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Do, 19. Juli 2012, 15:24

Software::Distributionen

Portierung von Android auf MIPS kommt voran

Android richtete sich ursprünglich ausschließlich an ARM-basierte Geräte. Nach einer Portierung auf x86-Systeme rückt nun eine Portierung auf MIPS in den Blickpunkt.

Die Zeiten, in denen MIPS, insbesondere mit den damals innovativen 64-Bit-Prozessoren, die Supercomputer beherrschte, sind vorbei. Heute findet man MIPS-Prozessoren in ebenso großer Vielfalt wie ARM und PowerPC hauptsächlich in eingebetteten Systemen. Für diesen Einsatzzweck existieren preiswerte und energiesparende Varianten. Die entsprechenden Geräte sind daher auch für Entwickler interessant, die Android darauf portierten. Die Webseite Liliputing erwähnt zwei Geräte mit MIPS-Prozessoren, die bereits mit Android 4.0 angeboten werden: iPPea TV und das Tablet Ainol Novo 7.

Wie die Seite weiter berichtet, wird Android 4.1 von MIPS zur Zeit aktiv auf die MIPS-Architektur portiert. MIPS arbeite auch mit App-Entwicklern zusammen, um sicherzustellen, dass einige der populärsten Apps MIPS-kompatibel sind. Google hat kürzlich MIPS-Unterstützung in sein Native Development Kit (NDK) eingebaut, und Opera sowie Fruit Ninja sollen ebenfalls MIPS-Unterstützung erhalten.

MIPS-Prozessoren stecken in einigen Geräten neben den bereits genannten, vor allem in China, das den MIPS-basierten Prozessor Loongson in Lizenz entwickelt hat. Gegenüber ARM hat MIPS den Vorteil, dass es bereits eine lange Tradition von 64-Bit-Prozessoren gibt, die über einen viel größeren Adressbereich als 32-Bit-Prozessoren verfügen. ARM mit 64 Bit steht dagegen gerade erst am Anfang der Markteinführung.

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