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Mi, 25. Juli 2012, 14:15

Unternehmen

Xamarin erhält Wagniskapital

Die von Miguel de Icaza gegründete Firma Xamarin hat von drei Investoren 12 Mio. US-Dollar erhalten, um die Entwicklung von Entwicklungswerkzeugen für Mobilgeräte-Anwendungen voranzutreiben.

Fast ein Jahr lang war es recht still um Xamarin, die von Miguel de Icaza gegründete Firma, die die Entwicklung von Mono weiterführen und ausweiten will. Ihr Einkommen bezieht die Firma durch den Support von Mono in der Linux-Unternehmensdistribution von Suse und durch kommerzielle .NET-Implementierungen für iOS und Android.

Für diese .NET-Implementierungen, die zum größten Teil der Implementierung aus dem freien Mono-Projekt stammen, hat Xamarin nach eigenen Angaben jetzt 12 Mio. US-Dollar erhalten. Die Geldgeber sind die Firmen Charles River Ventures, Ignition Partners und Floodgate. Das Geld soll dafür verwendet werden, um die Palette von Werkzeugen zu erweitern und ein Marketing- und Vertriebs-Team aufzubauen.

Xamarin gibt an, bereits jetzt über 7500 zahlende Kunden zu verfügen und schon im ersten Jahr einige Millionen Dollar verdient zu haben. Wie Nat Friedman im Blog von Xamarin erklärt, hätte Xamarin es deshalb nicht nötig gehabt, sich Kapital zu verschaffen. Doch das Unternehmen sehe in den Mono-basierten Entwicklerwerkzeugen so viel Potential, dass diese jetzt schnell erweitert werden sollen.

Das Potential kommt nach Ansicht von Xamarin daher, dass es einen großen Mangel an Entwicklern für Mobilgeräte-Anwendungen gibt. Wenn Unternehmen daher Entwickler mit C#-Kenntnissen einsetzen können, können sie diesen Mangel abfangen. Die weitgehend plattformunabhängige Programmierung in C# mache es möglich, Anwendungen für Android, iOS und Windows Mobile zu entwickeln, ohne auf Details der jeweiligen Plattformen Rücksicht nehmen zu müssen. Bis zu 90% des Codes seien unabhängig von der Zielplattform.

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