laienhaft formuliert: Andere Browser wie Opera, Chrome oder der IE wurden Native in C/C++ und Co entwickelt.
Die Mozilla-Applikationen sind via XUL (Javascript) gescripted. Deshalb ist hier der Overhead deutlich höher, so das sowohl das Programm, als auch der dargestellte Inhalt langsamer dargestellt wird. Erschwerend kommt hinzu das xorg selbst alles über eine Netzwerkschicht laufen laesst - was (imho) nochmals die Darstellung verlangsamt.
Auch schien mir persoenlich das Fenstermanagement unter gnome2 llangsamer als unter KDE3 (zb ff-fentser in vollbild ueber openoffice-writer ziehen und/oder vergrößern)
Die Entwicklung über XUL hat aber auch einige Vorteile: * Plattormunabhängigkeit * Einfache Anpassbarkei (zb Plugin-Konzept)
Auf halbwegs aktuellen Systemen sollte der Unterschied zwischen den Browsern aber vernachlässigbar sein....
Ich weiß nicht ob es noch stimmt, aber andere Browser wie Safari und Co. rendern jede Seite in einem eigenen Thread und lassen nicht nur die Plugins in einem eigenen Thread laufen.
Firefox macht dies, soweit ich weiß noch nicht, er lässt zwar die Plugins in einem Thread laufen, die Hauptengine an sich rendert aber immer noch Stück für Stück, erst Teile dieses Tabs, dann Teile des anderen Tabs.
FF sollte auch dazu übergehen jeden Tab oder jedes Fenster in einem eigenen Thread zu rendern, schließlich haben die meisten heute Mehrkern Prozessoren.
Du solltest dir angucken was der unterschied zwischen einem Thread und einem Prozess ist.
Was du vorschlägst sind eigene Prozesse für Tabs/Fenster und würde lustigerweise zu mehr Speicherverbrauch führen. Allerdings würde das abstürzen eines Tabs nicht den gesamten Browser zum Absturz bringen, das ist auch der Grund warum Plugins im Firefox einen eigenen Prozess besitzen.
Threads werden von Firefox bereits ewig genutzt und auch Mehrkern Prozessoren werden ausgelastet.
Nein, leider NICHT. Weder Threads noch mehrer Kerne.
Aber Firefox ist nicht das einzige Programm, das damit (immer noch) Probleme hat. Bei Inkscape verwenden z.B. nur einige der (neueren) Echtzeit-Effekte mehr als einen Kern; bei sehr grossen Zeichnungen, z.B. importierten CAD-Zeichnungen, ist das performancemäßig ein echtes Ärgernis.
Hallo zusammen,
laienhaft formuliert:
Andere Browser wie Opera, Chrome oder der IE wurden Native in C/C++ und Co entwickelt.
Die Mozilla-Applikationen sind via XUL (Javascript) gescripted. Deshalb ist hier der Overhead deutlich höher, so das sowohl das Programm, als auch der dargestellte Inhalt langsamer dargestellt wird. Erschwerend kommt hinzu das xorg selbst alles über eine Netzwerkschicht laufen laesst - was (imho) nochmals die Darstellung verlangsamt.
Auch schien mir persoenlich das Fenstermanagement unter gnome2 llangsamer als unter KDE3 (zb ff-fentser in vollbild ueber openoffice-writer ziehen und/oder vergrößern)
Die Entwicklung über XUL hat aber auch einige Vorteile:
* Plattormunabhängigkeit
* Einfache Anpassbarkei (zb Plugin-Konzept)
Auf halbwegs aktuellen Systemen sollte der Unterschied zwischen den Browsern aber vernachlässigbar sein....
Gruß
Andre
Ich weiß nicht ob es noch stimmt, aber andere Browser wie Safari und Co. rendern jede Seite in
einem eigenen Thread und lassen nicht nur die Plugins in einem eigenen Thread laufen.
Firefox macht dies, soweit ich weiß noch nicht,
er lässt zwar die Plugins in einem Thread laufen,
die Hauptengine an sich rendert aber immer noch
Stück für Stück, erst Teile dieses Tabs, dann Teile des anderen Tabs.
FF sollte auch dazu übergehen jeden Tab oder jedes Fenster
in einem eigenen Thread zu rendern, schließlich haben die meisten heute
Mehrkern Prozessoren.
Du solltest dir angucken was der unterschied zwischen einem Thread und einem Prozess ist.
Was du vorschlägst sind eigene Prozesse für Tabs/Fenster und würde lustigerweise zu mehr Speicherverbrauch führen. Allerdings würde das abstürzen eines Tabs nicht den gesamten Browser zum Absturz bringen, das ist auch der Grund warum Plugins im Firefox einen eigenen Prozess besitzen.
Threads werden von Firefox bereits ewig genutzt und auch Mehrkern Prozessoren werden ausgelastet.
Nein, leider NICHT. Weder Threads noch mehrer Kerne.
Aber Firefox ist nicht das einzige Programm, das damit (immer noch) Probleme hat. Bei Inkscape verwenden z.B. nur einige der (neueren) Echtzeit-Effekte mehr als einen Kern; bei sehr grossen Zeichnungen, z.B. importierten CAD-Zeichnungen, ist das performancemäßig ein echtes Ärgernis.