doch das gilt auch für den neuen Eigentümer. Der kann natürlich Qt nurnoch closed source weiterentwickeln wenn er möchte, der aktuelle Stand geht dann an die genannte Organisation und wird dann von dieser unter der BSD-Lizenz weiterentwickelt.
Aktuell kommen ca 40% der Beiträge von Entwickler, die nicht bei Nokia arbeiten: http://www.macieira.org/~thiago/qt-stats/current/qt-all.employer.relative.png
Erstens ist moc kein Präprozessor.
Zweitens ermöglichen Templates keine Introspektion. So etwas wie QML oder die dynamische Anbindung an dbus ist damit gar nicht möglich.
Drittens kann Qt gar nicht proprietärer Code werden, da es unter der LGPL steht.
> Drittens kann Qt gar nicht proprietärer Code werden, da es unter der LGPL steht.
Selbstverständlich kann Qt unter eine proprietäre Lizenz gestellt werden.
Währe ja noch schöner, wenn der Eigentümer sowas nicht dürfte.
Nur die bereits unter LGPL / GPL veröffentlichen Versionen kann dir keiner mehr nehmen.
Im Falle von Qt hat der Eigentümer aber einen Vertrag mit der KDE Free Qt Foundation:
http://www.kde.org/community/whatiskde/kdefreeqtfoundation.php
Dadurch ist der Eigentümer zu LGPL 2.1 and the GPL 3 verpflichtet.
Sonst hätten die KDE-Leute in grauer Vorzeit nämlich irh eigenes Kt geschrieben, um dem Problem vorzubeugen (Stichwort Harmony).
Für den jetztigen Eigentümer, für neue Eigentümer muss das nicht gelten.
doch das gilt auch für den neuen Eigentümer. Der kann natürlich Qt nurnoch closed source weiterentwickeln wenn er möchte, der aktuelle Stand geht dann an die genannte Organisation und wird dann von dieser unter der BSD-Lizenz weiterentwickelt.
Der Vertrag besteht nur zwischen KDE und altem Eigentümer.
Qt ist ein Produkt und hat nichts mit Firmen zwischen zwei Organistationen zu tun.
Die Frage der Lizenz ist ein anderes Thema, andere Baustelle.
Korrektur:
Qt ist ein Produkt und hat nichts mit Verträgen zwischen zwei Organistationen zu tun.
Qt wird das durch das Qt Project (www.qt-project.org) entwickelt, das nicht das geringste Interesse hat, seine Lizenzierung zu ändern.
Was ein "Eigentümer" macht, hat darauf keinen Einfluss mehr.
> Was ein "Eigentümer" macht, hat darauf keinen Einfluss mehr.
Doch, denn der Eigentümer stemmt (fast) die gesamte Entwicklungsleistung.
Die sog. "Community" ist daran nicht beteiligt.
Nicht beteiligt würde ich nicht sagen.
Aktuell kommen ca 40% der Beiträge von Entwickler, die nicht bei Nokia arbeiten:
http://www.macieira.org/~thiago/qt-stats/current/qt-all.employer.relative.png