Das Ding hat wenigstens halbwegs Hand und Fuß und dürfte sicher fünf bis zehnmal schnellerr als der Raspberry sein.
Der gehypte Raspberyy hingegen kann es gerademal mit einem 25Mhz Amiga3000 von vor 22 Jahren aufnehmen - das ist echt unglaublich, zwei 700Mhz-Kerne verlieren in mehreren Benchmarks gegen einen 25Mhz 68030/68882. Die größten Mankos: Unglaublich lahmer Speicher, unglaublich lahme FPU (Emulation?), generell extrem bloated code.
Laut dem Artikel auf raspberrypi.org gibt es mittlerweile ein optimiertes Debian - das raspbian - das die fpu im Kern des raspberry nutzt. Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Die Frage ist nur, was bringt mir ein Rechner wie der odroid, wenn ich ihn als stromsparendes dauerhaft laufendes system habe? Mehr stromverbrauch und natürlich ist er fünf bis zehnmal so schnell idle Ein Gewinn, zweifelsohne.
Ich denke, sowas wird man gut in Rechenzentren verwenden können, speziell wenn noch eine PCIe-Schnittstelle für GPUs dabei ist. Barcelona hat sowas und NVIDIA hat wohl auch ein ARM-GPU-Kit. Macht sich gut für die Energie-Bilanz.
Warum sollte man in einem Rechenzentrum eine CPU verwenden die gerademal 20% der Rechenleistung einer Atom-CPU bringt?
Richtig, odroid ist immer noch MASSIV langsamer als eine Atom-CPU, auch wenn sie zehnmal schneller als raspberry ist welche wiederum kaum mehr als ein 25Mhz 68030 leistet.
Es geht hier nicht um die CPU, sondern um die GPU. Wenn Rechenzentren verstärkt numerisch günstige Applikationen für GPUs berechnen müssen, dann wird die CPU kaum verwendet, nämlich nur für die Steuerung. Somit kann man dahingehend massiv Strom sparen.
Außerdem fehlt mir noch der Nachweis für deine Aussage mit dem 68030
Die GPU ist (vergleichsweise) nicht besonders leistungsfähig, und vor allem bietet sie gar nicht das feature set für GPGPU mit. Die großen, stromfressenden und lauten GPUs für PCs bieten mehr FLOPS/Watt, und das ist jetzt gar kein Witz.
In rechenzentren kommt sicher kein Billig-Schrot rein. Dort stellst ein Tesla-Kasten hin und der bringt die Leistung von 1000 solcher mali dinger (der stromverbrauch ist dann wohl bei gleicher leistung bei NVIDIA bedeutend niedriger).
>Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Das ist teilweise grober Blödsinn.
Erstens: Das "normale" Debian ist softfp, das neue (Raspbian) hardfp. softfp bedeutet im Endeffekt nur, dass die Parameterübergabe bei Funktionsaufrufen langsamer ist, wenn FP-Parameter verwendet werden. Die Rechenoperationen werden aber trotzdem in Hardware ausgeführt, sofern möglich. hardfp kann FP-Parameter direkt und performanter übergeben, und ist daher schneller. Allerdings macht es nur bei wenigen Anwendungen einen merklichen Unterschied, denn der meiste Code ist auch heute noch Integer.
Zweitens: das hat überhaupt nichts mit dem Kernel zu tun, sondern ist reine Userspace-Sache.
und danke für die Richtigstellung - ich hatte den Text im Artikel, den ich hier einfach mal zitiere eben anders verstanden...
> We’re hoping to release an official image based on Raspbian, > the hard-float optimised port of the Debian operating system for > the Raspberry Pi, over the next few days. Raspbian makes use > of the floating-point hardware in the processor at the heart of the > Raspberry Pi, an optimisation that we hadn’t been able to take > advantage of in our previous soft-float Debian Squeeze and > Wheezy releases.
soft float habe ich so verstanden, dass es eine emulation des mathe copros ist, wie damals, als es noch den 386er + 387er gab und ohne den mathe copro eben softfloat emulation aktiviert war. Aber jeder kann sich halt mal irren...
Ein Cortex-A9-Quadcore ist sicher etliche Male schneller als der ARM11 des Raspberry Pi, aber dein Vergleich ist absoluter Mumpitz. Weder ist der RAM total lahm, noch wird (mit dem Standard-Debian) nur FPU-Emulation genutzt. Und natürlich bietet der ARM11 wesentlich mehr Performance als jeder alte 68K.
Grins, ich bin am Raspberry wegen des direkt angebundenen i2c, ... Bus. Das über USB zu ziehen, kostet Zeit und Speicher. Ich will den Raspberry in einer mobilen autonomen Anwendung verwenden, nicht als Multimedia Player, und dafür benötige ich keine graphische Oberfläche. Raspbian ist dafür ganz gut, weil das Board gut genutzt wird.
Meine Erfahrungen aus einem asiatischen Land: Das Bügeleisen hab ich 2009 nach einem halben Jahr problemlos umgetauscht, als es defekt war. Die Kaffeemaschine hatte eine Garantie von einem Jahr, auf die USB-HDD bekam ich immerhin 6 Monate Garantie. Ausnahmen bestätigen also die Regel.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 14. Jul 2012 um 13:06.
Sollte aber schon. Eine Garantie kostet dem Hersteller Geld, weil er defekte Bauteile ersetzen muss. Je länger also die Bauteile halten, desto weniger muss er ersetzen. Anderseits kann er mit einer langen Garantie sich von der Konkurrenz abheben.
Ich achte immer, dass die Geräte oder Beiteile eine möglichst lange Garantiezeit haben. Nicht, weil ich unbedingt sie umtauschen möchte, sondern weil ich dann weiß wie lange so ein Teil sich hält.
Es gibt z.B. viele Berichte, dass ein Laptop oder ein Gerät kurz nach der Garantie gleich kaputt geht. Das ist das vom Hersteller so ausgerechnet, dass er das Teil nicht umtauschen muss. Es wäre dann schlimm, wenn ein Gerät nur für 4 Wochen Garantie gebaut ist.
Schon mal auf die Idee gekommen, daß eine lange Garantiezeit auch als Verkaufstrick von einem unseriösen Hersteller verwendet werden könnte.
Wie viel eine Garantie wert ist siehst du meist erst, wenn du sie wirklich benötigst. Dann könnte es aber schon zu spät sein. Oder klagst du wegen eines Produktes um 100 Euro 3 Jahre lang gegen Hersteller XY aus China? Mag ja ein netter Zeitvertreib sein, aber lohnen tut sich das definitiv nicht.
Auch gibt es einige Produkte und Anwendungen bei denen dir eine Garantie überhaupt nichts bringt. Zum Beispiel Perimeterdämmplatten: Wie gräbst du die unterm Fundament wieder aus?
Quatsch. Das wird knallhart ausgerechnet und lernt auch jeder Systemtechniker in der Schule. Anzahl der Teile, durchschnittliche lebenserwartung etc. und am Ende wird es so kalkuliert das das Endproduckt bei möglichst geringen Kosten über die mindest Garantiezeit kommt. Manchmal funktioniert das und manchmal nicht... Aber wer nur 4 Wochen Garantie gibt, wird sicherlich keine Premium Fertigung nutzen. Denn wenn du sicher bist das dein Produckt lange hält (das natürlich im Schnitt) stellst du das durch eine lange Garantie doch auch heraus. Alles andere wäre doch Blödsinn.
Na dann viel Spaß mit deiner Heizung, Auto oder SPS. Die sind dann spätestens nach 5 bzw. 6 Jahren endgültig erledigt, wenn man dir glauben mag. Zum Glück halten die meisten dieser Dinge aber doch 15 Jahre und länger.
Du willst Qualität, dann geh zu einem guten Hersteller.
Die Garantie bringt dir nur in einem Teil der Fälle etwas: * Der Hersteller muß überhaupt willig sein, diese zu erfüllen: siehe Gericom & Co * Das Gerät muß in einem annehmbaren Zeitraum getauscht werden: 6 Wochen ohne Computer sind oft nicht hinnehmbar * Das Gerät muß überhaupt noch lieferbar sein: Man will ja nicht unbedingt den ganzen Computer wegschmeißen nur weil die CPU defekt ist * Aufwendung zum Tauschen des Produkts muß bei weitem geringer sein als seine Kosten: Kannst ja mal probieren die Perimeterdämmung aus XPS Platten zu tauschen * Der Bereitsteller der Garantie (Hersteller, Händler, ...) muß rechtlich noch existieren: Der Trick alle 6 Monate eine neue Firma mit neuem Geschäftsführer zu gründen ist ja auch nicht gerade neu.
Denk bitte in Zukunft nach bevor du anderer Leute Posts als Quatsch abtust.
Ja und? Willst du mir erzählen das bei deinem Auto nach 5 / 6 Jahren nie etwas kaputt gegangen ist? Das glaub ich dir nicht.
Und was den Rest betrift, da hast du doch auch Rechte. Wenn dein PC wirklich 6 Wochen im Service verbringen würde oder die Ersatzteile nicht mehr lieferbar sind, würdest du Problemlos dein Geld zurück bekommen.
Dein Recht hilft dir einen Scheiß, wenn du es nicht dursetzen kannst. Außerdem sind 6 Wochen vom Gesetz gedeckt.
Wenn der Hersteller/Händler unseriös genug ist, kann er dir endlos lange Garantien aufschwatzen. Solange die juristische Person nur oft genug wechselt hast du keinerlei Handhabe.
Und selbst wenn du dein Geld ordnungsgemäß bekommst, so gibt es oftmals Folgeschäden, für welche der Hersteller nicht aufkommen muß/kann.
Recovery der Daten bei defektem Raid Controller bzw. Firmware
Kostet oftmals viel mehr als der Controller selbst. Da ist es nur ein sehr schwacher Trost den Controller ersetzt zu bekommen.
Und du glaubst es macht dann keinen Unterschied ob du von einem renomierten Hersteller ein Produckt mit mehreren Jahren Garantie kaufst oder von einem unbekannten der auf sein Produckt nur 4 Wochen gibt?
Vielleicht sollten die Systemtechniker auch in der Schule lernen, dass auch in der EU die Garantie nur für den Endverbraucher gilt und nicht wenn z.B. die Firma X von der Firma Z kauft. Dann kann die Garantiezeit nämlich beliebig vertraglich festgelegt werden.
Schon mal aufgefallen, dass sehr alte Autos nur an Händler verkauft werden? Dann kann die Garantie nämlich sogar vertraglich ausgeschlossen werden....
Ganz genau. Ich arbeite selbst für einen PC Hersteller und kann dir sagen das die Teile die dort ohne Garantie oder nur mit sehr kurzer vom Teile-Hersteller eingekauft werden, auch dementsprechend beschissen sind. Zwischen OEM- und Retail Hardware liegen oft Welten. Das kommt doch nicht von nichts.
Klar, der erste Rechner aus den 30igern von Zuse arbeitete auch mit Relais. Spätere Rechner hatten dann schon Röhren. Ende der Siebziger begann dann der Siegeszug der Halbleiter-Schaltungstechnik im Leistungsbereich
Der Preis ist natürlich etwas teurer, aber dafür ist die HW fix und fertig. Würde die EIB Geräte aber auch nicht gerade bei Gira kaufen. Siemens ist da teilweise deutlich günstiger.
Das Ding hat wenigstens halbwegs Hand und Fuß und dürfte sicher fünf bis zehnmal schnellerr als der Raspberry sein.
Der gehypte Raspberyy hingegen kann es gerademal mit einem 25Mhz Amiga3000 von vor 22 Jahren aufnehmen - das ist echt unglaublich, zwei 700Mhz-Kerne verlieren in mehreren Benchmarks gegen einen 25Mhz 68030/68882. Die größten Mankos: Unglaublich lahmer Speicher, unglaublich lahme FPU (Emulation?), generell extrem bloated code.
Gibt's dazu auch mal nen Link oder ist das nur Hörensagen?
Laut dem Artikel auf raspberrypi.org gibt es mittlerweile ein optimiertes Debian - das raspbian - das die fpu im Kern des raspberry nutzt. Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Die Frage ist nur, was bringt mir ein Rechner wie der odroid, wenn ich ihn als stromsparendes dauerhaft laufendes system habe? Mehr stromverbrauch und natürlich ist er fünf bis zehnmal so schnell idle
Ein Gewinn, zweifelsohne.
Johanes
Ich denke, sowas wird man gut in Rechenzentren verwenden können, speziell wenn noch eine PCIe-Schnittstelle für GPUs dabei ist. Barcelona hat sowas und NVIDIA hat wohl auch ein ARM-GPU-Kit. Macht sich gut für die Energie-Bilanz.
Warum sollte man in einem Rechenzentrum eine CPU verwenden die gerademal 20% der Rechenleistung einer Atom-CPU bringt?
Richtig, odroid ist immer noch MASSIV langsamer als eine Atom-CPU, auch wenn sie zehnmal schneller als raspberry ist welche wiederum kaum mehr als ein 25Mhz 68030 leistet.
Es geht hier nicht um die CPU, sondern um die GPU. Wenn Rechenzentren verstärkt numerisch günstige Applikationen für GPUs berechnen müssen, dann wird die CPU kaum verwendet, nämlich nur für die Steuerung. Somit kann man dahingehend massiv Strom sparen.
Außerdem fehlt mir noch der Nachweis für deine Aussage mit dem 68030
Die GPU ist (vergleichsweise) nicht besonders leistungsfähig, und vor allem bietet sie gar nicht das feature set für GPGPU mit. Die großen, stromfressenden und lauten GPUs für PCs bieten mehr FLOPS/Watt, und das ist jetzt gar kein Witz.
In rechenzentren kommt sicher kein Billig-Schrot rein.
Dort stellst ein Tesla-Kasten hin und der bringt die Leistung von 1000 solcher mali dinger (der stromverbrauch ist dann wohl bei gleicher leistung bei NVIDIA bedeutend niedriger).
Meine Güte es ging nicht darum, dass die genau diese Hardware verwenden. Es ging um das Prinzip an sich, also lern endlich vernünftig lesen!!!
Die existierenden ARM-SoCs sind hier alles sehr ähnlich. Das Prinzip an sich macht nicht viel Sinn.
>Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Das ist teilweise grober Blödsinn.
Erstens: Das "normale" Debian ist softfp, das neue (Raspbian) hardfp. softfp bedeutet im Endeffekt nur, dass die Parameterübergabe bei Funktionsaufrufen langsamer ist, wenn FP-Parameter verwendet werden. Die Rechenoperationen werden aber trotzdem in Hardware ausgeführt, sofern möglich. hardfp kann FP-Parameter direkt und performanter übergeben, und ist daher schneller. Allerdings macht es nur bei wenigen Anwendungen einen merklichen Unterschied, denn der meiste Code ist auch heute noch Integer.
Zweitens: das hat überhaupt nichts mit dem Kernel zu tun, sondern ist reine Userspace-Sache.
Hallo,
und danke für die Richtigstellung - ich hatte den Text im Artikel, den ich hier einfach mal zitiere eben anders verstanden...
> We’re hoping to release an official image based on Raspbian,
> the hard-float optimised port of the Debian operating system for
> the Raspberry Pi, over the next few days. Raspbian makes use
> of the floating-point hardware in the processor at the heart of the
> Raspberry Pi, an optimisation that we hadn’t been able to take
> advantage of in our previous soft-float Debian Squeeze and
> Wheezy releases.
soft float habe ich so verstanden, dass es eine emulation des mathe copros ist, wie damals, als es noch den 386er + 387er gab und ohne den mathe copro eben softfloat emulation aktiviert war. Aber jeder kann sich halt mal irren...
Schönen Abend noch
Johanes
Ein Cortex-A9-Quadcore ist sicher etliche Male schneller als der ARM11 des Raspberry Pi, aber dein Vergleich ist absoluter Mumpitz. Weder ist der RAM total lahm, noch wird (mit dem Standard-Debian) nur FPU-Emulation genutzt. Und natürlich bietet der ARM11 wesentlich mehr Performance als jeder alte 68K.
Leider bietet der Amiga noch heute die bessere Software!
Mein Reden. Nur leeres gequatsche ohne konkrete Nachweise.
Grins, ich bin am Raspberry wegen des direkt angebundenen i2c, ... Bus. Das über USB zu ziehen, kostet Zeit und Speicher.
Ich will den Raspberry in einer mobilen autonomen Anwendung verwenden, nicht als Multimedia Player, und dafür benötige ich keine graphische Oberfläche. Raspbian ist dafür ganz gut, weil das Board gut genutzt wird.
Gruß
... ein Meilenstein in der Evolution der geplanten Obsoleszenz!
Das nenn' ich ein gelungenes Geschäftsmodell...
So eine Garantiezeit ist in asiatischen Ländern durchaus üblich. Auf eine Kaffeemaschine gibt's z.B. zwei Wochen Garantie...
Meine Erfahrungen aus einem asiatischen Land:
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 14. Jul 2012 um 13:06.Das Bügeleisen hab ich 2009 nach einem halben Jahr problemlos umgetauscht, als es defekt war. Die Kaffeemaschine hatte eine Garantie von einem Jahr, auf die USB-HDD bekam ich immerhin 6 Monate Garantie.
Ausnahmen bestätigen also die Regel.
Deinen Namen nach würde ich assoziieren Du meinst den asiatischen Teil Russlands
Warum? Viele Russen gehen im grenznahen China einkaufen.
Grüsse
August Meier
Die Länge der Garantie sagt nichts über die Haltbarkeit oder Qualität aus.
Sollte aber schon. Eine Garantie kostet dem Hersteller Geld, weil er defekte Bauteile ersetzen muss. Je länger also die Bauteile halten, desto weniger muss er ersetzen. Anderseits kann er mit einer langen Garantie sich von der Konkurrenz abheben.
Ich achte immer, dass die Geräte oder Beiteile eine möglichst lange Garantiezeit haben. Nicht, weil ich unbedingt sie umtauschen möchte, sondern weil ich dann weiß wie lange so ein Teil sich hält.
Es gibt z.B. viele Berichte, dass ein Laptop oder ein Gerät kurz nach der Garantie gleich kaputt geht. Das ist das vom Hersteller so ausgerechnet, dass er das Teil nicht umtauschen muss. Es wäre dann schlimm, wenn ein Gerät nur für 4 Wochen Garantie gebaut ist.
Man sollte aber nicht vergessen, dass sich dieses Board nicht an Endverbraucher richtet.
Schon mal auf die Idee gekommen, daß eine lange Garantiezeit auch als Verkaufstrick von einem unseriösen Hersteller verwendet werden könnte.
Wie viel eine Garantie wert ist siehst du meist erst, wenn du sie wirklich benötigst. Dann könnte es aber schon zu spät sein.
Oder klagst du wegen eines Produktes um 100 Euro 3 Jahre lang gegen Hersteller XY aus China? Mag ja ein netter Zeitvertreib sein, aber lohnen tut sich das definitiv nicht.
Auch gibt es einige Produkte und Anwendungen bei denen dir eine Garantie überhaupt nichts bringt.
Zum Beispiel Perimeterdämmplatten: Wie gräbst du die unterm Fundament wieder aus?
lg unreal
Quatsch.
Das wird knallhart ausgerechnet und lernt auch jeder Systemtechniker in der Schule. Anzahl der Teile, durchschnittliche lebenserwartung etc. und am Ende wird es so kalkuliert das das Endproduckt bei möglichst geringen Kosten über die mindest Garantiezeit kommt.
Manchmal funktioniert das und manchmal nicht...
Aber wer nur 4 Wochen Garantie gibt, wird sicherlich keine Premium Fertigung nutzen.
Denn wenn du sicher bist das dein Produckt lange hält (das natürlich im Schnitt) stellst du das durch eine lange Garantie doch auch heraus. Alles andere wäre doch Blödsinn.
Na dann viel Spaß mit deiner Heizung, Auto oder SPS. Die sind dann spätestens nach 5 bzw. 6 Jahren endgültig erledigt, wenn man dir glauben mag.
Zum Glück halten die meisten dieser Dinge aber doch 15 Jahre und länger.
Du willst Qualität, dann geh zu einem guten Hersteller.
Die Garantie bringt dir nur in einem Teil der Fälle etwas:
* Der Hersteller muß überhaupt willig sein, diese zu erfüllen: siehe Gericom & Co
* Das Gerät muß in einem annehmbaren Zeitraum getauscht werden: 6 Wochen ohne Computer sind oft nicht hinnehmbar
* Das Gerät muß überhaupt noch lieferbar sein: Man will ja nicht unbedingt den ganzen Computer wegschmeißen nur weil die CPU defekt ist
* Aufwendung zum Tauschen des Produkts muß bei weitem geringer sein als seine Kosten: Kannst ja mal probieren die Perimeterdämmung aus XPS Platten zu tauschen
* Der Bereitsteller der Garantie (Hersteller, Händler, ...) muß rechtlich noch existieren: Der Trick alle 6 Monate eine neue Firma mit neuem Geschäftsführer zu gründen ist ja auch nicht gerade neu.
Denk bitte in Zukunft nach bevor du anderer Leute Posts als Quatsch abtust.
lg unreal
Ja und?
Willst du mir erzählen das bei deinem Auto nach 5 / 6 Jahren nie etwas kaputt gegangen ist?
Das glaub ich dir nicht.
Und was den Rest betrift, da hast du doch auch Rechte. Wenn dein PC wirklich 6 Wochen im Service verbringen würde oder die Ersatzteile nicht mehr lieferbar sind, würdest du Problemlos dein Geld zurück bekommen.
Dein Recht hilft dir einen Scheiß, wenn du es nicht dursetzen kannst. Außerdem sind 6 Wochen vom Gesetz gedeckt.
Wenn der Hersteller/Händler unseriös genug ist, kann er dir endlos lange Garantien aufschwatzen. Solange die juristische Person nur oft genug wechselt hast du keinerlei Handhabe.
Und selbst wenn du dein Geld ordnungsgemäß bekommst, so gibt es oftmals Folgeschäden, für welche der Hersteller nicht aufkommen muß/kann.
Recovery der Daten bei defektem Raid Controller bzw. Firmware
Kostet oftmals viel mehr als der Controller selbst. Da ist es nur ein sehr schwacher Trost den Controller ersetzt zu bekommen.
Und du glaubst es macht dann keinen Unterschied ob du von einem renomierten Hersteller ein Produckt mit mehreren Jahren Garantie kaufst oder von einem unbekannten der auf sein Produckt nur 4 Wochen gibt?
Vielleicht sollten die Systemtechniker auch in der Schule lernen, dass auch in der EU die Garantie nur für den Endverbraucher gilt und nicht wenn z.B. die Firma X von der Firma Z kauft. Dann kann die Garantiezeit nämlich beliebig vertraglich festgelegt werden.
Schon mal aufgefallen, dass sehr alte Autos nur an Händler verkauft werden? Dann kann die Garantie nämlich sogar vertraglich ausgeschlossen werden....
Ganz genau.
Ich arbeite selbst für einen PC Hersteller und kann dir sagen das die Teile die dort ohne Garantie oder nur mit sehr kurzer vom Teile-Hersteller eingekauft werden, auch dementsprechend beschissen sind.
Zwischen OEM- und Retail Hardware liegen oft Welten. Das kommt doch nicht von nichts.
Du meinst die gesetzliche Gewährleistung. Die hat nichts mit der Garantie zu tun.
Jetzt noch eine Relaissteurung drann und der perfekte Computer für die komplette Haustechnik ist da.
Dafür ist das Teil wohl etwas zu gut ausgestattet, wobei ich ja nicht weiß, welchen Umfang deine Relaissteuerung hat...
Klar, der erste Rechner aus den 30igern von Zuse arbeitete auch mit Relais. Spätere Rechner hatten dann schon Röhren. Ende der Siebziger begann dann der Siegeszug der Halbleiter-Schaltungstechnik im Leistungsbereich
Für Haustechnik reicht euch nen kleiner avr. Soviel gibts das ja nicht, was leistung braucht.
Was spricht gegen EIB in Verbindung mit Wiregate?
Der Preis ist natürlich etwas teurer, aber dafür ist die HW fix und fertig. Würde die EIB Geräte aber auch nicht gerade bei Gira kaufen. Siemens ist da teilweise deutlich günstiger.
lg unreal
Das sieht aber ziemlich kompliziert aus, das mt dem EIB unter Linux....
The eibd daemon is a central component of the BCU SDK.
Was ist daran kompliziert?
Auf dem Wiregate ist der doch sowieso schon vorinstalliert. Aber auch sonst sehe ich jetzt keine übermäßige Komplexität.
Sofern ich das bisher richtig verstanden habe:
EIBD mit den gewünschten Parametern starten und mittels EIBnet/IP verbinden.
lg unreal