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Thema: Microsoft fordert weitere Lizenzgebühren für Linux-Server ein

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von devent am Do, 26. Juli 2012 um 08:50 #

Das ist unter großen Firmen überhaupt nicht ungewöhnlich oder negativ. Da Patente auf Software wie Landminen sind und man einfach nicht alle Patente überprüfen kann, gehören diese Deals zum normalen Geschäft.

Solche Abkommen sind einfach nur eine Versicherung, dass nicht irgendwann ein teurer Patentstreit entsteht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dabei beide Parteien Patentabkommen ausgetauscht haben, oder Versprechungen nicht zu verklagen ausgetauscht haben.

Das ist zwar insgesamt schlecht und ist das Grundlegende Problem mit Softwarepatenten. Ich hoffe das so was nie nach Europa kommt.

Aber für Linux ist es eher gut. Das heißt im Grunde, dass Linux im Enterprise etabliert ist und es sich lohnt für Linux solche Deals auszuhandeln.

Wenn es sich für Amdocs und die anderen lohnt solche Deals für Linux auszuhandeln, dann heißt es nichts anderes, als dass Linux eine sehr wichtiger Eckpfeiler für diese Firmen ist, der unverzichtbar ist.

Amdocs hat z.B. US$3 Billionen Einkommen. Da finde ich es sehr positiv für Linux, dass so ein Unternehmen eher für Linux kämpft als dass sie Microsoft Software verwenden.

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    Von Alzheimer am Do, 26. Juli 2012 um 12:01 #

    Man kann berechtigter Weise kritisieren, in wie weit sich hinter den meisten Patenten ein wirklicher Erfindergeist verbirgt, der überhaupt ein Patent rechtfertigt.

    Aktuell sieht man am Beispiel von Apple, dass der Konzern gegen andere Firmen klagt, weil sie angeblich irgendwelche Lächerlichkeiten geklaut haben, aber von den Gerichten dabei eher in Schutz genommen wird, als dass die Klagen abgewiesen werden.


    Wahrscheinlich verbirgt sich dahinter auch eine Art Wirtschaftskrieg, in dem die Amerikaner versuchen, einer Marktdominanz südostasiatischer Firmen im IT- und Telekommunikationsumfeld entgegenzuwirken.

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