Einige Leute kennen den PC eben nur als Surf-, Briefeschreib- und Spielstation. Das das Geschäftsleben mehr als Office ist wissen viele nunmal nicht. Steuerung ist dabei letztlich auch nur ein kleines Thema. Alles in allem ist der gesammte Topf "Individualsoftware" bzw. Individuelle Systeme mit Software anteil ein riesiges Problem würde man umstellen wollen. Diese Systeme laufen nicht selten 15-20 Jahre - müssen sie auch bei den (gesammt) Kosten ihrer Inbetriebnahme.
Portable Anwendungen sind genau der richtige Weg um Leute zu anderen Systemen zu bringen. Ich geb zwar offen zu das mich Linux auf dem Desktop nicht mehr interessiert, ich würde aber zunehmend gerne auf Mac Umsteigen weil mir ein Unixoider Unterbau schon das ein oder andere mal sehr entgegen kommen würde - ehrlich gesagt, das einzige was mich abhält sind die Entwickler unfreundlichen Tastaturen auf den Mac Books. Software technisch gibt es dank Java, einem für Windows und Mac verfügbarem Photoshop, Google Mail und einigen anderen Dingen keine nennenswerten Umstiegshemmschwellen mehr. Wenn ich da mal 10 Jahre zurück denke ist diese Entwicklung schon enorm.
Wobei eben viel von der individual Software - die heute geschrieben wird, eben oft auch nur auf Windows ausgelegt wird und fertig. Ein sauberer C oder C++ Code, der sich unter Windows und Linux nutzen lässt sollte das Ziel sein. Ich würde als Firma auch immer darauf pochen, dass die Software genau das leistet und je nach Aufgabe ist es auch (fast) kein Aufwand.
Den Code zu schreiben ist bei Business Geschichten nur ein kleiner Teil des Projekts. Dazu kommt Dokumentation, Tests, Mitarbeiterschulung, nochmal Tests und nochmal und ... ja, ernsthaft. Zwischen Entwicklungsfertigstellung und Abnahme liegt etwa soviel Zeit wie zwischen Entwicklungs beginn und - Fertigstellung.
Mal eben für 2 Plattformen machen ist nicht. Du hast bei solchen Dingen andere Sorgen. Kleine Unterschiede sind schon schlimm genug.
Nichts gegen deine Aussage - sie spiegelt sicherlich das wieder was sinnvoll wäre. In der Praxis sieht es anders aus. Eine Woche mehr arbeit kostet ca. 5k. Die Woche ist schnell rum, mit Tests bist du eher bei 2 Wochen. 10k mehr für ein Feature das vielleicht mal eine Rolle spielt? Erklär das mal deinem vorgesetzten oder er den Geldzählern. Abgesehen davon: Systeme, vorallem Individualsysteme, sind seltenst Insellösungen. Die Umgebung ist bereits nur für Windows, ein weiterer Punkt weswegen man portabilität daher gar nicht angeht oder auch nur anspricht. Ein Projekt wird auch nicht für Windows entwickelt, sondern für Windows XY - Änderungen die sich aus WIndows Update ergeben kosten extra. Zusammen mit Tests und erneuter Produktabnahme ... Summe lässt sich erahnen.
Software für den Consumer wird anders entwickelt und anders genutzt. Diese Software ist Funktionsüberfrachtet, tut es ein Feature nicht, ok, who cares. Businesssoftware ist härter: Tut es etwas nicht, steht der Betrieb oder ein Teil davon. Tut es irgendwie wird nicht akzeptiert - deswegen gibt es Produktabnahmen und festgelegte Versionen. Es MUSS sich so verhalten wie definiert.
Einige Leute kennen den PC eben nur als Surf-, Briefeschreib- und Spielstation. Das das Geschäftsleben mehr als Office ist wissen viele nunmal nicht. Steuerung ist dabei letztlich auch nur ein kleines Thema. Alles in allem ist der gesammte Topf "Individualsoftware" bzw. Individuelle Systeme mit Software anteil ein riesiges Problem würde man umstellen wollen. Diese Systeme laufen nicht selten 15-20 Jahre - müssen sie auch bei den (gesammt) Kosten ihrer Inbetriebnahme.
Portable Anwendungen sind genau der richtige Weg um Leute zu anderen Systemen zu bringen. Ich geb zwar offen zu das mich Linux auf dem Desktop nicht mehr interessiert, ich würde aber zunehmend gerne auf Mac Umsteigen weil mir ein Unixoider Unterbau schon das ein oder andere mal sehr entgegen kommen würde - ehrlich gesagt, das einzige was mich abhält sind die Entwickler unfreundlichen Tastaturen auf den Mac Books. Software technisch gibt es dank Java, einem für Windows und Mac verfügbarem Photoshop, Google Mail und einigen anderen Dingen keine nennenswerten Umstiegshemmschwellen mehr. Wenn ich da mal 10 Jahre zurück denke ist diese Entwicklung schon enorm.
Wobei eben viel von der individual Software - die heute geschrieben wird, eben oft auch nur auf Windows ausgelegt wird und fertig. Ein sauberer C oder C++ Code, der sich unter Windows und Linux nutzen lässt sollte das Ziel sein. Ich würde als Firma auch immer darauf pochen, dass die Software genau das leistet und je nach Aufgabe ist es auch (fast) kein Aufwand.
GB
Den Code zu schreiben ist bei Business Geschichten nur ein kleiner Teil des Projekts. Dazu kommt Dokumentation, Tests, Mitarbeiterschulung, nochmal Tests und nochmal und ... ja, ernsthaft. Zwischen Entwicklungsfertigstellung und Abnahme liegt etwa soviel Zeit wie zwischen Entwicklungs beginn und - Fertigstellung.
Mal eben für 2 Plattformen machen ist nicht. Du hast bei solchen Dingen andere Sorgen. Kleine Unterschiede sind schon schlimm genug.
Nichts gegen deine Aussage - sie spiegelt sicherlich das wieder was sinnvoll wäre. In der Praxis sieht es anders aus. Eine Woche mehr arbeit kostet ca. 5k. Die Woche ist schnell rum, mit Tests bist du eher bei 2 Wochen. 10k mehr für ein Feature das vielleicht mal eine Rolle spielt? Erklär das mal deinem vorgesetzten oder er den Geldzählern. Abgesehen davon: Systeme, vorallem Individualsysteme, sind seltenst Insellösungen. Die Umgebung ist bereits nur für Windows, ein weiterer Punkt weswegen man portabilität daher gar nicht angeht oder auch nur anspricht. Ein Projekt wird auch nicht für Windows entwickelt, sondern für Windows XY - Änderungen die sich aus WIndows Update ergeben kosten extra. Zusammen mit Tests und erneuter Produktabnahme ... Summe lässt sich erahnen.
Software für den Consumer wird anders entwickelt und anders genutzt. Diese Software ist Funktionsüberfrachtet, tut es ein Feature nicht, ok, who cares. Businesssoftware ist härter: Tut es etwas nicht, steht der Betrieb oder ein Teil davon. Tut es irgendwie wird nicht akzeptiert - deswegen gibt es Produktabnahmen und festgelegte Versionen. Es MUSS sich so verhalten wie definiert.
Gähn, verdammte Zeitzonen ...