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Mo, 16. Juli 2012, 18:45

Hardware::Systeme

Übersicht über Linux-freundliche Kleincomputer

Zwei kürzlich publizierte Listen könnten all jenen weiterhelfen, die den Überblick über die auf dem Markt erhältlichen Kleinst-Computer und Entwickler-Boards verloren haben.

Gooseberry Board

Gooseberry

Gooseberry Board

Die erste Liste stammt von Remy van Elst und nennt sich eine Liste von kleinen preisgünstigen Linux-PCs. Sie enthält nach den neuesten Ergänzungen 13 Produkte sowie Hinweise auf einige weitere. Fast durchweg wird in diesen Produkten ein ARM-Prozessor eingesetzt, und der verfügbare Hauptspeicher ist begrenzt, kann aber immerhin 1 GB betragen.

Die Liste umfasst sowohl vollständige Rechner wie den Cotton Candy, auf die man ein eigenes Linux installieren oder ein vorinstalliertes Linux beliebig konfigurieren kann, als auch Boards für Bastler wie das jüngst vorgestellte Odroid-X. Der Autor hat sich als Ziel gesetzt, zu jedem Produkt ein Bild, die Hardware-Spezifikationen, den Preis und Links anzugeben. Detaillierte Hinweise zur Unterstützung der Hardware, ob beispielsweise proprietäre Treiber oder Firmware notwendig sind, fehlen aber. Der Autor plant, die Liste gegen Ende des Jahres nochmals zu aktualisieren.

Fotostrecke: 6 Bilder

Gooseberry Board
Cotton Candy
Cotton Candy
BeagleBone
Arduino Due mit 32-Bit Cortex-M3 ARM-Prozessor
Deutlich ausführlicher ist eine weitere Liste, die von CNX Software veröffentlicht wurde. Diese Liste von preiswerten Linux-freundlichen Boards und Produkten, die annähernd zur gleichen Zeit wie die erste Liste im Juni publiziert wurde, enthält 39 Einträge. Diese Liste ist auf den ersten Blick kompakter, bietet jedoch zu jedem der kurzen Einträge einen Link zu einem Blog-Beitrag sowie einen Link zur offiziellen Produktseite. Auch Preisangaben werden gemacht. Auch hier sind bis auf zwei x86-basierte Boards, die vergleichsweise teuer sind, ausschließlich ARM-Systeme vertreten.

Die Blog-Beiträge zu den jeweiligen Produkten bieten ausführliche Informationen über die Hardware. Sie geben darüber hinaus Hintergrundinformationen und zählen mögliche Vor- und Nachteile der Produkte auf. Außerdem werden die unterstützten Linux-Distributionen genannt, soweit bekannt. Auch diese Liste erhebt nach Angaben ihres Autors keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sonst müsste sie wohl hunderte von Boards umfassen. Dazu kommen noch Boards, die nicht mehr produziert werden, aber durchaus noch zu bekommen sind. Eine Vergleichsliste mit Bildern ist zudem als PDF-Datei erhältlich.

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