>> Ja, ich weiß, ich soll keine Trolle füttern. > Typische "Community"-Reaktion auf Kritik. > Hier auf PL könnt ihr euch gerne auf diese Weise gegenseitig was > vormachen. Denk aber daran, dass das nur hier in eurem selbst > erschaffenen Mikrokosmos funktioniert. Draußen gelten andere Kriterien.
Ich will niemandem etwas vormachen und deine Kritik ist auch substantiiert, so dass ich mich damit gerne auseinandersetze. Nur mal der OP als Vergleich: "Aber keiner hat Lust auf die langweile Fleißarbeit diese Daten auch zu pflegen."
Das ist Blödsinn, weil es eben gerade bei OSM viele Leute gibt, die Fleißarbeit machen.
Die Karten sind nicht annähernd perfekt oder "gut" (nach bestimmten Maßstäben von "gut"). Kommerzielle Karten legen ihren Schwerpunkt oft auf Autonavigation und mappen gerade Gebiete mit hoher kommerzieller Relevanz/Bevölkerungsdichte sehr gut. Bei OSM hängt es davon ab, ob eben gerade ein Mapper sich für die Gegend interessiert, alles richtig.
> Das Einstellen von Fehlern bei OSMBugs habe ich längst aufgegeben, weil sich meist eh keiner drum kümmert.
Mit OSMBugs habe ich mich nie beschäftigt. Ich korrigiere Fehler direkt in JOSM und gut ists. Wie bei allen Open Source-Projekten ist "einfach machen" häufig die bessere Strategie.
> Ich bin jedes Jahr über 10000km mit dem Fahrrad unterwegs. Meist > offroad und teilweise auch im Ausland. > Die Routen plane ich mit OSM Material, außerdem habe ich immer die > aktuelle OpenMTBMap auf meinem Garmin > dabei.
Offenbar ist OSM also gut genug, dass du es kommerziellen Angeboten vorziehst oder zumindest zusätzlich verwendest. Wenn "niemand" Bock auf Datenpflege hätte, würde das wohl anders aussehen.
Und jetzt noch ein "mea culpa" von mir - ich schrieb "Gerade bei OSM gibt es meines Erachtens dieses Problem eben nicht"
Das ist natürlich auch nicht ganz richtig. Ich wollte eher etwas in der Richtung schreiben wie: "Gerade bei OSM werden Daten im Allgemeinen schon gepflegt." Datenpflege ist immer ein Problem, aber bei OSM wird es schon gemacht - nur eben nicht von oben koordiniert oder nach einer zentralen Strategie.
> Offenbar ist OSM also gut genug, dass du es kommerziellen Angeboten vorziehst Ja, natürlich. ich habe auch nicht gesagt, dass OSM schlecht ist. Ich habe lediglich ein Problem das ich sehe benannt.
An vielen Orten werden ja mittlerweile sogar schon die Hydranten und Mülleimer gemappt weil sonst nichts mehr zu tun ist. Aber wer prüft in Zukunft regelmäßig, ob die Mülleimer auch alle noch da sind?
Gleichzeitig sind außerhalb von Ballungsgebieten und beliebten Freizeitzielen oft alle Offroad-Wege vom geteertem Feldweg bis zum zugewuchertem Trampelpfad einfach als "Track" klassifiziert.
>> Ja, ich weiß, ich soll keine Trolle füttern.
> Typische "Community"-Reaktion auf Kritik.
> Hier auf PL könnt ihr euch gerne auf diese Weise gegenseitig was
> vormachen. Denk aber daran, dass das nur hier in eurem selbst
> erschaffenen Mikrokosmos funktioniert. Draußen gelten andere Kriterien.
Ich will niemandem etwas vormachen und deine Kritik ist auch substantiiert, so dass ich mich damit gerne auseinandersetze. Nur mal der OP als Vergleich:
"Aber keiner hat Lust auf die langweile Fleißarbeit diese Daten auch zu pflegen."
Das ist Blödsinn, weil es eben gerade bei OSM viele Leute gibt, die Fleißarbeit machen.
Die Karten sind nicht annähernd perfekt oder "gut" (nach bestimmten Maßstäben von "gut"). Kommerzielle Karten legen ihren Schwerpunkt oft auf Autonavigation und mappen gerade Gebiete mit hoher kommerzieller Relevanz/Bevölkerungsdichte sehr gut. Bei OSM hängt es davon ab, ob eben gerade ein Mapper sich für die Gegend interessiert, alles richtig.
> Das Einstellen von Fehlern bei OSMBugs habe ich längst aufgegeben, weil sich meist eh keiner drum kümmert.
Mit OSMBugs habe ich mich nie beschäftigt. Ich korrigiere Fehler direkt in JOSM und gut ists. Wie bei allen Open Source-Projekten ist "einfach machen" häufig die bessere Strategie.
> Ich bin jedes Jahr über 10000km mit dem Fahrrad unterwegs. Meist
> offroad und teilweise auch im Ausland.
> Die Routen plane ich mit OSM Material, außerdem habe ich immer die
> aktuelle OpenMTBMap auf meinem Garmin
> dabei.
Offenbar ist OSM also gut genug, dass du es kommerziellen Angeboten vorziehst oder zumindest zusätzlich verwendest. Wenn "niemand" Bock auf Datenpflege hätte, würde das wohl anders aussehen.
Und jetzt noch ein "mea culpa" von mir - ich schrieb
"Gerade bei OSM gibt es meines Erachtens dieses Problem eben nicht"
Das ist natürlich auch nicht ganz richtig. Ich wollte eher etwas in der Richtung schreiben wie:
"Gerade bei OSM werden Daten im Allgemeinen schon gepflegt."
Datenpflege ist immer ein Problem, aber bei OSM wird es schon gemacht - nur eben nicht von oben koordiniert oder nach einer zentralen Strategie.
> Offenbar ist OSM also gut genug, dass du es kommerziellen Angeboten vorziehst
Ja, natürlich. ich habe auch nicht gesagt, dass OSM schlecht ist.
Ich habe lediglich ein Problem das ich sehe benannt.
An vielen Orten werden ja mittlerweile sogar schon die Hydranten und Mülleimer gemappt weil sonst nichts mehr zu tun ist. Aber wer prüft in Zukunft regelmäßig, ob die Mülleimer auch alle noch da sind?
Gleichzeitig sind außerhalb von Ballungsgebieten und beliebten Freizeitzielen oft alle Offroad-Wege vom geteertem Feldweg bis zum zugewuchertem Trampelpfad einfach als "Track" klassifiziert.