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Thema: Microsoft fordert weitere Lizenzgebühren für Linux-Server ein

24 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von finger am Mi, 25. Juli 2012 um 13:56 #

da spürt jemand die roten Zahlen

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Von TuxLinTux am Mi, 25. Juli 2012 um 14:04 #

.. das im nicht rechtsfreien Raum Schutzgelderpressung nennen ..

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Von ich am Mi, 25. Juli 2012 um 14:15 #

Barnes & Noble könnte mit der Beschwerde eine Lawine losgetreten haben, die die schon geschlossenen Lizenzverträge mit sich reißt.

Das wurde im letzten November geschrieben. Von einer Lawine sehe ich aber nichts, nicht einmal etwas fallendes Steinchen. Alle Hersteller halten weiter brav zu Microsoft.
Gibt es irgendwo eine Liste der Unternehmen, die so ein Abkommen mit Microsoft geschlossen haben? Diese würde meinen nächsten Einkauf doch deutlich vereinfachen - weniger Auswahl = schnellere Entscheidung xD

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Von haha am Mi, 25. Juli 2012 um 14:18 #

> Webbrowser-Technologie aus der Mitte der 1990er-Jahre.

Damals hatte MS den Internetzug fasst verpasst, sie verpönten das TCP/IP-Protokoll und wollten der Welt ihren eigenen Netzwerkmist aufdrängen. Erst als man das ignorierte, Implementieren diese, ähh, frickelten sie ein TPC/IP über NetBUI in ihr System ein um nicht ganz den Anschluss zu verlieren....

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    Von jojoax am Mi, 25. Juli 2012 um 14:22 #

    Jo, der windooze tcp/ip stack ist eine Kopie des BSD stacks.
    unter nt4 fand man in ftp.exe noch die korreke bsd Authoren nennung. Allerdings brauchte man dafür einen hexdumper.

    Echt kriminell der M$ Verein
    Mir wollen partout keine Erfindungen einfallen, die die selbst gemacht haben. Nicht mal Alt-F4 stammt von denen, das ist aus OSF Motif und den Athena X10 ersten implementierungen für Fenster schliessen.

    Jojo

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      Von jojoax am Mi, 25. Juli 2012 um 14:27 #

      Gerade mal nachgeschaut:
      > strings system32/ftp.exe |grep Copyright
      > @(#) Copyright (c) 1983 The Regents of the University of California.

      aus einem WinXP ... neuere hab ich nicht - und das ist auch noch virtuell. Linux is einfach zuverllässiger für meinen Job.

      Jojoax

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      Von ich am Mi, 25. Juli 2012 um 14:48 #

      Mir wollen partout keine Erfindungen einfallen, die die selbst gemacht haben.

      Die Kacheln die keiner will? Oder ist das auch geklaut ... xD

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        Von i.MX515 am Mi, 25. Juli 2012 um 15:21 #

        Die Kacheln(+Schrift drauf) hatte ich zu DOS-Zeiten auch programmiert(in 16 Farben), das war das was damals gut möglich war.

        Kann mir auch vorstellen das die entstanden sind als die sich vor Jahren gefragt hatten was mit den damaligen langsamen ARM-Prozessoren machbar war und das bei rauskam.

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        Von Tanner am Mo, 30. Juli 2012 um 08:54 #

        Nein, die Kacheln mit den einfarbigen Hintergründen und weißen Symbolen stammen aus dem Film "Idiocracy" von 2005:

        Für Screenshot siehe http://acousticmonster.com/?p=314

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    Von dem ollen Tom am Mi, 25. Juli 2012 um 14:27 #

    "...als auch über die Modalitäten und den Umfang der angeblichen Patente hüllen sich beide Parteien in Schweigen."


    Ja, worauf hat den M$ Rechte bzw Anspruch?

    Klingt doch wieder nach FUD und abgekartete Sache.

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      Von ich am Mi, 25. Juli 2012 um 14:51 #

      Ja, schade das das Informationsgesetz nicht auch für Monopolisten gilt.

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        Von Anonymous am Mi, 25. Juli 2012 um 15:15 #

        Nicht nur Monopolist, sondern Monopol-Missbraucher. In Europa rechtskräftig als solcher verurteilt.

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          Von Alex72 am Mi, 25. Juli 2012 um 16:36 #

          Ist denen doch egal, ob sie (sogar mehrfach) verurteilt werden. Die sacken zu Unrecht die Kohle ein und Jahre später wird irgendwer beweisen, dass das rechtswiedrig war, aber dann ist es zu spät. MS wird zur Milliardenstrafe verurteilt, doch nun haben sie ein Monopol aufgebaut und gehen in Berufung. Das ieht sich über Jahre und während ein Betrug von vor Jahren bewiesen wird, findet schon der nächste Betrug statt.
          Diesem Konzern müsste ein Riegel vorgeschoben werden, damit sie wieder auf den Boden der Tatsachen kommen.

          Sic transit gloria mundi, würde einer der Pi'aten bei Asterix sagen.

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Von JOJO am Mi, 25. Juli 2012 um 17:17 #

Es ist völlig egal wer heute und jetzt wie viel zahlt. Wahrscheinlich läuft das so, dass man sich für drei Dollar freikaufen kann, für vier Dollar auf ewig. Aber die Meldung ist erstmal raus.

Nur irgendwann ist die kritische Masse erreicht. Quasi ALLE zahlen, also muss Fa. XYZ auch zahlen.

Und dann gibt es genug Firmen, die aus Angst Kohle abdrücken. Und ab dann wird es richtig teuer -


oder es könnte auch folgendes passieren:

Auf jedes beliebiges Stück Hardware wird eine M$ Abgabe fällig! So wie heute schon die GEMA bei jedem USB Stick und jeder Festplatte mitkassiert, weil man ja Musik speichern KÖNNTE, so würde der Marktführer denn fordern, auf jede Maus, auf jeden Drucker, auf jede Tastatur und jedes SATA-Kabel eine Abgabe aufzuschlagen. Man KÖNNTE ja diese Dinge ja unter Windows nutzen.

Das klingt zwar schwachsinnig, aber unmöglich ist nichts mehr. (runde Ecken)

Denn immerhin muss ja die (Software)Industrie geschützt werden: Windows wird dafür frei runterladbar - wie Linux. Abrechnung über besagte Abgabe: MS kriegt 90 % vom Kuchen, Apple 9% und Linux 1. , jeweils abzüglich einer Verwaltungsabgabe von 1 % auf die Gesamtsumme.

Alle sind glücklich, MS kann WINDOWS 9 oder 10, was es dann geben wird auf 100 Jahre behalten. Entwickelt wird wenn überhaupt nur noch bei FB und Google.

Ach ja, auch wenn dann keiner Windows mehr nutzt, die Quote lassen wir natürlich unverändert....

So oder so ähnlich könnte es kommen.

JO

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Von devent am Do, 26. Juli 2012 um 08:50 #

Das ist unter großen Firmen überhaupt nicht ungewöhnlich oder negativ. Da Patente auf Software wie Landminen sind und man einfach nicht alle Patente überprüfen kann, gehören diese Deals zum normalen Geschäft.

Solche Abkommen sind einfach nur eine Versicherung, dass nicht irgendwann ein teurer Patentstreit entsteht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dabei beide Parteien Patentabkommen ausgetauscht haben, oder Versprechungen nicht zu verklagen ausgetauscht haben.

Das ist zwar insgesamt schlecht und ist das Grundlegende Problem mit Softwarepatenten. Ich hoffe das so was nie nach Europa kommt.

Aber für Linux ist es eher gut. Das heißt im Grunde, dass Linux im Enterprise etabliert ist und es sich lohnt für Linux solche Deals auszuhandeln.

Wenn es sich für Amdocs und die anderen lohnt solche Deals für Linux auszuhandeln, dann heißt es nichts anderes, als dass Linux eine sehr wichtiger Eckpfeiler für diese Firmen ist, der unverzichtbar ist.

Amdocs hat z.B. US$3 Billionen Einkommen. Da finde ich es sehr positiv für Linux, dass so ein Unternehmen eher für Linux kämpft als dass sie Microsoft Software verwenden.

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    Von Alzheimer am Do, 26. Juli 2012 um 12:01 #

    Man kann berechtigter Weise kritisieren, in wie weit sich hinter den meisten Patenten ein wirklicher Erfindergeist verbirgt, der überhaupt ein Patent rechtfertigt.

    Aktuell sieht man am Beispiel von Apple, dass der Konzern gegen andere Firmen klagt, weil sie angeblich irgendwelche Lächerlichkeiten geklaut haben, aber von den Gerichten dabei eher in Schutz genommen wird, als dass die Klagen abgewiesen werden.


    Wahrscheinlich verbirgt sich dahinter auch eine Art Wirtschaftskrieg, in dem die Amerikaner versuchen, einer Marktdominanz südostasiatischer Firmen im IT- und Telekommunikationsumfeld entgegenzuwirken.

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