Sorry, für die Sonntagspredigt ist es einen Tag zu spät - großer Gott ist das ein Spinner. Die meisten nutzen OpenSource Software doch eh nur des Preisvorteils wegen, würde diese Software genauso Geld kosten wäre das ganze doch gleich in der Anfangsphase kollabiert. Seine Meinung in allen Ehren, aber wenn man anderen empfehlen will was frei bedeutet erinnert mich das ganze an irgendwelche Sekten.
Die Welt braucht diesen Idealismus. Für mich ist er kein Spinner, sondern eher ein Philosoph der einen sehr gut gemeinten Gedanken predigt. - Das ist gut so -
Church of GNU-technology von Richard M. Stallman. Bin auf Wikipedia und lese hierzu den Eintrag zu Scientology. Unter der Rubrik Geschichte sehe ich einige Parallelen. Auch ein Fiktionist mit 3er Namen. Hat seine Theorien registrieren lassrn und vertreibt sie wie eine Religion.
Bald haben wir überall RMS Jesusbildchen in Büroräumen hängen. Bekommen Christie Allen, Tom Cruise und Leah Remini convertiert und verhalten uns ähnlich penetrant. Kinder lernen in Kitas die GPL auswendig usw.
Wenn ich deinen Beitrag lese, sehe ich Parallelen zu Scientology. Genau so arbeiten die, indem sie Bilder zeichnen und Vorstellungen aufbauen, die nicht der Realität entsprechen. Damit versuchen sie die Leute von etwas weg oder zu etwas hin zu manipulieren.
Wenn dein Chef dich manipuliert, solltest du die Firma wechseln. Im Ernst jetzt. Ähnliches trifft auf die Familie zu und Einkaufen gehen wird eh überbewertet.
Nur mal so nebenbei. Ich benutze OpenSource Software, weil es mich damit tun läßt was ich damit tun will. Ich KAUFE sogar OpenSource Software. Was man von proprietären Closed Software-Produkten nicht behaupten, Die muss ich nehmen, wie sie kommt inkl. sämtlicher Einschränkungen, und die sind bei Steam ziemlich heftig. Aber das wird so ein Spinner, um bei deinem Beispiel zu bleiben, wie du nie kapieren.
Das OSS hauptsächlich des Preises wegen verwendet wird, halte ich für Blödsinn. Die meisten Anwender werden wohl die Bequemlichkeit (Stichwort Updates für jedes Programm einzeln, keine Lizenzprobleme für Neuinstallationen) und Vielfalt (KDE ist scheiße? Dann halt Gnome oder Fluxbox...) schätzen.
Argl, ich sehe gerade, daß ich mich unflätig ausgedrückt habe und bitte dafür um Entschuldigung. Bitte setzt dafür kindergartentaugliche Entsprechungen ein!
als unflätig habe ich eher den Threadstarter empfunden, welcher allen OSS-Usern seine eigene Schmarotzermentalität unterstellt. Mist! Jetzt war auch ich unflätig...
meisten != allen und rechne auch die Windows Nutzer ein die einen Port der Software nutzen.
Im übrigen: Schmarotzer? Nö, sicherlich nicht. Ich nutze zwar Opensource und behalte den Code meiner Anwendungen für mich (weshalb ich die GPL meide), ich nutze aber sicher niemanden aus. Hin und wieder spende ich auch.
Es wäre mir neu, wenn Sekten anderen etwas "empfehlen".
Hast du dir eigentlich schon einmal überlegt, warum es Entwickler gibt, die ihre Programme frei verfügbar machen und oft ohne finanziellen Vorteil? Oder ihre Freizeit in ein freies Softwareprojekt stecken? Die Antwort lautet: Idealismus. Du magst das jetzt als Sektengelaber empfinden, weil du so etwas nur vom Hörensagen kennst, aber es geht bei OSS, bzw. freier Software schon um mehr als nur "billiger als Windows".
Und die kompromisslose Haltung von Stallman kommt daher, dass er als DER Verfechter von freier Software schlecht sagen kann "ein Bisschen unfrei hin und wieder ist schon o.k.". Leuchtet doch irgendwie ein.
Deine Theorie (und mehr ist es anscheinend nicht) wird schon allein durch die Verkaufszahlen des Humble Bundle wiederlegt. Die Linuxer zahlen dort eigentlich immer mehr als der Rest der Spieler.
Von Berliner Optimist am Mo, 30. Juli 2012 um 14:10 #
Auf den Spaß am Spiel setzen. Erfolgreiches Mogeln kann zwar auch schön sein, aber fair spielen und gewinnen ist doch unschlagbar; oder war ich schon zu lange nicht mehr außerhalb von "Heile Welt (TM)"?
Ungefähr so, wie UEFI Secure Boot funktionieren könnte Zum Schluss aber gibt es immer Möglichkeiten zu cheaten - ob ich nun den Code klartext lesen kann oder nicht. Aber auch hierfür gab es mit Cheating Death für Counter-Strike 1.5 beispielsweise ein sehr cleveres Programm, was ein Paradebeispiel für's Anti-Cheating ist. Valve hat dafür ja sein eigens entwickeltes VAC, was aber bei weitem nicht so funktioniert, wie es sollte.
Ich finde auch, dass wir Leute wie Stallman brauchen. Es muss immer auch einen kompromisslosen Flügel geben, um am Ende ein gesundes Ergebnis zu bekommen. Würde die OSS-Welt allein von Playern wie Google und Canonical bestimmt, würden wir vielleicht längst mit unseren Daten zahlen oder in ein App-Store-Gefängnis rutschen.
Ich liebe die Freiheit und Unabhängigkeit von OSS und Stallman ist einer ihrer wichtigsten Verteidiger.
Linuxer haben RMS, die Katholiken den Papst. Beide sündigen gelegentlich, beide nehmen hoffentlich nicht ALLES und JEDES wörtlich - und die Welt geht nicht unter. Ich sündige gerade auch und nutze Opera.
2. Wenn schon Gottesvergleiche, dann lieber RMS als Steve Jobs. Denn bekanntlich ist Apple kein Computer- und Telefonhersteller sondern eine Religion. Sagen sogar einige Apple Nutzer.
Stallman hat durchaus verstanden, dass auch ihm die unfreien Linuxspiele mehr Nutzer und mehr Publikum einbringen, dem er dann die Idee freier Sofwtare näher bringen kann.
Gerade deswegen bin ich dafür, alles zu tun, damit populäre Windowssoftware auch unter Linux zur Verfügung steht. Ich erinnere nur einmal an die Aufbruchsstimmung Ende der 90er Jahre und an damalige Software wie Corel Draw/Photopaint, Word Perfect für Linux und die vielen Lokispiele wie z.B. Civilization Call To Power für Linux. Geschadet hat das Linux ganz bestimmt nicht.
Hinzu kommt, dass es nicht für jede hochpopuläre unfreie Anwendung eine gleichwertige freie Alternative gibt, manchmal fehlt diese auch komplett. Dann hat man kaum eine andere Wahl, außer die zu "fasten". Keine tollen Aussichten.
Du hattest Software wie Corel Draw 9 für Linux sehr wahrscheinlich noch nie unter den Fingern. Unter Suse 6.4 lief sie ganz ordentlich, trotz des frühen Wine-Alpha.
Darüber hinaus waren WordPerfect 6 bis 8 für Linux native Linuxanwendungen. Demzufolge kennst du wohl auch dies Software nicht.
Außerdem hast Du ganz bestimmt absichtlich meinen Hinweis auf die damalige unfreie Linuxspielekultur ausgeblendet. Kennst du auch nur eines dieser alten, wirklich guten Spiele? Wohl eher nicht.
So, und jetzt kommen wir zu Deiner Pfuschtheorie zurück. Pfusch ist hier nur eines. :-) q.e.d.
>>Laut Stallmann sind unfreie Spiele, wie jede Art unfreier Software, unethisch..
Ich sehe keinen Sinn darin, dass man Firmen verbieten sollte closed source software für ein open source system anzubieten. Genauso sehe ich da auch keine ethischen Probleme. Soll das doch jeder User selbst entscheiden. Ich brauch zumindest keinen Gutmenschen, der mir erzählt was gut und was schlecht ist und ich gebe da auch einen Scheiß drauf. Ich benutze gerne ne Virtualbox um Windows unter Linux auszuführen und ich finde MS Office besser als OpenOffice. Komm ich jetzt deswegen in die GNU-Hölle oder bin ein unethischer Mensch? Manchmal zweifle ich ein wenig am gesunden Opportunismus mancher Menschen...
Ist ja gar keine pauschale Verurteilung, sondern eine pragmatische Sicht. Kann deshalb einige Kommentare hier nicht nachvollziehen.
Im Moment können Opensource-Spiele leider auch gar nicht mit kommerziellen Toptiteln konkurrieren.
Am besten finde ich da noch id-software, die nach einer gewissen Zeit ihre Engine unter Opensource veröffentlichen. Imho der beste kompromis in diesem Bereich.
Freiheit ist für mich, auch FREI entscheiden zu dürfen ob ich jetzt eine unfreie Software auf den Rechner packe oder nicht! Von daher macht Stallmanns Aussage nicht soviel Sinn für mich, Recht hätte er wenn ein Zwang zur Nutzung dieser unfreien Software bestünde - ist aber nicht so.
Da hast du recht (ich trage aber auch selbst zu freier Software bei). Aber darum ging es mir nicht, mir ging es darum, dass hier unfreie Software "verteufelt" wird obwohl keinerlei Nutzungszwang besteht.
Eigentlich müsste man das Ganze noch kritischer beäugen, weder Steam noch die unfreien Spiele braucht man um Linux nutzen zu können (keine von Grund auf gegebene Abhängigkeit), wenn ich jetzt mal an den Sektor Grafikunterstützung und 3D Effekte nur mit proprietären Treibern denke, da würde ich dies eher als kritisch ansehen.
Klar zwingt mich keiner 3D Effekte zu nutzen....aber wenn die Hardware schon mal da ist und ich für den Treiber nix zahlen muss....und so wird wohl mindestens jeder 5te denken.
Im Grunde genommen sieht es Stallmann sogar falsch, der Nutzen ist hier tatsächlich höher als der Schaden. Es gibt genug Leute (mich eingeschlossen) die nur wegen der fehlenden Spieleunterstützung (ob frei oder unfrei sei dahingestellt) nicht komplett auf Linux setzen und sich noch ein Windows (nur zum zocken! zum Arbeiten nervt es mich) halten. Man gewinnt hier also Publikum dazu, von welchem sich am Ende evtl 10 oder 20% auch tiefer mit der Materie auseinandersetzen und evtl. anfangen auch den Gedanken der Freiheit zu leben (Stichwort "Einstiegsdroge") und sich evtl. auch an freien Projekten beteiligen. Somit verliert hier am Ende nur der, der seinen Code geschlossen hält, der große Vorteil der Linux-Com. ist ja wohl, dass potentiell jeder am Code mitarbeiten, Bugfixing und Verbesserung betreiben kann, somit ein direkter Vorteil der freien Software, sie ist schnell und flexibel.
Man sollte nicht alles sofort verteufeln, wie gesagt, so lange man nicht gezwungen wird die Software einzusetzen/sie für den Betrieb notwendig wird obwohl sie kostenpflichtig ist, sehe ich da kein Problem.
Immer wieder, wenn ich etwas von Richard Stallmann lese, überlege ich, was genau "Freiheit" eigentlich bedeutet. Ich finde die Philosophie von ihm toll und würde sie grundsätzlich auch gerne unterstützen. Nur: Dazu müsste ich mich im Leben sehr, sehr, sehr stark einschränken. Und genau das widerspricht ja eigentlich dem Wunsch, "frei" zu sein.
Die Lösung ist also wohl, dass jeder, der seine eigene Freiheit schätzt und sich darüber in diesem Sinne Gedanken macht, abwiegen muss, wie viel Freiheit er glaubt zu opfern, wenn er auf geschlossene Alternativen zurückgreift, und wie viel Freiheit er dadurch verliert, dass er auf Dinge verzichtet, die mit freier Software nicht möglich sind.
Ein Problem ist wohl eher, dass man, wenn man denn von seinem Recht auf Freiheit aktiven Gebrauch machen würde, plötzlich erschrocken feststellen würde, dass man gegen den Mainstream schwimmt und sich dadurch weniger "Freunde" macht.
Was, Du benutzt kein Skype? Aha, es ist keine freie Software? Natürlich ist die frei, sie kostet ja nichts. Ach, Du traust dieser Software nicht. Gut, ich auch nicht, aber es gibt nichts Anderes für lau.
Da ist es natürlich bequemer, ebenfalls zu skypen.
"Ein Problem ist wohl eher, dass man, wenn man denn von seinem Recht auf Freiheit aktiven Gebrauch machen würde, plötzlich erschrocken feststellen würde, dass man gegen den Mainstream schwimmt und sich dadurch weniger "Freunde" macht."
Freiheit ist das Recht sich frei entscheiden zu dürfen und nicht mehr. Solange man in seiner Freiheit nicht eingeschränkt wird, ist alles in Ordnung.
Vor einigen Jahren habe ich mich für ein iPhone und gegen Android entschieden. Ich bereue es bis heute nicht. Statt einem Beruf nach zu gehen, das mir viel Geld einbringt, wähle ich eins das mir Erfüllung bringt. In Zukunft lasse ich Linux sein und entscheide mich wieder für ein propritäres System.
Es ist meine freie Entscheidung, niemand zwingt mich dazu. Ich bin frei.
Sorry, für die Sonntagspredigt ist es einen Tag zu spät - großer Gott ist das ein Spinner. Die meisten nutzen OpenSource Software doch eh nur des Preisvorteils wegen, würde diese Software genauso Geld kosten wäre das ganze doch gleich in der Anfangsphase kollabiert. Seine Meinung in allen Ehren, aber wenn man anderen empfehlen will was frei bedeutet erinnert mich das ganze an irgendwelche Sekten.
Das passierte genau aus dem Grund nicht, weil Stallman seine Predigten auch wochentags hält.
Die Welt braucht diesen Idealismus. Für mich ist er kein Spinner, sondern eher ein Philosoph der einen
sehr gut gemeinten Gedanken predigt. - Das ist gut so -
Church of GNU-technology von Richard M. Stallman. Bin auf Wikipedia und lese hierzu den Eintrag zu Scientology. Unter der Rubrik Geschichte sehe ich einige Parallelen. Auch ein Fiktionist mit 3er Namen. Hat seine Theorien registrieren lassrn und vertreibt sie wie eine Religion.
Bald haben wir überall RMS Jesusbildchen in Büroräumen hängen. Bekommen Christie Allen, Tom Cruise und Leah Remini convertiert und verhalten uns ähnlich penetrant. Kinder lernen in Kitas die GPL auswendig usw.
Parallelen zwischen GNU bzw FSF und Scientology? Aber sonst gehts noch gut, ja?
Wenn ich deinen Beitrag lese, sehe ich Parallelen zu Scientology. Genau so arbeiten die, indem sie Bilder zeichnen und Vorstellungen aufbauen, die nicht der Realität entsprechen. Damit versuchen sie die Leute von etwas weg oder zu etwas hin zu manipulieren.
Du wirst tag täglich durch vielerlei dinge manipuliert. Fernsehen, Chef, Arbeit, Kaufhaus, Familie usw. Eine manipulation mehr oder weniger.
Wenn dein Chef dich manipuliert, solltest du die Firma wechseln. Im Ernst jetzt. Ähnliches trifft auf die Familie zu und Einkaufen gehen wird eh überbewertet.
+1 wollte ich nur schreiben, aber es muss wohl auch ein Text dazu.
Du hast nichts kapiert. Das F steht für Freiheit, nicht für Freibier. Wenn du den Unterschied kennst.
Jo, Freiheit kann man nicht saufen.
Das F steht für Führung. Geschichtlich betrachtet hat das deutsche R... Erm die BRD damit besondere Erfahrung.
Nur mal so nebenbei. Ich benutze OpenSource Software, weil es mich damit tun läßt was ich damit tun will. Ich KAUFE sogar OpenSource Software. Was man von proprietären Closed Software-Produkten nicht behaupten, Die muss ich nehmen, wie sie kommt inkl. sämtlicher Einschränkungen, und die sind bei Steam ziemlich heftig. Aber das wird so ein Spinner, um bei deinem Beispiel zu bleiben, wie du nie kapieren.
Das OSS hauptsächlich des Preises wegen verwendet wird, halte ich für Blödsinn. Die meisten Anwender werden wohl die Bequemlichkeit (Stichwort Updates für jedes Programm einzeln, keine Lizenzprobleme für Neuinstallationen) und Vielfalt (KDE ist scheiße? Dann halt Gnome oder Fluxbox...) schätzen.
Argl, ich sehe gerade, daß ich mich unflätig ausgedrückt habe und bitte dafür um Entschuldigung. Bitte setzt dafür kindergartentaugliche Entsprechungen ein!
als unflätig habe ich eher den Threadstarter empfunden, welcher allen OSS-Usern seine eigene Schmarotzermentalität unterstellt. Mist! Jetzt war auch ich unflätig...
meisten != allen und rechne auch die Windows Nutzer ein die einen Port der Software nutzen.
Im übrigen: Schmarotzer? Nö, sicherlich nicht. Ich nutze zwar Opensource und behalte den Code meiner Anwendungen für mich (weshalb ich die GPL meide), ich nutze aber sicher niemanden aus. Hin und wieder spende ich auch.
Es wäre mir neu, wenn Sekten anderen etwas "empfehlen".
Hast du dir eigentlich schon einmal überlegt, warum es Entwickler gibt, die ihre Programme frei verfügbar machen und oft ohne finanziellen Vorteil? Oder ihre Freizeit in ein freies Softwareprojekt stecken? Die Antwort lautet: Idealismus.
Du magst das jetzt als Sektengelaber empfinden, weil du so etwas nur vom Hörensagen kennst, aber es geht bei OSS, bzw. freier Software schon um mehr als nur "billiger als Windows".
Und die kompromisslose Haltung von Stallman kommt daher, dass er als DER Verfechter von freier Software schlecht sagen kann "ein Bisschen unfrei hin und wieder ist schon o.k.". Leuchtet doch irgendwie ein.
Deine Theorie (und mehr ist es anscheinend nicht) wird schon allein durch die Verkaufszahlen des Humble Bundle wiederlegt. Die Linuxer zahlen dort eigentlich immer mehr als der Rest der Spieler.
Wie kann man verhindern, dass offen gelegter Quellcode zu massiven Cheaten führt? Es lässt sich ja bereits bei proprietären Spielen kaum verhinden.
Sehr gut analysiert, weiter so!
Auf den Spaß am Spiel setzen. Erfolgreiches Mogeln kann zwar auch schön sein, aber fair spielen und gewinnen ist doch unschlagbar; oder war ich schon zu lange nicht mehr außerhalb von "Heile Welt (TM)"?
Ungefähr so, wie UEFI Secure Boot funktionieren könnte
Zum Schluss aber gibt es immer Möglichkeiten zu cheaten - ob ich nun den Code klartext lesen kann oder nicht. Aber auch hierfür gab es mit Cheating Death für Counter-Strike 1.5 beispielsweise ein sehr cleveres Programm, was ein Paradebeispiel für's Anti-Cheating ist. Valve hat dafür ja sein eigens entwickeltes VAC, was aber bei weitem nicht so funktioniert, wie es sollte.
Richard Stallmann ist einer der wenigen, die über den Tellerrand raus denken können ...
So lasset uns ihn ehren und lobpreisen
Ich finde auch, dass wir Leute wie Stallman brauchen. Es muss immer auch einen kompromisslosen Flügel geben, um am Ende ein gesundes Ergebnis zu bekommen. Würde die OSS-Welt allein von Playern wie Google und Canonical bestimmt, würden wir vielleicht längst mit unseren Daten zahlen oder in ein App-Store-Gefängnis rutschen.
Ich liebe die Freiheit und Unabhängigkeit von OSS und Stallman ist einer ihrer wichtigsten Verteidiger.
> So lasset uns ihn ehren und lobpreisen
/me entstaubt die RMS-Jesusbildchen in seiner Wohnung
Aber vorsicht falls du einer Religionsgemeinschaft angehörst, das könnte andere Götter erzürnen.
Heilige sind durchaus zugelassen - und es werden auch immer mehr. St. Ignucius muss sich nicht verstecken!
1. "Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht.."
Linuxer haben RMS, die Katholiken den Papst.
Beide sündigen gelegentlich, beide nehmen hoffentlich nicht ALLES und JEDES wörtlich - und die Welt geht nicht unter.
Ich sündige gerade auch und nutze Opera.
2. Wenn schon Gottesvergleiche, dann lieber RMS als Steve Jobs.
Denn bekanntlich ist Apple kein Computer- und Telefonhersteller sondern eine Religion. Sagen sogar einige Apple Nutzer.
JO
[i]Richard Stallmann ist einer der wenigen, die über den Tellerrand raus denken können ... [/i]
Genau das kann er eben nicht. Könnte er es, hätte er Rezepte parat, wie Valve seinen Ansprüchen gerecht werden UND Kohle verdienen könnte.
So kann er nur darauf hinweisen, wie schlecht alles ist. Und das hat mit "über den Tellerrand hinaus denken können" rein gar nichts zu tun.
... doch, das ist es eben: "UND Kohle verdienen"
... "Kohle" an sich nützt nichts. Das ist eben der kleine Tellerrand ...
Stallman hat durchaus verstanden, dass auch ihm die unfreien Linuxspiele mehr Nutzer und mehr Publikum einbringen, dem er dann die Idee freier Sofwtare näher bringen kann.
Gerade deswegen bin ich dafür, alles zu tun, damit populäre Windowssoftware auch unter Linux zur Verfügung steht. Ich erinnere nur einmal an die Aufbruchsstimmung Ende der 90er Jahre und an damalige Software wie Corel Draw/Photopaint, Word Perfect für Linux und die vielen Lokispiele wie z.B. Civilization Call To Power für Linux. Geschadet hat das Linux ganz bestimmt nicht.
Hinzu kommt, dass es nicht für jede hochpopuläre unfreie Anwendung eine gleichwertige freie Alternative gibt, manchmal fehlt diese auch komplett. Dann hat man kaum eine andere Wahl, außer die zu "fasten". Keine tollen Aussichten.
> Corel Draw/Photopaint, Word Perfect
War einfach nur Closed Source unter Wine Pfusch der schlimmsten Sorte.
Mir fehlen die Worte... dass man sich an den Dreck auch nur erinnert.
Jojo
Du hattest Software wie Corel Draw 9 für Linux sehr wahrscheinlich noch nie unter den Fingern. Unter Suse 6.4 lief sie ganz ordentlich, trotz des frühen Wine-Alpha.
Darüber hinaus waren WordPerfect 6 bis 8 für Linux native Linuxanwendungen. Demzufolge kennst du wohl auch dies Software nicht.
Außerdem hast Du ganz bestimmt absichtlich meinen Hinweis auf die damalige unfreie Linuxspielekultur ausgeblendet.
Kennst du auch nur eines dieser alten, wirklich guten Spiele? Wohl eher nicht.
So, und jetzt kommen wir zu Deiner Pfuschtheorie zurück.
Pfusch ist hier nur eines. :-)
q.e.d.
>>Laut Stallmann sind unfreie Spiele, wie jede Art unfreier Software, unethisch..
Ich sehe keinen Sinn darin, dass man Firmen verbieten sollte closed source software für ein open source system anzubieten.
Genauso sehe ich da auch keine ethischen Probleme. Soll das doch jeder User selbst entscheiden. Ich brauch zumindest keinen Gutmenschen, der mir erzählt was gut und was schlecht ist und ich gebe da auch einen Scheiß drauf.
Ich benutze gerne ne Virtualbox um Windows unter Linux auszuführen und ich finde MS Office besser als OpenOffice. Komm ich jetzt deswegen in die GNU-Hölle oder bin ein unethischer Mensch?
Manchmal zweifle ich ein wenig am gesunden Opportunismus mancher Menschen...
Es hat auch niemand verboten oder dazu aufgerufen es zu verbieten.
Etwas nicht toll finden und etwas verbieten sind zwei gänzlich verschieden Dinge.
Ist ja gar keine pauschale Verurteilung, sondern eine pragmatische Sicht. Kann deshalb einige Kommentare hier nicht nachvollziehen.
Im Moment können Opensource-Spiele leider auch gar nicht mit kommerziellen Toptiteln konkurrieren.
Am besten finde ich da noch id-software, die nach einer gewissen Zeit ihre Engine unter Opensource veröffentlichen. Imho der beste kompromis in diesem Bereich.
Freiheit ist für mich, auch FREI entscheiden zu dürfen ob ich jetzt eine unfreie Software auf den Rechner packe oder nicht! Von daher macht Stallmanns Aussage nicht soviel Sinn für mich, Recht hätte er wenn ein Zwang zur Nutzung dieser unfreien Software bestünde - ist aber nicht so.
Dein Glück das es OpenSource-Software und vorallem Linux gibt. Sonst wäre deine Freiheit schon deutlich eingeschränkt.
Da hast du recht (ich trage aber auch selbst zu freier Software bei). Aber darum ging es mir nicht, mir ging es darum, dass hier unfreie Software "verteufelt" wird obwohl keinerlei Nutzungszwang besteht.
Sehe ich genauso.
Eigentlich müsste man das Ganze noch kritischer beäugen, weder Steam noch die unfreien Spiele braucht man um Linux nutzen zu können (keine von Grund auf gegebene Abhängigkeit), wenn ich jetzt mal an den Sektor Grafikunterstützung und 3D Effekte nur mit proprietären Treibern denke, da würde ich dies eher als kritisch ansehen.
Klar zwingt mich keiner 3D Effekte zu nutzen....aber wenn die Hardware schon mal da ist und ich für den Treiber nix zahlen muss....und so wird wohl mindestens jeder 5te denken.
Im Grunde genommen sieht es Stallmann sogar falsch, der Nutzen ist hier tatsächlich höher als der Schaden. Es gibt genug Leute (mich eingeschlossen) die nur wegen der fehlenden Spieleunterstützung (ob frei oder unfrei sei dahingestellt) nicht komplett auf Linux setzen und sich noch ein Windows (nur zum zocken! zum Arbeiten nervt es mich) halten.
Man gewinnt hier also Publikum dazu, von welchem sich am Ende evtl 10 oder 20% auch tiefer mit der Materie auseinandersetzen und evtl. anfangen auch den Gedanken der Freiheit zu leben (Stichwort "Einstiegsdroge") und sich evtl. auch an freien Projekten beteiligen.
Somit verliert hier am Ende nur der, der seinen Code geschlossen hält, der große Vorteil der Linux-Com. ist ja wohl, dass potentiell jeder am Code mitarbeiten, Bugfixing und Verbesserung betreiben kann, somit ein direkter Vorteil der freien Software, sie ist schnell und flexibel.
Man sollte nicht alles sofort verteufeln, wie gesagt, so lange man nicht gezwungen wird die Software einzusetzen/sie für den Betrieb notwendig wird obwohl sie kostenpflichtig ist, sehe ich da kein Problem.
MfG
Immer wieder, wenn ich etwas von Richard Stallmann lese, überlege ich, was genau "Freiheit" eigentlich bedeutet. Ich finde die Philosophie von ihm toll und würde sie grundsätzlich auch gerne unterstützen. Nur: Dazu müsste ich mich im Leben sehr, sehr, sehr stark einschränken. Und genau das widerspricht ja eigentlich dem Wunsch, "frei" zu sein.
Die Lösung ist also wohl, dass jeder, der seine eigene Freiheit schätzt und sich darüber in diesem Sinne Gedanken macht, abwiegen muss, wie viel Freiheit er glaubt zu opfern, wenn er auf geschlossene Alternativen zurückgreift, und wie viel Freiheit er dadurch verliert, dass er auf Dinge verzichtet, die mit freier Software nicht möglich sind.
Ein Problem ist wohl eher, dass man, wenn man denn von seinem Recht auf Freiheit aktiven Gebrauch machen würde, plötzlich erschrocken feststellen würde, dass man gegen den Mainstream schwimmt und sich dadurch weniger "Freunde" macht.
Was, Du benutzt kein Skype?
Aha, es ist keine freie Software?
Natürlich ist die frei, sie kostet ja nichts.
Ach, Du traust dieser Software nicht. Gut, ich auch nicht, aber es gibt nichts Anderes für lau.
Da ist es natürlich bequemer, ebenfalls zu skypen.
"Ein Problem ist wohl eher, dass man, wenn man denn von seinem Recht auf Freiheit aktiven Gebrauch machen würde, plötzlich erschrocken feststellen würde, dass man gegen den Mainstream schwimmt und sich dadurch weniger "Freunde" macht."
Freiheit ist das Recht sich frei entscheiden zu dürfen und nicht mehr. Solange man in seiner Freiheit nicht eingeschränkt wird, ist alles in Ordnung.
Vor einigen Jahren habe ich mich für ein iPhone und gegen Android entschieden. Ich bereue es bis heute nicht. Statt einem Beruf nach zu gehen, das mir viel Geld einbringt, wähle ich eins das mir Erfüllung bringt. In Zukunft lasse ich Linux sein und entscheide mich wieder für ein propritäres System.
Es ist meine freie Entscheidung, niemand zwingt mich dazu. Ich bin frei.
Was ist Freiheit?
Das ist Freiheit:
www.parteidervernunft.de
sorry gehörtnhier nicht her ' aber musste orgendwie raus bei der Frage was Freiheit sei , weil ich mich nunmal viel mit Freiheit beschäftige im Moment
Ethik hin oder her, DRM oder kein DRM … So wie das laufen wird, wird es sowieso nur unter Ubuntu 32 Bit laufen.