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Mi, 11. Juli 2012, 17:42

Gesellschaft::Wirtschaft

Crowdfunding: Kickstarter kommt nach Europa

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat auf Twitter bekannt gegeben, nach Großbritannien zu expandieren. Die Crowdfunding-Plattform soll dort ab Herbst zur Verfügung stehen.

Wie Kickstarter am Montag über Twitter verlauten ließ, können Nutzer ab Herbst dieses Jahres ihre Projekte auf der Plattform zur Finanzierung ausschreiben.

Crowdfunding, »Schwarmfinanzierung« auf Internet-Basis, ist eine derzeit vor allem in USA beliebte Geldbeschaffungs-Methode zur Finanzierung von Geschäftsideen, Produkten oder Projekten, die mit Hilfe der zugrunde liegenden Web-Plattform vor allem auf eine Große Anzahl von so genannten »Crowdfundern« (Spender) spekuliert, von denen jeder für sich nur einen kleinen Betrag investieren muss, um die in Form einer offenen Ausschreiben benötigte Kapitalmenge zu erzielen. Die Gegenleistung des Crowdfunders kann verschiedenartige in der Ausschreibung festgelegte Formen haben, wie Sachleistungen, aber auch Rechte oder Gegenleistungen mit ideellem Wert.

Bisher war das Crowdfunding-Portal Kickstarter auf die USA beschränkt, weil als Bezahldienst Amazon Payment zum Einsatz kommt. Der Kickstarter-Gründer Yancey Strickler erläuterte die Beschränkung schon bei der Gründung von Kickstarter im Jahr 2009, weil seinerzeit nur US-Bürger den Bezahldienst nutzen konnten, versprach aber schon damals, an einer Internationalisierung von Kickstarter zu arbeiten.

Einige Kommentare auf die Nachricht kritisieren aber bereits jetzt die Beschränkung auf Großbritannien, denn Europa sei viel größer, wenn auch viele expansionswillige US-Unternehmen mit Großbritannien starten. Eine weitere Ausdehnung von Kickstarter auf Westeuropa ist daher wahrscheinlich.

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