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Fr, 27. Juli 2012, 08:09

Software::Grafik

Gimp-Projekt sucht dringend Entwickler

Das Gimp-Projekt ruft Windows-Entwickler zur Mithilfe auf, die in der Lage sind, die zahlreichen über die Jahre angesammelten Fehler in der Windows-Version zu reparieren.

gimp.org

Die Gimp-Entwickler sehen sich mit einem kuriosen Problem konfrontiert. Da immer mehr Nutzer die Windows-Version zur professionellen Bildbearbeitung installieren und nutzen, mehren sich auch Windows-spezifische Fehler. Da aber fast alle Entwickler des freien Projektes mit der Linux-Version arbeiten und hier auch ihren Fokus sehen, fehlt es ihnen sowohl an Ressourcen als auch an Know-How, um Fehler in der Windows-Version in angemessener Weise zu bearbeiten.

Der gestrige Hilferuf der Gimp-Gemeinschaft auf Google+ wirkt durch seine einleitende Formulierung »Es gibt da eine Sache über Gimp, die ist einfach unglaublich...« schon fast amüsant, macht aber im Satz »Es scheint so, als würde die Mehrheit unserer Anwender Windows als Betriebssystem benutzen, während fast alle Entwickler auf Linux arbeiten« schnell den Ernst der Lage klar. Das Ungleichgewicht zwischen Linux-orientierten Entwicklern und Windows-Anwendern provoziere ein ungesundes Missverhältnis zwischen den bearbeiteten und tatsächlich reparierten Fehlern. Inzwischen gäbe es sogar eine ganze Reihe von Fehlern, die die Open-Source-Entwickler mangels Windows nicht einmal nachvollziehen, geschweige denn reparieren können.

Daher, »weil wir diese Situation überhaupt nicht mögen«, ruft die Gimp-Gemeinschaft jetzt Windows-Entwickler zur Mithilfe auf, die in der Lage sind, die zahlreichen über die Jahre angesammelten Fehler in der Windows-Version zu reparieren.

Erst vor wenigen Wochen hat das Gimp-Projekt die neue Version 2.8 veröffentlicht, die erstmals den lange geforderten Einzelfenster-Modus und eine umfangreiche Historien-Funktion enthält.

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