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Thema: Valve-Chef Gabe Newell will alle Spiele auf Linux bringen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Steam User am Do, 26. Juli 2012 um 14:16 #

Von welchem Zwang zum Aktualisieren sprichst du? Du kannst ohne Probleme eine Distribution mit Langzeitunterstützung benutzen.

Das würde ich nur zu gerne. Allerdings bleibt einem ja nichts andere übrig, wenn man z.B. das neueste LibreOffice und andere Applikationen haben möchte. Die Basis kann von mir aus ja gerne gleich bleiben, aber die Hauptanwendungen sollten schon aktualisiert werden.

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    Von Johnny am Do, 26. Juli 2012 um 16:12 #

    Ist denn wirklich immer die neuste Version notwendig? Ich benutze zwar auch immer gerne neuen und heißen Scheiß, aber zum Produktivsein würde in den meisten Fällen ein mehrere Jahre altes System immer noch reichen. Auch im Hinblick darauf, dass die Geschichten von Leuten, die sich ihre Windows-Systeme mit irgendwelchen Computermagazin-Tipps kaputtoptimieren und dann regelmäßig neu aufsetzen müssen auch nicht weniger werden, ist die Zeit, die man für eine Aktualisierung aufbringt und ggf. Probleme beseitigen muss, meiner Auffassung nach eher gering.

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      Von Steam User am Do, 26. Juli 2012 um 16:33 #

      Ist denn wirklich immer die neuste Version notwendig? Ich benutze zwar auch immer gerne neuen und heißen Scheiß, aber zum Produktivsein würde in den meisten Fällen ein mehrere Jahre altes System immer noch reichen.

      Jein, die Basispakete können ruhig alt und abgehangen sein, die Hauptanwendungen jedoch sollten mMn. frisch sein. Gerade im Officebereich tut sich doch im Moment sehr viel und das aktuelle LibreOffice ist noch ziemlich weit weg von einem echten Word-Ersatz. Da freut man sich auf jedes Update.

      Das gleiche gilt für KDE (mein Desktop). Das ist mit 4.8 jetzt endlich mal einigermaßen stabil geworden. Da hätte ich schon noch gerne ein paar Updates, für den restlichen Feinschliff von z.B. den PIM Anwendungen.

      Auch im Hinblick darauf, dass die Geschichten von Leuten, die sich ihre Windows-Systeme mit irgendwelchen Computermagazin-Tipps kaputtoptimieren und dann regelmäßig neu aufsetzen müssen auch nicht weniger werden

      Meiner persönlichen Erfahrung nach hat sich das mit den Windows-Neuinstallationen seit Windows 7 erledigt. Bei XP musste ich noch alle Jahr mal neu installieren weil alles sehr träge wurde, aber Windows 7 läuft und läuft und läuft. Das Gerücht hält sich halt noch und es gibt bestimmt noch ein paar Leute, die sinnlos in den Einstellungen rumfuhrwerken - nötig ist das aber nicht mehr.

      Windows 7 hat die Messlatte wirklich sehr hoch angesetzt und macht sehr wenig Probleme. Auch in meinem Bekanntenkreis hat schon lange keiner mehr sein Windows neu installiert. Bei Linux hingegen muss man alle halbe Jahr ein Mega-Update machen, welches eigentlich immer Probleme macht. Das nervt und müsste eigentlich nicht sein, wenn der Hersteller für die LTS-Versionen Service Packs herausbringen würde.

      Die Zwischenversionen von Ubuntu sehe ich nicht als Service-Packs an, sondern eher als Spielwiese für neue Entwicklungen. Das ist auch der Grund warum immer irgendwas nicht funktioniert nach einem Versionsupdate.

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        Von Johnny am Do, 26. Juli 2012 um 18:54 #

        Ich muss ja zugeben, dass ich recht selten produktiv am Rechner arbeite und deshalb andere Ansprüche. Aber mir würde, wenn ich dann mal "richtig" am Rechner arbeite, was dann meistens irgendein Office-Krams ist, auch eine alte drei Jahre alte OpenOffice Version reichen. Oder alternativ auch Office2003, wobei ich den Benutzbarkeit von OpenOffice zu diesem Zeitpunkt nicht einschätzen kann, da ich da noch unter Windows+MS Office lief.

        Mir fällt spontan kein vernünftiger Grund ein, dass man immer eine aktuelle Version benötigt, wenn die alte für den Aufgabenbereich bereits geeignet war. Man stellt ja seinen Arbeitsablauf wegen eines neuen Features nicht auf den Kopf. Was ich allerdings durchaus sehe, ist, dass dieses Gefühl state-of-the-art zu sein, also ein rein ästhetisches Gefühl, den oft den Ausschlag gibt - zumindest bei mir.

        Das mit dem "Kaputtoptimieren" erlebe ich ehrlich gesagt selten, da ich mich mit Windows kaum mehr befasse. Wenn ich mir allerdings den Rechner meiner Eltern anschaue, auf dem wieder irgendein Chip-Pimp-my-Desktop-Müll gelandet ist und der Rechner geschlagene 5 Minuten zu Booten braucht, macht mich das verrückt. Und ein Blick ins Zeitschriften-regal verrät mir, dass sich diese Handoptimierungsscheiße immer noch gut zu verkaufen scheint. Auch Titel wie "Das beste und sicherste Windows der Welt", das jeden Monat neu aufgewärmt wird, spricht meiner Auffassung eine relativ klare Sprache. Aber vielleicht irre ich mich auch, dass kann gut sein. Oder du bist einfach in Kreisen unterwegs, die ihren Computer entweder produktiv/sinnvoll benutzen oder einfach etwas mehr Plan von Computern als der gemeine Chip/Computerbild/beliebigen-Müll-einfügen-Leser hat. Fragen über fragen ^^ .

        Genau, ich wollte noch was über den Feinschliff von Software loswerden. Ich bin da ja genau wie du und freue mich über Updates. Aber das hört ja nie auf. IMMER ist noch irgendetwas was man verbessern oder ersetzen kann, was dann wiederum "verbessert" wird. Die Software ist nie fertig. Ggf. wird die Entwicklung einfach irgendwann abgebrochen, wie bspw. von KDE 3 auf 4 oder GNOME 2 auf 3.

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          Von Steam User am Do, 26. Juli 2012 um 19:10 #

          Ich muss ja zugeben, dass ich recht selten produktiv am Rechner arbeite und deshalb andere Ansprüche. Aber mir würde, wenn ich dann mal "richtig" am Rechner arbeite, was dann meistens irgendein Office-Krams ist, auch eine alte drei Jahre alte OpenOffice Version reichen. Oder alternativ auch Office2003, wobei ich den Benutzbarkeit von OpenOffice zu diesem Zeitpunkt nicht einschätzen kann, da ich da noch unter Windows+MS Office lief.

          Das kann ich dir beantworten: Weil man Kontakt zur Aussenwelt hat. Wenn dir deine Kunden Dokumente zuschicken, dann kommst du mit deinem 3 Jahre alten OpenOffice nicht sehr weit. Bis vor einem Jahr kam man auch noch gut mit dem DOC-Format aus, denn viele Firmen hatten auch noch das Office 2003 am laufen. Mittlerweile bekommt man aber fast nur noch DOCX zu Gesicht und das ist bei LibreOffice noch stark verbesserungswürdig. Man kann den Kunden dann wieder DOC zuschicken, aber man muss erstmal das DOCX vernünftig verarbeiten können.

          Mir fällt spontan kein vernünftiger Grund ein, dass man immer eine aktuelle Version benötigt, wenn die alte für den Aufgabenbereich bereits geeignet war.

          Mir schon: Die Welt dreht sich weiter und damit alle anderen um dich herum ebenfalls. Arbeitsabläufe verändern sich mit der Zeit und werden optimiert. Deine Kunden aktualisieren ihre Software und du musst ebenfalls nachziehen.

          Genau, ich wollte noch was über den Feinschliff von Software loswerden. Ich bin da ja genau wie du und freue mich über Updates. Aber das hört ja nie auf. IMMER ist noch irgendetwas was man verbessern oder ersetzen kann, was dann wiederum "verbessert" wird.

          Ja und? Ist doch völlig in Ordnung. Man muss ja nicht immer die allerneueste Version haben, aber eine 4 Jahre alte Version ist für mich auch nutzlos. Besonders bei den Anwendungen die ich täglich einsetze. Ich könnte durchaus mit einem 4 Jahre alten KDE leben, wenn denn erstmal die PIM-Geschichte sauber funktionieren würde. Die aktuellen Bugs in KMail zwingen mich momentan mein KDE zu aktualisieren.

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            Von Johnny am Do, 26. Juli 2012 um 19:28 #

            Da muss ich dir völlig recht geben. Wenn du beruflich darauf angewiesen bist aufgrund von Imkompatibilitäten die neuste Software einzusetzen, ist die Versionierung in den Hauptpaketquellen indiskutabel.

            Was du allerdings auch erwähnst ist, dass bis vor kurzem noch viel Office2003 genutzt wurde. Eine steinalte Software möchte ich meinen, dennoch in seinem Umfang an Funktion und Features oft (natürlich nicht immer) ausreichend. Und ich meine, wobei ich das natürlich nicht belegen kann, dass hauptsächlich wegen auslaufendem Support umgestellt wurde. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

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              Von Steam User am Do, 26. Juli 2012 um 19:42 #

              Was du allerdings auch erwähnst ist, dass bis vor kurzem noch viel Office2003 genutzt wurde. Eine steinalte Software möchte ich meinen, dennoch in seinem Umfang an Funktion und Features oft (natürlich nicht immer) ausreichend. Und ich meine, wobei ich das natürlich nicht belegen kann, dass hauptsächlich wegen auslaufendem Support umgestellt wurde. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

              Ja, viele Firmen haben Office 2007 übersprungen und sind dann 2010/2011 von Office 2003 auf Office 2010 gewechselt. Bis 2010 kam man also noch mit Office 2003 aus, weil ja auch die anderen Firmen Kontakte pflegen, die wiederum auch noch nicht gewechselt hatten. Daher wussten die meisten schon, dass man besser DOC-Formate verschickt als DOCX. Mittlerweile sind aber eigentlich alle Firmen auf Office 2010.

              Jetzt zu deinem "3 Jahre altes Office"-Argument: Du gehst davon aus, dass OpenOffice vor 3 Jahren das DOC-Format problemlos lesen konnte. Dem ist aber nicht der Fall. Selbst LibreOffice kann heute noch nicht alle DOC-Dokumente sauber einlesen. Der Support ist aber gut genug um mittlerweile ganz gut damit Arbeiten zu können. Es war also schon damals nötig, ständig zu aktualisieren um einen möglichst guten DOC-Format Support zu bekommen.

              Trotzdem hakt LibreOffice noch an zig Stellen. Es wird mit jedem Update besser, aber eine echte Alternative zu MS-Office ist es noch nicht. Für Leute, die wenig mit Office machen vielleicht - für Leute die viele externe Dokumente erhalten auf keinen Fall.

              Jetzt wo sich DOCX durchgesetzt hat, geht der Spass auf jeden Fall wieder von vorne los.

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                Von Johnny am Do, 26. Juli 2012 um 19:54 #

                Naja, ich hatte mich bei Features und Funktionen weniger auf den Dateiaustausch bezogen, sondern eher auf die Funktionalität beim Erstellen von Daten. Dass der Austausch aber ebenso wichtig ist, habe ich natürlich nicht bedacht, weil ich damit kaum konfrontiert bin.

                Von daher: Mea Culpa, du hast recht. Das Gedöns wird man aber über kurz oder lang auch nicht loswerden (vielleicht aber soweit, dass man damit arbeiten kann), wenn man nicht suksessive auf offene Formate umsteigt.

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          Von micha244 am Fr, 27. Juli 2012 um 18:03 #

          Wer beruflich darauf angewiesen ist, kann auch einen Admin bezahlen oder einen externen Dienstleister, der sich um die Updates kümmert.
          Oder er kauft kommerzielle Software für Linux, die es auch zuhauf gibt.
          Im Falle von Office "Softmaker Office", das für seine guten Import-/Export-Möglichkeiten bekannt ist. Und das kostet wirklich nicht die Welt.

          MfG

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