Ein perfektes Beispiel warum Linux so schnell noch nichts für den Desktop wird: Alles ist ständig in Entwicklung, und das Schlimme ist man gibt halbfertige Versionen raus und frickelt sofort an einer neuen Version. Und wärenddessen wird jedes Jahr wieder vom "Linuxjahr" rumgeträumt. :) Solange sich an diesem Entwicklungsmodell nichts ändert, solange wird Linux für den Desktop unbedeutend bleiben. Google Chrome OS ist jedoch ein interessanter Anfang.
Naja, also das mit der ständigen Herausgabe unfertiger Versionen stimmt ja mal nicht. Wechsel mal zu KDE, eigentlich das Beispiel für ständige Entwicklung, dessen Beta-Versionen und RCs meist schon so stabil sind, dass man schon mal ein Update riskieren kann. Natürlich ist nicht alles perfekt, und es gibt auch hin und wieder mal ein Problem mehr, als beim Windows 7 auf meiner zweiten Partition, aber wenn man viele tolle Features haben will, die letzteres gar nicht bietet (virtuelle Desktops anyone?) ist das ein geringer Preis.
Wollte ich auch gerade sagen... KDE 4 dessen Verwendung erst ab Version 4.5 überhaupt möglich war, und selbst dann... Naja wir können hier weiter reden wie wir wollen, für den Desktop ist dieses Entwicklungsmodell einfach Quatsch und die Realität beweist es. Warum muss es alle paar Wochen einen neuen Linuxkernel geben? Stellt euch vor Microsoft oder Apple würden alle paar Wochen einen neuen Kernel veröffentlichen, das wäre das totale Chaos. Es gibt hunderte solcher Beispiele. Die die jeden Tag darum kämpfen dass Linux ein Frickelsystem für Nerds bleibt freuen sich, aber solange muss halt die Masse mit dem bösen Windows oder Mac OS X arbeiten, welches zwar wunderbar läuft aber ethisch nicht akzeptabel ist und die Freiheiten der Nutzer böse einschränkt und sowieso das Werk des Teufels ist. Alles wegen euch!
Der Unterschied ist hier nicht das Entwicklungsmodell, sondern dass man als Außenstehender die internen Meiliensteine sieht.
Natürlich gibt es im Linuxumfeld auch Hersteller, die kürzere Produktzyklen haben, aber das negiert nicht die Existenz derer, die mit Microsoft oder Apple vergleichbar arbeiten.
Die Entwicklungszyklen von Produkteilen ist praktisch immer kürzer als die des Gesamtproduktes, weil sich so Zwischenschritten zwischen der Version des letzten Produktes und der aller neuesten Version als Kandidaten für die Integration nutzen lassen.
Ich würde mich wundern wenn die Kernel-, Dienste-, Desktop- oder Browserteams bei Microsoft oder Apple den selben Zyklus fahren den das Windows bzw. OS X Produkt haben.
Googles Chrome OS nutzt in der aktuellen Version angeblich Cinnamon und das nutzt Gnome3 als Basis. Außerdem hat jeder die freie Auswahl zwischen den ganzen verschiedenen Window-Managern. Wenn du kein Gnome3 nutzen willst dann nutze gnome2,kde,xfce,lxde,openbox oder was weis ich. Glücklicherweise nutze ich kein Windows mehr sonst hätte ich Pech mit Metro. Außerdem ist für mich persönlich 2012 das Linuxjahr, weil ich im Januar komplett umgestiegen bin auf Linux und bald Steam rauskommt
Ein perfektes Beispiel warum Linux so schnell noch nichts für den Desktop wird: Alles ist ständig in Entwicklung, und das Schlimme ist man gibt halbfertige Versionen raus und frickelt sofort an einer neuen Version. Und wärenddessen wird jedes Jahr wieder vom "Linuxjahr" rumgeträumt. :)
Solange sich an diesem Entwicklungsmodell nichts ändert, solange wird Linux für den Desktop unbedeutend bleiben.
Google Chrome OS ist jedoch ein interessanter Anfang.
Naja, also das mit der ständigen Herausgabe unfertiger Versionen stimmt ja mal nicht. Wechsel mal zu KDE, eigentlich das Beispiel für ständige Entwicklung, dessen Beta-Versionen und RCs meist schon so stabil sind, dass man schon mal ein Update riskieren kann. Natürlich ist nicht alles perfekt, und es gibt auch hin und wieder mal ein Problem mehr, als beim Windows 7 auf meiner zweiten Partition, aber wenn man viele tolle Features haben will, die letzteres gar nicht bietet (virtuelle Desktops anyone?) ist das ein geringer Preis.
Wechsel mal zu KDE, .... dessen Beta-Versionen und RCs meist schon so stabil sind ...
Muahhh, ein grandioses Beispiel. Besonders amüsant ist das "meist".
Wollte ich auch gerade sagen... KDE 4 dessen Verwendung erst ab Version 4.5 überhaupt möglich war, und selbst dann... Naja wir können hier weiter reden wie wir wollen, für den Desktop ist dieses Entwicklungsmodell einfach Quatsch und die Realität beweist es. Warum muss es alle paar Wochen einen neuen Linuxkernel geben? Stellt euch vor Microsoft oder Apple würden alle paar Wochen einen neuen Kernel veröffentlichen, das wäre das totale Chaos. Es gibt hunderte solcher Beispiele. Die die jeden Tag darum kämpfen dass Linux ein Frickelsystem für Nerds bleibt freuen sich, aber solange muss halt die Masse mit dem bösen Windows oder Mac OS X arbeiten, welches zwar wunderbar läuft aber ethisch nicht akzeptabel ist und die Freiheiten der Nutzer böse einschränkt und sowieso das Werk des Teufels ist. Alles wegen euch!
Der Unterschied ist hier nicht das Entwicklungsmodell, sondern dass man als Außenstehender die internen Meiliensteine sieht.
Natürlich gibt es im Linuxumfeld auch Hersteller, die kürzere Produktzyklen haben, aber das negiert nicht die Existenz derer, die mit Microsoft oder Apple vergleichbar arbeiten.
Die Entwicklungszyklen von Produkteilen ist praktisch immer kürzer als die des Gesamtproduktes, weil sich so Zwischenschritten zwischen der Version des letzten Produktes und der aller neuesten Version als Kandidaten für die Integration nutzen lassen.
Ich würde mich wundern wenn die Kernel-, Dienste-, Desktop- oder Browserteams bei Microsoft oder Apple den selben Zyklus fahren den das Windows bzw. OS X Produkt haben.
Googles Chrome OS nutzt in der aktuellen Version angeblich Cinnamon und das nutzt Gnome3 als Basis. Außerdem hat jeder die freie Auswahl zwischen den ganzen verschiedenen Window-Managern. Wenn du kein Gnome3 nutzen willst dann nutze gnome2,kde,xfce,lxde,openbox oder was weis ich.
Glücklicherweise nutze ich kein Windows mehr sonst hätte ich Pech mit Metro.
Außerdem ist für mich persönlich 2012 das Linuxjahr, weil ich im Januar komplett umgestiegen bin auf Linux und bald Steam rauskommt
Nein. Chrome OS nutzt es, das hat nichts mit Googles ChromeOS zu tun, die nutzen weiterhin Skia und co.!