Von Prophet of doom am Do, 2. August 2012 um 15:50 #
Ohne starke Firma im Hintergrund kann die Community die Weiterentwicklung von Qt nicht stemmen. Damit wird auch eine Weiterentwicklung von KDE sinnlos.
Von Neuer_ohne_Login am Do, 2. August 2012 um 16:26 #
Welche starke Firma unterstützt denn z.B. GTK oder überhaupt irgendein Toolkit? Daran wird es nicht scheitern, denn Qt war in dieser Hinsicht immer was Besonderes.
Nein, KDE wird nicht dadurch sinnlos. Da gibt es andere Gründe, die sich zu diskutieren aber nicht lohnt.
Da war doch was.vor ein paar Tagen, dass nur noch ein einziger Entwickler an GTK sitzt. Also da hat Qt selbst ohne Nokia, Intel und die anderen Firmen mehr Beitragende.
Ohne starke Firma im Hintergrund kann die Community die Weiterentwicklung von Qt nicht stemmen.
Man darf bei solchen Betrachtungen nicht vergessen, dass im Falle von Qt die Community nicht nur aus Einzelpersonen besteht, sondern auch zahlreiche Firmen umfasst.
Das ist in diesem Fall durch den zugrunde liegenden Prozess relativ gut abgesichert.
Es ist zwar anfangs eine Umstellung von der sonstigen Verfahrensweise bei firmeninterner Entwicklung, aber nach einiger Zeit hat man sich an das Prinzip von überschaubaren Änderungen und Prä-Commit Review gewöhnt
Von Idiotenpfleger am Do, 2. August 2012 um 21:17 #
haha, geil, wie nun wieder irgendwelche Untergangsszenarien gestrickt werden, nur weil eine "starke Firma" sich zurückzieht, bzw. das was sie beitragen, verkauft.
Und?
wenn jetzt noch 10 andere Untergangsszenarien, irgendwelche Endzeit-Storys gestrickt werden: es wird trotzdem weitergehen. Niemand ist so wichtig, dass er nicht ersetzt werden kann. Auch auf "starke Firmen" trifft das zu. Immer dieses komische Getue, zu Kreuze kriechen, vor dem "großen, starken, erfolgreichen" und dabei sich selbst runterziehen und sich immer hinstellen, als wenn man es nicht drauf hätte.
Wenn Nokia das ganze nun verkauft, sind sie eben selber schuld, diese Trottel. Entweder kauft es ein anderer, oder eben nicht. Dann benutzt und entwickelt die Community das Zeug eben so weiter wie sie es brauchen. Dann baut sich KDE eben sein Qt so wie sie es brauchen. Und wenn es dann an Manpower fehlt: meine Güte, dann wird eben das und jenes Feature nicht eingebaut. Derzeit hat KDE so einen massiven Vorsprung, was die Technologie und die Features angeht, da kommt Gnome eh nie ran (können die gar nicht, so verbohrt wie die sind) und Windows und Apple brauchen noch 10 Jahre, falls sie überhaupt jemals so weit kommen. Also könnte es auch langsamer gehen - niemand würde es merken. Und wenn es um andere Programme in Qt geht: warum nicht selber was mit an Qt machen, wenn man es eh für seine Zwecke braucht?
Oh Gott, nein! dazu brauchen wir eine starke Firma! sonst bricht ja alles zusammen.... jammer, jammer.
Ist ja nicht so als ab das, KDE entwickelt an Qt, was neues ist. Die hatten damals ja auch immer ein Qt-copy mit eigenen Patches oben drauf. Viele, viele Jahre sogar.
Ich denke eher die wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Für Nokia geht es jetzt um die Wurst - entweder bestehen sie mit Windows Phone oder das wars. Qt brauchen die nicht mehr - frisst nur Geld. Innovativ alleine bringt dir kein Geld ein, man muß es auch nutzen können. Einfach so ein GUI Framework als Nebengeschäft entwickeln und verkaufen zu wollen geht nicht gut aus.
Ich empfinde das als gutes Zeichen, kam mir die Vergangenheit doch eher vor wie "wir frickeln hier mal was, da mal was, bauen da mal ne neue Plattform auf und stampfen sie wieder ein". Zielloses rumgerenne wie kopflose Hühner - war das komplette Management im Urlaub oder auf Drogen?
für KDE kann die Geschichte sogar ein Vorteil sein. qt kann nun ohne Rücksicht auf andere Projekte auf die Anforderungen von KDE optimiert und entwickelt werden.
Es sind mehr oder weniger reproduzierbare Fehler, und andere Programme haben gar keine. Und die Fehler hab ich länger als meinen RAM. Phonon ist einfach ein Dreck, wodurch Amarok/Dragon Player (bei bestimmten *nicht defekten* Dateien) crasht. Was die Probleme mit kded, krunner und plasma sind weiß ich nicht, aber sie sind nicht auf eine Art random, die RAM Probleme vermuten lassen würden (z.B. kded crasht immer wieder beim Login, Plasma bei gewissen clicks, krunner manchmal beim Starten eines Programms). Das mit Plasma verursacht in der Tat mein eigenes Plasmoid, aber ich verstehe nicht warum. Ich verwende die API so wie es sich mir aus der Doku erschließt. Aber das eine QObject (das mir die API gibt) hat dann manchmal die Adresse 0x1. WTF ist das für eine Adresse? 0x0 könnte ich ja noch verstehen.
Ich finde die Usability von KDE super (kwin effects wie present windows, kio, yakuake etc.), aber ich kann von einer Stabilität wie unter Windows oder OS X nur träumen.
Aja, und ~/.kde löschen ist keine Option (was bitte ist ~/.kde4? das hab ich nicht). Hab da zuviel drinnen (u.A. Podcasts in Amarok und viele Settings, KWallet Passwörter und Kopete Kontakt Listen - die übrigens auch vor ein paar Wochen plötzlich meinte alle meine gruppierten Kontakte ungroupen zu müssen. WTF!?). Aber ich hab in der Tat auch schon mal ~/.kde gelöscht, vor einigen Monaten. Hat ja offensichtlich nix gebracht.
Nokia hat die besten Zeiten hinter sich. Die Handysparte, einst das Juwel des Unternehmens ist so gut wie am Ende. Da hat auch die Auslagerung in den "Ostblock" nichts gebracht. Eher das Gegenteil kann vermutet werden. Ich meinerseits trauere dem Unternhemen nicht nach. Und was Qt angeht, es wird weiergehen.
Ich sage nur: "Bochum". Ich habe diese Arbeitsplatzvernichtungsaktion nie vergessen. Soll "der Osten", wie immer der aussehen mag, die Nokiageräte kaufen.
Von Nokia-Historiker am Do, 2. August 2012 um 22:20 #
Der Bochum-Incident hat sich tief in die deutsche Seele eingebrannt, ähnlich wie die Große Inflation 1914-1923, und war der Anfang vom Ende von Nokia. Jeder mit dem ich Rede denkt beim Wort "Nokia" sofort an Bochum. Der zweite Gedanke ist meist "Gummistiefel".
Die Bochum-Leier ist die pure deutsche Heuchelei. Die Finnen haben mit der Verlagerung ihrer Handy-Produktion wenigstens die Drecksarbeit selbst erledigt. Die "Remember-Bochum!"-Schreier sind plötzlich ganz weit weg, wenn es um Siemens Mobile geht. Diese Sparte stieß der Mutterkonzern einfach an die damalige Acer-Tochter BenQ ab. Es darf vermutet werden, dass die Manager beider Firmen bereits im Vorfeld vor hatten, die Handy-Sparte sterben zu lassen. Von Boykott-Aufrufen gegen Siemens, Acer, BenQ und wie die Taiwanesen-Töchter alle heißen mögen, hörte man seinerzeit nichts. Und Siemens ist immer noch die heilige Kuh deutscher Wertarbeit. Ein richtig ehrbarer Konzern. Aber Nokia, das sind die Bösen. Alles klar.
"in deren Folge Nokia nach und nach frühere Plattformen (MeeGo, Meltemi) aufgibt und sich im Rahmen des bestehenden Abkommens mit Microsoft gänzlich auf dessen mobiles Betriebssystem Windows Phone konzentriert."
Genau dieses Abkommen war der Grundstein zum Untergang, seither lief nicht mehr nur 'wenig' bei Nokia, sondern eigentlich gar nichts mehr richtig! Um an dringend benötigte Dollars zu kommen hat sich dieser Konzern glatt selbst geopfert, jede Eigenständigkeit aufgegeben und wird nun Microsofts verlängerte Werkbank ohne Innovationen, ohne Markennamen(denn der ist bereits ruiniert) und ohne jede Hoffnung auf bessere Zeiten, es sei denn, Oncle Sam dreht den Geldhahn noch weiter auf und würde tatsächlich ein brauchbares System erfinden. Doch danach sieht es bisher nicht aus, jedes Windows-Smartphone der letzten 5 Jahre welches bei uns hier im Einsatz war hatte das gleiche Problem; das Betriebssystem sorgte nach ein paar Monaten für einen immer schlechter werdenden Workflow, bis es schließlich abstürtzte, gähnend langsam wurde, immer wieder neu gestartet werden musste u.s.w. - halt irgendwie so ähnlich wie viele Windows-PC's, wer kann schon sagen woran dass liegt.......
Das sind bei einem Verlust von 1 Billiarde pro Quarter ein Jahr und dann ist das Geld weg. Noch werden sie unter Junk-Niveau gehandelt aber die Ratingagenturen haben schon weitere Abstuffungen vorhergesagt. An neues frisches Geld zu kommen ist damit kaum denkbar.
Einer Aufspaltung und teilchenweisem Verscherbeln steht immer weniger im Wege. Nokia muss zusehen sich aktraktiv zu machen und Qt ist ganz klar ein aktraktives Asset.
- RIM: für Blackberry 10 - ist jedoch selbst am Rande der Pleite - Intel: hatte ja eine zeitlang viel bei MeeGo mitgemacht, haben aber jetzt Tizen - Digia: hat schon das kommerzielle Lizenzgeschäft, würde passen - ICS: würde passen - KDAB
Aber was kauft man eigentlich? Das Toolkit steht ja schon unter LGPL, und die Entwicklerteams werden ja jetzt offensichtlich schon aufgelöst und verstreuen sich in alle Winde. Wozu Qt also kaufen, wenn man es auch forken könnte?
Es könnten sich auch mehrere Unternehmen zusammen Qt kaufen.
Es gibt noch weitere Entwicklerteams in Oslo, Berlin usw. die noch existieren. Die restlichen Teams einzukaufen ist wohl billiger als ein komplett neues Team aufzubauen. Ein Fork ist nicht notwendig, da Qt ja bereits in ein eigenes Projekt ausgelagert wurde.
Obwohl ich Qt sehr gerne verwendet habe, bin ich nicht überzeugt, dass die dahinterstehende Technologie langfristig vernünftig ist. Das Präprozessor-Modell mit MOC erzeugt zwar gültigen C++-Code, die Vorgehensweise selbst ist aber letztlich technisch unsauber. Vor allem stammt das Konzept aus einer Zeit, als C++ noch ganz anders aussah, ohne Templates etc. Insofern ist Qt eben auch ein Legacy-Konzept.
Was mich an KDE stört, ist schlicht, dass man dort nicht Qt anwendet, sondern seinen eigenen Käse "drüberlayert". Über diese Desktop-Pestilenz namens "Plasma", die Aaron Seigo zu verbreiten sucht, rede ich mal jetzt lieber nicht.
Wenn Qt keine Firma mehr im Rücken hat, bzw. wieder proprietärer Code wird (und KDE dann auf BSD-Lizenz-Basis weitermachen muss), dann wird sich herausstellen müssen, wie stark das Backing der "community" ist. Da es ohnehin zuviele C++-Desktop-GUIs und zu wenig C++-Entwickler gibt, wird dann der Vorteil von Qt gut dokumentiert und benutzerfreundlich zu sein, schnell dahinschwinden, fürchte ich. So gesehen war der Verkauf von Trolltech an Nokia wirklich ein Unglück.
Es gibt eine lange Liste von Gründen gegen Templates: http://doc-snapshot.qt-project.org/4.8/templates.html
Mit der nächsten Version der kdelibs wird die Überlappung von Qt und KDE teilweise aufgelöst. Nützlich Klassen wandern dann in Qt. Natürlich wird Qt verwendet, aber ist gibt halt oft Dinge die so nicht in Qt vorhanden sind und von den kdelibs hinzugefügt werden z.B. KIO.
doch das gilt auch für den neuen Eigentümer. Der kann natürlich Qt nurnoch closed source weiterentwickeln wenn er möchte, der aktuelle Stand geht dann an die genannte Organisation und wird dann von dieser unter der BSD-Lizenz weiterentwickelt.
Aktuell kommen ca 40% der Beiträge von Entwickler, die nicht bei Nokia arbeiten: http://www.macieira.org/~thiago/qt-stats/current/qt-all.employer.relative.png
Das mit den Templates habe ich auch mal geglaubt. Dein Gedankengang kann ich aber inzwischen nicht mehr nachempfinden. Templates sind sehr speziell auf eine bestimmte Art von Problemen zugeschnitten. Die Qt-Erweiterungen, die der MOC compilliert, sind jedoch sehr allgemeiner Art. Signals, Slots und der Connection-Mechanismus können sehr intuitiv verwendet werden als wären es C++ Befehle. Das bekommen Templates kaum so schön hin. Außerdem kommt man mit der Typisierung bei der Verwendung von Templates schnell ins Grübeln. Man muss sehr sauber arbeiten. Das ist natürlich ein Vorteil. Bei den Qt Signals und Slots möchte man jedoch flexibler sein und beliebege Signals mit beliebigen Slots verbinden, wenn die Signatur irgendwie passt. Das ist ein schwächer typisiertes System als es bei Templates üblich ist. Es geht um eine Sprach-Erweiterung. Das kann man auch klar so sagen. Und eine Sprach-Erweiterung erfordert einen Code-Generator.
Ich habe von KDE 0.9.x bis 4.0.x diesen Desktop genutzt, aber mittlerweile gibt es wenig, das mir mehr egal wäre, als das weitere Schicksal von KDE/Qt.
Och, mit den Euros kann man immer noch ein Feuerchen machen. Zum Glück habe ich all mein Geld in eine Immobillie gesteckt. Da können die Parasiten aus Berlin und Brüssel nicht so schnell ran.
Das können Sie nicht. Es gibt dann sofort Auseinandersetzungen mit den jeweiligen Eigentümerverbänden. Wir reden hier schließlich von etwa 17,5 Millionen Haus- und Wohnungseigentümern in Deutschland. Wer die nicht als Wähler braucht, der darf das gerne sagen. :-)
Sag das mal den 43 Millionen Pkw-Haltern in Deutschland.
Als Hauseigentümer bist du den Schmarotzern ausgeliefert. Da vergeht faktisch kein Tag, an dem nicht irgendeine Behörde die Hand aufhält. Ich bin Mitglied bei Haus und Grund, mache mir aber keine Illusionen (mehr). Allenfalls federt HuG die in Brüssel und Berlin ausgeheckten Schweinereien ab. Im Prinzip ist HuG doch nur dazu da, mir eben jene Schweinereien schmackhaft zu machen, an deren Entstehung sie im Hinterzimmer selbst beteiligt waren. Da unterscheidet sich HuG nicht vom ADAC, den Gewerkschaften und anderen Verbänden. Jeder muss für sich selbst abwägen, wo er sein Geld hineinsteckt. Sei es in Immobilien, Autos, Verbandsmitgliedschaften usw. Nur eines ist gewiss: Es gibt keine allumfassende Wohlfühllösung von der Stange, die für jeden passt. Das derzeit so popuäre "Betongold" hat für die Schmarotzer gegenüber Geldvermögen einen entscheidenden Vorteil: Es ist nicht beweglich, kann also dem Zugriff des Staates nicht so ohne weiteres entzogen werden.
Ohne starke Firma im Hintergrund kann die Community die Weiterentwicklung von Qt nicht stemmen. Damit wird auch eine Weiterentwicklung von KDE sinnlos.
Welche starke Firma unterstützt denn z.B. GTK oder überhaupt irgendein Toolkit? Daran wird es nicht scheitern, denn Qt war in dieser Hinsicht immer was Besonderes.
Nein, KDE wird nicht dadurch sinnlos. Da gibt es andere Gründe, die sich zu diskutieren aber nicht lohnt.
Gruß,
Kay
> Welche starke Firma unterstützt denn z.B. GTK
Red Hat committed da viel und Intel (Wayland-Support)
Ja, und genau dieser Intel unterstützt auch den Wayland-Support unter Qt:
https://gitorious.org/~thiago-intel
Bei GTK+ ist das ein anderer Intel (Rob Bradford).
Potzblitz! ZWEI Intel Entwickler!
Das gehört auf die GNOME Internetseite: "INTEL beschäftigt DOPPELT so viele GNOME Entwickler wie Qt Entwickler"
YMMD
Nee, liebes System, das ist kein Spam.
Da war doch was.vor ein paar Tagen, dass nur noch ein einziger Entwickler an GTK sitzt. Also da hat Qt selbst ohne Nokia, Intel und die anderen Firmen mehr Beitragende.
ich sehe hier nur unschlüssiges und unlogisches ohne jedweden beweis...
Man darf bei solchen Betrachtungen nicht vergessen, dass im Falle von Qt die Community nicht nur aus Einzelpersonen besteht, sondern auch zahlreiche Firmen umfasst.
Die in solchen Fällen oft alle ihr eigenes Süppchen kochen und nicht koordiniert vorgehen.
Das ist in diesem Fall durch den zugrunde liegenden Prozess relativ gut abgesichert.
Es ist zwar anfangs eine Umstellung von der sonstigen Verfahrensweise bei firmeninterner Entwicklung, aber nach einiger Zeit hat man sich an das Prinzip von überschaubaren Änderungen und Prä-Commit Review gewöhnt
Microsoft kauft ganz bestimmt Nokia, samt Qt.
haha, geil, wie nun wieder irgendwelche Untergangsszenarien gestrickt werden, nur weil eine "starke Firma" sich zurückzieht, bzw. das was sie beitragen, verkauft.
Und?
wenn jetzt noch 10 andere Untergangsszenarien, irgendwelche Endzeit-Storys gestrickt werden: es wird trotzdem weitergehen. Niemand ist so wichtig, dass er nicht ersetzt werden kann. Auch auf "starke Firmen" trifft das zu. Immer dieses komische Getue, zu Kreuze kriechen, vor dem "großen, starken, erfolgreichen" und dabei sich selbst runterziehen und sich immer hinstellen, als wenn man es nicht drauf hätte.
Wenn Nokia das ganze nun verkauft, sind sie eben selber schuld, diese Trottel. Entweder kauft es ein anderer, oder eben nicht. Dann benutzt und entwickelt die Community das Zeug eben so weiter wie sie es brauchen. Dann baut sich KDE eben sein Qt so wie sie es brauchen. Und wenn es dann an Manpower fehlt: meine Güte, dann wird eben das und jenes Feature nicht eingebaut.
Derzeit hat KDE so einen massiven Vorsprung, was die Technologie und die Features angeht, da kommt Gnome eh nie ran (können die gar nicht, so verbohrt wie die sind) und Windows und Apple brauchen noch 10 Jahre, falls sie überhaupt jemals so weit kommen.
Also könnte es auch langsamer gehen - niemand würde es merken. Und wenn es um andere Programme in Qt geht: warum nicht selber was mit an Qt machen, wenn man es eh für seine Zwecke braucht?
Oh Gott, nein! dazu brauchen wir eine starke Firma! sonst bricht ja alles zusammen.... jammer, jammer.
Ist ja nicht so als ab das, KDE entwickelt an Qt, was neues ist. Die hatten damals ja auch immer ein Qt-copy mit eigenen Patches oben drauf. Viele, viele Jahre sogar.
Oder nicht lol
immer ein schlechtes Zeichen, wenn ein Technologieunternehmen seine dynamischste Technologieschmiede abstößt, um das letzte Bargeld zusammenzukratzen
Wenn die KDE- Boys dann auch noch Qt verfrickeln, kann man Qt getrost vergessen
Schade, noch gibts ein paar schöne Qt- Anwendungen, die ohne den KDE- Bloat gut funktionieren...
die Trolle sind auch schon wach...
Wenn auch niemand mehr die Trolle füttern will... Fisch ist halt teuer geworden.
Ich denke eher die wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Für Nokia geht es jetzt um die Wurst - entweder bestehen sie mit Windows Phone oder das wars. Qt brauchen die nicht mehr - frisst nur Geld. Innovativ alleine bringt dir kein Geld ein, man muß es auch nutzen können. Einfach so ein GUI Framework als Nebengeschäft entwickeln und verkaufen zu wollen geht nicht gut aus.
Ich empfinde das als gutes Zeichen, kam mir die Vergangenheit doch eher vor wie "wir frickeln hier mal was, da mal was, bauen da mal ne neue Plattform auf und stampfen sie wieder ein". Zielloses rumgerenne wie kopflose Hühner - war das komplette Management im Urlaub oder auf Drogen?
Gummistiefel und Autoreifen also.
Das ist schon seit mindestens 5 Jahren nicht mehr witzig, sondern einfach nur noch ausgelutscht.
für KDE kann die Geschichte sogar ein Vorteil sein. qt kann nun ohne Rücksicht auf andere Projekte auf die Anforderungen von KDE optimiert und entwickelt werden.
Auf Abstürze optimieren?
Abstürze kann ich beim aktuellen KDE eigentlich nicht feststellen...
Bei mir crasht viel sehr oft. (kded, kwalletd, krunner, amarok, plasma, ...)
Dann würd ich mal dein RAM prüfen oder ~/.kde4 löschen
Es sind mehr oder weniger reproduzierbare Fehler, und andere Programme haben gar keine. Und die Fehler hab ich länger als meinen RAM. Phonon ist einfach ein Dreck, wodurch Amarok/Dragon Player (bei bestimmten *nicht defekten* Dateien) crasht. Was die Probleme mit kded, krunner und plasma sind weiß ich nicht, aber sie sind nicht auf eine Art random, die RAM Probleme vermuten lassen würden (z.B. kded crasht immer wieder beim Login, Plasma bei gewissen clicks, krunner manchmal beim Starten eines Programms). Das mit Plasma verursacht in der Tat mein eigenes Plasmoid, aber ich verstehe nicht warum. Ich verwende die API so wie es sich mir aus der Doku erschließt. Aber das eine QObject (das mir die API gibt) hat dann manchmal die Adresse 0x1. WTF ist das für eine Adresse? 0x0 könnte ich ja noch verstehen.
Ich finde die Usability von KDE super (kwin effects wie present windows, kio, yakuake etc.), aber ich kann von einer Stabilität wie unter Windows oder OS X nur träumen.
Aja, und ~/.kde löschen ist keine Option (was bitte ist ~/.kde4? das hab ich nicht). Hab da zuviel drinnen (u.A. Podcasts in Amarok und viele Settings, KWallet Passwörter und Kopete Kontakt Listen - die übrigens auch vor ein paar Wochen plötzlich meinte alle meine gruppierten Kontakte ungroupen zu müssen. WTF!?). Aber ich hab in der Tat auch schon mal ~/.kde gelöscht, vor einigen Monaten. Hat ja offensichtlich nix gebracht.
In manchen Distributionen wurde KDE Basiscode so geändert, dass er ~/.kde4 als lokalen Präfix benutzt.
Niemals .kde löschen, das enthält auch Daten, nicht nur Einstellungen.
Wenn man tabula rasa machen will, dann nur mit .kde/share/config/
Häh?
Sind wir nun schon soweit, dass im Verzeichnis wo nur die Einstellungen liegen sollen auch wichtige Dateien liegen? Im Homeverzeichnis???
Ich weiß ja warum ich kein KDE mehr verwende.
Nein, aber wenn man im Pfad weit genug nach oben geht erreicht man immer ein Verzeichnis unter dem Einstellungen und Daten liegen.
Glaubst du an Leben oberhalb von /?
/ ist auch nur ein Verzeichnis im chroot eines anderen Systems
Nokia hat die besten Zeiten hinter sich. Die Handysparte, einst das Juwel des Unternehmens ist so gut wie am Ende. Da hat auch die Auslagerung in den "Ostblock" nichts gebracht. Eher das Gegenteil kann vermutet werden. Ich meinerseits trauere dem Unternhemen nicht nach.
Und was Qt angeht, es wird weiergehen.
...(_)...
Ich sage nur: "Bochum".
Ich habe diese Arbeitsplatzvernichtungsaktion nie vergessen. Soll "der Osten", wie immer der aussehen mag, die Nokiageräte kaufen.
Der Bochum-Incident hat sich tief in die deutsche Seele eingebrannt, ähnlich wie die Große Inflation 1914-1923, und war der Anfang vom Ende von Nokia. Jeder mit dem ich Rede denkt beim Wort "Nokia" sofort an Bochum. Der zweite Gedanke ist meist "Gummistiefel".
Die Bochum-Leier ist die pure deutsche Heuchelei. Die Finnen haben mit der Verlagerung ihrer Handy-Produktion wenigstens die Drecksarbeit selbst erledigt. Die "Remember-Bochum!"-Schreier sind plötzlich ganz weit weg, wenn es um Siemens Mobile geht. Diese Sparte stieß der Mutterkonzern einfach an die damalige Acer-Tochter BenQ ab. Es darf vermutet werden, dass die Manager beider Firmen bereits im Vorfeld vor hatten, die Handy-Sparte sterben zu lassen. Von Boykott-Aufrufen gegen Siemens, Acer, BenQ und wie die Taiwanesen-Töchter alle heißen mögen, hörte man seinerzeit nichts. Und Siemens ist immer noch die heilige Kuh deutscher Wertarbeit. Ein richtig ehrbarer Konzern. Aber Nokia, das sind die Bösen. Alles klar.
"in deren Folge Nokia nach und nach frühere Plattformen (MeeGo, Meltemi) aufgibt und sich im Rahmen des bestehenden Abkommens mit Microsoft gänzlich auf dessen mobiles Betriebssystem Windows Phone konzentriert."
Genau dieses Abkommen war der Grundstein zum Untergang, seither lief nicht mehr nur 'wenig' bei Nokia, sondern eigentlich gar nichts mehr richtig! Um an dringend benötigte Dollars zu kommen hat sich dieser Konzern glatt selbst geopfert, jede Eigenständigkeit aufgegeben und wird nun Microsofts verlängerte Werkbank ohne Innovationen, ohne Markennamen(denn der ist bereits ruiniert) und ohne jede Hoffnung auf bessere Zeiten, es sei denn, Oncle Sam dreht den Geldhahn noch weiter auf und würde tatsächlich ein brauchbares System erfinden. Doch danach sieht es bisher nicht aus, jedes Windows-Smartphone der letzten 5 Jahre welches bei uns hier im Einsatz war hatte das gleiche Problem; das Betriebssystem sorgte nach ein paar Monaten für einen immer schlechter werdenden Workflow, bis es schließlich abstürtzte, gähnend langsam wurde, immer wieder neu gestartet werden musste u.s.w. - halt irgendwie so ähnlich wie viele Windows-PC's, wer kann schon sagen woran dass liegt.......
Nokia hat selbst 2012 noch 4,2 Milliarden € im 'Sparschwein'
Das sind bei einem Verlust von 1 Billiarde pro Quarter ein Jahr und dann ist das Geld weg. Noch werden sie unter Junk-Niveau gehandelt aber die Ratingagenturen haben schon weitere Abstuffungen vorhergesagt. An neues frisches Geld zu kommen ist damit kaum denkbar.
Einer Aufspaltung und teilchenweisem Verscherbeln steht immer weniger im Wege. Nokia muss zusehen sich aktraktiv zu machen und Qt ist ganz klar ein aktraktives Asset.
Das ist doch ein bisschen viel -- Milliarden reichen auch
Was sind die potenziellen Käufer?
- RIM: für Blackberry 10 - ist jedoch selbst am Rande der Pleite
- Intel: hatte ja eine zeitlang viel bei MeeGo mitgemacht, haben aber jetzt Tizen
- Digia: hat schon das kommerzielle Lizenzgeschäft, würde passen
- ICS: würde passen
- KDAB
Aber was kauft man eigentlich? Das Toolkit steht ja schon unter LGPL, und die Entwicklerteams werden ja jetzt offensichtlich schon aufgelöst und verstreuen sich in alle Winde. Wozu Qt also kaufen, wenn man es auch forken könnte?
Es könnten sich auch mehrere Unternehmen zusammen Qt kaufen.
Es gibt noch weitere Entwicklerteams in Oslo, Berlin usw. die noch existieren. Die restlichen Teams einzukaufen ist wohl billiger als ein komplett neues Team aufzubauen. Ein Fork ist nicht notwendig, da Qt ja bereits in ein eigenes Projekt ausgelagert wurde.
> gibt noch weitere Entwicklerteams in Oslo, Berlin usw. die noch existieren
Meine Prognose: Berlin fällt nächste Woche, Oslo übernächste Woche.
Du hast Jolla und die Chinesen vergessen, die brauchen Qt.
Obwohl ich Qt sehr gerne verwendet habe, bin ich nicht überzeugt, dass die dahinterstehende Technologie langfristig vernünftig ist. Das Präprozessor-Modell mit MOC erzeugt zwar gültigen C++-Code, die Vorgehensweise selbst ist aber letztlich technisch unsauber. Vor allem stammt das Konzept aus einer Zeit, als C++ noch ganz anders aussah, ohne Templates etc. Insofern ist Qt eben auch ein Legacy-Konzept.
Was mich an KDE stört, ist schlicht, dass man dort nicht Qt anwendet, sondern seinen eigenen Käse "drüberlayert". Über diese Desktop-Pestilenz namens "Plasma", die Aaron Seigo zu verbreiten sucht, rede ich mal jetzt lieber nicht.
Wenn Qt keine Firma mehr im Rücken hat, bzw. wieder proprietärer Code wird (und KDE dann auf BSD-Lizenz-Basis weitermachen muss), dann wird sich herausstellen müssen, wie stark das Backing der "community" ist. Da es ohnehin zuviele C++-Desktop-GUIs und zu wenig C++-Entwickler gibt, wird dann der Vorteil von Qt gut dokumentiert und benutzerfreundlich zu sein, schnell dahinschwinden, fürchte ich. So gesehen war der Verkauf von Trolltech an Nokia wirklich ein Unglück.
Es gibt eine lange Liste von Gründen gegen Templates: http://doc-snapshot.qt-project.org/4.8/templates.html
Mit der nächsten Version der kdelibs wird die Überlappung von Qt und KDE teilweise aufgelöst. Nützlich Klassen wandern dann in Qt. Natürlich wird Qt verwendet, aber ist gibt halt oft Dinge die so nicht in Qt vorhanden sind und von den kdelibs hinzugefügt werden z.B. KIO.
Erstens ist moc kein Präprozessor.
Zweitens ermöglichen Templates keine Introspektion. So etwas wie QML oder die dynamische Anbindung an dbus ist damit gar nicht möglich.
Drittens kann Qt gar nicht proprietärer Code werden, da es unter der LGPL steht.
> Drittens kann Qt gar nicht proprietärer Code werden, da es unter der LGPL steht.
Selbstverständlich kann Qt unter eine proprietäre Lizenz gestellt werden.
Währe ja noch schöner, wenn der Eigentümer sowas nicht dürfte.
Nur die bereits unter LGPL / GPL veröffentlichen Versionen kann dir keiner mehr nehmen.
Im Falle von Qt hat der Eigentümer aber einen Vertrag mit der KDE Free Qt Foundation:
http://www.kde.org/community/whatiskde/kdefreeqtfoundation.php
Dadurch ist der Eigentümer zu LGPL 2.1 and the GPL 3 verpflichtet.
Sonst hätten die KDE-Leute in grauer Vorzeit nämlich irh eigenes Kt geschrieben, um dem Problem vorzubeugen (Stichwort Harmony).
Für den jetztigen Eigentümer, für neue Eigentümer muss das nicht gelten.
doch das gilt auch für den neuen Eigentümer. Der kann natürlich Qt nurnoch closed source weiterentwickeln wenn er möchte, der aktuelle Stand geht dann an die genannte Organisation und wird dann von dieser unter der BSD-Lizenz weiterentwickelt.
Der Vertrag besteht nur zwischen KDE und altem Eigentümer.
Qt ist ein Produkt und hat nichts mit Firmen zwischen zwei Organistationen zu tun.
Die Frage der Lizenz ist ein anderes Thema, andere Baustelle.
Korrektur:
Qt ist ein Produkt und hat nichts mit Verträgen zwischen zwei Organistationen zu tun.
Qt wird das durch das Qt Project (www.qt-project.org) entwickelt, das nicht das geringste Interesse hat, seine Lizenzierung zu ändern.
Was ein "Eigentümer" macht, hat darauf keinen Einfluss mehr.
> Was ein "Eigentümer" macht, hat darauf keinen Einfluss mehr.
Doch, denn der Eigentümer stemmt (fast) die gesamte Entwicklungsleistung.
Die sog. "Community" ist daran nicht beteiligt.
Nicht beteiligt würde ich nicht sagen.
Aktuell kommen ca 40% der Beiträge von Entwickler, die nicht bei Nokia arbeiten:
http://www.macieira.org/~thiago/qt-stats/current/qt-all.employer.relative.png
Das mit den Templates habe ich auch mal geglaubt. Dein Gedankengang kann ich aber inzwischen nicht mehr nachempfinden. Templates sind sehr speziell auf eine bestimmte Art von Problemen zugeschnitten.
Die Qt-Erweiterungen, die der MOC compilliert, sind jedoch sehr allgemeiner Art. Signals, Slots und der Connection-Mechanismus können sehr intuitiv verwendet werden als wären es C++ Befehle. Das bekommen Templates kaum so schön hin. Außerdem kommt man mit der Typisierung bei der Verwendung von Templates schnell ins Grübeln. Man muss sehr sauber arbeiten. Das ist natürlich ein Vorteil. Bei den Qt Signals und Slots möchte man jedoch flexibler sein und beliebege Signals mit beliebigen Slots verbinden, wenn die Signatur irgendwie passt. Das ist ein schwächer typisiertes System als es bei Templates üblich ist.
Es geht um eine Sprach-Erweiterung. Das kann man auch klar so sagen. Und eine Sprach-Erweiterung erfordert einen Code-Generator.
Da cors!
Ich habe von KDE 0.9.x bis 4.0.x diesen Desktop genutzt, aber mittlerweile gibt es wenig, das mir mehr egal wäre, als das weitere Schicksal von KDE/Qt.
Schnee von Gestern.
Das wäre mir neu. Ich bin seit ca 2001 mal mehr mal weniger aktiv bei der KDE Entwicklung beteiligt, aber bisher habe ich da noch immer Qt benutzt.
So wie Nokia momentan agiert,könnte das ein Schnäppchen werden.
Hoffentlich findet sich ein technologieorientierter Käufer.
Qt braucht keiner mehr. Der Browser ist das OS.
>Der Browser ist das OS.
Viel Spaß in der Cloud besonders ohne Fallschirm!
Genau, und der läuft auf dem iPad und wird vom iDiot bedient.
Heute braucht man nämlich auch kein Hirn mehr.
Auch das kann Qt...
Ich biete VB 100 € für die gesamte Qt Abteilung.
Ich biete meine alten Socken. Euros sind bald eh nur noch Altpapier. Aber meine Socken wärmen wenigstens, auch wenn sie paar Löcher haben und stinken.
Och, mit den Euros kann man immer noch ein Feuerchen machen. Zum Glück habe ich all mein Geld in eine Immobillie gesteckt. Da können die Parasiten aus Berlin und Brüssel nicht so schnell ran.
Mit den 100 Eur kann man nur ein paar sekündiges Strohfeuer machen. Meine Socken wärmen jedoch den ganzen Winter.
Das war schlecht. Jetzt können die von dir genannten Parasiten mit dir machen, was sie wollen, denn du kannst ja nicht mehr weg.
Das können Sie nicht. Es gibt dann sofort Auseinandersetzungen mit den jeweiligen Eigentümerverbänden. Wir reden hier schließlich von etwa 17,5 Millionen Haus- und Wohnungseigentümern in Deutschland. Wer die nicht als Wähler braucht, der darf das gerne sagen. :-)
Sag das mal den 43 Millionen Pkw-Haltern in Deutschland.
Als Hauseigentümer bist du den Schmarotzern ausgeliefert. Da vergeht faktisch kein Tag, an dem nicht irgendeine Behörde die Hand aufhält. Ich bin Mitglied bei Haus und Grund, mache mir aber keine Illusionen (mehr). Allenfalls federt HuG die in Brüssel und Berlin ausgeheckten Schweinereien ab. Im Prinzip ist HuG doch nur dazu da, mir eben jene Schweinereien schmackhaft zu machen, an deren Entstehung sie im Hinterzimmer selbst beteiligt waren. Da unterscheidet sich HuG nicht vom ADAC, den Gewerkschaften und anderen Verbänden. Jeder muss für sich selbst abwägen, wo er sein Geld hineinsteckt. Sei es in Immobilien, Autos, Verbandsmitgliedschaften usw. Nur eines ist gewiss: Es gibt keine allumfassende Wohlfühllösung von der Stange, die für jeden passt. Das derzeit so popuäre "Betongold" hat für die Schmarotzer gegenüber Geldvermögen einen entscheidenden Vorteil: Es ist nicht beweglich, kann also dem Zugriff des Staates nicht so ohne weiteres entzogen werden.
Ich biete GTK! Okay der war schlecht.
Der Titel dieses Artikels ist ein weiteres Beispiel für Betteridge's Law of Headlines.