Die Portierung auf Gnome 3 (GTK+ 3) sei zumindest für LibreOffice und Firefox in Arbeit.
Mich wundert es nicht, dass es die Entwickler nicht so eilig mit den Gtk+ 3-Ports haben. Denn im Gegensatz zum damaligen Übergang von Gtk+ 1 auf Gtk+ 2 gibt es diesmal keine wirklich gravierenden Veränderungen. Während die Version 2 damals z.B. erstmals Truetype-Schriftarten, Schriftenantialiasing und Unicode unterstützte, bietet heute die Version 3 keine solchen Verbesserungen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 30. Jul 2012 um 10:11.
Zusätzlich könnte bei LibreOffice und Firefox noch hinzukommen, dass sie GTK+ nicht direkt sondern durch ihre eigenen UI-Abstraktion benutzen.
Das Portieren einer echten GTK+ Anwendung muss nur Änderungen von Dingen betrachten, die die Anwendung tatsächlich benutzt, eine UI Abstraktionschicht muss quasi alles betrachten, was ingesammt von der Abstraktion unterstützt würde.
Ein perfektes Beispiel warum Linux so schnell noch nichts für den Desktop wird: Alles ist ständig in Entwicklung, und das Schlimme ist man gibt halbfertige Versionen raus und frickelt sofort an einer neuen Version. Und wärenddessen wird jedes Jahr wieder vom "Linuxjahr" rumgeträumt. :) Solange sich an diesem Entwicklungsmodell nichts ändert, solange wird Linux für den Desktop unbedeutend bleiben. Google Chrome OS ist jedoch ein interessanter Anfang.
Naja, also das mit der ständigen Herausgabe unfertiger Versionen stimmt ja mal nicht. Wechsel mal zu KDE, eigentlich das Beispiel für ständige Entwicklung, dessen Beta-Versionen und RCs meist schon so stabil sind, dass man schon mal ein Update riskieren kann. Natürlich ist nicht alles perfekt, und es gibt auch hin und wieder mal ein Problem mehr, als beim Windows 7 auf meiner zweiten Partition, aber wenn man viele tolle Features haben will, die letzteres gar nicht bietet (virtuelle Desktops anyone?) ist das ein geringer Preis.
Wollte ich auch gerade sagen... KDE 4 dessen Verwendung erst ab Version 4.5 überhaupt möglich war, und selbst dann... Naja wir können hier weiter reden wie wir wollen, für den Desktop ist dieses Entwicklungsmodell einfach Quatsch und die Realität beweist es. Warum muss es alle paar Wochen einen neuen Linuxkernel geben? Stellt euch vor Microsoft oder Apple würden alle paar Wochen einen neuen Kernel veröffentlichen, das wäre das totale Chaos. Es gibt hunderte solcher Beispiele. Die die jeden Tag darum kämpfen dass Linux ein Frickelsystem für Nerds bleibt freuen sich, aber solange muss halt die Masse mit dem bösen Windows oder Mac OS X arbeiten, welches zwar wunderbar läuft aber ethisch nicht akzeptabel ist und die Freiheiten der Nutzer böse einschränkt und sowieso das Werk des Teufels ist. Alles wegen euch!
Der Unterschied ist hier nicht das Entwicklungsmodell, sondern dass man als Außenstehender die internen Meiliensteine sieht.
Natürlich gibt es im Linuxumfeld auch Hersteller, die kürzere Produktzyklen haben, aber das negiert nicht die Existenz derer, die mit Microsoft oder Apple vergleichbar arbeiten.
Die Entwicklungszyklen von Produkteilen ist praktisch immer kürzer als die des Gesamtproduktes, weil sich so Zwischenschritten zwischen der Version des letzten Produktes und der aller neuesten Version als Kandidaten für die Integration nutzen lassen.
Ich würde mich wundern wenn die Kernel-, Dienste-, Desktop- oder Browserteams bei Microsoft oder Apple den selben Zyklus fahren den das Windows bzw. OS X Produkt haben.
Googles Chrome OS nutzt in der aktuellen Version angeblich Cinnamon und das nutzt Gnome3 als Basis. Außerdem hat jeder die freie Auswahl zwischen den ganzen verschiedenen Window-Managern. Wenn du kein Gnome3 nutzen willst dann nutze gnome2,kde,xfce,lxde,openbox oder was weis ich. Glücklicherweise nutze ich kein Windows mehr sonst hätte ich Pech mit Metro. Außerdem ist für mich persönlich 2012 das Linuxjahr, weil ich im Januar komplett umgestiegen bin auf Linux und bald Steam rauskommt
Wenn man GNOME in der Version 3 ein wenig vergeigt ist man klar enttäuscht. Deswegen gleich GNOME ganz aufgeben ist aber völliger Unsinn. Aus Fehlern muss man lernen und es besser machen. Dann laufen einem auch die Entwickler nicht (zu einem GNOME Fork) davon.
Wobei ich die Konzepte von Gnome3 sehr gut finde. Was bei Gnome3 schlecht gemacht wurde ist, dass man dem Anwender fast keine Konfigurationsmöglichkeit an der Gnomeshell lässt. Daher werden die Extensions auch so Händeringend angenommen. Doch viele kompensieren nur die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten.
Ansonsten gibt es mit dem Fallback-Desktop einen Gnome2-Clone. Wenn Leute heulen, dass Gnome2 so toll und Gnome3 mit Gnomeshell so umständlich, dann frage ich mich warum sie nicht bemängeln, was ihnen am Fallback-Desktop fehlt. Die meisten wollen sich offensichtlich nur mokieren. Ich fände es gut wenn dieser auch weiterhin gepflegt wird (auch wenn 3D-Beschleunigung, dank der Intel-Grafikerweiterung im Prozessor, auf dem PC endlich kein Problem mehr für Linux ist).
Geht mir ebenfalls so auf dem Desktop-PC mit FullHD-Bildschirm. Hab mir Fedora17 auf meinen neuen PC (Intel-i7 3770 mit HD4000-Grafik [TEST] - kann ich nur empfehlen) installiert. Das Gnome3-Konzept ist absolut genial. Ich empfinde ihn angenehmer als konventionelle Desktops. Anfangs habe ich noch ein paar Extensions installiert, doch nach und nach habe ich fast alle wieder abgeschaltet. Es fehlen mir zwar noch einzelne Applets, doch fast alles was ich brauche ist da oder befindet sich in Entwicklung. Auf meinem alten PC verwende ich den Fallback-Modus. Das ist fast wie Gnome2. Gtk2 ist vorhanden, also fehlen auch keine älteren Applikationen, für die es noch keinen Ersatz gibt.
Das ist schade zu hören - ich bin zwar KDE Anhänger, finde aber Gnome gut und wichtig für Linux. Die beiden "Großen" haben einfach unterschiedliche Ansätze und Look&Feel. Wobei KDE etwas unter dem US Problem "not invented here" leidet und wohl eher europäisch (oder sogar Deutsch) ist.
Zur eigentlichen Frage: man hörte nach dem Umstieg von KDE 3 auf 4 dass die Entwicklerzahl enorm gestiegen sei. Ist dies nach wie vor so? Kann man die "Größe" seitens Entwickler/Support von KDE und Gnome irgendwie vergleichen?
Mit GNOME ist es immer das Gleiche. Seitem ich um 1999 auf GNOME aufmerksam wurde und dort meinen Obulus ableistete, höre ich jahr ein jahr aus immer die selben Stories. Es ist wie ein dejavu. Letztendlich geht es doch weiter.
Ich selbst finde GNOME 3 mal nicht schlecht. Nur die Shell könnte etwas optimaler sein. Aber es steht ja auch eindeutig auf der life seite, dass noch längst nicht alles so ist wie gewünscht.
Zum thema evolution kann ich nur schreiben, dass da jemand seit einiger zeit das gesamte grundgerüst umgebaut hat. Inwiefern der nun abgesprungen ist, ist mir nicht bekannt, da ich mich aus GNOME vollständig zurückgezogen habe. Vom aktiven contributor zum nutzer.
Persönlich kann ich nur schreiben, dass evolution, wie unter fedora 17 angeboten einen sehr verwurschten eindruck hinterlässt. Permanente input/output errors. Plötzlich geht SSL smtp nicht mehr mit web.de (keine aussage warum, evo crasht dann nur) usw.
Aber in der summe finde ich gnome 3 gelungen. Muss nur noch der rest von gnome2/gtk2 altlasten befreit werden.
Kann man die "Größe" seitens Entwickler/Support von KDE und Gnome irgendwie vergleichen?
Man könnte die generelle Anzahl von aktiven Leuten vermutlich über Commit-Statistiken vergleichen, aber das würde nicht zwangsläufig eine Aussage über die zur Verfügung stehenden Ressourcen ergeben.
Zum Beispiel gab es meines Wissens noch nie eine Phase wo 20 Entwickler als Angestellte Vollzeit an KDE gearbeitet haben. Das sind meist nur eine Hand voll, temporär mal mehr wenn eine Firma an einen Auftrag arbeitet, der KDE Software betrifft.
Insofern bin ich mir auch nicht ganz sicher ob Benjamin Otte meinte, dass es derzeit 20 Vollzeitentwicker gibt, oder die ingesamt aufgebrachte Entwicklerleistung äquivalent zu der von 20 Vollzeitleuten wäre.
Ohne jetzt das pro-linux team anzugreifen. Mir ist in letzter zeit aufgrfallen, dass news, die anderswo seit tagen durchgekaut wurden, erst tage später auf pro-linux erscheinen. Das sind dann aber leider keine news mehr.
Von Entwickler verlassen Gnome? am Mo, 30. Juli 2012 um 12:13 #
ich glaube das er nicht nur bei Bassi bzw dessen Aussage etwas irrt, sondern auch was die Aussage zu Vincent Untz Zukunft angeht. Vincent Untz schrieb im Juni auf der Mailingliste des Gnome Teams beim openSUSE Projekt, das er zwar wechselt innerhalb des Teams bei SUSE, aber nicht aufhört bei Gnome bzw an diesem zu arbeiten. Siehe hier: http://lists.opensuse.org/opensuse-gnome/2012-06/msg00001.html
Letztendlich ist das aber normal, es gehen immer Leute und andere kommen dafür. Bei KDE ist das auch, sowie anderen Projekten. Ich denke das da was dramatisiert wird, jedoch schadet ein "Weckruf" sich zu beteiligen ganz sicher nicht. Denn es mangelt nicht nur bei Gnome, KDE, openSUSE, Enlightment usw, sondern in der ganzen "Linux Welt" scheint irgendwie etwas die Luft raus. Oder es ist das alljährliche "Sommerloch", nur dauerts diesesmal länger.
die so kontrovers und heftig diskutierten Ausrichtungen und Probleme der neuen Desktop-Umgebungen von Gnome3, Unity, KDE4 und jetzt auch Windows 8 scheinen zu offenbaren, dass TouchScreen-Bedienung und mobile Anwendungen die Entwickler vor ziemlichen Herausforderungen stellt. Die gute alte Menü-Bedienung wird durch Applets, Plugins, Plasmoiden etc. erstetzt und verlangt neue Bedienführung vom Benutzer. Zudem machten die so notwendig gewordenen tiefgreifenden Re-Designs bislang erhebliche Stabilitäts- und Performance-Probleme. Die User nörgeln unentwegt. Bin ich froh, dass ich kein Entwickler für Desktop-Umgebung bin...
[..] die Entwickler vor ziemlichen Herausforderungen stellt.
Eigentlich nicht. Nur ein kleines Beispiel:
Seit einigen Jahren geht die Tendenz bei Computermonitoren zu immer mehr Breite. Anstatt einem Bildverhältnis von 4:3, findet sich heutzutage immer mehr das Verhältnis 16:9. Schaut man sich mal die Mehrheit der Notebook-Bildschirme an, findet sich gerade bei den Consumergeräten hauptsächlich eine Auflösung von 1366x768. Moderne Programme benötigen aber immer mehr Platz in der Höhe (Negativbeispiel Office 2007 unter Windows 7), weshalb man als Benutzer heutzutage im Endeffekt weniger Platz zum Darstellen von Informationen auf dem Bildschirm zur Verfügung als noch vor ein paar Jahren hat.
Was machen also die Entwicker?
Sie versuchen den verfügbaren Platz effektiver auszunutzen, indem sie z.B. die Programm -und Fensterliste an den linken Rand des Desktops legen und die Menüleiste in der obere Panel integrieren. So gewinnen die Programme wieder mehr Platz für Informationen ohne, dass man gleich jedes Programm an die neuen Gegebenheiten anpassen muss.
Und was ist die Konsequenz:
Eine konstante Nörgelei einer Minderheit von Benutzern, denen man es sowieso nie recht machen kann, egal wie man sich als Entwickler verhält.
Du hast Recht, solltest aber auch folgendes bedenken: Leute die zufrieden sind, beschweren sich nicht. Und oft ist es so dass die Mehrheit zufrieden ist, und nur eine kleine Minderheit richtig auf den Putz haut und dann dabei der Eindruck entsteht alle hätten ein rießiges Problem mit dieser Software, dabei sind die meisten einfach zufrieden und schweigen.
Die meisten in Baden Württemberg lebenden Personen werden mit Stuttgart 21 wohl nie etwas zu haben, denn nicht jeder lebt in Stuttgart oder muss da durchreisen. Insofern kann es denen egal sein.
Was also zählt sind die unmittelbar davon Betroffenen.
Bei Gnome trifft das jeden, der Gnome 2 nutze und nun Gnome 3 nutzen soll.
Mit so einer Argumentation kann man nicht pauschal die teilweise wirklich miese Qualität gerade neu entwickelter Software vom Tisch wischen. Das ist recht oft der wahre Grund für die kleinen Nutzerrebellionen. KDE4 mit 4.0 und 4.1 hatte das ursprünglich so gehandhabt und Unity ist da nur wenig besser. Gerade Du kennst die Unity-Bugs ja bestimmt aus dem Stegreif. Windows Vista und vermutlich 8 sind die entsprechenden Pendant aus dem unfreien Bereich. Insofern ist dieses unfertige Softwarezeug natürlich nicht auf Linux beschränkt.
Hier hat die Kritik an KDE 4 - abseits von Kmail2 - mittlerweile aber spürbar nachgelassen. Auch wenn ich selbst noch überwiegend KDE3 benutze, KDE4 muss wohl besser geworden sein.
Komisch, in kann mich im letzten Jahr von Gnome2 kaum noch an "nörgeln" daran erinnern.
Face it: in der Vergangenheit war der Linux-Desktop noch verbesserungsbedürftig, aber mit Gnome2(aber auch KDE3.5) war für den Normalo-Desktop-User das ganze soweit ausgereift das es kaum noch Verbesserungsmöglichkeiten gab, neue Versionen brachten Bugs(wo vorher keine [mehr] waren) und Neuerungen in denen man keinen Sinn sah oder sogar Verschlechterung.
Aktuelles Beispiel Xubuntu 12.04: der lahmarschigste Xfce-Desktop den ich je nutzte. Bei einem Rechtsklick auf Desktop oder einem Desktop-Symbol schlafen einem die Füsse ein bis da was passiert. Irgendein Entwickler hat sich einfallen lassen das die ganzen Icons des Programme-Menu für jedes Unter-Menu komplett geladen werden(und das dauert selbst wenn die Icons im Speicher sind).
Hmm, das sehe ich allerdings genauso. Gnome 3 ist bei mir einfach aus Hardwaretechnischer Sicht nicht einsetzbar und mir fehlen auch einige eingespielte Konfigurationsmöglichkeiten. Da ich Debian stable einsetze, werde ich wohl noch einige Zeit etwas von meinem Gnome 2 haben. Mate und Cinnamon habe ich mir bereits angeschaut und halte es mir "in der hinteren Hosentasche" wenn mit Gnome nichts mehr geht. Es hat mir 3 Jahre Zeit gekostet mich wirklich in GNU/Linux und die gebräuchlichsten Desktops einzuarbeiten. Mit jeder neuen Version ändert sich alles. Jedesmal muß man wieder von vorne anfangen, wenn man sich sein System wirklich so einrichten will, wie man es haben möchte. Das kann auch langsam nicht mehr sein.
Doch ja kann. Das ist ein klares Zeichen eines Bruchs des bekannten Nutzerverhaltens. War es nicht so, dass die Dinge unter GNOME auch einfacher und intuitiver zu bedienen sein sollte?
So etwas passiert, wenn man irgendwelche usability Studenten, bzw. mal ein Buch gelesen Leute drannlässt. Ich finde es zB in der GNOME Shell schon affig ALT drücken zu müssen, um beim logout das Shutdown statt Suspend bekommen zu müssen. Das habe ich auch erst per Zufall oder war es Googlen herausfinden müssen.
Du hast anscheinend den von mir zitierten Post nicht richtig gelesen:
Es hat mir 3 Jahre Zeit gekostet mich wirklich in GNU/Linux und die gebräuchlichsten Desktops einzuarbeiten.
Das jemand drei Jahre benötigt um den Umstieg auf Linux zu schaffen, dann kann einem niemand mehr helfen.
Drei Jahre sind in der IT-Welt übrigens eine Ewigkeit. Momentan erscheint z.B. alle drei Jahre eine neue Windows-Version.
GNOME2 hat sich in seinen sechs Jahren der Existenz übrigens auch ziemlich verändert. Die grundlegende Bedienung blieb zwar gleich, dafür haben sich sehr viele Kleinigkeiten verändert, welche nicht immer die Bedienung zum Besseren veränderten. Und die Kritik an GNOME2 war in all den Jahren auch häufig nicht gerade die Beste.
Genau, Cinnamon besteht nur zu 99% aus Gnome 3, und Cinnamon hat einen Entwickler und Gnome mehrere hundert Kontributoren. Der würde das sicher alles alleine entwickeln, wenn die Gnome-Entwickler plötzlich "im Abgrund" verschwänden.
Dir ist schon bewusst, wem du da so eine Antwort gegeben hast? Er hat recht, dass du den Unterschied zwischen Gnome3 und Gnome Shell nicht verstanden hast.
Cinnamon ist ein Fork von Gnome Shell Unity ist eine parallelentwicklung zu Gnome Shell (mrine dass es auch ein anfänglicher Fofk ist)
Alle drei haben aber das Gnome3 bzw Gtk3 als Unterbau. Letztendlich bleibt ein Nutzen von Evolution3, Gedit3, Nautilus3 usw. gleich.
gnome steht nur aus einem grund am abgrund, die (ex)user haben einfach kein bock mehr auf das unfreundliche verhalten der devs gegenueber den user. hat man eine frage an die devs z.b. was die dokumentation angeht, wird man doof angemacht und es wird drauf hingewiesen das es einem user nix angeht. aus dem grund hat auch bei deviantart.com die #gnome-shell gruppe (was im uebrigen die groesste theme ansammelung fuer gnome3 war) dicht gemacht. keiner hat mehr bock sich bloed anmachen zu lassen und wenn die gnome devs der meinug sind keine doku rausgeben zu muessen oder zumindest n changelog wo mal drinn steht was genau am code geaendert wurde dann sollen se mit ihrem gnome halt schoen untergehen.
Du redest nicht von Usern, sondern von Twakern und Customizern. Und dass die keine Priorität bei den Entwicklern haben, dürfte wohl klar sein. Extra Doku für die Tweaker zu schreiben (vermutlich auch noch in forderndem/jammerndem Tonfall gefordert) hält sie nur von sinnvolleren Entwicklungs-Tätigkeiten ab.
Laß mich bitte dein neues Auto konstruieren, bitte bitte. Nach einiger Zeit und Anpassung an die neue Anordnung der Instrumente wirst du damit auch fahren können...
Das einzige was an Gnome 3 nicht stimmt und das die Mehrheit aller user vergrault ist die fehlende centrale allumfassende configurations-möglichkeit die es über biegen und brechen einfach nicht gibt, aus welchem Grund auch immer...
IMHO: Sollten die es einführen würde man Gnome 3 auch breiter akzeptiert.
Extensions sind die Konfigurationsmöglichkeit für Power-User. Wer als Konfigurations-Supernerd keinen Schalter auf eine Website umlegen kann, der kann auch keine Checkbock in einem Control-Center klicken.
Von .--.,.-,.-,-., am Mo, 30. Juli 2012 um 22:43 #
Der wahre Grund für dieses Blog-Posting ist IMO vielleicht auch die Tatsache, dass der Blog-Autor zur Zeit alleine an seinem GTK+-Projekt arbeiten muss.
Eine ähnliche Darstellung - in anderem Zusammenhang - gab es schon vor etwa vier Jahren: http://blogs.gnome.org/otte/2008/12/18/on-loneliness/
Viele Menschen kennen das: Sie arbeiten und arbeiten und arbeiten im Prinzip für Andere, aber niemand sagt jemals Danke. Ganz im Gegenteil.
Es gab also schon 2008 eine Enttäuschung und bei Gnome 3 haben sie daraus nichts gelernt. Vielleicht haben sie das Buch nicht gelesen http://producingoss.com/de/setting-tone.html#avoid-private-discussions und die Anwender bezüglich Benutzerfreundlichkeit nicht gefragt was sie wollen.
Ubuntu mit ihrem Desktop haben genau den gleichen Fehler gemacht.
Benutze auch Gnome allerdings noch 2 und seit dem Wirrwar um Gnome 3 verunsichert, sogar welche Distribution ich als nächstes verwende.
Die Sehnsucht nach Gnome2 ist jetzt schon massiv. Dabei ist die Gnome2-Hauptdistro - Ubuntu 10.04 - noch gar nicht EOL. Mate schafft es jetzt sogar nach Fedora 18, im OBS gibt es schon openSUSE-Mate-Pakete, Linux Mint mit Cinnamon und Mate legt Nutzer um Nutzer zu. Den Nutzern ist dabei der Unterbau egal, Hauptsache Ihe alte Oberfläche samt altem Workflow ist so einigermaßen noch vorhanden.
Mate muss es "nur" nach GTK3 schaffen, dann haben sie gute Chancen, Gnome3 mit dieser Smartphone-Oberfläche im Gnomebereich als führenden Desktop abzulösen.
Diejenigen Applets, die dabei nicht mitgenommen wurden, hatten halt keine Maintainer mehr. Der Mate-Entwickler hätte sich ja anbieten können, das zu übernehmen, aber so muss er halt die _komplette_ Gnome-Codebasis, die er nicht wirklich kennt, selbst nochmal portieren, also das tun, wofür die gesamte Gnome-Community 2 Jahre benötigt hat. Dem Mate-Entwickler kann man folglich nur Idiotie attestieren.
die meisten Posts zum Linux-Desktop legen den Schluss nahe, dass Linux überwiegend privat angewendet wird. Als Privatanwender kann ich gut damit leben, dass der Desktop sich in der Entwicklung ändert.
Als Büroanwender aber ist das ein NoGo! Für die Büroarbeitsplätze benötige ich einen langfristig verlässlichen Desktop, an den sich die Mitarbeiter gewöhnen können und zügig damit arbeiten. Davon sind Linux-Desktops jedoch meilenweit entfernt. Und daher sehe ich die Entwicklung mit Schrecken. Investitionssicherheit sieht anders aus. Und solange der Linux-Desktop nicht auf breiterer Basis in Firmen ankommen kann, solange wird er sich auch nicht durchsetzen und eine kleine Randerscheinung bleiben. Sehr schade.
Genau aus dem Grund gibt es auch solche Distributionen wie RHEL, welche jahrelang mit Updates versorgt werden und an denen sich rein gar nichts verändert.
Von trollverwalter am Di, 31. Juli 2012 um 13:24 #
Ach ja? Und Windows änderst sich natürlich auch kaum ja? Vielen dürft ja noch Vista in den Knochen stecken. Ich bin ja schon nach dem täglich abstürzenden Windows 98 kommplet verärgert auf "irgend ein anderes Betriebssystem aber nur nicht Windows" gewechselt, und nun kommt Windows 8.
Ach und welchen Desktop ist den Standard? Du hast die Wahl. Deshalb gibt es ja spezifische Distributionen mit genau dem Desktop der zur Zielgruppe passt.
bei uns im Büro läuft Windows XP schon gute 10 Jahre und wird auch noch länger laufen. Ich wüsste keinen Linux-Desktop, bei dem das so reibungslos möglich wäre.
RHEL wäre eine mögliche Lösung. Ist aber sehr teuer. Und irgendwann ist man doch mit seinem Office-Programm hinterm Mond.
Also, aus meiner Sicht ist die Situation sehr unbefriedigend.
Von HansiHintersher am Mi, 1. August 2012 um 17:30 #
Du scheinst kein gutes Zeitgefühl zu haben. Auch weißt du nicht, das nicht jede Firma auf jedes Windows wechselt. Deshlab haben die WIndows-Versionen sehr sehr langen Support von MS.
Windows XP ist 2001 erschienen und der Support läuft glaube ich dieses Jahr aus. Das sind 11 Jahre ohne Desktop-Änderungen.
Und der XP-Desktop folgt noch dem Windows NT 4.0-Desktop von 1996! Das sind gute 16 Jahre, wo jetzt der Desktop von der Bedienung gleich blieb, von ganz marginalen Änderungen abgesehen.
Ich habe bis 2004 mit NT 4.0 gearbeitet. Seit dem arbeite ich jetzt noch mit XP. Erst im Oktober 2012 wird mein PC mit Windows 7 beglückt. Und nein, wir werden nicht auf Win 8 umsteigen! Vista haben wir hier übrigens nie gahabt.
Und ganz ehrlich: der Win 7 Desktop ist vom Prinzip her noch gleich dem von NT 4.0. Es gab natürlich Änderungen, aber das Grundprinzip ist das gleich wie 1996!
Man kann über MS meckern wie man will, aber sie haben es wirklich lange durch gezogen. Mit Win 8 werden sie es aber vergeigen... so wie es Gnome mit Gnome 3 schon vorgemacht hat.
>> Und ganz ehrlich: der Win 7 Desktop ist vom Prinzip her noch gleich dem von NT 4.0. Es gab natürlich Änderungen, aber das Grundprinzip ist das gleich wie 1996!
Auch die meisten Anwendungs-Applikationen für den Desktop selbst sind von WinXP bis Win8 einsetzbar. Aussnahmen stellen hier nur Treiber, Systemprogramme und Games dar. VMware6-Vmware8 laufen unter XP bis einschl. Win8 - Gleiches gilt für Mozilla, MS-Office, VisualStudio... usw...
Anstatt den richtigen Weg zu gehen und Gnome 2 zu überarbeiten (d.h. kompatibel zu machen), macht man nur noch Mist (siehe Gnome 3 und nun Gnome 4) . Dann ist JEDEM klar warum Gnome schlechte Zeiten haben wird.
Während die Version 2 damals z.B. erstmals Truetype-Schriftarten, Schriftenantialiasing und Unicode unterstützte, bietet heute die Version 3 keine solchen Verbesserungen. Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 30. Jul 2012 um 10:11.
Zusätzlich könnte bei LibreOffice und Firefox noch hinzukommen, dass sie GTK+ nicht direkt sondern durch ihre eigenen UI-Abstraktion benutzen.
Das Portieren einer echten GTK+ Anwendung muss nur Änderungen von Dingen betrachten, die die Anwendung tatsächlich benutzt, eine UI Abstraktionschicht muss quasi alles betrachten, was ingesammt von der Abstraktion unterstützt würde.
Ein perfektes Beispiel warum Linux so schnell noch nichts für den Desktop wird: Alles ist ständig in Entwicklung, und das Schlimme ist man gibt halbfertige Versionen raus und frickelt sofort an einer neuen Version. Und wärenddessen wird jedes Jahr wieder vom "Linuxjahr" rumgeträumt. :)
Solange sich an diesem Entwicklungsmodell nichts ändert, solange wird Linux für den Desktop unbedeutend bleiben.
Google Chrome OS ist jedoch ein interessanter Anfang.
Naja, also das mit der ständigen Herausgabe unfertiger Versionen stimmt ja mal nicht. Wechsel mal zu KDE, eigentlich das Beispiel für ständige Entwicklung, dessen Beta-Versionen und RCs meist schon so stabil sind, dass man schon mal ein Update riskieren kann. Natürlich ist nicht alles perfekt, und es gibt auch hin und wieder mal ein Problem mehr, als beim Windows 7 auf meiner zweiten Partition, aber wenn man viele tolle Features haben will, die letzteres gar nicht bietet (virtuelle Desktops anyone?) ist das ein geringer Preis.
Wechsel mal zu KDE, .... dessen Beta-Versionen und RCs meist schon so stabil sind ...
Muahhh, ein grandioses Beispiel. Besonders amüsant ist das "meist".
Wollte ich auch gerade sagen... KDE 4 dessen Verwendung erst ab Version 4.5 überhaupt möglich war, und selbst dann... Naja wir können hier weiter reden wie wir wollen, für den Desktop ist dieses Entwicklungsmodell einfach Quatsch und die Realität beweist es. Warum muss es alle paar Wochen einen neuen Linuxkernel geben? Stellt euch vor Microsoft oder Apple würden alle paar Wochen einen neuen Kernel veröffentlichen, das wäre das totale Chaos. Es gibt hunderte solcher Beispiele. Die die jeden Tag darum kämpfen dass Linux ein Frickelsystem für Nerds bleibt freuen sich, aber solange muss halt die Masse mit dem bösen Windows oder Mac OS X arbeiten, welches zwar wunderbar läuft aber ethisch nicht akzeptabel ist und die Freiheiten der Nutzer böse einschränkt und sowieso das Werk des Teufels ist. Alles wegen euch!
Der Unterschied ist hier nicht das Entwicklungsmodell, sondern dass man als Außenstehender die internen Meiliensteine sieht.
Natürlich gibt es im Linuxumfeld auch Hersteller, die kürzere Produktzyklen haben, aber das negiert nicht die Existenz derer, die mit Microsoft oder Apple vergleichbar arbeiten.
Die Entwicklungszyklen von Produkteilen ist praktisch immer kürzer als die des Gesamtproduktes, weil sich so Zwischenschritten zwischen der Version des letzten Produktes und der aller neuesten Version als Kandidaten für die Integration nutzen lassen.
Ich würde mich wundern wenn die Kernel-, Dienste-, Desktop- oder Browserteams bei Microsoft oder Apple den selben Zyklus fahren den das Windows bzw. OS X Produkt haben.
Googles Chrome OS nutzt in der aktuellen Version angeblich Cinnamon und das nutzt Gnome3 als Basis. Außerdem hat jeder die freie Auswahl zwischen den ganzen verschiedenen Window-Managern. Wenn du kein Gnome3 nutzen willst dann nutze gnome2,kde,xfce,lxde,openbox oder was weis ich.
Glücklicherweise nutze ich kein Windows mehr sonst hätte ich Pech mit Metro.
Außerdem ist für mich persönlich 2012 das Linuxjahr, weil ich im Januar komplett umgestiegen bin auf Linux und bald Steam rauskommt
Nein. Chrome OS nutzt es, das hat nichts mit Googles ChromeOS zu tun, die nutzen weiterhin Skia und co.!
Wenn man GNOME in der Version 3 ein wenig vergeigt ist man klar enttäuscht. Deswegen gleich GNOME ganz aufgeben ist aber völliger Unsinn. Aus Fehlern muss man lernen und es besser machen. Dann laufen einem auch die Entwickler nicht (zu einem GNOME Fork) davon.
Wobei ich die Konzepte von Gnome3 sehr gut finde. Was bei Gnome3 schlecht gemacht wurde ist, dass man dem Anwender fast keine Konfigurationsmöglichkeit an der Gnomeshell lässt. Daher werden die Extensions auch so Händeringend angenommen. Doch viele kompensieren nur die fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten.
Ansonsten gibt es mit dem Fallback-Desktop einen Gnome2-Clone. Wenn Leute heulen, dass Gnome2 so toll und Gnome3 mit Gnomeshell so umständlich, dann frage ich mich warum sie nicht bemängeln, was ihnen am Fallback-Desktop fehlt. Die meisten wollen sich offensichtlich nur mokieren. Ich fände es gut wenn dieser auch weiterhin gepflegt wird (auch wenn 3D-Beschleunigung, dank der Intel-Grafikerweiterung im Prozessor, auf dem PC endlich kein Problem mehr für Linux ist).
Also ich habe am Wochenende Gnome 3 auf mein Netbook installiert. Ich find's gut und kam nach wenigen Minuten gut zurecht.
Geht mir ebenfalls so auf dem Desktop-PC mit FullHD-Bildschirm. Hab mir Fedora17 auf meinen neuen PC (Intel-i7 3770 mit HD4000-Grafik [TEST] - kann ich nur empfehlen) installiert.
Das Gnome3-Konzept ist absolut genial. Ich empfinde ihn angenehmer als konventionelle Desktops. Anfangs habe ich noch ein paar Extensions installiert, doch nach und nach habe ich fast alle wieder abgeschaltet. Es fehlen mir zwar noch einzelne Applets, doch fast alles was ich brauche ist da oder befindet sich in Entwicklung. Auf meinem alten PC verwende ich den Fallback-Modus. Das ist fast wie Gnome2. Gtk2 ist vorhanden, also fehlen auch keine älteren Applikationen, für die es noch keinen Ersatz gibt.
Kommentierst du um anzugeben oder um zur Diskussion beizutragen?
Weiber aufreißen.
...und du selbst?
Hallo
Das ist schade zu hören - ich bin zwar KDE Anhänger, finde aber Gnome gut und wichtig für Linux. Die beiden "Großen" haben einfach unterschiedliche Ansätze und Look&Feel. Wobei KDE etwas unter dem US Problem "not invented here" leidet und wohl eher europäisch (oder sogar Deutsch) ist.
Zur eigentlichen Frage: man hörte nach dem Umstieg von KDE 3 auf 4 dass die Entwicklerzahl enorm gestiegen sei. Ist dies nach wie vor so? Kann man die "Größe" seitens Entwickler/Support von KDE und Gnome irgendwie vergleichen?
LG
Es gibt doch 20 feste angestellte Entwickler bei Red Hat, ist also nicht so, als ob Gnome ohne Entwickler dar steht.
Mit GNOME ist es immer das Gleiche. Seitem ich um 1999 auf GNOME aufmerksam wurde und dort meinen Obulus ableistete, höre ich jahr ein jahr aus immer die selben Stories. Es ist wie ein dejavu. Letztendlich geht es doch weiter.
Ich selbst finde GNOME 3 mal nicht schlecht. Nur die Shell könnte etwas optimaler sein. Aber es steht ja auch eindeutig auf der life seite, dass noch längst nicht alles so ist wie gewünscht.
Zum thema evolution kann ich nur schreiben, dass da jemand seit einiger zeit das gesamte grundgerüst umgebaut hat. Inwiefern der nun abgesprungen ist, ist mir nicht bekannt, da ich mich aus GNOME vollständig zurückgezogen habe. Vom aktiven contributor zum nutzer.
Persönlich kann ich nur schreiben, dass evolution, wie unter fedora 17 angeboten einen sehr verwurschten eindruck hinterlässt. Permanente input/output errors. Plötzlich geht SSL smtp nicht mehr mit web.de (keine aussage warum, evo crasht dann nur) usw.
Aber in der summe finde ich gnome 3 gelungen. Muss nur noch der rest von gnome2/gtk2 altlasten befreit werden.
Man könnte die generelle Anzahl von aktiven Leuten vermutlich über Commit-Statistiken vergleichen, aber das würde nicht zwangsläufig eine Aussage über die zur Verfügung stehenden Ressourcen ergeben.
Zum Beispiel gab es meines Wissens noch nie eine Phase wo 20 Entwickler als Angestellte Vollzeit an KDE gearbeitet haben. Das sind meist nur eine Hand voll, temporär mal mehr wenn eine Firma an einen Auftrag arbeitet, der KDE Software betrifft.
Insofern bin ich mir auch nicht ganz sicher ob Benjamin Otte meinte, dass es derzeit 20 Vollzeitentwicker gibt, oder die ingesamt aufgebrachte Entwicklerleistung äquivalent zu der von 20 Vollzeitleuten wäre.
An KDE selbst arbeiten kaum bezahlte Entwickler. An Qt arbeiten allerdings wesentlich mehr als 20 Entwickler.
Schon klar, es ging hier auch um den Vergleich der Anzahl der Entwickler von GNOME und KDE.
Aber gut, korrigieren wir die Zahlen. Laut Benjamin Otte arbeiten dann 19 Vollzeitentwickler an GNOME, die Zahlen für KDE bleiben die selben.
Nokia-Entwickler zu sein ist heutzutage leider kein sicherer Job mehr.
Ohne jetzt das pro-linux team anzugreifen. Mir ist in letzter zeit aufgrfallen, dass news, die anderswo seit tagen durchgekaut wurden, erst tage später auf pro-linux erscheinen. Das sind dann aber leider keine news mehr.
Die News ist auf deutschen Seiten und Blogs aber bisher nicht aufgetaucht. Und auf Deutsch diskutiert es sich dann doch etwas leichter.
... warum meldest du solche news dann nicht einfach an das PL-Team?
Hier kannst Du News mitteilen!
Wir sind auch nur Menschen. Und daher hatte keiner Lust, am Wochenende eine News zu schreiben.
Also für mich war es noch eine Neuigkeit und bin deshalb über das Informieren erfreut.
ich glaube das er nicht nur bei Bassi bzw dessen Aussage etwas irrt, sondern auch was die Aussage zu Vincent Untz Zukunft angeht. Vincent Untz schrieb im Juni auf der Mailingliste des Gnome Teams beim openSUSE Projekt, das er zwar wechselt innerhalb des Teams bei SUSE, aber nicht aufhört bei Gnome bzw an diesem zu arbeiten. Siehe hier: http://lists.opensuse.org/opensuse-gnome/2012-06/msg00001.html
Letztendlich ist das aber normal, es gehen immer Leute und andere kommen dafür. Bei KDE ist das auch, sowie anderen Projekten. Ich denke das da was dramatisiert wird, jedoch schadet ein "Weckruf" sich zu beteiligen ganz sicher nicht. Denn es mangelt nicht nur bei Gnome, KDE, openSUSE, Enlightment usw, sondern in der ganzen "Linux Welt" scheint irgendwie etwas die Luft raus. Oder es ist das alljährliche "Sommerloch", nur dauerts diesesmal länger.
> ich glaube das er nicht nur bei Bassi bzw dessen Aussage etwas irrt
Ja, Emmanuele Bassi hat das eindeutig klargestellt:
link 1, link2, link3
die so kontrovers und heftig diskutierten Ausrichtungen und Probleme der neuen Desktop-Umgebungen von Gnome3, Unity, KDE4 und jetzt auch Windows 8 scheinen zu offenbaren, dass TouchScreen-Bedienung und mobile Anwendungen die Entwickler vor ziemlichen Herausforderungen stellt. Die gute alte Menü-Bedienung wird durch Applets, Plugins, Plasmoiden etc. erstetzt und verlangt neue Bedienführung vom Benutzer. Zudem machten die so notwendig gewordenen tiefgreifenden Re-Designs bislang erhebliche Stabilitäts- und Performance-Probleme.
Die User nörgeln unentwegt. Bin ich froh, dass ich kein Entwickler für Desktop-Umgebung bin...
Seit einigen Jahren geht die Tendenz bei Computermonitoren zu immer mehr Breite. Anstatt einem Bildverhältnis von 4:3, findet sich heutzutage immer mehr das Verhältnis 16:9. Schaut man sich mal die Mehrheit der Notebook-Bildschirme an, findet sich gerade bei den Consumergeräten hauptsächlich eine Auflösung von 1366x768. Moderne Programme benötigen aber immer mehr Platz in der Höhe (Negativbeispiel Office 2007 unter Windows 7), weshalb man als Benutzer heutzutage im Endeffekt weniger Platz zum Darstellen von Informationen auf dem Bildschirm zur Verfügung als noch vor ein paar Jahren hat.
Was machen also die Entwicker?
Sie versuchen den verfügbaren Platz effektiver auszunutzen, indem sie z.B. die Programm -und Fensterliste an den linken Rand des Desktops legen und die Menüleiste in der obere Panel integrieren. So gewinnen die Programme wieder mehr Platz für Informationen ohne, dass man gleich jedes Programm an die neuen Gegebenheiten anpassen muss.
Und was ist die Konsequenz:
Eine konstante Nörgelei einer Minderheit von Benutzern, denen man es sowieso nie recht machen kann, egal wie man sich als Entwickler verhält.
Du hast Recht, solltest aber auch folgendes bedenken: Leute die zufrieden sind, beschweren sich nicht. Und oft ist es so dass die Mehrheit zufrieden ist, und nur eine kleine Minderheit richtig auf den Putz haut und dann dabei der Eindruck entsteht alle hätten ein rießiges Problem mit dieser Software, dabei sind die meisten einfach zufrieden und schweigen.
Genau auf diesen Umstand wollte ich hinaus.
Das ist aber nur eine Vermutung. Vielleicht gibt es gar keine schweigende Mehrheit.
Diese gibt es immer. Sehr schön hat man das bei Stuttgart 21 gesehen.
Der Vergleich hinkt.
Die meisten in Baden Württemberg lebenden Personen werden mit Stuttgart 21 wohl nie etwas zu haben, denn nicht jeder lebt in Stuttgart oder muss da durchreisen.
Insofern kann es denen egal sein.
Was also zählt sind die unmittelbar davon Betroffenen.
Bei Gnome trifft das jeden, der Gnome 2 nutze und nun Gnome 3 nutzen soll.
Mit so einer Argumentation kann man nicht pauschal die teilweise wirklich miese Qualität gerade neu entwickelter Software vom Tisch wischen. Das ist recht oft der wahre Grund für die kleinen Nutzerrebellionen. KDE4 mit 4.0 und 4.1 hatte das ursprünglich so gehandhabt und Unity ist da nur wenig besser. Gerade Du kennst die Unity-Bugs ja bestimmt aus dem Stegreif. Windows Vista und vermutlich 8 sind die entsprechenden Pendant aus dem unfreien Bereich. Insofern ist dieses unfertige Softwarezeug natürlich nicht auf Linux beschränkt.
Hier hat die Kritik an KDE 4 - abseits von Kmail2 - mittlerweile aber spürbar nachgelassen. Auch wenn ich selbst noch überwiegend KDE3 benutze, KDE4 muss wohl besser geworden sein.
Komisch, in kann mich im letzten Jahr von Gnome2 kaum noch an "nörgeln" daran erinnern.
Face it: in der Vergangenheit war der Linux-Desktop noch verbesserungsbedürftig, aber mit Gnome2(aber auch KDE3.5) war für den Normalo-Desktop-User das ganze soweit ausgereift das es kaum noch Verbesserungsmöglichkeiten gab, neue Versionen brachten Bugs(wo vorher keine [mehr] waren) und Neuerungen in denen man keinen Sinn sah oder sogar Verschlechterung.
Aktuelles Beispiel Xubuntu 12.04: der lahmarschigste Xfce-Desktop den ich je nutzte. Bei einem Rechtsklick auf Desktop oder einem Desktop-Symbol schlafen einem die Füsse ein bis da was passiert.
Irgendein Entwickler hat sich einfallen lassen das die ganzen Icons des Programme-Menu für jedes Unter-Menu komplett geladen werden(und das dauert selbst wenn die Icons im Speicher sind).
Neues muß nichts besseres sein!
>>Neues muß nichts besseres sein!< <
full ACK!!
Gruß
Mike
Mit Gnome 3 ist Gnome doch nicht am Abgrund sondern schon einen Schritt weiter. War wohl einfach ein Selbstmord aus Langeweile.
Die Gegenwart heißt dagegen Mate und die Zukunft Cinammon. So einfach ist das.
Hallo
Hmm, das sehe ich allerdings genauso. Gnome 3 ist bei mir einfach aus Hardwaretechnischer Sicht nicht einsetzbar und mir fehlen auch einige eingespielte Konfigurationsmöglichkeiten. Da ich Debian stable einsetze, werde ich wohl noch einige Zeit etwas von meinem Gnome 2 haben. Mate und Cinnamon habe ich mir bereits angeschaut und halte es mir "in der hinteren Hosentasche" wenn mit Gnome nichts mehr geht. Es hat mir 3 Jahre Zeit gekostet mich wirklich in GNU/Linux und die gebräuchlichsten Desktops einzuarbeiten. Mit jeder neuen Version ändert sich alles. Jedesmal muß man wieder von vorne anfangen, wenn man sich sein System wirklich so einrichten will, wie man es haben möchte.
Das kann auch langsam nicht mehr sein.
Grüße
Mike
> Da kann nun wirklich niemand etwas dafür.
Doch ja kann. Das ist ein klares Zeichen eines Bruchs des bekannten Nutzerverhaltens. War es nicht so, dass die Dinge unter GNOME auch einfacher und intuitiver zu bedienen sein sollte?
So etwas passiert, wenn man irgendwelche usability Studenten, bzw. mal ein Buch gelesen Leute drannlässt. Ich finde es zB in der GNOME Shell schon affig ALT drücken zu müssen, um beim logout das Shutdown statt Suspend bekommen zu müssen. Das habe ich auch erst per Zufall oder war es Googlen herausfinden müssen.
Du hast anscheinend den von mir zitierten Post nicht richtig gelesen:
Das jemand drei Jahre benötigt um den Umstieg auf Linux zu schaffen, dann kann einem niemand mehr helfen.Drei Jahre sind in der IT-Welt übrigens eine Ewigkeit. Momentan erscheint z.B. alle drei Jahre eine neue Windows-Version.
GNOME2 hat sich in seinen sechs Jahren der Existenz übrigens auch ziemlich verändert. Die grundlegende Bedienung blieb zwar gleich, dafür haben sich sehr viele Kleinigkeiten verändert, welche nicht immer die Bedienung zum Besseren veränderten. Und die Kritik an GNOME2 war in all den Jahren auch häufig nicht gerade die Beste.
Du hast recht, ich hatte den Kontext falsch verstanden als ich den Thread nochmals gelesen hatte. Bitte um Entschuldigung!
Kein Problem.
Hallo
"Das jemand drei Jahre benötigt um den Umstieg auf Linux zu schaffen, dann kann einem niemand mehr helfen."
Ich meinte damit übrigens NICHT das Bedienen einer grafischen Oberfläche...
Mike
Genau, Cinnamon besteht nur zu 99% aus Gnome 3, und Cinnamon hat einen Entwickler und Gnome mehrere hundert Kontributoren. Der würde das sicher alles alleine entwickeln, wenn die Gnome-Entwickler plötzlich "im Abgrund" verschwänden.
Wenn Gnome verschwindet, gibt es wenigstens die Chance, dass sich die Üerlebenden besinnen und bei Projekten wie Cinnamon sammeln.
Übrigens auch das Genom von Affen und Menschen ist zu 99% gleich.
Und wieder einer, der den Unterschied zwischen der GNOME-Shell und GNOME3 nicht kapiert.
Und wieder einer, der den Unterschied zwischen GTK 3 und GNOME3 nicht kapiert.
Wäre das Problem nur die GNOME-Shell, dann würde der Fallback-Modus ja hundertprozentig die Funktionen von Gnome 2 bieten, tut er aber nicht.
Dir ist schon bewusst, wem du da so eine Antwort gegeben hast? Er hat recht, dass du den Unterschied zwischen Gnome3 und Gnome Shell nicht verstanden hast.
Cinnamon ist ein Fork von Gnome Shell
Unity ist eine parallelentwicklung zu Gnome Shell (mrine dass es auch ein anfänglicher Fofk ist)
Alle drei haben aber das Gnome3 bzw Gtk3 als Unterbau. Letztendlich bleibt ein Nutzen von Evolution3, Gedit3, Nautilus3 usw. gleich.
gnome steht nur aus einem grund am abgrund, die (ex)user haben einfach kein bock mehr auf das unfreundliche verhalten der devs gegenueber den user. hat man eine frage an die devs z.b. was die dokumentation angeht, wird man doof angemacht und es wird drauf hingewiesen das es einem user nix angeht. aus dem grund hat auch bei deviantart.com die #gnome-shell gruppe (was im uebrigen die groesste theme ansammelung fuer gnome3 war) dicht gemacht. keiner hat mehr bock sich bloed anmachen zu lassen und wenn die gnome devs der meinug sind keine doku rausgeben zu muessen oder zumindest n changelog wo mal drinn steht was genau am code geaendert wurde dann sollen se mit ihrem gnome halt schoen untergehen.
Du redest nicht von Usern, sondern von Twakern und Customizern. Und dass die keine Priorität bei den Entwicklern haben, dürfte wohl klar sein. Extra Doku für die Tweaker zu schreiben (vermutlich auch noch in forderndem/jammerndem Tonfall gefordert) hält sie nur von sinnvolleren Entwicklungs-Tätigkeiten ab.
Irgendwie komisch:
Ob Nikonfans, Porschefahrer, KDE- oder Gnome Nutzer: Immer war die Vorläuferwersion die weltbeste und beste.
Wenn KDE 5 und Gnome 4 mal irgendwann kommen, ich wette, alle jammern der Vorversion nach, die ja die/der letzte echte Nikon/Porsche/KDE/GNOME war....
Das muss was soziologisches sein.
JO
Laß mich bitte dein neues Auto konstruieren, bitte bitte. Nach einiger Zeit und Anpassung an die neue Anordnung der Instrumente wirst du damit auch fahren können...
Das einzige was an Gnome 3 nicht stimmt und das die Mehrheit aller user vergrault ist die fehlende centrale allumfassende configurations-möglichkeit die es über biegen und brechen einfach nicht gibt, aus welchem Grund auch immer...
IMHO: Sollten die es einführen würde man Gnome 3 auch breiter akzeptiert.
Extensions sind die Konfigurationsmöglichkeit für Power-User. Wer als Konfigurations-Supernerd keinen Schalter auf eine Website umlegen kann, der kann auch keine Checkbock in einem Control-Center klicken.
+1
Der wahre Grund für dieses Blog-Posting ist IMO vielleicht auch die Tatsache, dass der Blog-Autor zur Zeit alleine an seinem GTK+-Projekt arbeiten muss.
Eine ähnliche Darstellung - in anderem Zusammenhang - gab es schon vor etwa vier Jahren:
http://blogs.gnome.org/otte/2008/12/18/on-loneliness/
Viele Menschen kennen das: Sie arbeiten und arbeiten und arbeiten im Prinzip für Andere, aber niemand sagt jemals Danke. Ganz im Gegenteil.
Es gab also schon 2008 eine Enttäuschung und bei Gnome 3 haben sie daraus nichts gelernt. Vielleicht haben sie das Buch nicht gelesen http://producingoss.com/de/setting-tone.html#avoid-private-discussions und die Anwender bezüglich Benutzerfreundlichkeit nicht gefragt was sie wollen.
Ubuntu mit ihrem Desktop haben genau den gleichen Fehler gemacht.
Benutze auch Gnome allerdings noch 2 und seit dem Wirrwar um Gnome 3 verunsichert, sogar welche Distribution ich als nächstes verwende.
Die Sehnsucht nach Gnome2 ist jetzt schon massiv. Dabei ist die Gnome2-Hauptdistro - Ubuntu 10.04 - noch gar nicht EOL. Mate schafft es jetzt sogar nach Fedora 18, im OBS gibt es schon openSUSE-Mate-Pakete, Linux Mint mit Cinnamon und Mate legt Nutzer um Nutzer zu. Den Nutzern ist dabei der Unterbau egal, Hauptsache Ihe alte Oberfläche samt altem Workflow ist so einigermaßen noch vorhanden.
Mate muss es "nur" nach GTK3 schaffen, dann haben sie gute Chancen, Gnome3 mit dieser Smartphone-Oberfläche im Gnomebereich als führenden Desktop abzulösen.
Es gibt bereits einen GTK3-Port von Gnome 2, nennt sich Gnome 3 Fallback-Modus.
gnome-panel is dead, long live gnome-panel!
Diejenigen Applets, die dabei nicht mitgenommen wurden, hatten halt keine Maintainer mehr.
Der Mate-Entwickler hätte sich ja anbieten können, das zu übernehmen, aber so muss er halt die _komplette_ Gnome-Codebasis, die er nicht wirklich kennt, selbst nochmal portieren, also das tun, wofür die gesamte Gnome-Community 2 Jahre benötigt hat. Dem Mate-Entwickler kann man folglich nur Idiotie attestieren.
Er ist vielleicht der einzige Vollzeit-Entwickler, aber sicher nicht der einzige Entwickler: Commit Log
Moin,
die meisten Posts zum Linux-Desktop legen den Schluss nahe, dass Linux überwiegend privat angewendet wird. Als Privatanwender kann ich gut damit leben, dass der Desktop sich in der Entwicklung ändert.
Als Büroanwender aber ist das ein NoGo! Für die Büroarbeitsplätze benötige ich einen langfristig verlässlichen Desktop, an den sich die Mitarbeiter gewöhnen können und zügig damit arbeiten. Davon sind Linux-Desktops jedoch meilenweit entfernt. Und daher sehe ich die Entwicklung mit Schrecken. Investitionssicherheit sieht anders aus. Und solange der Linux-Desktop nicht auf breiterer Basis in Firmen ankommen kann, solange wird er sich auch nicht durchsetzen und eine kleine Randerscheinung bleiben. Sehr schade.
Gruß
Wolfgang
Genau aus dem Grund gibt es auch solche Distributionen wie RHEL, welche jahrelang mit Updates versorgt werden und an denen sich rein gar nichts verändert.
RHEL wird auch irgendwann den Gnome 2 Desktop rausschmeißen müssen.
Ach ja? Und Windows änderst sich natürlich auch kaum ja? Vielen dürft ja noch Vista in den Knochen stecken. Ich bin ja schon nach dem täglich abstürzenden Windows 98 kommplet verärgert auf "irgend ein anderes Betriebssystem aber nur nicht Windows" gewechselt, und nun kommt Windows 8.
Ach und welchen Desktop ist den Standard? Du hast die Wahl. Deshalb gibt es ja spezifische Distributionen mit genau dem Desktop der zur Zielgruppe passt.
Moin,
bei uns im Büro läuft Windows XP schon gute 10 Jahre und wird auch noch länger laufen. Ich wüsste keinen Linux-Desktop, bei dem das so reibungslos möglich wäre.
RHEL wäre eine mögliche Lösung. Ist aber sehr teuer. Und irgendwann ist man doch mit seinem Office-Programm hinterm Mond.
Also, aus meiner Sicht ist die Situation sehr unbefriedigend.
Gruß
Wolfgang
Du scheinst kein gutes Zeitgefühl zu haben. Auch weißt du nicht, das nicht jede Firma auf jedes Windows wechselt. Deshlab haben die WIndows-Versionen sehr sehr langen Support von MS.
Windows XP ist 2001 erschienen und der Support läuft glaube ich dieses Jahr aus. Das sind 11 Jahre ohne Desktop-Änderungen.
Und der XP-Desktop folgt noch dem Windows NT 4.0-Desktop von 1996! Das sind gute 16 Jahre, wo jetzt der Desktop von der Bedienung gleich blieb, von ganz marginalen Änderungen abgesehen.
Ich habe bis 2004 mit NT 4.0 gearbeitet. Seit dem arbeite ich jetzt noch mit XP. Erst im Oktober 2012 wird mein PC mit Windows 7 beglückt. Und nein, wir werden nicht auf Win 8 umsteigen! Vista haben wir hier übrigens nie gahabt.
Und ganz ehrlich: der Win 7 Desktop ist vom Prinzip her noch gleich dem von NT 4.0. Es gab natürlich Änderungen, aber das Grundprinzip ist das gleich wie 1996!
Man kann über MS meckern wie man will, aber sie haben es wirklich lange durch gezogen.
Mit Win 8 werden sie es aber vergeigen... so wie es Gnome mit Gnome 3 schon vorgemacht hat.
"Mit Win 8 werden sie es aber vergeigen... so wie es Gnome mit Gnome 3 schon vorgemacht hat."
Vollste Zustimmung!
>> Und ganz ehrlich: der Win 7 Desktop ist vom Prinzip her noch gleich dem von NT 4.0. Es gab natürlich Änderungen, aber das Grundprinzip ist das gleich wie 1996!
Auch die meisten Anwendungs-Applikationen für den Desktop selbst sind von WinXP bis Win8 einsetzbar. Aussnahmen stellen hier nur Treiber, Systemprogramme und Games dar.
VMware6-Vmware8 laufen unter XP bis einschl. Win8 - Gleiches gilt für Mozilla, MS-Office, VisualStudio... usw...
Anstatt den richtigen Weg zu gehen und Gnome 2 zu überarbeiten (d.h. kompatibel zu machen), macht man nur noch Mist (siehe Gnome 3 und nun Gnome 4)
. Dann ist JEDEM klar warum Gnome schlechte Zeiten haben wird. 
Schade eigentlich