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Fr, 20. Juli 2012, 10:57

Gesellschaft::Politik/Recht

Italienische Provinz Trient stimmt Open-Source-Gesetz zu

Kurz nachdem die italienische Provinz Apulien ein Gesetz zu Open Source und Open Data verabschiedet hat, zieht die Provinz Trient nach.

Das Provinzkonzil genehmigte am Mittwoch ein Gesetz, aufgrund dessen die öffentlichen Verwaltungen auf freie und offene Software migrieren und ihre selbst entwickelte Software als Open Source veröffentlichen müssen. Der Gesetzestext kommt von den Ratsherren Michele Nardelli und Roberto Bombarda, die die Demokratische Partei und die Grünen repräsentieren. Mit der Nutzung freier Software verfolgt die Provinz gleich mehrere Ziele: Die Abgeordneten möchten Barrieren abbauen und allen Anwendern die gleichen Zugriffe und Rechte garantieren. Ferner wünscht sich die Provinz Informationstechnologien und Dienste auf höchstem Stand, möchte ihre Verwaltung effizienter machen und dabei Kosten sparen.

Neben der öffentlichen Verwaltung soll Open-Source-Software auch in Schulen eingesetzt werden. »Die Provinz berücksichtigt den erzieherischen Wert freier und offener Software und die Inhalte offener Daten und fördert ihre Nutzung in Bildung und Ausbildung«, zitiert Joinup, das Open-Source-Portal der EU-Kommission, das neue Gesetz. Bereits im Juni beschloss der Provinzrat ein Pilotprojekt, bei dem Schulen mit Tablet-Rechnern ausgestattet werden, auf denen offene und freie Software läuft.

Das neue Open-Source-Gesetz wurde von 19 Ratsherren begrüßt. Elf Würdenträger enthielten sich der Stimme und einer stimmte dagegen.

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