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Sa, 14. Juli 2012, 09:54

Hardware

Odroid-X: mit der Kraft der vier Kerne

Die Exynos 4412 Odroid-X-Plattform des südkoreanischen Herstellers Hardkernel fällt nur ein wenig größer als der Minicomputer Raspberry Pi aus, hat aber deutlich mehr Rechenkraft und Arbeitsspeicher.

Entwicklerplatine Odroid-X

Hardkernel

Entwicklerplatine Odroid-X

Auf dem 90 mm x 94 mm messenden Entwicklerboard Odroid-X versieht ein mit vier Kernen bestückter und 1,4 GHz getakteter Prozessor Samsung Exynos4412 Cortex-A9 seinen Dienst. Der Arbeitsspeicher (LP-DDR2 800) ist mit 1024 MB ausreichend für viele Anwendungen. Als persistenter Speicher dienen SD-Karten oder Flash-Speicher-Module, die jedoch nicht im Lieferumfang inbegriffen sind. Um die Grafikausgabe kümmern sich eine GPU Mali-400, die Monitore und Beamer mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln über einen Micro-HDMI-Ausgang oder eine LCD-RGB-Schnittstelle ansteuert. Sechs USB-2.0-Ports bieten Platz für reichlich Peripheriegeräte. Dank einer Ethernetschnittstelle kann das Board kabelgebunden in lokale Netzwerke gehängt werden.

Die Odroid-X-Entwicklerplatine kommt mit zwei 3,5-mm-Buchsen für Mikrofon und Lautsprecher. Über eine MIPI 2-Lane-Schnittstelle lassen sich Kameras an das Board anschließen. Ein IO-Port mit 50 Pins bietet neben dem schon erwähnten LCD-Ausgang auch Pins, die I2C, UART, SPI, ADC, GPIO und PWM unterstützen, so dass Bastler das Board mit zusätzlichen Geräten und Sensoren erweitern können. Für die Fehlersuche verfügt das Odroid-X über einen leicht zugängliche UART-Port. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein Micro-USB-Port, um die Platine mit einem Rechner zu verbinden (Mass Storage), ein Anschluss für Netzteile, ein eMMC-Modul-Sockel für Flash-Speicher-Module, ein User-Switch sowie Reset- und Power-Taster.

Die Platine verbraucht maximal 10 Watt. Als Bootmanager wird U-Boot eingesetzt, als Standardbetriebssystem nennt Hardkernel Android 4.0.4. Die Platine kann für 129 US-Dollar erworben werden. Der Versand schlägt mit 30 USD zu Buche und beginnt laut Hersteller Ende Juli. Die Garantie auf das kompakte Entwicklerboard erlischt bereits nach vier Wochen.

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