, dass Du Dich anscheinend auf die kleine Welt der Computerspiele beschränkst. Bei wirliche professionellen Dingen, also da, wo nicht nur der Anbieter, sondern auch der Kunde professionell arbeitet und mit der Software eine weiter Wertschöpfung betreibt, ist Linux teilweise die bevorzugte Plattform.
Seltsame Einstellung. Wenn es um wirklich wichtige Dinge geht, z.B. um wichtige Webdienste, Server, Cluster etc. wird fast ausschließlich Linux eingesetzt! Selbst Microsoft nutzt Linux z.B. für Skype Server etc. Aus dem Mobilbereich ist Linux nicht mehr weg zu denken. Microsoft hat es nie geschafft, ein System auf den Markt zu bringen was ein so sauberes Design hat, dass es auf verschiedenen Geräteklassen läuft. Erst Windows 8 wird das ein bisschen ändern. Nur auf dem Desktop hat Windows mehr Marktanteile als Linux.
Würdest du sagen, dass dir die Desktop-Distros nicht gefallen, könnte ich damit leben. Linux an sich ist aber weit von einem Bastelsystem entfernt.
Ach lass sie reden, Linux hat schon lange gewonnen, auf den grössten computer dieser welt läufft fast auschliesslich Linux, die haben bisschen kompetentere entscheidugsträger wie er einer sein will. Wer Linux ein Betriebsystem bezeichnet hat eh schon verloren...wenn jemand bastelt ist es Microsoft....WinForms....Aero...HTML5 aka Metro...als MS-Developer würd ich mich erschiessen auf so einer kurzlebigen Platform etwas anständiges zu programieren...mühe umsonst. Alste WinNT3.1 programme lauffen bei uns auf Wine..und weisst weshalb? Auf der eigene Platform tun sie es nicht mehr, naja wer bastelt da??
Ich rede nicht nur von der Unterstützung von Wine. Blizzard behandelt seine Kunden wie Dreck. Nach Verkaufstart waren Server überlastet und das Spiel konnte von vielen tagelang nicht gespielt werden. Und all das ist ja nichts neues. Die Medien waren voller solcher Berichte auch schon vor Diablo3. Wer dann dennoch kauft: selbst schuld! Es ist wie immer: alle schimpfen auf Blizzard und beim nächsten Game wird denen die Kohle wieder reingeschoben.
Moment! Bastelbetriebssysteme? Ach so! Du bist ja nur ein Troll...
Dann Schwamm drüber...
> Nach Verkaufstart waren Server überlastet und das Spiel konnte von vielen tagelang nicht gespielt werden.
Frei erfunden oder? Lediglich am ersten Tag waren die Login-Server nach einigen Stunden weg. Davon abgesehen lief eigentl. alles _relativ_ rund in der ersten Woche.
Es lief nicht alles Rund, Okay. Aber von "tagelang nicht gespielt werden" kann keine Rede sein.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 04. Jul 2012 um 21:57.Das haben diverse News-Portale aber anders berichtet. Sprich man konnte "tagelang nicht spiele" weil die Server nicht da bzw. überlastet waren.
Welche News Portale haben das berichtet?
Ich habe Diablo 3 vom ersten Tag an gespielt. Grundsätzlich waren die Server von Anfang an Verfügbar, nur zu Peak-Zeiten gab es an den ersten Tagen die Probleme mit Überlastungen.
Als arbeitender Mensch bin ich auch nur am Abend, sprich zu den Peak-Zeiten spielen. Am ersten Tag war es für mich unmöglich zu spielen. Doch bereits am 2. Tag war es möglich sich einzuloggen, auch wenn man es vielleicht ein paar mal versuchen musste.
Dass es Probleme gab ist unbestritten, aber "tagelang nicht spielen" ist weit übertrieben.
Da sind wieder unsere Studenten ...
Genau die gleichen Statements und Argumente haben Studenten aus meinem Freundeskreis auch gebracht, die sich pünktlich um 0:01 Uhr in Diablo III mit einer 100MB Up / Down Leitung eingeloggt haben. Auch am Nachmittag des Release Tages, wo alle in TeamSpeak sitzen und von ca. 10 Personen 8 nicht zocken konnten, da die 16er Leitung von zu Hause es nicht gepackt hat, während die Studenten in Ihren Wohnheimen immer wieder blöd daher redeten "Wieso geht doch ... Ihr wisst schon, dass ihr die EU Server auswählen müsst ...".
De Fakto war es mir die ersten 3 Tage nicht möglich das Spiel zu spielen und wer was anderes sagt, der hatte entweder Glück, einen verdammt guten Ping oder redet hier mal wieder einiges schön. Ich konnte am 2. Tag nach dem Release mich auch einloggen und mich hat es jedes mal nach ca. 10 Minuten wieder gekickt, das ist für mich weit entfernt von "spielbar" ... "Server busy". Nicht umsonst hat Blizzard eine Abmahnung vom Verbraucherschutz bekommen!
Es gibt keinen Grund, warum eine 100er Leitung bei einem Onlinespiel einen Vorteil bringt, braucht das Spiel doch nur wenige KB/s. Ein guter Ping ist nötig, das stimmt. Allerdings immer, nicht nur am Release-Tag.
Der erste Tag war ein Reinfall, keine Frage, aber bereits ab dem 2. Tag war so gut wie alles normal. Der Verbraucherschutz hat sich hier lächerlich gemacht, sind doch nur diesen einen Tag gar keine Nachteile entstanden, das Spiel ist für mind. die nächsten 10 Jahre spielbar (außer etwas sehr ungewöhnliches passiert), und Blizzard hat nie eine 100%ige Uptime-Garantie ausgesprochen. Das die Downtime für einen ganzen Monat gleich am ersten Tag verwendet wurde war ungünstig, aber durchaus durch die vom Spieler akzeptierte EULA abgesichert.
Die Erwartungshaltung vieler Spieler fand ich sowieso etwas seltsam. Ein Spiel, von dem alle wussten das es ein enormer Erfolg wird, und dessen Server am ersten Tag direkt überrannt werden, musste man also unbedingt ab Minute 1 Spielen? Und erwartet dann auch noch, das dies ohne Probleme ablaufen wird? Das ist völlig unrealistisch, das ist so noch keinem Hersteller geglückt.
Selbst habe ich mir das Spiel (anders als mein Umfeld, daher kenne ich den Problemablauf, ohne darunter "gelitten" zu haben) erst an Tag 4 gekauft. Die Probleme waren vorhersehbar. Niemand "musste" sich diesen Stress aussetzen.
In solchen Fällen wie am 1. Tag hast du mit einem Ping von 5ms einfach die besseren Karten, fertig! Und so war es diesen besagten Personen auch möglich zu spielen, da die Anfrage schlicht und ergreifend schneller verarbeitet wird. Die Server waren ja nicht down, die waren einfach nur übervoll.
Ich drehe nun aber mal deine von dir angesprochene Thematik um: Die Erwartungshaltung von Blizzard bzgl. des Releases halte ich sowieso etwas seltsam. Ein Spiel, von dem alle wussten, dass es ein enormer Erfolg wird, und ohnehin bereits vorneweg Stresstests stattgefunden haben, kann doch nicht am 1. Tag nach Veröffentlichung nicht erreichbar sein, weil die Server überlastet sind.
Für mich ist das, was Blizzard betreibt Gewinnmaximierung im höchsten Maße und wenn es sein muss, dann eben auch auf Kosten der Spielbarkeit. Wenn das für dich "in Ordnung" ist, dann mag das ja gut und schön sein, aber wenn ich 55,-€ für ein Spiel bezahle, dann kann ich erwarten, dass wenn mir schon der Online DRM ins Gesicht gedrückt wird, ich ab Tag 1 auch spielen kann.
Im Übrigen hat sich der Verbraucherschutz alles andere als lächerlich gemacht. Da geht es um weitaus mehr, nämlich u. a. auch um die Sicherheit, welche derzeit alles andere als rosig ist (ich sag nur, gehackte Accounts).
Zu guter letzt gilt noch zu sagen, dass diese s. g. "EULA" 's in den meisten Fällen nichts weiter als belanglose Niederschrift hier in der EU ist. Vieles wurde einfach aus den USA EULAs übersetzt mit der annahme "was hier gilt, gilt da drüben auch". Ich habe die EULA mir von Diablo III nicht bis ins Detail durchgelesen, aber ich denke wohl kaum, dass dort Dinge stehen wie "mit Offline Zeiten sind, egal in welchem Ausmaß, immer zu beachten" oder "der Nutzer ist _komplett_ selbst für die Sicherheit seines Accounts verantwortlich". Selbst wenn sowas der Fall sein sollte, dann kommt das zu Tragen, was ich bereits im ersten Satz zum Thema EULAs geschrieben hatte.
Wie dem auch sei, jeder so wie er denkt. Manche akzeptieren so wie es ist, dem Nächsten ist es egal und der Rest geht auf die Barikaden. Es ist von der Qualität her ein Blizzard typisches Spiel, was ich absolut positiv meine, aber die Wege, welche Blizzard nunmal in den letzten Jahren eingeschalgen hat, finde ich IMHO einfach weder kundenfreundlich noch gut ... auch wenn es wohl die Zukunft sein wird.
"In solchen Fällen wie am 1. Tag hast du mit einem Ping von 5ms einfach die besseren Karten, fertig! Und so war es diesen besagten Personen auch möglich zu spielen, da die Anfrage schlicht und ergreifend schneller verarbeitet wird. Die Server waren ja nicht down, die waren einfach nur übervoll."
Dieses Statement ergibt für mich immer noch keinen Sinn. Die Laufzeit der Aktionen ist an sich am ersten Tag nicht mehr oder weniger Relevant als an jedem anderen Tag. Wenn die Server überlastet sind, sind sie es für alle, ungeachtet des eigenen Pings. Wobei sich die Latenz im Spiel auch dadurch errechnet wird, wie schnell die Server die Anfragen sinnvoll verarbeiten. Es ist mehr als der Ping. Das kann also sehr unterschiedlich sein, selbst bei gleich guter Anbindung, je nachdem, wie ausgelastet der aktuell zuständige Server wirklich ist. Es ist ein Cluster, da können verschiedene Server unterschiedlich stark überlastet sein.
"Ein Spiel, von dem alle wussten, dass es ein enormer Erfolg wird, und ohnehin bereits vorneweg Stresstests stattgefunden haben, kann doch nicht am 1. Tag nach Veröffentlichung nicht erreichbar sein, weil die Server überlastet sind."
Es gab einen Stresstest mit den US Servern, bei dem Blizzard auch viele Erkenntnisse gewonnen hat. Der erste Tag des Stresstests verlief sehr schlecht, doch Blizzard optimierte nach. Jedoch ist auch ein Stresstest keine Garantie dafür, das an einem anderen Tag alles perfekt abläuft.
Ich habe diesen Stresstest mitgemacht, und an 3 Tagen des Tests gespielt. Der letzte Tag lief sehr gut. Blizzard hatte dort, wie später beim Release, sehr schnell auf Probleme reagiert.
Das Hauptproblem in solchen Situationen ist die schiere Masse, die direkt auf so ein System aufschlägt. Webseiten wachsen oft Schrittweise, man kann langsam hochschrauben, D3 musste gleich von Sekunde 0 an Millionen Spieler verkraften. Da können auch kleine Fehler große Probleme machen.
Bitte? Dazu gab es selbst einen Artikel bei SPON ;P
Ansonsten nahezu jedes Portal das sich mit Spiele befasst: Gamersglobal, Gamereport, Gamestar, PCGames, uvm. Dazu noch Heise, Golem. Mein RSS-Feeds die ich von denen habe sind voll davon. Von der Aufregung auf Youtube und in Podcasts will ich noch garnicht mal reden. Der "Fehler 37" ist schon legendär!
Doch doch... spielen ging die erste Zeit so gut wie garnicht.
In der ersten Woche ging es überhaupt nur ab etwa Mitternacht. Sonntags ging es das ganze erste Monat nicht. Also immer dann wenn viele spielen wollten, waren die Server schnell mal voll. Aber selbst wenn es mal ging, war es oft viel zu langsam und man konnte nicht spielen aufgrund von lags. Und diese lags haben sich bis heute gehalten. Gestern erst war spielen wieder unmöglich aufgrund von lags, nachdem es bis Mittags wegen Wartungsarbeiten überhaupt nicht funktionierte.
Relativ rund lief da garnichts. Ich hatte mindestens 100mal eine Fehlermeldung vor mir stehen....
Wie auch immer, das Spiel ist den Ärger nicht wert. Diablo 3 ist ein billiger Abklatsch von Diablo 2 in WoW Style und hat keinerlei Langzeitmotivation. Leider muss ich sagen... aber Blizzard hat es voll verkackt. Um ehrlich zu sein sind alle Neuerungen (Inferno, Skillsystem, Statsystem, Auktionshaus, Items, Droprate, etc) die sie in Diablo 3 gemacht hatten schief gegangen.
Ich hatte keine Probleme mit dem Spiel. Am erstem Tag konnte ich nicht spielen, da musste ich arbeiten. Aber ab dem 2ten Tag, bis jetzt, ging eigentlich immer alles.
Wie hast du das gemacht?
Ich muss ja auch arbeiten. Deswegen hats ja nie funktioniert.
Immer wenn ich Abends mal Zeit hatte, hatten alle Zeit und battle.net war ausgelastet. Die erste Woche habe ich vll 3 Stunden spielen können.
Wenn ich untertags Zeit gehabt hätte, hätte ich wohl zocken können. ^^
Naja.. nach Mitternacht gings dann meist, aber da musste ich ins Bett
Also ich konnte in der ersten Woche spielen
nur am 1. und 2. Tag ging es nicht.
Tag 3 kam ich schon rein - zwar mit hoher latenz aber es ging und dass mit einer 2000er Leitung - also auch nichts mit 100.000.
Und ich war auch arbeiten und habe nicht bis 24 uhr gespielt sondern im peak zeitraum von 18:00 bis 22:00 Uhr.
> Das professionelle Firmen nicht für Bastelbetriebssysteme herstellen sollte eigentlich klar sein.
Und für den Bluescreenschrott mit Riesensicherheitslücken auch nicht. Dürfte wohl klar sein. Professionelle Firmen ziehen die Produkte von Linux und OpenSource vor, weil sie stabil, sicher und zukunftweisend sind. Linux eben. Da weiß man, was man hat.
Wann hattest du das letzte mal unter Windows einen Bluescreen?
Was die meisten Windowstrolle nicht wissen: Da, wo es unter win XP und früher einen Bluescreen gab, startet Swindows seit Vista einfach neu. bluescreens sind dadurch selten geworden, das System aber nicht besser, denn der blaue Tod kommt fast nur noch beim booten
Du weißt schon, dass du kompletten Unfug redest?
> Wann hattest du das letzte mal unter Windows einen Bluescreen?
Schon seit Ewigkeiten nicht mehr, denn ich habe Windoof schon vor Jahren gelöscht.
+1
Dann kannst du, was die Verfügbarkeit / Stabilität von Windows angeht auch nicht mitreden. Zumindest nicht, wenn Du ehrlich bist.
> Verfügbarkeit / Stabilität von Windows angeht
Warum sollte ich, Linux reicht vollkommen.
Wer tauscht schon einen Daimler Mercedes
gegen ein Renault Megane?
Ich bin zum Glück auch Windows frei und nutze seit 7 Monaten Linux (Fuduntu). Naja ich nutze es noch hin und wieder in einer VM zum testen und da hatte ich vorgestern den letzten Bluescreen =P
Hach ja Windows :>
Und wenn was Bastelkram is dann Windows
Linux Installation: Installation vom Livesystem, Update, Installation von Programmen und eventuell Grafikkartentreiber via Softwarecenter
--> Zeitaufwand ca. 1 Stunde
---
Windows Installation: Installation, Treiber nachinstallieren, Updates ziehen, Programme zusammensuchen, herunterladen und Installieren
--> Zeitaufwand mindestens 3 - 4 Stunden
So sehe ich das
Nichts gegen Windows, setze ich ja selbst ein, aber der letzte Bluescreen war diese Woche
Ich nutze auch nur Linux und hatte damit noch nie Probleme. Alle meine Externen Festplatten bis auf eine sind auch mit Ext4 und eine mit btrfs formatiert.
Windows 7 habe ich parallel nur zum spielen drauf und dafür auch eine externe Festplatte mit Ntfs.
Der letzte Bluescreen, was jetzt nur ein Reset im laufenden betrieb ist und der Bildschirm kurz schwarz wird, hatte ich gestern beim spielen. Die Ntfs Partition der externen Platte ist bei mir letzte Woche nach 1 Jahr betrieb Kaput gegangen, so das ich die wieder neu formatieren musste. Da ich aber Ntfs nicht meine wichtigen Daten anvertraue, war dies nicht schlimm.
Die Ext4 Festplatten habe ich mehrere Jahre ohne Probleme. Die btrfs Festplatte habe ich 1-2Jahre im Betrieb auch ohne Probleme.
Zuhause habe ich einen kleinen Debian Server, welchen ich nur einmal installieren musste und kann immer problemlos auf die nächst höhere Distribution wechseln. Dieser läuft mit einer externen btrfs platte bereits 1-2Jahre Problemlos. Ziemlich oft hat jemand sogar den Knopf an der Stromleiste gedrückt um Strom zu sparen und wusste nicht das mein Server daran angeschlossen ist. Sogar das hat den Server nicht im geringsten beeinträchtigt. Auch hatte ich noch nie irgendwelche Daten darauf verloren.
Ich gebe zu, dass es Zocker auch nicht wirklich leicht haben, da ja die Konkurrenz (jedenfalls die "großen") auch nicht viel besser als Blizzard ist (z.B. EA). Ich finde es aber erstaunlich, wie leidensfähig viele sind wenn es um Games geht.
Für diese sogenannte Leidensfähigkeit gibt es m.E. eine einfache Erklärung. Sucht, oder zumindest die ersten Anzeichen für eine Sucht.
Wie immer: Pauschalaussagen sind falsch!
Ich halte es für unfair und unseriös mündigen Bürger pauschal eine Sucht zu unterstellen, nur weil diese gerne Computerspiele spielen und dafür auch Abstriche in Kauf nehmen.
Aber solche Kommentare kommen ja gerne von den blinden Nachplapperern, bei denen gerne jeder Computerspieler ein Amokläufer ist.
Es steht dir frei eine eigene Theorie dazu zu äußern. Aber welche andere Erklärung mag es geben, das sich Millionen Spieler sowas antun? Solche Abstriche und Gängelungen hinnehmen?
Amokläufer sind ein anderes Thema. Da haben sich ja Nicht-Spieler mit allen möglichen Theorien überworfen, und die einfachste Erklärung herausgesucht. Aber in dem Fall, ist das ein Phänomen, das ich selbst als Computerspieler nicht nachvollziehen kann.
Finde ich auch so. Ich hätte gerne SC2 und DIII gespielt, aber da man immer online sein muss, nein danke. Ich habe gerade Diablo2 durchgespielt, offline. Hat viel Spass gemacht, schade dass ich Diablo3 wohl nicht spielen werde.
Ich installiere mir gerade Morrowind, weil ich Lust gekriegt habe auf ein gutes RPG Game. Schade auch, dass man in 5 Jahren kein Diablo 3 mehr spielen kann, weil Blizzard die Server abgestellt hat. Ich finde gute Spiele sind wie ein gutes Buch oder gute Musik, die haben kein Verfallsdatum. Dumm nur, dass man nun versucht ein künstliches Verfallsdatum einzuführen und viele dabei mitmachen.
Und dafür bezahlen manche 50Euro, ein Spiel das man a) nur online spielen kann und b) nicht wieder verkaufen kann. a) impliziert auch, dass man es in 5 oder 10 Jahren nicht wieder spielen kann, weil dann eh die Server weg sind.
"Ich hätte gerne SC2 und DIII gespielt, aber da man immer online sein muss, nein danke. Ich habe gerade Diablo2 durchgespielt, offline."
Das geht wohl vielen so, allerdings hat es auch Vorteile. Bei Diablo2 stand ich oft vor dem Problem, das mein Umfeld nur offline spielte, ich jedoch im Closed-Battlenet. Ein zusammenspiel war nicht möglich, außer ebenfalls offline oder im Open Battlenet. Durch die vielen Cheats empfand ich dies jedoch als weniger interessant.
Anders nun mit Diablo 3, wir spielen nun alle in einer relativ Cheatfreien Umgebung, und können in sekundenschnelle zusammenspielen. Durchaus ein echter Vorteil.
"Schade auch, dass man in 5 Jahren kein Diablo 3 mehr spielen kann, weil Blizzard die Server abgestellt hat."
Woher stammt diese seltsame Zahl? Tatsächlich hat Blizzard noch nie Server deaktiviert. Man kann noch heute jedes Battle.Net Spiel dort spielen, und Blizzard macht keine Anstalten, das in den nächsten Jahren zu ändern. So ist Diablo 2 im Jahr 2001 erschienen, und kann noch heute problemlos online gespielt werden. Ebenso das 2002 erschienene Warcraft 3 (das dank DotA auch heute noch gespielt wird).
"Und dafür bezahlen manche 50Euro, ein Spiel das man a) nur online spielen kann und b) nicht wieder verkaufen kann. a) impliziert auch, dass man es in 5 oder 10 Jahren nicht wieder spielen kann, weil dann eh die Server weg sind."
Für viele ist das reine Onlinespielen kein Problem, ist man doch heute sowieso fast durchgehend online. Die Ausfallminuten meiner Internetleitung pro Jahr kann ich in den letzten 3-4 Jahren an einer Hand abzählen (ganz normales DSL).
Zudem sehe ich das Problem nicht, wenn man für 50 EUR ein Spiel kauft, das nicht unendlich lange gespielt werden kann. Wobei dies ein eher theoretischer Wert ist, wie gesagt hat Blizzard bisher kein Spiel unspielbar gemacht. Und bei einigen sind wir bereits in Jahr 11. (wenn auch Diablo 1 und WC2 Battle.Net Edition spielbar sind, geht es sogar zurück bis ins Jahr 1999).
Nur wenige Spieler wollen überhaupt ein Spiel so lange spielen, bzw. es geht vielen eher um das JETZT spielen, als um das "in-10-Jahren".
Zudem wäre das Preis/Leistungsverhältnis auch nicht wirklich schlecht. An Diablo3 spielt man leicht 30-40 Stunden und mehr, viele Spiele heute bieten weit weniger Spielzeit, für den gleichen Preis. Auch Kino ist teurer.
Öhm... klar dreht Blizzard die Server ab. zB kann man nichtmehr Warcraft 2 im Battle.net zocken. Einloggen funktioniert, aber spielen nicht. Ich weiß es.. ich habs versucht.
Naja.. is auch kein Wunder. Wenn die offline spielen, dann spielen sie offline. Da ists ja klar, dass man nicht online miteinander spielen kann.
Ich mag den Diablo 3 Zwang immer online sein zu müssen garnicht.
Ein Diablo 2 kann ich mir in 10 Jahren immer noch installieren, selbst wenn die Server abgedreht wurden. Ein Diablo 3 nicht.
(Ich wollte meinen Diablo 3 Account verkaufen, da mich das Spiel enttäuscht hat und nichtmal das funktioniert. Der key ist fix im battle.net Account integriert und kommt da nie wieder raus.)
Bei mir gehts schon um das "in 10 Jahren noch spielen". Ich spiele auch noch täglich die ersten Doom Teile. Die kamen vor ~17 Jahren raus!
Wie gesagt, ich habe es mit der Battle.Net Edition nicht ausprobiert, bei Diablo2 aber ist es in jedem Fall noch online spielen, auch jetzt noch im Battle.Net. Das sind inzwischen 11 Jahre, eine lange Zeit für ein Spiel.
Das irgendwann jeder Server mal abgeschaltet ist, das dürfte klar sein. Die Frage ist aber, geschieht dies in einem Zeitraum, der für die Spieler ein Problem darstellt? Bei Blizzard eher nicht. Zum Thema WC2 Battle.Net konnte ich trotzt suche keine Aussagen finden, ob es noch funktioniert. Es hat wohl schlicht kaum jemand getestet. Wenn du es gemacht hast, scheinst du da einer der wenigen zu sein.
Problematisch sind zweifellos Firmen, die ihre Server schon nach 1-2 Jahren abschalten, wie es EA gerne tut.
Zudem ist das Offline-Spielen nicht für jeden das interessant. So habe ich dies bei D2 nie getan, ohne Onlineserver wäre das Spiel für mich uninteressant. Es ist dann zwar möglich es zu spielen, aber ohne jeden Reiz.
Wer alte Spielen spielen will, der ist bei Spielen wie D3 natürlich falsch, das liegt bei diesen Spielen aber im Prinzip. Denn Blizzard hat es auf das reine Online Spiel hin ausgerichtet, es ist in vielen wichtigen Details von D2 abweichend. D3, in dieser Form, wäre Offline kein vergnügen.
Jedoch gibt es einen einfachen Weg, dieses Problem zu umgehen: Man kauft das Spiel nicht. Das ist ein guter Weg, den ich selbst auch schon gegangen bin. So habe ich lange Steam abgelehnt, und daher auch keines der Steam-Only Titel, wie Half Life 2, gekauft oder gespielt. Obwohl sie mich sehr reizten.
Bezüglich Key ans Profil gebunden: Ja, das ist so, aber das ist ja auch vorher klar von Blizzard gesagt worden. Als Problem sehe ich das nicht unbedingt, zum einen gab es eine Open Beta, in der jeder das Spiel ein Wochenende Lang antesten konnte, zum anderen ist von Anfang an eine Starter-Version angekündigt worden, mit der man die ersten Level kostenlos machen kann. Mit etwas Gedult wäre das also vermeidbar gewesen
Zum einen kann man alle alten Spiele auch heute noch online spielen, mit LAN. Das Geht bei W2, W3, D1, D2, SC/BW. Nur bei D3 und SC2 geht es nicht mehr, weil es nicht mehr in die Politik von Blizzard passt.
Zum anderem, Diablo 3 ist vielleicht heute ein Top Titel, aber in 10 Jahren wird es auch ein "altes" Spiel und dann wird es wohl eher in Vergessenheit geraten, weil es keiner mehr Spielen kann.
Natürlich ist Blizzard wohl eher die Ausnahme, da muss ich dir Recht geben. Deren Server sind noch für W3 und SC/BW offen, aber das liegt wohl eher an der starken Online-Sports Gemeinschaft in Korea. Blizzard würde sich viele Fans als Feinde machen, würden sie die Server ausschalten.
Online-Sports Gemeinschaft in Korea für WC3 und SC/BW ist sehr ausgeprägt. Es ist also keineswegs der guten Güte von Blizzard zu verdanken, dass die Server noch online sind.
Mit diesem Always-Online DRM muss man sich aber eins im Klarem sein: Du kaufst das Spiel nicht mehr, du leihst es nur noch. Es ist nicht dein Eigentum, du kannst es nicht spielen wann du es willst und du kannst es nicht wieder verkaufen.
Wenn du Probleme mit Cheatern hattest in D2 warte nur bis alle 100Euro investieren und alle super Items für ihren Char haben. Wo man in WoW noch für seine Items in stundenlange Raids gehen musste, braucht man in D3 nur noch die Kreditkarte seiner Eltern.
Sicherlich ist nicht kaufen eine Option. Diese Option nehme ich auch (sehr ungern) war. Man muss aber auch auf das Problem hinweisen und sich beklagen, sonst wird es nicht besser. Ich fürchte, dass dies nämlich Mode machen wird und ich bald keine Spiele mehr spielen werde.
http://www.forbes.com/sites/insertcoin/2012/05/16/the-real-reason-there-will-never-be-offline-single-player-in-diablo-3/
The Real Reason There Will Never Be Offline Single Player in Diablo 3