Das Ding hat wenigstens halbwegs Hand und Fuß und dürfte sicher fünf bis zehnmal schnellerr als der Raspberry sein.
Der gehypte Raspberyy hingegen kann es gerademal mit einem 25Mhz Amiga3000 von vor 22 Jahren aufnehmen - das ist echt unglaublich, zwei 700Mhz-Kerne verlieren in mehreren Benchmarks gegen einen 25Mhz 68030/68882. Die größten Mankos: Unglaublich lahmer Speicher, unglaublich lahme FPU (Emulation?), generell extrem bloated code.
Laut dem Artikel auf raspberrypi.org gibt es mittlerweile ein optimiertes Debian - das raspbian - das die fpu im Kern des raspberry nutzt. Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Die Frage ist nur, was bringt mir ein Rechner wie der odroid, wenn ich ihn als stromsparendes dauerhaft laufendes system habe? Mehr stromverbrauch und natürlich ist er fünf bis zehnmal so schnell idle Ein Gewinn, zweifelsohne.
Ich denke, sowas wird man gut in Rechenzentren verwenden können, speziell wenn noch eine PCIe-Schnittstelle für GPUs dabei ist. Barcelona hat sowas und NVIDIA hat wohl auch ein ARM-GPU-Kit. Macht sich gut für die Energie-Bilanz.
Warum sollte man in einem Rechenzentrum eine CPU verwenden die gerademal 20% der Rechenleistung einer Atom-CPU bringt?
Richtig, odroid ist immer noch MASSIV langsamer als eine Atom-CPU, auch wenn sie zehnmal schneller als raspberry ist welche wiederum kaum mehr als ein 25Mhz 68030 leistet.
Es geht hier nicht um die CPU, sondern um die GPU. Wenn Rechenzentren verstärkt numerisch günstige Applikationen für GPUs berechnen müssen, dann wird die CPU kaum verwendet, nämlich nur für die Steuerung. Somit kann man dahingehend massiv Strom sparen.
Außerdem fehlt mir noch der Nachweis für deine Aussage mit dem 68030
Die GPU ist (vergleichsweise) nicht besonders leistungsfähig, und vor allem bietet sie gar nicht das feature set für GPGPU mit. Die großen, stromfressenden und lauten GPUs für PCs bieten mehr FLOPS/Watt, und das ist jetzt gar kein Witz.
In rechenzentren kommt sicher kein Billig-Schrot rein. Dort stellst ein Tesla-Kasten hin und der bringt die Leistung von 1000 solcher mali dinger (der stromverbrauch ist dann wohl bei gleicher leistung bei NVIDIA bedeutend niedriger).
>Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Das ist teilweise grober Blödsinn.
Erstens: Das "normale" Debian ist softfp, das neue (Raspbian) hardfp. softfp bedeutet im Endeffekt nur, dass die Parameterübergabe bei Funktionsaufrufen langsamer ist, wenn FP-Parameter verwendet werden. Die Rechenoperationen werden aber trotzdem in Hardware ausgeführt, sofern möglich. hardfp kann FP-Parameter direkt und performanter übergeben, und ist daher schneller. Allerdings macht es nur bei wenigen Anwendungen einen merklichen Unterschied, denn der meiste Code ist auch heute noch Integer.
Zweitens: das hat überhaupt nichts mit dem Kernel zu tun, sondern ist reine Userspace-Sache.
und danke für die Richtigstellung - ich hatte den Text im Artikel, den ich hier einfach mal zitiere eben anders verstanden...
> We’re hoping to release an official image based on Raspbian, > the hard-float optimised port of the Debian operating system for > the Raspberry Pi, over the next few days. Raspbian makes use > of the floating-point hardware in the processor at the heart of the > Raspberry Pi, an optimisation that we hadn’t been able to take > advantage of in our previous soft-float Debian Squeeze and > Wheezy releases.
soft float habe ich so verstanden, dass es eine emulation des mathe copros ist, wie damals, als es noch den 386er + 387er gab und ohne den mathe copro eben softfloat emulation aktiviert war. Aber jeder kann sich halt mal irren...
Ein Cortex-A9-Quadcore ist sicher etliche Male schneller als der ARM11 des Raspberry Pi, aber dein Vergleich ist absoluter Mumpitz. Weder ist der RAM total lahm, noch wird (mit dem Standard-Debian) nur FPU-Emulation genutzt. Und natürlich bietet der ARM11 wesentlich mehr Performance als jeder alte 68K.
Grins, ich bin am Raspberry wegen des direkt angebundenen i2c, ... Bus. Das über USB zu ziehen, kostet Zeit und Speicher. Ich will den Raspberry in einer mobilen autonomen Anwendung verwenden, nicht als Multimedia Player, und dafür benötige ich keine graphische Oberfläche. Raspbian ist dafür ganz gut, weil das Board gut genutzt wird.
Das Ding hat wenigstens halbwegs Hand und Fuß und dürfte sicher fünf bis zehnmal schnellerr als der Raspberry sein.
Der gehypte Raspberyy hingegen kann es gerademal mit einem 25Mhz Amiga3000 von vor 22 Jahren aufnehmen - das ist echt unglaublich, zwei 700Mhz-Kerne verlieren in mehreren Benchmarks gegen einen 25Mhz 68030/68882. Die größten Mankos: Unglaublich lahmer Speicher, unglaublich lahme FPU (Emulation?), generell extrem bloated code.
Gibt's dazu auch mal nen Link oder ist das nur Hörensagen?
Laut dem Artikel auf raspberrypi.org gibt es mittlerweile ein optimiertes Debian - das raspbian - das die fpu im Kern des raspberry nutzt. Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Die Frage ist nur, was bringt mir ein Rechner wie der odroid, wenn ich ihn als stromsparendes dauerhaft laufendes system habe? Mehr stromverbrauch und natürlich ist er fünf bis zehnmal so schnell idle
Ein Gewinn, zweifelsohne.
Johanes
Ich denke, sowas wird man gut in Rechenzentren verwenden können, speziell wenn noch eine PCIe-Schnittstelle für GPUs dabei ist. Barcelona hat sowas und NVIDIA hat wohl auch ein ARM-GPU-Kit. Macht sich gut für die Energie-Bilanz.
Warum sollte man in einem Rechenzentrum eine CPU verwenden die gerademal 20% der Rechenleistung einer Atom-CPU bringt?
Richtig, odroid ist immer noch MASSIV langsamer als eine Atom-CPU, auch wenn sie zehnmal schneller als raspberry ist welche wiederum kaum mehr als ein 25Mhz 68030 leistet.
Es geht hier nicht um die CPU, sondern um die GPU. Wenn Rechenzentren verstärkt numerisch günstige Applikationen für GPUs berechnen müssen, dann wird die CPU kaum verwendet, nämlich nur für die Steuerung. Somit kann man dahingehend massiv Strom sparen.
Außerdem fehlt mir noch der Nachweis für deine Aussage mit dem 68030
Die GPU ist (vergleichsweise) nicht besonders leistungsfähig, und vor allem bietet sie gar nicht das feature set für GPGPU mit. Die großen, stromfressenden und lauten GPUs für PCs bieten mehr FLOPS/Watt, und das ist jetzt gar kein Witz.
In rechenzentren kommt sicher kein Billig-Schrot rein.
Dort stellst ein Tesla-Kasten hin und der bringt die Leistung von 1000 solcher mali dinger (der stromverbrauch ist dann wohl bei gleicher leistung bei NVIDIA bedeutend niedriger).
Meine Güte es ging nicht darum, dass die genau diese Hardware verwenden. Es ging um das Prinzip an sich, also lern endlich vernünftig lesen!!!
Die existierenden ARM-SoCs sind hier alles sehr ähnlich. Das Prinzip an sich macht nicht viel Sinn.
>Der Standard ARM Kernel von Debian tut dies nicht und so müssen alle Fließkommaoperationen in software ausgeführt werden - und das macht das original debian so lahm auf dem raspberry.
Das ist teilweise grober Blödsinn.
Erstens: Das "normale" Debian ist softfp, das neue (Raspbian) hardfp. softfp bedeutet im Endeffekt nur, dass die Parameterübergabe bei Funktionsaufrufen langsamer ist, wenn FP-Parameter verwendet werden. Die Rechenoperationen werden aber trotzdem in Hardware ausgeführt, sofern möglich. hardfp kann FP-Parameter direkt und performanter übergeben, und ist daher schneller. Allerdings macht es nur bei wenigen Anwendungen einen merklichen Unterschied, denn der meiste Code ist auch heute noch Integer.
Zweitens: das hat überhaupt nichts mit dem Kernel zu tun, sondern ist reine Userspace-Sache.
Hallo,
und danke für die Richtigstellung - ich hatte den Text im Artikel, den ich hier einfach mal zitiere eben anders verstanden...
> We’re hoping to release an official image based on Raspbian,
> the hard-float optimised port of the Debian operating system for
> the Raspberry Pi, over the next few days. Raspbian makes use
> of the floating-point hardware in the processor at the heart of the
> Raspberry Pi, an optimisation that we hadn’t been able to take
> advantage of in our previous soft-float Debian Squeeze and
> Wheezy releases.
soft float habe ich so verstanden, dass es eine emulation des mathe copros ist, wie damals, als es noch den 386er + 387er gab und ohne den mathe copro eben softfloat emulation aktiviert war. Aber jeder kann sich halt mal irren...
Schönen Abend noch
Johanes
Ein Cortex-A9-Quadcore ist sicher etliche Male schneller als der ARM11 des Raspberry Pi, aber dein Vergleich ist absoluter Mumpitz. Weder ist der RAM total lahm, noch wird (mit dem Standard-Debian) nur FPU-Emulation genutzt. Und natürlich bietet der ARM11 wesentlich mehr Performance als jeder alte 68K.
Leider bietet der Amiga noch heute die bessere Software!
Mein Reden. Nur leeres gequatsche ohne konkrete Nachweise.
Grins, ich bin am Raspberry wegen des direkt angebundenen i2c, ... Bus. Das über USB zu ziehen, kostet Zeit und Speicher.
Ich will den Raspberry in einer mobilen autonomen Anwendung verwenden, nicht als Multimedia Player, und dafür benötige ich keine graphische Oberfläche. Raspbian ist dafür ganz gut, weil das Board gut genutzt wird.
Gruß