Super das die das weiter entwickeln. Es gibt weiterhin viele Leute denen Gnome 2 besser gefallen hat als Gnome 3. Ich bin auch lange Zeit bei Gnome 2.32 geblieben, bis ich dann vor ein paar Monaten auf Gnome 3 mit Fallback mode gewechselt bin nach dem ich mir mein lieblings Applet (windowpicker-applet) selber auf GTK3 portiert habe.
Was mich mal interessieren wuerde. Wo wird der Fork libmatewnck gehostet und wer entwickelt da gerade dran? Ich hab mir selbst schon mal den Quellcode von libwnck angeschaut und ein bisschen dran gehackt, daher das interesse. Leider ist der Code von libwnck ziemlich confuss und schlecht dokumentiert, daher habe ich irgendwann wieder aufgehoert.
Den Quellcode gibt's auf github, viel entwickelt wird aber nicht, die Hauptarbeit macht ein script, dass alle gnone relatierten Strings durch das Mate Äquivalent ersetzt, ab und zu werden noch ein paar fixes aus dem Gnome git zurückportiert.
Wie hast du das Applet auf gtk3 portiert? Ich fand da nirgends Dokumentation (das gnome-panel soll ja auch abgeschafft werden…) und wollte gerne das Panflute Applet portieren.
Unsinn, das GNOME-Panel soll nicht abgeschafft werden, wer will entwickelt weiter dran Es hat halt nur keine Priorität mehr (außer als Fallback). (Ein Grund, warum ich MATE sinnlos finde, zumal sie uralte Technologien benutzen, die mit Recht abgelöst wurden - stattdessen könnten die MATE-Entwickler das GNOME-Panel aufpolieren, evtl. einige angepasste GNOME3-Apps dazu -> fertig...)
Dokumentation für Panel-Applet-API (und eine step-by-step-anleitung für's Schreiben neuer Applets) sowie einen porting-guide gibt's hier: developer.gnome.org/panel-applet
EDIT: Link gelinkt :P
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 01. Aug 2012 um 01:01.
Ein Grund, warum ich MATE sinnlos finde, zumal sie uralte Technologien benutzen
In manchen Bereichen will ich keine Veränderungen mehr, mein Küchenmesser ist gut so wie es ist, mein Tisch ist gut so wie er ist, usw usw, da geht es nur darum das bestehende zu pflegen damit es so lange wie möglich hält, ersetzt wird es nur wenn es kaputt ist.
Genauso sehe ich mittlerweile den PC-Desktop, da will ich keine Veränderungen mehr, das soll funktionieren und stabil sein. Das bestehende Konzept hatte sich über Jahre bewährt.
Als Versuchskaninchen (z.B. um zu testen ob man 1 GUI vom Smartphone bis zum Desktop nutzen kann) stehe ich nicht mehr zur Verfügung.
Besser und genauaer kann man es nicht ausdrücken... Wäre vielleicht noch hizuzufügen, dass, wie im richtigen Leben, es eh absehbar ist, dass sich die Bedienkonzepte eh wiederholen werden. Dinge und Verfahren, die bewährt sind kann man auch nicht mit nochsoviel jugendlichem Leichtsinn, der als Fortschritt und weiss der Geier was versucht wird den Menschen weiszumachen, dauerhaft etablieren. Evolution ist immer der letztendliche Sieg des am besten angepassten - dieses "Gesetz" lässt sich auch mit allergrößter Anstrengung nicht "aushebeln", auch wenn es machnmal den Anschein hat. Dem Team um Clement LeFebvre (Mint/Mate/Cinnamon) gilt der Dank, schön dass es immer noch Entwickler gibt, die teilen, denen der Anspruch von Freiheit, Intellekt und Kommerzialisierung jeglichen Lebensbereiches nicht die Seele verdorben hat...
Dem Team um Clement LeFebvre (Mint/Mate/Cinnamon) gilt der Dank...
Allerdings, zumal ich bis gestern davon ausging das alles was die machen diverse Gnome3-Veränderungen sind, das Mate Gnome2 ist hatte ich nicht mitbekommen.
also es gibt ein howto wie man das alte Applet migrieren kann auf gtk 3, und ein paar andere nuetzliche Tipps:
1. Der Migrations Guide von GTK2 auf 3: http://developer.gnome.org/gtk3/3.0/gtk-migrating-2-to-3.html Da auch beim zu portierenden Applet alle in GTK2 entfernten funktionen auf die neuen GTK3 Funktionen migriert werden muessen. 2. Das naechste wichtige Dokument ist http://live.gnome.org/GnomeGoals/AppletsDbusMigration. Hier findet sich eine ausfuehrliche Erklaerung wie man ein applet migriert. Dort wird insbesondere auf die Konfigurationsaenderungen und libpanel-applet eingegangen. 3. Am besten ist es letztendlich immer noch sich im Git Repository die aenderungen der anderen Applets anzuschauen. Zum einen der Applets die standardmaessig in Gnome dabei sind, und zum anderen Applets von anderen leuten. Wenn es dich interessiert, hier findest du den Window-Picker code: https://github.com/lanoxx/window-picker-applet, du musst dich halt ein bissschen durch die commits klicken um die aenderungen zu sehen. 4. Im IRC auf Freenode oder gimpnet die leute fragen, oder den Gnome Leuten eine E-Mail schreiben.
Wieso nicht freie Alternativen wie Sparkleshare oder OwnCloud? Muss es dieser proprietäre Mist sein, der dazu noch in der Vergangenheit vor allem durch Sicherheitsprobleme auffiel?
Es stimmt das es nicht alle Funktionen gibt, aber man kann das neue Gnome Panel schon relativ gut Konfigurieren. Neue Panels (oben, unten, links, rechts) hinzufuegen oder entfernen, applets hinzufuegen, entfernen und verschieben geht alles. Es gibt auch Mittlerweile eine grosse Zahl an applets die auf dem Gnome3 Panel funktionieren.
Fuer die jenigen die ein ganz bestimmtest Applet benoetigen was es unter Gnome 3 nicht gibt und dieses auch nicht selber portieren koennen, ist MATE sicherlich eine gute Sache. Ansonsten empfehle ich aber jedem sich Gnome 3 mit Fallback wenigstens mal anzuschauen, vielleicht stellt der ein oder andere ja fest das es garnicht so schlimm ist wie man denkt.
Von cxycvxycvxyvxcyxcvy am Mi, 1. August 2012 um 20:34 #
Beim Fallback geht es eher um die Ablehnung der Philosophie, die dahinter steht, nämlich diesen möglichst nicht als gnome2-nahes Gnome3 anzubieten, da man Angst hat, dass dann niemand die Gnome3-Smartphone-Edition auf dem Desktop benutzt.
Der Fallback müsste geforkt und wirklich weiterentwickelt werden, damit da etwas Brilliantes daraus erwachsen könnte.
Xfce ist da insofern besser, als es wenigstens nicht mutwillig kastriert worden ist. Es ist eines, Funktionalität nicht als Standard anzubieten, aber etwas anderes, diese in Teilen so zu verstecken, dass Normaluser diese nicht mehr finden.
Ich schlage Gnome3 bzw. Red Hat/Fedora daher vor, den Fallback sofort abzuschaffen, dann bekommt Mate noch mehr Nutzer.
Ich schlage Gnome3 bzw. Red Hat/Fedora daher vor, den Fallback sofort abzuschaffen, dann bekommt Mate noch mehr Nutzer.
Frage mich sowieso wie RedHat Gnome3 den Geschäftskunden anbieten will, ein Bruch mit bisherigen Desktop-GUIs. Da werden die Schulungskosten groß werden.
Mate für Jahre mit Security-Bugfixes zu versorgen dürfte helfen. Nur wie erklärt der Hauptsponsor von Gnome das man lieber die weggeworfene Version 2 unterstützt statt 3?
Red Hat unterstützt Gnome 2 in RHEL 6 noch bis 2020. Außerdem dürfte es für Red Hat ein Klacks sein, den Gnome-Fallback zu einem richtigen Desktop aufzubohren, wenn ein potenter Kunde damit drohen sollte, einen anderen Unternehmensdesktop zu verwenden. Die RHEL7-Testphase dürfte da entscheidend sein. Eine Alternative wäre es vielleicht, ein gnomifiziertes Xfce mitanzubieten.
Super das die das weiter entwickeln. Es gibt weiterhin viele Leute denen Gnome 2 besser gefallen hat als Gnome 3. Ich bin auch lange Zeit bei Gnome 2.32 geblieben, bis ich dann vor ein paar Monaten auf Gnome 3 mit Fallback mode gewechselt bin nach dem ich mir mein lieblings Applet (windowpicker-applet) selber auf GTK3 portiert habe.
Was mich mal interessieren wuerde. Wo wird der Fork libmatewnck gehostet und wer entwickelt da gerade dran? Ich hab mir selbst schon mal den Quellcode von libwnck angeschaut und ein bisschen dran gehackt, daher das interesse. Leider ist der Code von libwnck ziemlich confuss und schlecht dokumentiert, daher habe ich irgendwann wieder aufgehoert.
Gruss xB
Den Quellcode gibt's auf github, viel entwickelt wird aber nicht, die Hauptarbeit macht ein script, dass alle gnone relatierten Strings durch das Mate Äquivalent ersetzt, ab und zu werden noch ein paar fixes aus dem Gnome git zurückportiert.
Wie hast du das Applet auf gtk3 portiert? Ich fand da nirgends Dokumentation (das gnome-panel soll ja auch abgeschafft werden…) und wollte gerne das Panflute Applet portieren.
Unsinn, das GNOME-Panel soll nicht abgeschafft werden, wer will entwickelt weiter dran
Es hat halt nur keine Priorität mehr (außer als Fallback). (Ein Grund, warum ich MATE sinnlos finde, zumal sie uralte Technologien benutzen, die mit Recht abgelöst wurden - stattdessen könnten die MATE-Entwickler das GNOME-Panel aufpolieren, evtl. einige angepasste GNOME3-Apps dazu -> fertig...)
Dokumentation für Panel-Applet-API (und eine step-by-step-anleitung für's Schreiben neuer Applets) sowie einen porting-guide gibt's hier: developer.gnome.org/panel-applet
EDIT: Link gelinkt :P
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 01. Aug 2012 um 01:01.In manchen Bereichen will ich keine Veränderungen mehr, mein Küchenmesser ist gut so wie es ist, mein Tisch ist gut so wie er ist, usw usw, da geht es nur darum das bestehende zu pflegen damit es so lange wie möglich hält, ersetzt wird es nur wenn es kaputt ist.
Genauso sehe ich mittlerweile den PC-Desktop, da will ich keine Veränderungen mehr, das soll funktionieren und stabil sein. Das bestehende Konzept hatte sich über Jahre bewährt.
Als Versuchskaninchen (z.B. um zu testen ob man 1 GUI vom Smartphone bis zum Desktop nutzen kann) stehe ich nicht mehr zur Verfügung.
Besser und genauaer kann man es nicht ausdrücken...
Wäre vielleicht noch hizuzufügen, dass, wie im richtigen Leben, es eh absehbar ist, dass sich die Bedienkonzepte eh wiederholen werden.
Dinge und Verfahren, die bewährt sind kann man auch nicht mit nochsoviel jugendlichem Leichtsinn, der als Fortschritt und weiss der Geier was versucht wird den Menschen weiszumachen, dauerhaft etablieren. Evolution ist immer der letztendliche Sieg des am besten angepassten - dieses "Gesetz" lässt sich auch mit allergrößter Anstrengung nicht "aushebeln", auch wenn es machnmal den Anschein hat.
Dem Team um Clement LeFebvre (Mint/Mate/Cinnamon) gilt der Dank, schön dass es immer noch Entwickler gibt, die teilen, denen der Anspruch von Freiheit, Intellekt und Kommerzialisierung jeglichen Lebensbereiches nicht die Seele verdorben hat...
Allerdings, zumal ich bis gestern davon ausging das alles was die machen diverse Gnome3-Veränderungen sind, das Mate Gnome2 ist hatte ich nicht mitbekommen.
Läuft super...
Hi,
also es gibt ein howto wie man das alte Applet migrieren kann auf gtk 3, und ein paar andere nuetzliche Tipps:
1. Der Migrations Guide von GTK2 auf 3: http://developer.gnome.org/gtk3/3.0/gtk-migrating-2-to-3.html Da auch beim zu portierenden Applet alle in GTK2 entfernten funktionen auf die neuen GTK3 Funktionen migriert werden muessen.
2. Das naechste wichtige Dokument ist http://live.gnome.org/GnomeGoals/AppletsDbusMigration. Hier findet sich eine ausfuehrliche Erklaerung wie man ein applet migriert. Dort wird insbesondere auf die Konfigurationsaenderungen und libpanel-applet eingegangen.
3. Am besten ist es letztendlich immer noch sich im Git Repository die aenderungen der anderen Applets anzuschauen. Zum einen der Applets die standardmaessig in Gnome dabei sind, und zum anderen Applets von anderen leuten. Wenn es dich interessiert, hier findest du den Window-Picker code: https://github.com/lanoxx/window-picker-applet, du musst dich halt ein bissschen durch die commits klicken um die aenderungen zu sehen.
4. Im IRC auf Freenode oder gimpnet die leute fragen, oder den Gnome Leuten eine E-Mail schreiben.
Gruss xB
Weiß jemand ob das schon eine Implementierung der Freedesktop Secret Service API ist, oder noch was eigenes?
Ist ist ein umbenannter gnome-keyring 2.32
Ah, danke.
Ich hatte MATE und Cinnamon verwechselt. MATE ist praktisch wie Trinity zu KDE, also die selbe Software nur anders benannt.
Uii, danke :), das war mir gar nicht bewusst, hatte gedacht das es ein Versuch ist Gnome3 in einen brauchbaren Zustand umzuformen.
Gibt es bei der Installation Probleme mit vorhandenen Installationen? Hat jemand Erfahrung?
Wieso nicht freie Alternativen wie Sparkleshare oder OwnCloud? Muss es dieser proprietäre Mist sein, der dazu noch in der Vergangenheit vor allem durch Sicherheitsprobleme auffiel?
Vielleicht ging das ja schon und nur die Unterstützung für Dropbox ist neu.
OwnCloud benutzt meines Wissens WebDav und GVFS hat vermutlich einen Mountdaemon dafür.
Das ist einfach das offizielle Dropbox Plugin für Nautlilus, nur das alle Verweise auf Gnome/Nautilus in Mate/Caja abgeändert wurden.
Immer diese Berufsempörten ... WTF?
Wieso MATE ... es gibt doch die ALT Taste.
Habe auch eine Weile gebraucht, deshalb sollte man das vielleicht weitersagen:
Fallback ist konfigurigurierbar.
http://www.youtube.com/watch?v=cyd5kiGPmbE
Fallback bietet trotzdem nicht alle Funktionen von Gnome 2. Deswegen ja Mate und Cinnamon.
Es stimmt das es nicht alle Funktionen gibt, aber man kann das neue Gnome Panel schon relativ gut Konfigurieren. Neue Panels (oben, unten, links, rechts) hinzufuegen oder entfernen, applets hinzufuegen, entfernen und verschieben geht alles. Es gibt auch Mittlerweile eine grosse Zahl an applets die auf dem Gnome3 Panel funktionieren.
Fuer die jenigen die ein ganz bestimmtest Applet benoetigen was es unter Gnome 3 nicht gibt und dieses auch nicht selber portieren koennen, ist MATE sicherlich eine gute Sache. Ansonsten empfehle ich aber jedem sich Gnome 3 mit Fallback wenigstens mal anzuschauen, vielleicht stellt der ein oder andere ja fest das es garnicht so schlimm ist wie man denkt.
Gruss xB
Beim Fallback geht es eher um die Ablehnung der Philosophie, die dahinter steht, nämlich diesen möglichst nicht als gnome2-nahes Gnome3 anzubieten, da man Angst hat, dass dann niemand die Gnome3-Smartphone-Edition auf dem Desktop benutzt.
Der Fallback müsste geforkt und wirklich weiterentwickelt werden, damit da etwas Brilliantes daraus erwachsen könnte.
Xfce ist da insofern besser, als es wenigstens nicht mutwillig kastriert worden ist.
Es ist eines, Funktionalität nicht als Standard anzubieten, aber etwas anderes, diese in Teilen so zu verstecken, dass Normaluser diese nicht mehr finden.
Ich schlage Gnome3 bzw. Red Hat/Fedora daher vor, den Fallback sofort abzuschaffen, dann bekommt Mate noch mehr Nutzer.
Mate für Jahre mit Security-Bugfixes zu versorgen dürfte helfen. Nur wie erklärt der Hauptsponsor von Gnome das man lieber die weggeworfene Version 2 unterstützt statt 3?
Red Hat unterstützt Gnome 2 in RHEL 6 noch bis 2020. Außerdem dürfte es für Red Hat ein Klacks sein, den Gnome-Fallback zu einem richtigen Desktop aufzubohren, wenn ein potenter Kunde damit drohen sollte, einen anderen Unternehmensdesktop zu verwenden. Die RHEL7-Testphase dürfte da entscheidend sein.
Eine Alternative wäre es vielleicht, ein gnomifiziertes Xfce mitanzubieten.
On the desktop, RHEL 7 will also feature the GNOME 3 user experience, which will be new to RHEL users.
Bin gespannt ob die ihren zahlenden Kunden diese "user experience" antun werden...
Sun hatte vor etwa zehn Jahren mit seiner 3D-Desktopoberfläche ein ziemliches Desaster erlebt. Manchmal wiederholt sich die Geschichte.