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Thema: GPL-Nachfolger ohne GNU?

15 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von asdfghj am Di, 10. Juli 2012 um 12:19 #

Aktivisten für freie Software wollen keine Closed Source Software bei der Entwicklung einer neuen, freien Lizenz einsetzen, sondern lieber freie Software. Ist das irgendwie überraschend oder abwegig?
Ich finde das nur konsequent.

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    Von macs am Di, 10. Juli 2012 um 12:22 #

    Also bitte, nur weil da einer etwas auf einer Plattform hostet, die ihre eigene Software nicht freigibt dafür aber kein Geld verlangt und auch noch super benutzbar ist ... also, was soll denn das? Ich finde das absurd. Es geht doch um den Inhalt, nicht um den, der es hostet. Das ist so, als ob alle Fahrer von grünen Autos keine Ahnung vom Autofahren haben.

    Und dann, wenn ich schon das Wort Aktivisten höre, da dreht sich mir alles um, das sind grundsätzlich radikale Leute, die auch nicht den geringsten Kompromiss eingehen wollen.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Jul 2012 um 12:23.
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      Von asdfghj am Di, 10. Juli 2012 um 12:38 #

      > Und dann, wenn ich schon das Wort Aktivisten höre, da dreht
      > sich mir alles um, das sind grundsätzlich radikale Leute, die
      > auch nicht den geringsten Kompromiss eingehen wollen.

      Vorurteile?!
      Wenn ich diesen Satz lese denke ICH an Kindergarten.

      > dafür aber kein Geld verlangt
      Das ist sowas von "Thema verfehlt".

      Wenn man eine freie Lizenz entwickelt, sollte man nicht schon vor Begin mit den "Kompromissen" anfangen. Nochmal: das ist nur konsequent.

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        Von macs am Di, 10. Juli 2012 um 14:21 #

        >> Und dann, wenn ich schon das Wort Aktivisten höre, da dreht
        >> sich mir alles um, das sind grundsätzlich radikale Leute, die
        >> auch nicht den geringsten Kompromiss eingehen wollen.

        > Vorurteile?!

        Nenn mir EINE Ausnahme, dann ziehe ich das Vorurteil zurück.

        >> dafür aber kein Geld verlangt
        >> Das ist sowas von "Thema verfehlt".

        > Wenn man eine freie Lizenz entwickelt, sollte man nicht schon vor Begin mit den "Kompromissen" anfangen. Nochmal: das ist nur konsequent.

        Nochmal: Was hat denn das mit dem Hoster des Repositories zu tun?!

        • 0
          Von freedom fighter am Di, 10. Juli 2012 um 14:35 #

          > Nochmal: Was hat denn das mit dem Hoster des Repositories zu tun?!

          Was würdest du denn davon halten, wenn der Vegetarierbund seine Satzung im Gasthof Lamm bei Steak und Schnitzel ausarbeiten würde?

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            Von macs am Di, 10. Juli 2012 um 14:57 #

            Also das wäre mir ja sowas von egal. Außerdem, von mir aus können die doch in den Gasthof gehen, bestellen müssen sie ja nix fleischiges.

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              Von freedom fighter am Di, 10. Juli 2012 um 15:20 #

              > Also das wäre mir ja sowas von egal.

              Würdest du einen Vegetarier ernst nehmen, der dir erzählt, wie erstrebenswert Vegetarianismus ist, während er Fleischwurst mampft?

              > Außerdem, von mir aus können die doch in den Gasthof gehen, bestellen müssen sie ja nix fleischiges.

              Eine Software zu nutzen ist aber in dieser Analogie das Äquivalent zum Verzehr. Auch wenn die Fleischplatte, die verzehrt wird, kostenlos ist.

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                Von macs am Di, 10. Juli 2012 um 15:30 #

                Ich verstehe das Argument, nur finde ich es schon reichlich übertrieben. Das ist dann so, als ob *alle* Vegetarier radikal dagegen sind, dass andere Leute Fleisch essen, oder das *alle* Veganer gegen alle Vegetarier sind usw. Von daher ... naja, das artet jetzt in eine unendliche Diskussion aus. Man könnte halt meinen, dass Richard Fontana eben nicht viel für freie Software übrig hat, weil er bei GitHub hostet, gleiches gilt dann für den Kernel, der da auch war (ist?).

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                  Von cc am Di, 10. Juli 2012 um 15:44 #

                  >Ich verstehe das Argument, nur finde ich es schon reichlich übertrieben. Das ist dann so, als ob *alle* Vegetarier radikal dagegen sind, dass andere Leute Fleisch essen, oder das *alle* Veganer gegen alle Vegetarier sind usw. Von daher ... naja, das artet jetzt in eine unendliche Diskussion aus.

                  Nein, es geht wie in der Analogie bereits beschrieben nur um den Vegetarier selbst und sein eigenes Verhalten. Genauso wie es beim eigentlichen Thema nur um die Leute geht die an GPL.next arbeiten. Weder schreiben die Vegetarier in der Analogie anderen vor was sie essen sollen noch schreiben die GPL.next Autoren anderen vor wo sie ihre Projekte hosten sollen. Beide treffen nur die für _sich_ konsequente Entscheidung

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          Von DaDaDaniel am Di, 10. Juli 2012 um 16:08 #
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      Von freedom fighter am Di, 10. Juli 2012 um 14:28 #

      > nicht freigibt dafür aber kein Geld verlangt

      Freie Software ist nun mal nicht mit Freibier zu verwechseln. Und eine Community, der es ausdrücklich um Freiheit statt Freibier geht, tut nur gut daran, mit gutem Beispiel voranzugehen.

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      Von qwer am Mi, 11. Juli 2012 um 01:55 #

      [...] wenn ich schon das Wort Aktivisten höre, da dreht sich mir alles um, das sind grundsätzlich radikale Leute, die auch nicht den geringsten Kompromiss eingehen wollen.

      Der Umstand, dass Du diese Begriffe derartig einordnest zeigt, dass Du dem diffusen Druck zu einer angepassten Meinung nachgibst. Eine angepasste Meinung ist aber schon per Definition nicht die Eigene.

      Weder Aktivisten noch Radikalismus müssen grundsätzlich negativ sein. Gleichermaßen müssen Kompromisse nicht grundsätzlich positiv sein. Im Gegenteil: heute gibt es viel zu viele faule Kompromisse, denen mit viel zu wenig Radikalismus und Aktivismus begegnet wird.

      Du kannst Dir ja mal den Luxus gönnen nach der eigentlichen Bedeutung und dem Hintergrund dieser Begriffe zu forschen. Möglicherweise leistest Du Dir dann die Annehmlichkeit einer für manch anderen vielleicht unannehmlichen Meinung.

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      Von qwer am Mi, 11. Juli 2012 um 01:55 #

      [...] wenn ich schon das Wort Aktivisten höre, da dreht sich mir alles um, das sind grundsätzlich radikale Leute, die auch nicht den geringsten Kompromiss eingehen wollen.

      Der Umstand, dass Du diese Begriffe derartig einordnest zeigt, dass Du dem diffusen Druck zu einer angepassten Meinung nachgibst. Eine angepasste Meinung ist aber schon per Definition nicht die Eigene.

      Weder Aktivisten noch Radikalismus müssen grundsätzlich negativ sein. Gleichermaßen müssen Kompromisse nicht grundsätzlich positiv sein. Im Gegenteil: heute gibt es viel zu viele faule Kompromisse, denen mit viel zu wenig Radikalismus und Aktivismus begegnet wird.

      Du kannst Dir ja mal den Luxus gönnen nach der eigentlichen Bedeutung und dem Hintergrund dieser Begriffe zu forschen. Möglicherweise leistest Du Dir dann die Annehmlichkeit einer für manch anderen vielleicht unannehmlichen Meinung.

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