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Thema: KDE SC 4.9 RC2

23 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von sebas am Do, 12. Juli 2012 um 13:24 #

Wir planen einen Umbau der Bibliotheken, der grösstenteils Quelltext-kompatibel ist.

Mit stärkere Modularisierung wird es:
- einfacher, einzelne Teile aus kdelibs zu verwenden, was die Abhängigkeiten verringert
- einfacher, schlankere System zu bauen und zu installieren

Das läuft unter den Namen KDE Frameworks 5. Zur nächsten Generation des Desktops und der Apps haben wir noch nicht viel geplant, ausser, die Umstellung auf QML 2 und Qt Scenegraph voranzutreiben, und selbstverständlich Wayland.

Benutzer dürften aber auch davon weitgehend unbetroffen bleiben, hier ist der Plan weiter inkrementell zu stabilisieren, und mehr und mehr Apparate zu erobern.

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    Von Kiwi-Melli am Do, 12. Juli 2012 um 13:33 #

    Um was für Apparate handelt es sich dabei?

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    Von lucas am Do, 12. Juli 2012 um 14:58 #

    Da du dich anscheinend auskennst kannst du mir vielleicht folgende Frage beantworten:

    Was kann das KDE Framework was Qt nicht kann?
    Wieso braucht man da noch extra libs?

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      Von micha6270 am Do, 12. Juli 2012 um 15:07 #

      Alle desktop-bezogenen Sachen, sind - glaube ich - in die kdelibs ausgelagert. Plasma ist drin, die kate-editor-Komponente wahrscheinlich auch... etc.

      Hab auch kürzlich irgendwo gelesen, dass es eine Annäherung von Qt und den kdelibs geben soll...

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        Von dgrat am Do, 12. Juli 2012 um 20:49 #

        Schau dir mal die Doku an. Für jedes Widget gibts meistens ein paar zusätzliche Member.
        Allerdings fast immer in Abh. zu KDE. Viele Sachen sind richtig cool, aber leider profitieren Programmierer,
        die Anwendung auch für Windows schreiben wollen, nicht davon.
        Die meisten Sachen sind in Qt (was seinerseits sehr sauber strukturiert ist) einfach nicht vernünftig unter zu bringen.

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      Von mgraesslin am Do, 12. Juli 2012 um 16:59 #

      Nun da gibt es mehrere Gründe. Zuerst einmal gab es bis vor etwas mehr als einem halben Jahr keine Möglichkeit zu Qt beizutragen. Das hat sich jetzt geändert und unsere Frameworks Entwickler sind dabei einiges upzustreamen.

      Das ist aber auch nicht immer einfach und hat einige Hindernesse. Fängt an bei Kleinigkeiten wie KDE dokumentiert in den header Dateien und Qt dokumentiert in den cpp Dateien. Ist also nicht man nehme Code und schiebt es einmal rüber. Dann gibt es auch Lizenzprobleme, die es nicht einfach machen Sachen zu übergeben. Qt erforder ein CLA und bei Klassen, die vor Jahren entwickelt wurden, ist es nicht einfach die Erlaubnis aller Copyrightholder einzuholen (besonders schwierig wenn die Klasse mal migriert wurde mit Code gegebenenfalls aus anderen Klassen und so weiter).

      Last but not least gibt es Sachen in den KDE libs, die man wirklich nicht in Qt braucht. Wer braucht denn schon eine Bibliothek um Fenstermanager unter X11 zu erstellen?

      Lange Rede kurzer Sinn: KDE Frameworks werden benötigt, aber nicht in der Form wie aktuell die KDE Libs. Die Inter-Modul Abhängigketien müssen aufgebrochen werden und so viel wie möglich muss nur von Qt abhängen, was es einfacher mach diese Module zusätzlich bereitzustellen. Das ist was unsere Frameworksentwickler machen und auch von Qt sehr begrüßt wird.

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    Von 1aStudent am Do, 12. Juli 2012 um 15:54 #

    Wenn hier schom Entwickler sind.

    Gibt es eine Seite wo verwaiste KDE Projekte sind die nicht nach KDE 4 portiert wurden bzw. keinen Maintainer mehr haben ? Ich habe diesbezüglich nitchts gefunden.
    Alternativ würde ich einen billigen Daemon Tool clone aka "KMount" entwickeln. Meine zweite Projektidee fällt mir grad nicht ein.

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      Von lucas am Do, 12. Juli 2012 um 16:14 #

      Du suchst also arbeit? ;D

      Ich hät da ne Idee:
      KDE und Unity verwenden ja das gleiche, von freedesktop.org als Standard definierte DBus Protokoll um die sogenannten Notifications anzuzeigen. Zum Erstellen solcher Notifications gibts Python & Vala Libraries, aber mir ist keine Qt-Bibliothek dafür bekannt (man muss selber mit DBus sprechen).
      Wär echt cool wenn man als Qt Entwickler auch auf sowas zurückgreifen kann.

      Weitere Infos unter:
      http://developer.ubuntu.com/resources/technologies/notification/
      http://www.galago-project.org/specs/notification/0.9/x408.html#command-notify

      Würds selber machen, aber arbeite gerade an einer Qt Bibliothek mit der man Ubuntu One einfacher in seine eigene App integrieren kann (launchpad.net/QUbuntuOne). Könnte dir auch helfen bezüglich DBus & QDBus.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 12. Jul 2012 um 16:16.
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        Von 1aStudent am Do, 12. Juli 2012 um 17:40 #

        Was hast du nur gegen Python ? ;-)
        Ich schau es mir mal an, besser wäre noch, man könnte daraus eine Masterarbeit stricken ^^

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        Von dgrat am Do, 12. Juli 2012 um 20:59 #

        Auch das ist aus Sicht eines KDE/Gnome Entwicklers vielleicht eine nette Sache. Aber da Qt auch auf Mac oder Windows ausgerichtet ist und beide Desktops nicht dem Konzept folgen..... naja ich lass mal das Gerede.
        Wär außer KDE würde denn die Library auf Basis von Qt nutzen? Gnome sicher nicht.

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          Von lucas am Fr, 13. Juli 2012 um 09:27 #

          Ja klar wärs nicht Plattform-Unabhängig, MS hat ja kein Notification-System afaik.

          Da Gnome 3 sich nicht an den Freedesktop.org Standard hält funktionierts auch nur unter Unity & KDE. Aber man kann dann theoretisch auch in der Library automatisch erkennen unter was für einem System / DE man läuft und so auch Gnome 3, Meego und weitere Notification Systeme von anderen OS / DEs unterstützen.

          Nun Gnome selber wird es vermutlich nicht verwenden. Aber ich als Entwickler der gerne mit Qt Entwickelt und möchte das sich mein Programm auch gut in den Gnome / KDE / Unity Desktop integriert würds auf alle fälle verwenden.

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          Von krake am Fr, 13. Juli 2012 um 18:54 #

          Wär außer KDE würde denn die Library auf Basis von Qt nutzen

          Andere Qt benutzenden Entwickler, z.B. die Leute, die Applikationen für Razor-Qt schreiben, oder die Entwickler von VLC, usw.

          KDE Entwickler sind zwar die größte Gruppe von Entwicklern die Anwendungen mit Qt für FLOSS System schreiben, aber bei weitem nicht die einzigen

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      Von mgraesslin am Do, 12. Juli 2012 um 17:02 #

      Anwendungen, die das Ende des Lebenszyklus erreicht haben finden sich in http://websvn.kde.org/tags/unmaintained/

      Wenn du an aktuellen Sachen interessiert bist, dann schaue auf http://community.kde.org/KDE/Finding_The_Unloved

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    Von Andre am Do, 12. Juli 2012 um 20:05 #

    Klingt super!

    Aber ers mal hoffe ich, dass KDE 4.9 ein Knaller wird.

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    Von einem niemand am Fr, 13. Juli 2012 um 07:38 #

    > Wir planen einen Umbau

    Schon wieder? Waren unnütze und blödsinnige Umbaus nicht das, was KDE4 um Jahre zurückgeworfen, wenn nicht geradezu gekillt hat?

    Die gleiche Funktionalität immer und immer und immer wieder neu implementieren und debuggen macht sowas von Spaß, nich?

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      Von mgraesslin am Fr, 13. Juli 2012 um 08:04 #

      ließ noch mal genau: sebas schrieb, dass es ein Umbau in den Bibliotheken bei Quelltext-Kompatibilität ist.

      D.h. einmal neu kompilieren, im Normalfall. Ließ dazu zum Beispiel http://www.kdab.com/porting-from-qt-4-to-qt-5/

      auf dem gleichen Blog findet sich auch ein Blog Post, in dem beschrieben wird, wie man mit Hilfe eines llvm basierten Tools die Quellcodeanpassungen automatisch machen kann.

      Mir ist bisher nur eine Anwendung bekannt, die etwas mehr Portierungsarbeit bei dem Umstieg auf Qt 5/KF5 brauchen wird: KWin. Und so viele Fenstermanager gibt es nicht in KDE und dank der Modularisierung kann KWin auch auf Qt 4 bleiben wenn andere Komponenten schon auf Qt 5 sind (wobei ich davon ausgehe, dass KWin eine der ersten portierten Anwendungen sein wird).

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