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Di, 31. Juli 2012, 13:00

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 18 nimmt Gestalt an

Das Fedora-Team hat die Funktionen der kommenden Version der Distribution festgelegt. So soll Fedora 18 neben den bekannteren Desktops auch Mate enthalten, Samba 4 besser implementieren und diverse Cloud-Dienste anbieten.

fedoraproject.org

Geht es nach den Willen diverser Entwickler, so wird die kommende Version 18 von Fedora nicht nur die Standard-Umgebungen mit sich bringen, sondern mit Mate auch eine Alternative für das eingestellte Gnome 2 enthalten. Mate selbst bezeichnet sich als »traditionelle« Desktopumgebung und stellt sich damit in Kontrast zu den Gnome-Entwicklern, die die Gnome Shell als Standardoberfläche von Gnome ansehen. Während die auf Gnome 3 beruhenden Desktops auf dem technologisch neuesten Stand sind, beruht Mate auf der älteren Technologie von Gnome 2. Nach zwei Testversionen, 1.0 und 1.1, steht Mate mittlerweile in einer ersten stabilen Version 1.2 zur Verfügung. Gegenüber Gnome 2.32 bringt Mate zudem diverse Korrekturen, neue Programme und neue Applets.

Voraussetzung für die Einbindung von Mate wird allerdings die volle Integration der Umgebung in die Repositorien des Projektes sein. Sollte das Vorhaben bis zur Freigabe nicht hinreichend bewerkstelligt sein, wird Mate wohl erst in der kommenden Version des Distribution enthalten sein. Alternativ könnte die Umgebung auch durch ein Update nachgeschoben werden.

Neu in Fedora 18 wird ebenso eine verbesserte Einbindung von Samba 4 sein. Zudem hat das technische Leitungsgremium der Einbindung der oVirt-Engine in der Version 3.1 und Sugar 0.98 zugestimmt. Die Distribution soll zudem sowohl den Server als auch den Client für OwnCloud enthalten. Zusätzlich wird Eucalyptus hinzugefügt. rpc.svcgssd wird zudem durch GSS Proxy ersetzt. Zu den weiteren Neuerungen der kommenden Version wird die Aufnahme von Python 3.3 gehören. Zudem planen die Entwickler die Tracing- und Performance-Monitoring-Werkzeuge LTTng, NFSometer und Systemtap 2.0 einzubinden. Selbstredend sollen auch die neuen Versionen der Desktopumgebungen Gnome und KDE aufgenommen werden.

Eine Liste zahlreicher Änderungen von Fedora 18 weist die Übersichtsseite auf. Zwar sind der Tabelle nicht alle Neuerungen enthalten, doch gibt sie eine grobe Übersicht über die künftige Entwicklung. Zu beachten sie allerdings, dass Funktionen, die nicht vollständig implementiert wurden, durchaus aus der offiziellen Version entfernt werden können. Neue Funktionen können dagegen im momentanen Stadium nur noch in Ausnahmefällen hinzu kommen. Die Frist zum Einreichen der Vorschläge ist letzte Woche ausgelaufen. Der Feature Freeze der Version 18 ist der kommende Dienstag. Fedora 18 soll im November erscheinen.

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