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Thema: Diablo 3: Verwirrung um angebliche Linux-Sperren

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Von Crass Spektakel am Mi, 4. Juli 2012 um 21:28 #

Ich kenne inzwischen die Ban-Kriterien von drei grossen Betreibern und hatte auch mal bei zweien Einblick ins System.

"Eigentlich" machen sie viel Tamtam daß man gleich und gnadenlos gebant wird. Fakt ist aber daß das so nicht stimmt und erstmal der Abschreckung dient.

Der automatische Ban erfolgt sobald x Kriterien erfüllt sind, wobei x eher zweistellig ist. Widerspruch hilft da eigentlich immer. Manuelle Bans sind deutlich seltener, dann aber grundsätzlich hart recherchiert. Die erfaßten Daten sind dabei ziemlich umfangreich, das geht beim heimlichen Screenshot los und hört noch längst nicht bei einem Protokoll der System-APIs auf. Daher ist es ziemlich normal daß unbekannte (d.h. selbstkompilierte) Wine-Versionen gleichmal eine grosse Zahl von Treffern produzieren. Weshalb Wine normalerweise - sofern erkannt - eine manuelle Prüfung nachzieht. Weshalb Cheater inzwischen gerne zu Wine greifen weil sie dadurch etwas weniger leicht gebannt werden.

Witziges Detail am Rande, alle drei Systeme haben Hardware-IDs (MAC, CPU, GPU-Seriennummern, teils sogar ausgelesene SPD-Daten von RAM) erfaßt so daß man prinzipiell auch Hardware bannen kann. Das wurde damals (2007-2010) jedoch nicht eingesetzt und nur als manuelles Kriterium für die ferne Zukunft eingeplant.

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    Von Trächtige Tröllin am Do, 5. Juli 2012 um 11:58 #

    Crass Spektakel schrieb:

    > [...] das geht beim heimlichen Screenshot los und hört noch längst nicht [...]

    Wir lesen hier also davon, dass Firmen fröhlich Straftaten gegen ihre Kunden begehen.
    Warum liest man noch nicht von den längst überfälligen Razzias und Verhaftungen bei Blizzard & Konsorten?
    Es darf nicht sein, dass diesen Banden von Kriminellen ein Rechtsfreier Raum gewährt wird!

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