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Di, 17. Juli 2012, 14:36

Software::Desktop

Google sperrt selbst gehostete Chrome-Erweiterungen

Google will künftig das Installieren von Chrome-Erweiterungen, die auf fremden Servern gehostet sind, verbieten. Entwickler müssen daher in Zukunft ihre Erweiterungen vorher zur Aufnahme in den Chrome Web Store bei Google einreichen, damit Google die Datei auf bösartigen Code prüfen kann.

Google

Der Suchmaschinenriese begründet seine Entscheidung auf einer Hilfeseite. Bisher war es Entwicklern ohne Weiteres möglich, ihre Chrome-Eweiterungen auf ihrem eigenen Server zur Verfügung zu stellen. Das hatte in der Vergangenheit aus Entwicklersicht den Vorteil, dass etwaige Updates stets unmittelbar nach dem Hochladen auf dem eigenen Server für alle Nutzer zur Verfügung standen und sich Entwickler zudem nicht um die Nutzungsbedingungen des Web Store kümmern mussten.

Laut Google wurde diese Möglichkeit in der Vergangenheit zunehmend von Kriminellen dazu missbraucht, Trojaner-Erweiterungen zu verbreiten, die beispielsweise in Webformularen eingetippte Texteingaben ausspionieren. Entwickler müssen daher ihre Erweiterungen ab sofort bei Google einreichen und damit eine Aufnahme in den Chrome-Web-Store »beantragen«.

Zwar funktioniert das Installieren von auf eigenen Servern gehosteten Chrome-Erweiterungen mit der aktuellen Chrome-Version 20.0.1132.57 noch, aber nicht mehr beim nächsten Update. Die aktuelle Betaversion 21.0.1180.41 soll das Installieren fremdgehosteter Erweiterungen bereits mit einem Verweis auf den eigenen Web Store blockieren. Google bietet allerdings Entwicklern, die ihre Erweiterungen nicht über den Chrome Web Store verbreiten wollen, als Alternative die sogenannte Inline-Installation.

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