Doch, hat er, seine Aussage ist hanebüchener Unfug. Softwareentwicklung besteht immer auch daraus, dass man verschiedene Ziele gegeneinander abwägt. Hier musste man sich zwischen Portabilität und einfacher Implementierung durch Nutzung Linux-spezifischer Features entscheiden. Die Entscheidung wurde zugunsten von letzterem gefällt, und daraus zu schlussfolgern, dass es sich um "blutige Anfänger" handle, ist totaler Bullshit.
Abgesehen davon ist Schily ein jämmerlicher Troll, den man nicht wirklich ernst nehmen sollte. Mag sein, dass seine Software brauchbar ist, aber charakterlich ist er leider trotzdem ein Arschloch.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Jul 2012 um 22:39.
Volle Zustimmung! Immer diese Portabilitätsleier, ich kanns nicht mehr hören. Wenn man in der Linuxwelt immer auf andere Unices warten würde wäre man wohl heute noch in der Steinzeit. Innovation besteht aus Fortschritt und dem Abschneiden alter Zöpfe, nur so kann man sich konkurrenzfähig auf dem MArkt positionieren.
Was für ein Blödsinn. Wenn Software entwickle mit dem Zusatz UNIX oder portabel etc. kann, ich nicht im Kleingedruckten darauf hinweisen, dass: (*) keine Entwicklung abseits von Linux stattfindet, aber theoretisch wären wir portabel (*) man auf Abstraktionsschichten verzichtet oder darauf setzt irgendwer wird den Linux Kram schon portieren (*) ohnehin keine Ahnung hat, was auch anderen Systemen wichtig ist
Linux Projekte sind im besten Fall portabel zwischen den Distributionen, wenn nicht erzwingt man das durch, Quasistandards wie Systemd bei den bald ohnehin keiner mehr herumkommen wird.
Bin ich froh kein Feigling zu sein und das aussprechen zu können: Einige Linuxuser sind mittlerweile arroganter und ignoranter als MacOS Jünger.
Was für ein Blödsinn. Wenn Software entwickle mit dem Zusatz UNIX oder portabel etc
Das hat niemand getan, es war von Anfang an klar, dass die derzeitige Wayland-Implementierung nicht portabel ist. Das gleiche gilt übrigens für systemd.
Linux Projekte sind im besten Fall portabel zwischen den Distributionen, wenn nicht erzwingt man das durch, Quasistandards wie Systemd bei den bald ohnehin keiner mehr herumkommen wird.
Junge, lern Deutsch.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Jul 2012 um 13:06.
Genau das ist doch der Punkt, Wayland ist nicht portabel weil es ein Designziel war, sondern weil die Programmierer es nicht besser wussten/konnten. Systemd ist ein Monster was alles vereinen will und widerspricht so ziemlich jede UNIX-Philosophie.
Genau das ist doch der Punkt, Wayland ist nicht portabel weil es ein Designziel war, sondern weil die Programmierer es nicht besser wussten/konnten.
Wenn Du ernsthaft diskutieren willst, dann lerne, sinnvolle deutsche Sätze zu bilden. Solange Du Dir nicht die Mühe machst, Deine Gedanken in eine sinnvolle Form zu bringen, werde ich mir nicht die Mühe machen, auf Deine Postings zu antworten.
Systemd ist ein Monster was alles vereinen will und widerspricht so ziemlich jede UNIX-Philosophie.
Abgesehen davon, dass die sogenannte Unix-Philosophie mittlerweile mehrere Jahrzehnte alt ist und gewiss nicht uneingeschränkt als Richtlinie für die Entwicklung moderner Software taugt, fehlt hier jede Begründung für Deine Behauptung. Entsprechend sinnlos wäre es, darauf zu antworten.
Systemd ist ein Monster was alles vereinen will und widerspricht so ziemlich jede UNIX-Philosophie. Nein, es will nicht alles vereinen, sondern nur die Dinge bei denen es Sinn macht, um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten.
Dinge nach einer Philosophie zu entwickeln ist schön und gut, aber es muss weder bedeuten, dass dabei etwas brauchbares herauskommt noch, dass es sinnvoll ist, nach diesem Konzept vorzugehen. Mich stört es immer wieder, dass man sich auch im Unix-Bereich so sehr auf "Traditionen" und "Philosophien" setzt.
Auf solche Dinge lege ich nicht speziell Wert. Es ist schön, wenn es so Sinn macht, das daran auszurichten, aber das sollte kein Dogma sein. Wenn also das bisherige Init System das ist was dabei heraus kommt, wenn man strikt nach Unix-Philosophie entwickelt, dann gute Nacht, darauf kann ich wahrlich verzichten.
Damit will ich nicht behaupten, dass systemd extrem toll ist, aber im Vergleich zu den bisherigen Alternativen ist das ein riesiger Schritt nach vorne, in fast allen Bereichen.
Ob das bei Wayland ähnlich sein wird kann ich noch nicht vollständig beurteilen, da ich mir die Architektur noch nicht im Detail angeschaut habe, dass aber X11 so nicht bestehen kann wie das aktuell der Fall ist, ist auch recht klar, denn der wirkt inzwischen immer mehr wie ein riesiger, träger Dampfer dessen Rumpf durchlöchert ist.
Was die Netzwerktransparenz angeht verstehe ich die Aufregung irgendwo nicht. Erstens kann ja jeder, der darauf angewiesen ist, das weiterhin nutzen, denn Wayland kann ja einen normalen X-Server starten und zweitens ist eine entsprechende Erweiterung o.ä. von Wayland ja nicht ausgeschlossen, war nur eben kein Designziel und ist aktuell nicht vorgesehen.
Was die Thin-Clients angeht, die hier angesprochen wurden... Ich weiß, dass noch vor 10-15 Jahren das an vielen Stellen geplant war, solche Dinger einzusetzen, in Realität habe ich die aber nie (richtig: Nie!) mal irgendwo gesehen. Linux, oder Unix-PCs (meistens Solaris) hingegen schon, aber das waren immer "vollwertige" PCs. Ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass Thin-Clients wirklich irgendwo eingesetzt werden, dennoch ist das wohl eher die Ausnahme als die Regel.
Wenn dich die Unix-Tradition stört, dann benutz' kein Unix und werbe nicht damit, PUNKT. Und bei Linux ist wohl das kein Dogma, immer alles neu und anders zu machen? Möglichst wenig Zeit in Design und Absprachen stecken?
Für Desktopnutzer mag systemd nützlich sein, mir imponiert kein Feature zumal auf dem Server kontraproduktiv und zumeist irrellevant sind.
Mein Gott, wenn man Dein Geseier hier liest, kommt man ums Fremdschämen ja kaum herum. Was ist so schwer daran, mal ein paar korrekte deutsche Sätze zu bilden? Dann könnte man Dich in einer Diskussion auch ernst nehmen. Korrekte Orthografie und Interpunktion verlange ich ja gar nicht mehr...
Wenn dich die Unix-Tradition stört, dann benutz' kein Unix und werbe nicht damit, PUNKT.
Mich stört nicht die Unix-Tradition, sondern mich stört das beharren auf diesen Traditionen. Es nervt einfach, wenn Menschen (übrigens nicht nur im Unixbereich) sich auf etwas festlegen, nicht, weil es Sinn macht (oft ist genau das Gegenteil der Fall), sondern einfach nur, weil es Tradition ist. Stupider geht es wirklich nicht mehr.
Es kommt darauf an, dass man sich eingehend mit Inhalten, Konzepte und Ideen beschäftigt und diese bestmöglichst umsetzt. Wenn diese mit Traditionen vereinbar sind, ok, falls nicht, dann kann es eben notwendig sein mit diesen Traditionen zu brechen. Wie viele machst du den Fehler Traditionen als Argument zu verwenden, genau das sind sie aber nicht.
Und bei Linux ist wohl das kein Dogma, immer alles neu und anders zu machen?
Nein, ein Dogma ist das nicht, aber es ist sehr beliebt. Ich habe nicht behauptet, dass ich damit grundsätzlich einverstanden bin, denn ich bin absolut kein Fan von Aktionismus. Aber es gibt ja nicht nur die beiden Extrema, man kann auch Zwischenwege gehen und wenn eben etwas erneuert werden sollte, dann sehe ich nicht, wieso man das nicht auch machen soll. Dabei ist es selbstverständlich möglich, dass das "Neue" dann im Vergleich zum "Alten" schlechter abschneidet, aber das kann man nur im Einzelfall bewerten.
Desktopnutzer mag systemd nützlich sein, mir imponiert kein Feature zumal auf dem Server kontraproduktiv und zumeist irrellevant sind.
Dann hast du dir das offensichtlich nicht sonderlich gut angeschaut. Es gibt nämlich durchaus Features, die auf Servern sehr wohl von Vorteil sind. Zum Beispiel die konsequente Nutzung von cgroups. Wenn du nämlich Server administrierst auf denen zum Beispiel ein Apache läuft und dieser irgendwie anfängt zu spinnen, dann kann es notwendig werden diesen abzuschießen. Mit SysVinit hast du da aber das Problem, dass Skripte evtl. weiter laufen können, da diese unter Umständen nicht mehr Apache zugeordnet werden können. Insbesondere kann das vereinzelt auch von Angriffen auf den Server genutzt werden. Mit systemd kannst du alles abschießen was von Apache gestartet wurde, eben über die zugeordnete cgroup. Genauer ist das hier beschrieben: http://0pointer.de/blog/projects/systemd-for-admins-4.html
Aber wie immer gilt eben auch, dass nur verstehen kann wer verstehen will...
> Für Desktopnutzer mag systemd nützlich sein, mir imponiert kein Feature > zumal auf dem Server kontraproduktiv und zumeist irrellevant sind.
Genau genommen braucht auf dem Desktop keine Sau systemd und auf dem Server macht es dann Sinn wenn endlich die systemd-units auch von den Vorteilen gebraucht macehn und alle Dienste umgestellt sind
Nur dass du unter /etc/systemd/system/ beestehende Units erweitern oder ersetzen kannst während dir /etc/init.d/-Files bei jedem Update überschreiben werden
Bau mal das Unit unten mit sysvinit nach, vor allem das "Restart=always" ohne einen massiven Skriot-Zirkus zu veranstalten den du dann bei jedem Dienst neu implementieren darfst und dann kannst du wieder diskutieren kommen
Und ja ich finds fein wenn mein ganzes Netzwerk an einem VPN-Server hängt, sich die Verbidnung verabschiedet, openvpn abfliegt und binnen einer Sekunde AUTOMATISCH neu gestartet wird und ein reporting ist anhand /var/log/messages FÜR ALLE so neu gestarteten Dienste in 10 Minuten sauber implementiert, viel Spass mit sysvinit
Genau genommen braucht auf dem Desktop keine Sau systemd
Naja, das stimmt so auch nicht.
Gerade im Bereich Pluq&Play erlaubt systemd noch viel bessere Möglichkeiten. Mit bisherigen Systemen (Upstart inbegriffen) war das immer ein riesen Krampf...
Hat er schon.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Jul 2012 um 18:44.Damit hat er aber auch nicht unrecht.
Doch, hat er, seine Aussage ist hanebüchener Unfug. Softwareentwicklung besteht immer auch daraus, dass man verschiedene Ziele gegeneinander abwägt. Hier musste man sich zwischen Portabilität und einfacher Implementierung durch Nutzung Linux-spezifischer Features entscheiden. Die Entscheidung wurde zugunsten von letzterem gefällt, und daraus zu schlussfolgern, dass es sich um "blutige Anfänger" handle, ist totaler Bullshit.
Abgesehen davon ist Schily ein jämmerlicher Troll, den man nicht wirklich ernst nehmen sollte. Mag sein, dass seine Software brauchbar ist, aber charakterlich ist er leider trotzdem ein Arschloch.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Jul 2012 um 22:39.Volle Zustimmung! Immer diese Portabilitätsleier, ich kanns nicht mehr hören. Wenn man in der Linuxwelt immer auf andere Unices warten würde wäre man wohl heute noch in der Steinzeit. Innovation besteht aus Fortschritt und dem Abschneiden alter Zöpfe, nur so kann man sich konkurrenzfähig auf dem MArkt positionieren.
Was für ein Blödsinn. Wenn Software entwickle mit dem Zusatz UNIX oder portabel etc. kann, ich nicht im Kleingedruckten darauf hinweisen, dass:
(*) keine Entwicklung abseits von Linux stattfindet, aber theoretisch wären wir portabel
(*) man auf Abstraktionsschichten verzichtet oder darauf setzt irgendwer wird den Linux Kram schon portieren
(*) ohnehin keine Ahnung hat, was auch anderen Systemen wichtig ist
Linux Projekte sind im besten Fall portabel zwischen den Distributionen, wenn nicht erzwingt man das durch, Quasistandards wie Systemd bei den bald ohnehin keiner mehr herumkommen wird.
Bin ich froh kein Feigling zu sein und das aussprechen zu können: Einige Linuxuser sind mittlerweile arroganter und ignoranter als MacOS Jünger.
Junge, lern Deutsch. Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Jul 2012 um 13:06.
Genau das ist doch der Punkt, Wayland ist nicht portabel weil es ein Designziel war, sondern weil die Programmierer es nicht besser wussten/konnten. Systemd ist ein Monster was alles vereinen will und widerspricht so ziemlich jede UNIX-Philosophie.
> Systemd ist ein Monster was alles vereinen will und widerspricht so ziemlich jede UNIX-Philosophie.
Da hat es ja etwas mit X11 gemein
Systemd ist ein Monster was alles vereinen will und widerspricht so ziemlich jede UNIX-Philosophie.
Nein, es will nicht alles vereinen, sondern nur die Dinge bei denen es Sinn macht, um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten.
Dinge nach einer Philosophie zu entwickeln ist schön und gut, aber es muss weder bedeuten, dass dabei etwas brauchbares herauskommt noch, dass es sinnvoll ist, nach diesem Konzept vorzugehen.
Mich stört es immer wieder, dass man sich auch im Unix-Bereich so sehr auf "Traditionen" und "Philosophien" setzt.
Auf solche Dinge lege ich nicht speziell Wert. Es ist schön, wenn es so Sinn macht, das daran auszurichten, aber das sollte kein Dogma sein.
Wenn also das bisherige Init System das ist was dabei heraus kommt, wenn man strikt nach Unix-Philosophie entwickelt, dann gute Nacht, darauf kann ich wahrlich verzichten.
Damit will ich nicht behaupten, dass systemd extrem toll ist, aber im Vergleich zu den bisherigen Alternativen ist das ein riesiger Schritt nach vorne, in fast allen Bereichen.
Ob das bei Wayland ähnlich sein wird kann ich noch nicht vollständig beurteilen, da ich mir die Architektur noch nicht im Detail angeschaut habe, dass aber X11 so nicht bestehen kann wie das aktuell der Fall ist, ist auch recht klar, denn der wirkt inzwischen immer mehr wie ein riesiger, träger Dampfer dessen Rumpf durchlöchert ist.
Was die Netzwerktransparenz angeht verstehe ich die Aufregung irgendwo nicht.
Erstens kann ja jeder, der darauf angewiesen ist, das weiterhin nutzen, denn Wayland kann ja einen normalen X-Server starten und zweitens ist eine entsprechende Erweiterung o.ä. von Wayland ja nicht ausgeschlossen, war nur eben kein Designziel und ist aktuell nicht vorgesehen.
Was die Thin-Clients angeht, die hier angesprochen wurden... Ich weiß, dass noch vor 10-15 Jahren das an vielen Stellen geplant war, solche Dinger einzusetzen, in Realität habe ich die aber nie (richtig: Nie!) mal irgendwo gesehen. Linux, oder Unix-PCs (meistens Solaris) hingegen schon, aber das waren immer "vollwertige" PCs.
Ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass Thin-Clients wirklich irgendwo eingesetzt werden, dennoch ist das wohl eher die Ausnahme als die Regel.
Wenn dich die Unix-Tradition stört, dann benutz' kein Unix und werbe nicht damit, PUNKT. Und bei Linux ist wohl das kein Dogma, immer alles neu und anders zu machen? Möglichst wenig Zeit in Design und Absprachen stecken?
Für Desktopnutzer mag systemd nützlich sein, mir imponiert kein Feature zumal auf dem Server kontraproduktiv und zumeist irrellevant sind.
Mein Gott, wenn man Dein Geseier hier liest, kommt man ums Fremdschämen ja kaum herum. Was ist so schwer daran, mal ein paar korrekte deutsche Sätze zu bilden? Dann könnte man Dich in einer Diskussion auch ernst nehmen. Korrekte Orthografie und Interpunktion verlange ich ja gar nicht mehr...
Es kommt darauf an, dass man sich eingehend mit Inhalten, Konzepte und Ideen beschäftigt und diese bestmöglichst umsetzt. Wenn diese mit Traditionen vereinbar sind, ok, falls nicht, dann kann es eben notwendig sein mit diesen Traditionen zu brechen.
Nein, ein Dogma ist das nicht, aber es ist sehr beliebt. Ich habe nicht behauptet, dass ich damit grundsätzlich einverstanden bin, denn ich bin absolut kein Fan von Aktionismus.Wie viele machst du den Fehler Traditionen als Argument zu verwenden, genau das sind sie aber nicht.
Aber es gibt ja nicht nur die beiden Extrema, man kann auch Zwischenwege gehen und wenn eben etwas erneuert werden sollte, dann sehe ich nicht, wieso man das nicht auch machen soll. Dabei ist es selbstverständlich möglich, dass das "Neue" dann im Vergleich zum "Alten" schlechter abschneidet, aber das kann man nur im Einzelfall bewerten.Dann hast du dir das offensichtlich nicht sonderlich gut angeschaut. Es gibt nämlich durchaus Features, die auf Servern sehr wohl von Vorteil sind.
Zum Beispiel die konsequente Nutzung von cgroups. Wenn du nämlich Server administrierst auf denen zum Beispiel ein Apache läuft und dieser irgendwie anfängt zu spinnen, dann kann es notwendig werden diesen abzuschießen. Mit SysVinit hast du da aber das Problem, dass Skripte evtl. weiter laufen können, da diese unter Umständen nicht mehr Apache zugeordnet werden können. Insbesondere kann das vereinzelt auch von Angriffen auf den Server genutzt werden.
Mit systemd kannst du alles abschießen was von Apache gestartet wurde, eben über die zugeordnete cgroup.
Genauer ist das hier beschrieben:
http://0pointer.de/blog/projects/systemd-for-admins-4.html
Aber wie immer gilt eben auch, dass nur verstehen kann wer verstehen will...
> Für Desktopnutzer mag systemd nützlich sein, mir imponiert kein Feature
> zumal auf dem Server kontraproduktiv und zumeist irrellevant sind.
Genau genommen braucht auf dem Desktop keine Sau systemd und auf dem Server macht es dann Sinn wenn endlich die systemd-units auch von den Vorteilen gebraucht macehn und alle Dienste umgestellt sind
Nur dass du unter /etc/systemd/system/ beestehende Units erweitern oder ersetzen kannst während dir /etc/init.d/-Files bei jedem Update überschreiben werden
Bau mal das Unit unten mit sysvinit nach, vor allem das "Restart=always" ohne einen massiven Skriot-Zirkus zu veranstalten den du dann bei jedem Dienst neu implementieren darfst und dann kannst du wieder diskutieren kommen
Und ja ich finds fein wenn mein ganzes Netzwerk an einem VPN-Server hängt, sich die Verbidnung verabschiedet, openvpn abfliegt und binnen einer Sekunde AUTOMATISCH neu gestartet wird und ein reporting ist anhand /var/log/messages FÜR ALLE so neu gestarteten Dienste in 10 Minuten sauber implementiert, viel Spass mit sysvinit
[Unit]
Description=OpenVPN
After=syslog.target network.target network-wlan-bridge.service
[Service]
Type=forking
ExecStart=/usr/sbin/openvpn --daemon --cd /etc/openvpn/ --config openvpn.conf
Restart=always
RestartSec=1
ExecStartPost=-/sbin/sysctl -e -w net.ipv4.conf.br0.proxy_arp=1
ExecStartPost=-/sbin/sysctl -e -w net.ipv4.conf.eth0.proxy_arp=1
ExecStartPost=-/sbin/sysctl -e -w net.ipv4.conf.wlan0.proxy_arp=1
ExecStartPost=-/bin/sleep 5
ExecStartPost=-/sbin/route add -net 192.168.1.0 netmask 255.255.255.0 gw 10.0.0.242 dev tap0
ExecStopPost=-/sbin/route del -net 192.168.1.0 netmask 255.255.255.0 gw 10.0.0.242 dev tap0
[Install]
WantedBy=multi-user.target
Gerade im Bereich Pluq&Play erlaubt systemd noch viel bessere Möglichkeiten. Mit bisherigen Systemen (Upstart inbegriffen) war das immer ein riesen Krampf...