Warum nicht die Unterstützung für GNU/Linux einstellen, wenn Windows die beliebteste Plattform ist?
Sorry, aber solche Vorschläge sind doch lächerlich. Selbst bei den Spielekonsolen ist man mittlerweile soweit, dass es nicht mehr allzuviele Ein-System-Spiele gibt. Und Du willst wieder dahin zurück?
Liebe für GNU/Linux schön und gut, aber deswegen muss man nicht Windows-Anwender bestrafen, weil sie heilige FLOSS auf dem falschen Betriebssystem nutzen.
Ich bin mehr als dankbar dafür, dass solche Anwendungen wie LibreOffice usw. für mehrere Plattformen verfügbar sind, denn manchmal muss man eben auch auf anderen Betriebssystemen arbeiten.
Nur ein konkretes Beispiel, das mir gerade einfällt: X-Chat. Der ursprüngliche Entwickler hat sich die Windows-Version bezahlen lassen, weil die Portierung laut ihm kompliziert war. Das hat andere auf den Plan gerufen, die kostenlose Versionen von X-Chat für Windows gebaut und bereitgestellt haben. Dann ist X-Chat abgestorben. Und jetzt kommt's: der semi-offizielle Nachfolger von X-Chat ist HexChat. Und HexChatist der direkte Nachfolger von X-Chat WDK, einem Fork von X-Chat, der speziell auf Windows abzielte. Ein schönes Beispiel für die "Magie" von FLOSS. HexChat für alle Plattformen, alle sind glücklich.
Aus nachvollziehbaren Gründen. MS Office läuft einfach wirklich besser. Privat nutze ich LibreOffice und auf Arbeit MS Office. Letzteres läuft wesentlich flüssiger und ist leichter zu bedienen. Es hat auch so manche Macken aber im Großen und Ganzen gefällt mir die MS-Variante klar besser. Beim OS selbst bin ich aber eher für Linux - gerade die Gnome Shell find ich sehr gelungen. Durch Zusatztools kann man diese ja mittlerweile auch recht gut konfigurieren.
@Topic Ist der Quellcode denn eigentlich gut dokumentiert und gibts Einsteiger-Guide um sich im Code zurecht zu finden? Hätte sonst durchaus Interesse mal an nem größeren Projekt mitzuwirken und Gimp nutze ich dann doch recht häufig - deswegen hätte ich daran auch ein persönliches Interesse.
Von Idiotenpfleger am Fr, 27. Juli 2012 um 19:38 #
tja, dann scheinst du wirklich ein richtiger Nasenbär zu sein. Wenn jemand Microsoft Office besser bedienen kann, als LibreOffice, dann sage ich: irgendwas ist schiefgelaufen, bei dir.
- du findest also den Umgang mit Bildern im Textfluss von MS Office besser? Dass es dir jedes mal die Formatierung zerhaut, sobald du ein Bild einfügst? Besser als die "hau das Bild rein und schieb es dir dahin wo du es hinhaben willst"-Herangehensweise von LibreOffice?
- du findest die GUI leichter zu bedienen, bei der man ca. 3mal so viel suchen und klicken muss, wie bei LibreOffice?
- du findest den absolut dumben Umgang mit Tabellen im Text von MS Office besser als die Besser als die "hau die Tabelle rein und schieb sie dir dahin wo du es hinhaben willst, wie du sie willst usw."-Herangehensweise von LibreOffice?
du findest also "gegen das Programm arbeiten" wie bei MS Office besser, als das "mit dem Programm zusammenarbeiten" von LibreOffice? Ständig auf der Suche sein, nach Workarounds, wie man das Programm dazu überlisten kann, wenigstens so lange bis man den ganzen Shit ausgedruckt hat die Formatierung zu halten? Du findest es besser, dass das was du auf dem Bildschirm siehst, noch lange nicht dem entspricht, was aus dem Drucker kommt?
tja, na dann... herzlichen Glückwunsch!
gleiches/ ähnliches gilt auch für Photoshop vs. Gimp. Selten ein so unprofessionelles Programm gesehen wie Photoshop. Was für ein Müll.
zum Topic: ich würde die Windows User dafür bezahlen lassen, wenn sie Gimp haben wollen. Die zahlen so schon viel zu wenig. Für die Humble Indie Bundles z.B. und für ihre gratis-Virenscanner usw. Die kostenlos-Mentalität der Windows-User sollte nicht noch weiter unterstützt werden. Mit den Einnahmen könnte man einen Windows-Entwickler bezahlen, der die Bugs rausmacht.
Ich muss dazu sagen, dass sich meine Erfahrungen in erster Linie auf den Umgang mit Powerpoint bzw. Impress beziehen. Für Briefe, Aufsätze und längere Arbeiten nehme ich selbstverständig LaTeX. Alles andere würden einen in den Wahnsinn treiben - egal ob MS Office oder LibreOffice.
Bei mir machte Impress ab 20 Folien mit vielen Bildern enorme Zicken - bei Powerpoint lief es rund. Die Ribbon-Oberfläche macht es zudem recht leicht die entsprechenden Formatierungen schnell zu finden. Manche Einstellungen habe ich allerdings bis heute nicht gefunden (z.B. die Sprache für alle Folien auf einmal umstellen).
Ja habe bereits aehnliche Erfahrungen gemacht (Calc finde ich besser als Ecxel, der OO Formel Editor ist sehr gelungen, fuer Texte gibts LaTeX und PP ist angenehmer zu bedienen als Impress).
Schon mal mit dem Gedanken gespielt LaTeX auch fuer Praesentation zu verwenden?
Hey sehe ich auch so. Calc find ich viel besser als Excel und der Formel-Editor ist auch leichter zu bedienen (die MS-Variante erfordert viel Mauseinsatz). Naja es gibt ja die Beamer-Klasse u.Ä. aber gerade für Animationen und solchen Schnickschnack ist LaTeX einfach nicht gedacht, bzw. gar nicht damit realisierbar. Die meisten LaTeX-Präsis erkennt man auf den ersten Blick, weil deren Anpassung recht aufwändig ist. Und wenn alles gleich aussieht, dann wird es schwer damit jemanden zu beeindrucken.
Und? Das ist doch kein Argument! Man soll also das Schlechtere tun aus rein ideologischen Gründen? Wen interessiert es, ob Microsoft ihr Office nur für Windows anbietet? FLOSS hat im Unterschied zu Microsoft keine kommerzielle Motivation. Und ich glaube nicht, dass GNU/Linux plötzlich zum Höhenflug ansetzt, nur wenn man FLOSS nicht mehr für Windows anbietet.
Ja das mag sein. Aber aber wenn Linux einen Marktanteil von > 51% hat, dann macht es Sinn NICHT für Windows zu entwickeln. Denn dann wechseln auch die restlichen 49% eher zu Linux.
Man setzt nicht die Hauptmasse seiner Nutzer einfach vor die Türe. Das wäre fast etwa so, als würde Firefox seine Windowsversion einstellen.
Außerdem wird irgendwann einmal bei Windowsnutzern die Frage aufkommen, wie es denn möglich ist, dass so ein gutes Programm mit so vielen Features wie Gimp kostenlos angeboten werden kann. Dann kommt die Stunde freier Software, um zu erklären und neue Mitstreiter zu gewinnen.
Hinzu kommt, dass Gimp bei Zeitschriftentests mit anderen Windowsprogrammen massiv benachteiligt wird, was sich mittlerweile völlig konträr zur immer größer werdenden Zahl der Gimp-Windowsnutzer verhält. Das ist Windowslesern schon aufgefallen. Die spüren dann, dass da etwas nicht stimmt.
Zur Beliebtheit von Gimp unter Windows siehe u.a. die Chip-Downloadcharts: http://www.chip.de/Downloads-Foto-Grafik_51684538.html Gimp 2.8 für Windows ist haushoch die Nummer 1.
Es ist klar was da nicht stimmt - das so viele immer noch ein Betriebssystem verwenden, das von Hause aus als Malware eingestuft werden müsste. Einfach die Benutzung von Windows beenden. Es gibt für jedes Windows Programm vollwertigen Ersatz. Und Spiele sind auch kein Argument mehr, wenn der Steam Client fertiggestellt ist. Windows hat von Haus aus eine sehr buggy API, in der immer noch Code aus den 16-bit Zeiten zu finden ist. Fazit - wenn man es wirklich ernst meint braucht niemand Windows.
Mit einer solchen, nicht offenherzigen Verhaltensweise wird man Windowsnutzer nur weiterhin von der Linuxnutzung abschrecken.
Die Strategie, die Linuxsoftwareflaggschiffe wie z.B. Gimp unter Windows so gut wie möglich aussehen zu lassen, ist die einzig richtige, um linuxunkundige Windowsnutzer anzusprechen. Ansonsten würde man nur die Vorurteile von Leuten bestätigen, die allerorts verkünden, dass freie Software nur instabile Frickelsoftware und somit nicht wirklich zu gebrauchen sei. Gimp beweist tagtäglich das Gegenteil.
Von Idiotenpfleger am Fr, 27. Juli 2012 um 22:30 #
nicht offenherzig... bla bla.... was für ein Blödsinn.
Jeder soll das benutzen, was er will. Wenn man nun noch die Leute am Ar*** lecken soll, dass sie doch bitte Gimp auf ihrem Windows benutzen sollen, weil das evtl. dazu führt (wird es eh nicht, aber egal), dass sie Linux nutzen....? Sinnlos. Sollen sie doch weiter ihre Malware-verseuchten Raubkopien benutzen. Je weniger von diesen DAU-Trotteln hier angeschwemmt werden, umso besser. Die meckern doch eh nur rum und kommen an, mit hochfliegenden Thesen und "Entwicklungsideen", die keiner außer sie selbst kapiert und gut findet.
Nachdem ich Deine Kommentare gelesen habe muss ich allerdings sagen das auch Du so ein DAU-Trottel bist. Oder bist Du einfach nur ein Troll? Weil Deine "hochfliegenden Thesen" kapiert man genauso wenig.
Wenn Windows von heute auf morgen eingestellt werden würde, hätten wir eine massive Wirtschaftskriese!! Ich kenne kein Linuxprogramm welches unsere Walzgerüste steuern könnte. Und auch keine Entwickler, die das in aller Kürze stabil programmieren könnten!! Also ihr Dappesse, immer schön cool bleiben.
ROFL! Aber genau, einfach beenden. Schau Dich mal in mittelständischen Firmen um, wieviel branchenspezifische Software es dort gibt, für die das Linux-Ökosystem gar keinen Ersatz bietet.
Einige Leute kennen den PC eben nur als Surf-, Briefeschreib- und Spielstation. Das das Geschäftsleben mehr als Office ist wissen viele nunmal nicht. Steuerung ist dabei letztlich auch nur ein kleines Thema. Alles in allem ist der gesammte Topf "Individualsoftware" bzw. Individuelle Systeme mit Software anteil ein riesiges Problem würde man umstellen wollen. Diese Systeme laufen nicht selten 15-20 Jahre - müssen sie auch bei den (gesammt) Kosten ihrer Inbetriebnahme.
Portable Anwendungen sind genau der richtige Weg um Leute zu anderen Systemen zu bringen. Ich geb zwar offen zu das mich Linux auf dem Desktop nicht mehr interessiert, ich würde aber zunehmend gerne auf Mac Umsteigen weil mir ein Unixoider Unterbau schon das ein oder andere mal sehr entgegen kommen würde - ehrlich gesagt, das einzige was mich abhält sind die Entwickler unfreundlichen Tastaturen auf den Mac Books. Software technisch gibt es dank Java, einem für Windows und Mac verfügbarem Photoshop, Google Mail und einigen anderen Dingen keine nennenswerten Umstiegshemmschwellen mehr. Wenn ich da mal 10 Jahre zurück denke ist diese Entwicklung schon enorm.
Wobei eben viel von der individual Software - die heute geschrieben wird, eben oft auch nur auf Windows ausgelegt wird und fertig. Ein sauberer C oder C++ Code, der sich unter Windows und Linux nutzen lässt sollte das Ziel sein. Ich würde als Firma auch immer darauf pochen, dass die Software genau das leistet und je nach Aufgabe ist es auch (fast) kein Aufwand.
Den Code zu schreiben ist bei Business Geschichten nur ein kleiner Teil des Projekts. Dazu kommt Dokumentation, Tests, Mitarbeiterschulung, nochmal Tests und nochmal und ... ja, ernsthaft. Zwischen Entwicklungsfertigstellung und Abnahme liegt etwa soviel Zeit wie zwischen Entwicklungs beginn und - Fertigstellung.
Mal eben für 2 Plattformen machen ist nicht. Du hast bei solchen Dingen andere Sorgen. Kleine Unterschiede sind schon schlimm genug.
Nichts gegen deine Aussage - sie spiegelt sicherlich das wieder was sinnvoll wäre. In der Praxis sieht es anders aus. Eine Woche mehr arbeit kostet ca. 5k. Die Woche ist schnell rum, mit Tests bist du eher bei 2 Wochen. 10k mehr für ein Feature das vielleicht mal eine Rolle spielt? Erklär das mal deinem vorgesetzten oder er den Geldzählern. Abgesehen davon: Systeme, vorallem Individualsysteme, sind seltenst Insellösungen. Die Umgebung ist bereits nur für Windows, ein weiterer Punkt weswegen man portabilität daher gar nicht angeht oder auch nur anspricht. Ein Projekt wird auch nicht für Windows entwickelt, sondern für Windows XY - Änderungen die sich aus WIndows Update ergeben kosten extra. Zusammen mit Tests und erneuter Produktabnahme ... Summe lässt sich erahnen.
Software für den Consumer wird anders entwickelt und anders genutzt. Diese Software ist Funktionsüberfrachtet, tut es ein Feature nicht, ok, who cares. Businesssoftware ist härter: Tut es etwas nicht, steht der Betrieb oder ein Teil davon. Tut es irgendwie wird nicht akzeptiert - deswegen gibt es Produktabnahmen und festgelegte Versionen. Es MUSS sich so verhalten wie definiert.
Warum nicht einfach die Windows Version eintellen? Damit Ballmer nicht prallen kann, dass die meiste open source software für windows gibt?
Ich fürchte, Deine Message wird an Ballmer abprallen ;)
Warum nicht die Unterstützung für GNU/Linux einstellen, wenn Windows die beliebteste Plattform ist?
Sorry, aber solche Vorschläge sind doch lächerlich. Selbst bei den Spielekonsolen ist man mittlerweile soweit, dass es nicht mehr allzuviele Ein-System-Spiele gibt. Und Du willst wieder dahin zurück?
Liebe für GNU/Linux schön und gut, aber deswegen muss man nicht Windows-Anwender bestrafen, weil sie heilige FLOSS auf dem falschen Betriebssystem nutzen.
Ich bin mehr als dankbar dafür, dass solche Anwendungen wie LibreOffice usw. für mehrere Plattformen verfügbar sind, denn manchmal muss man eben auch auf anderen Betriebssystemen arbeiten.
Nur ein konkretes Beispiel, das mir gerade einfällt: X-Chat. Der ursprüngliche Entwickler hat sich die Windows-Version bezahlen lassen, weil die Portierung laut ihm kompliziert war. Das hat andere auf den Plan gerufen, die kostenlose Versionen von X-Chat für Windows gebaut und bereitgestellt haben. Dann ist X-Chat abgestorben. Und jetzt kommt's: der semi-offizielle Nachfolger von X-Chat ist HexChat. Und HexChatist der direkte Nachfolger von X-Chat WDK, einem Fork von X-Chat, der speziell auf Windows abzielte. Ein schönes Beispiel für die "Magie" von FLOSS. HexChat für alle Plattformen, alle sind glücklich.
Microsoft Office gibt es ja auch nicht für Linux. Und M$-Office ist (noch) erfolgreicher als LibreOffice.
Aus nachvollziehbaren Gründen. MS Office läuft einfach wirklich besser. Privat nutze ich LibreOffice und auf Arbeit MS Office. Letzteres läuft wesentlich flüssiger und ist leichter zu bedienen. Es hat auch so manche Macken aber im Großen und Ganzen gefällt mir die MS-Variante klar besser.
Beim OS selbst bin ich aber eher für Linux - gerade die Gnome Shell find ich sehr gelungen. Durch Zusatztools kann man diese ja mittlerweile auch recht gut konfigurieren.
@Topic
Ist der Quellcode denn eigentlich gut dokumentiert und gibts Einsteiger-Guide um sich im Code zurecht zu finden? Hätte sonst durchaus Interesse mal an nem größeren Projekt mitzuwirken und Gimp nutze ich dann doch recht häufig - deswegen hätte ich daran auch ein persönliches Interesse.
tja, dann scheinst du wirklich ein richtiger Nasenbär zu sein. Wenn jemand Microsoft Office besser bedienen kann, als LibreOffice, dann sage ich: irgendwas ist schiefgelaufen, bei dir.
- du findest also den Umgang mit Bildern im Textfluss von MS Office besser? Dass es dir jedes mal die Formatierung zerhaut, sobald du ein Bild einfügst? Besser als die "hau das Bild rein und schieb es dir dahin wo du es hinhaben willst"-Herangehensweise von LibreOffice?
- du findest die GUI leichter zu bedienen, bei der man ca. 3mal so viel suchen und klicken muss, wie bei LibreOffice?
- du findest den absolut dumben Umgang mit Tabellen im Text von MS Office besser als die Besser als die "hau die Tabelle rein und schieb sie dir dahin wo du es hinhaben willst, wie du sie willst usw."-Herangehensweise von LibreOffice?
du findest also "gegen das Programm arbeiten" wie bei MS Office besser, als das "mit dem Programm zusammenarbeiten" von LibreOffice? Ständig auf der Suche sein, nach Workarounds, wie man das Programm dazu überlisten kann, wenigstens so lange bis man den ganzen Shit ausgedruckt hat die Formatierung zu halten? Du findest es besser, dass das was du auf dem Bildschirm siehst, noch lange nicht dem entspricht, was aus dem Drucker kommt?
tja, na dann... herzlichen Glückwunsch!
gleiches/ ähnliches gilt auch für Photoshop vs. Gimp. Selten ein so unprofessionelles Programm gesehen wie Photoshop. Was für ein Müll.
zum Topic: ich würde die Windows User dafür bezahlen lassen, wenn sie Gimp haben wollen. Die zahlen so schon viel zu wenig. Für die Humble Indie Bundles z.B. und für ihre gratis-Virenscanner usw.
Die kostenlos-Mentalität der Windows-User sollte nicht noch weiter unterstützt werden.
Mit den Einnahmen könnte man einen Windows-Entwickler bezahlen, der die Bugs rausmacht.
Ich muss dazu sagen, dass sich meine Erfahrungen in erster Linie auf den Umgang mit Powerpoint bzw. Impress beziehen. Für Briefe, Aufsätze und längere Arbeiten nehme ich selbstverständig LaTeX. Alles andere würden einen in den Wahnsinn treiben - egal ob MS Office oder LibreOffice.
Bei mir machte Impress ab 20 Folien mit vielen Bildern enorme Zicken - bei Powerpoint lief es rund. Die Ribbon-Oberfläche macht es zudem recht leicht die entsprechenden Formatierungen schnell zu finden. Manche Einstellungen habe ich allerdings bis heute nicht gefunden (z.B. die Sprache für alle Folien auf einmal umstellen).
Ja habe bereits aehnliche Erfahrungen gemacht (Calc finde ich besser als Ecxel, der OO Formel Editor ist sehr gelungen, fuer Texte gibts LaTeX und PP ist angenehmer zu bedienen als Impress).
Schon mal mit dem Gedanken gespielt LaTeX auch fuer Praesentation zu verwenden?
Hey sehe ich auch so. Calc find ich viel besser als Excel und der Formel-Editor ist auch leichter zu bedienen (die MS-Variante erfordert viel Mauseinsatz).
Naja es gibt ja die Beamer-Klasse u.Ä. aber gerade für Animationen und solchen Schnickschnack ist LaTeX einfach nicht gedacht, bzw. gar nicht damit realisierbar. Die meisten LaTeX-Präsis erkennt man auf den ersten Blick, weil deren Anpassung recht aufwändig ist. Und wenn alles gleich aussieht, dann wird es schwer damit jemanden zu beeindrucken.
Du bist ein Quatschkopf.
Und? Das ist doch kein Argument! Man soll also das Schlechtere tun aus rein ideologischen Gründen? Wen interessiert es, ob Microsoft ihr Office nur für Windows anbietet? FLOSS hat im Unterschied zu Microsoft keine kommerzielle Motivation. Und ich glaube nicht, dass GNU/Linux plötzlich zum Höhenflug ansetzt, nur wenn man FLOSS nicht mehr für Windows anbietet.
Ja das mag sein. Aber aber wenn Linux einen Marktanteil von > 51% hat, dann macht es Sinn NICHT für Windows zu entwickeln. Denn dann wechseln auch die restlichen 49% eher zu Linux.
Aber aber wenn Linux einen Marktanteil von > 51% hat, ...
Meine Fresse, um 13:24 schon abgefüllt!
Man setzt nicht die Hauptmasse seiner Nutzer einfach vor die Türe.
Das wäre fast etwa so, als würde Firefox seine Windowsversion einstellen.
Außerdem wird irgendwann einmal bei Windowsnutzern die Frage aufkommen, wie es denn möglich ist, dass so ein gutes Programm mit so vielen Features wie Gimp kostenlos angeboten werden kann. Dann kommt die Stunde freier Software, um zu erklären und neue Mitstreiter zu gewinnen.
Hinzu kommt, dass Gimp bei Zeitschriftentests mit anderen Windowsprogrammen massiv benachteiligt wird, was sich mittlerweile völlig konträr zur immer größer werdenden Zahl der Gimp-Windowsnutzer verhält. Das ist Windowslesern schon aufgefallen. Die spüren dann, dass da etwas nicht stimmt.
Zur Beliebtheit von Gimp unter Windows siehe u.a. die Chip-Downloadcharts:
http://www.chip.de/Downloads-Foto-Grafik_51684538.html
Gimp 2.8 für Windows ist haushoch die Nummer 1.
Es ist klar was da nicht stimmt - das so viele immer noch ein Betriebssystem verwenden, das von Hause aus
als Malware eingestuft werden müsste. Einfach die Benutzung von Windows beenden. Es gibt für jedes Windows
Programm vollwertigen Ersatz. Und Spiele sind auch kein Argument mehr, wenn der Steam Client fertiggestellt ist.
Windows hat von Haus aus eine sehr buggy API, in der immer noch Code aus den 16-bit Zeiten zu finden ist.
Fazit - wenn man es wirklich ernst meint braucht niemand Windows.
Mit einer solchen, nicht offenherzigen Verhaltensweise wird man Windowsnutzer nur weiterhin von der Linuxnutzung abschrecken.
Die Strategie, die Linuxsoftwareflaggschiffe wie z.B. Gimp unter Windows so gut wie möglich aussehen zu lassen, ist die einzig richtige, um linuxunkundige Windowsnutzer anzusprechen. Ansonsten würde man nur die Vorurteile von Leuten bestätigen, die allerorts verkünden, dass freie Software nur instabile Frickelsoftware und somit nicht wirklich zu gebrauchen sei. Gimp beweist tagtäglich das Gegenteil.
nicht offenherzig... bla bla.... was für ein Blödsinn.
Jeder soll das benutzen, was er will. Wenn man nun noch die Leute am Ar*** lecken soll, dass sie doch bitte Gimp auf ihrem Windows benutzen sollen, weil das evtl. dazu führt (wird es eh nicht, aber egal), dass sie Linux nutzen....? Sinnlos. Sollen sie doch weiter ihre Malware-verseuchten Raubkopien benutzen. Je weniger von diesen DAU-Trotteln hier angeschwemmt werden, umso besser. Die meckern doch eh nur rum und kommen an, mit hochfliegenden Thesen und "Entwicklungsideen", die keiner außer sie selbst kapiert und gut findet.
Nachdem ich Deine Kommentare gelesen habe muss ich allerdings sagen das auch Du so ein DAU-Trottel bist.
Oder bist Du einfach nur ein Troll? Weil Deine "hochfliegenden Thesen" kapiert man genauso wenig.
klar, dass du diese Thesen nicht kapierst. Ist eben nicht jeder dazu fähig. Macht nix. Für dich gibt es trotzdem einen Platz in unserer Gesellschaft
Wenn Windows von heute auf morgen eingestellt werden würde, hätten wir eine massive Wirtschaftskriese!! Ich kenne kein Linuxprogramm welches unsere Walzgerüste steuern könnte. Und auch keine Entwickler, die das in aller Kürze stabil programmieren könnten!! Also ihr Dappesse, immer schön cool bleiben.
ROFL! Aber genau, einfach beenden. Schau Dich mal in mittelständischen Firmen um, wieviel branchenspezifische Software es dort gibt, für die das Linux-Ökosystem gar keinen Ersatz bietet.
Einige Leute kennen den PC eben nur als Surf-, Briefeschreib- und Spielstation. Das das Geschäftsleben mehr als Office ist wissen viele nunmal nicht. Steuerung ist dabei letztlich auch nur ein kleines Thema. Alles in allem ist der gesammte Topf "Individualsoftware" bzw. Individuelle Systeme mit Software anteil ein riesiges Problem würde man umstellen wollen. Diese Systeme laufen nicht selten 15-20 Jahre - müssen sie auch bei den (gesammt) Kosten ihrer Inbetriebnahme.
Portable Anwendungen sind genau der richtige Weg um Leute zu anderen Systemen zu bringen. Ich geb zwar offen zu das mich Linux auf dem Desktop nicht mehr interessiert, ich würde aber zunehmend gerne auf Mac Umsteigen weil mir ein Unixoider Unterbau schon das ein oder andere mal sehr entgegen kommen würde - ehrlich gesagt, das einzige was mich abhält sind die Entwickler unfreundlichen Tastaturen auf den Mac Books. Software technisch gibt es dank Java, einem für Windows und Mac verfügbarem Photoshop, Google Mail und einigen anderen Dingen keine nennenswerten Umstiegshemmschwellen mehr. Wenn ich da mal 10 Jahre zurück denke ist diese Entwicklung schon enorm.
Wobei eben viel von der individual Software - die heute geschrieben wird, eben oft auch nur auf Windows ausgelegt wird und fertig. Ein sauberer C oder C++ Code, der sich unter Windows und Linux nutzen lässt sollte das Ziel sein. Ich würde als Firma auch immer darauf pochen, dass die Software genau das leistet und je nach Aufgabe ist es auch (fast) kein Aufwand.
GB
Den Code zu schreiben ist bei Business Geschichten nur ein kleiner Teil des Projekts. Dazu kommt Dokumentation, Tests, Mitarbeiterschulung, nochmal Tests und nochmal und ... ja, ernsthaft. Zwischen Entwicklungsfertigstellung und Abnahme liegt etwa soviel Zeit wie zwischen Entwicklungs beginn und - Fertigstellung.
Mal eben für 2 Plattformen machen ist nicht. Du hast bei solchen Dingen andere Sorgen. Kleine Unterschiede sind schon schlimm genug.
Nichts gegen deine Aussage - sie spiegelt sicherlich das wieder was sinnvoll wäre. In der Praxis sieht es anders aus. Eine Woche mehr arbeit kostet ca. 5k. Die Woche ist schnell rum, mit Tests bist du eher bei 2 Wochen. 10k mehr für ein Feature das vielleicht mal eine Rolle spielt? Erklär das mal deinem vorgesetzten oder er den Geldzählern. Abgesehen davon: Systeme, vorallem Individualsysteme, sind seltenst Insellösungen. Die Umgebung ist bereits nur für Windows, ein weiterer Punkt weswegen man portabilität daher gar nicht angeht oder auch nur anspricht. Ein Projekt wird auch nicht für Windows entwickelt, sondern für Windows XY - Änderungen die sich aus WIndows Update ergeben kosten extra. Zusammen mit Tests und erneuter Produktabnahme ... Summe lässt sich erahnen.
Software für den Consumer wird anders entwickelt und anders genutzt. Diese Software ist Funktionsüberfrachtet, tut es ein Feature nicht, ok, who cares. Businesssoftware ist härter: Tut es etwas nicht, steht der Betrieb oder ein Teil davon. Tut es irgendwie wird nicht akzeptiert - deswegen gibt es Produktabnahmen und festgelegte Versionen. Es MUSS sich so verhalten wie definiert.
Gähn, verdammte Zeitzonen ...