Wie wahr - wenn ich mir anschaue, was mit html5 geht dann ist das schon beeindruckend. Dann ein wenig css + javascript und mit dem Trend zu always on verkommt der eigene Rechner, eh nur noch zum frontend. (So genug bullshit bingo gespielt)
Sicherlich hat Qt seine Berechtigung und GTK und was auch immer für eine Sammlung von fertigen Modulen für Entwickler. Nur bei mir in der Firma sehe ich ganz stark einen Trend zu java zusammen mit jboss, was wieder zurück zu meiner ersten Aussage führt.
Jeder der jetzt rumheult, wie böse doch die Großen sind und was für einen Unsinn sie treiben, möge sich bitte bei einem freien Projekt engagieren und seinen Teil dazu beitragen, dass ihn das nicht mehr trifft. Genau deswegen hatte RMS damals, als KDE begann so gegen Qt und KDE gewettert.
nur so meine Meinung zu dem Thema - abgesehen davon, dass da menschliche Schicksale und Familien betroffen sind.
Android hat hoeren Marktanteil, mit iOS wird allerdings wesentlich mehr Geld umgesetzt und es ist wegen der extremen Fragmentierung unter Android und den unterschiedlichen Android-Versionen deutlich weniger Aufwand, fuer iOS zu entwickeln.
Von InsGesichtDamit am Fr, 3. August 2012 um 21:57 #
Die GUI ist nur ein Bruchteil der gesamten Funktionaliät. Und es gibt andere Plattformen, selbst Apple und Windows kennen Technologien die eine Dekade überlebt haben. Und gerade QT Kram, muss im Vergleich dazu viel zu häufig angepasst werden, vorallem dann wenn der Kram unter Linux laufen soll.
Die GUI ist nur ein Bruchteil der gesamten Funktionaliät.
Wenn man unter der Annahme an die Sachlage ran geht, dass Qt benutzt wird um überall die selbe GUI zu benutzen, dann ist das einfach zu eingeschränkt gedacht.
Das ist natürlich angenehm, wenn man derzeit nur für eine Plattform entwickelt sich aber die Option für andere offen halten will, aber der wesentliche Nutzen speziell bei Qts Hauptverbreitungsgebiet, In-House Software, besteht darin, große Teile der Codebasis für verschieden Teilprodukte auf unterschiedlichen Arten von Geräten benutzen zu können.
> anderswo greift man auf die nativen Varianten zurück. ach ja? Wer ist man oder Was ist anderswo?
Man nimmt leider viel zu viel Java (IBM, SAP, RedHat).
Oder NsWindows mit Objective C unter Apple und Microsoft API WinMain Gedöhns mit Visual Studio?
Klar verhält sich eine Anwendung unter QT nicht wie eine native App und GTK hat auch einige Schwächen, aber bspw. mit UTF-8 geht es schon los, da haben GUI Toolkits oft schon Lösungen parat.
Man nimmt leider viel zu viel Java (IBM, SAP, RedHat).
QtJambi fand ich ganz schick - imho die beste Möglichkeit, unter Java GUIs zu entwickeln.
Bei C# sieht es allerdings anders aus... WPF ist schon ne tolle Sache, aber klar, man ist dann an Windows gebunden. Dennoch hat MS da einige interessante Konzepte, die ich auch gerne in Qt sehen würde.
Ach ja, es heißt Qt! So ein wenig Nomenklatur darf man doch in einem Thread zu diesem Thema erwarten können
MS jagt je nach Wetterlage aber auch immer wieder neue Pferde durchs dorf. MFC, WinForms, WPF, SilverLight, Aero, Metro. Mal lassen APIs halb einschlafen, beim nächsten gibt es ständig Updates mit neuen coolen Features oder die schmeißen die Konzepte gleich komplett um. Dagegen sind Qt und gtk konservative zuverlässiges Werkzeuge. Bei java kommt gerade mit FX wieder Bewegung rein.
Von RMS hatte Recht am Fr, 3. August 2012 um 17:39 #
RMS hatte mitte der 90er Recht: es darf nur ein Toolkit geben. QT ist ein Störfaktor und gibt momentan gute Hoffnung, dass QT schon bald auf dem Misthaufen der Geschichte landen wird.
Du meinst Vollzeit-Entwickler. Es tragen aber unzählige Freiwillige bei und Teilzeit-Entwickler von diversen Firmen. Und GTK ist nicht so groß wie Qt. Es entspricht eher einem Modul von Qt (QtGui).
Ob Qt oder GTK+, wieso muss fast jede Anwendung Shortcuts neu definieren?
Das musstdu die Entwickler der jeweiligen Anwendungen fragen. Ich gehe davon aus dass GTK+ so wie Qt Standardkürzel zur Verfügung stellt, die man als Entwickler dann nur noch mit einem Menüeintrag oder ähnlichem assoziieren muss.
Ein Bekannter von mir entwickelt in seiner Firma einiges mit Qt (mit C++) und ist recht begeistert davon. Ich denke, dass Qt auf jeden Fall auch ohne den KDE-Kontext seine Daseinsberechtigung hat (und mit KDE erst Recht).
QT und KDE sollte wieder rein europäisch werden, diese Corporate Kultur aus Übersee und das Rumgelüge mit nie eingehaltenen Versprechungen haben alles kaputt gemacht.
So wie der US Manager Elop bei Nokia nur verbrannte Erde hinterlässt beim finnischen Flagschiff. In Skandinavien ist man auf Quislings, also Verräter an der Sache des Landes, nicht gut zu sprechen. Wundere mich wie lange der Mann sein Zerstörungswerk noch fortsetzen kann.
Man hat in anderen Teilen der Welt ganz andere Qualitätsvorstellungen, ganz andere Vorstellungen von Management und Zuverlässigkeit.
> QT und KDE sollte wieder rein europäisch werden... Ah ja, hat Nokia nicht seinen Firmensitz irgendwo in Finnland? Und liegt Finnland denn nicht innerhalb Europas?
Nokia aus Finnland hat sich einen amerikanischen Manager reingeholt, Elop, der alles kaputt gemacht hat. Die betreffende Entwicklungsabteilung ist nicht in Europa.
...wurde auch Zeit, ein konsequenter Schritt, weiter Richtung Untergang
QT braucht wirklich keine Sau. Für Linux mögen die Ergebnisse noch ausreichend sein, anderswo greift man auf die nativen Varianten zurück.
Und entwickelt/pflegt das alles auf jeder Plattform separat? Viel Spaß bei großen Projekten.
Man entwickelt erst gar nicht für Linux, sondern spart sich die Arbeit und entwickelt nur für Windows.
Die Kunden kaufen die Windowslösung ja sowieso.
Ich kaufe aber keine Fensterprogramme..
Heute entwickeln doch alle nur noch für den Browser.
Wie wahr - wenn ich mir anschaue, was mit html5 geht dann ist das schon beeindruckend. Dann ein wenig css + javascript und mit dem Trend zu always on verkommt der eigene Rechner, eh nur noch zum frontend. (So genug bullshit bingo gespielt)
Sicherlich hat Qt seine Berechtigung und GTK und was auch immer für eine Sammlung von fertigen Modulen für Entwickler. Nur bei mir in der Firma sehe ich ganz stark einen Trend zu java zusammen mit jboss, was wieder zurück zu meiner ersten Aussage führt.
Jeder der jetzt rumheult, wie böse doch die Großen sind und was für einen Unsinn sie treiben, möge sich bitte bei einem freien Projekt engagieren und seinen Teil dazu beitragen, dass ihn das nicht mehr trifft. Genau deswegen hatte RMS damals, als KDE begann so gegen Qt und KDE gewettert.
nur so meine Meinung zu dem Thema - abgesehen davon, dass da menschliche Schicksale und Familien betroffen sind.
Johanes
"Man entwickelt erst gar nicht für Linux, sondern spart sich die Arbeit und entwickelt nur für Windows."
Gute Idee, in den Zeiten steigender OS X-Marktanteile.
Heutzutage entwickelt man zuerst für iOS.
Eigentlich entwickelt man erst Linux (Android) und dann iOs weil Android wesentlich mehr Marktanteile hat. Windows Metro ist total unwichtig.
Android hat hoeren Marktanteil, mit iOS wird allerdings wesentlich mehr Geld umgesetzt und es ist wegen der extremen Fragmentierung unter Android und den unterschiedlichen Android-Versionen deutlich weniger Aufwand, fuer iOS zu entwickeln.
Kaufen?
Die kriegen die vom OEM-Rechner, illegal ausm Netz oder für 35.000,00 Euro im Serverbereich von Microsoft.
Die GUI ist nur ein Bruchteil der gesamten Funktionaliät. Und es gibt andere Plattformen, selbst Apple und Windows kennen Technologien die eine Dekade überlebt haben. Und gerade QT Kram, muss im Vergleich dazu viel zu häufig angepasst werden, vorallem dann wenn der Kram unter Linux laufen soll.
Wenn man unter der Annahme an die Sachlage ran geht, dass Qt benutzt wird um überall die selbe GUI zu benutzen, dann ist das einfach zu eingeschränkt gedacht.
Das ist natürlich angenehm, wenn man derzeit nur für eine Plattform entwickelt sich aber die Option für andere offen halten will, aber der wesentliche Nutzen speziell bei Qts Hauptverbreitungsgebiet, In-House Software, besteht darin, große Teile der Codebasis für verschieden Teilprodukte auf unterschiedlichen Arten von Geräten benutzen zu können.
Ja, wenn man ein schlechter Programmierer ist, dann stimmt das wohl.
> anderswo greift man auf die nativen Varianten zurück.
ach ja?
Wer ist man oder Was ist anderswo?
Man nimmt leider viel zu viel Java (IBM, SAP, RedHat).
Oder NsWindows mit Objective C unter Apple und Microsoft API WinMain Gedöhns mit Visual Studio?
Klar verhält sich eine Anwendung unter QT nicht wie eine native App und GTK hat auch einige
Schwächen, aber bspw. mit UTF-8 geht es schon los, da haben GUI Toolkits oft schon Lösungen parat.
Bei C# sieht es allerdings anders aus... WPF ist schon ne tolle Sache, aber klar, man ist dann an Windows gebunden. Dennoch hat MS da einige interessante Konzepte, die ich auch gerne in Qt sehen würde.
Ach ja, es heißt Qt! So ein wenig Nomenklatur darf man doch in einem Thread zu diesem Thema erwarten können
Welche interessanten Konzepte stecken denn in WPF?
MS jagt je nach Wetterlage aber auch immer wieder neue Pferde durchs dorf. MFC, WinForms, WPF, SilverLight, Aero, Metro. Mal lassen APIs halb einschlafen, beim nächsten gibt es ständig Updates mit neuen coolen Features oder die schmeißen die Konzepte gleich komplett um. Dagegen sind Qt und gtk konservative zuverlässiges Werkzeuge. Bei java kommt gerade mit FX wieder Bewegung rein.
Wer keine Ahnung hat usw...
Z.B. gerade im Embedded Bereich ist Qt die beste Lösung und stark verbreitet.
Native und performant für verschiedene Plattformen ist auch nur mit Qt möglich (als einziges Framework (GUI-Toolkits != ganzes Frameworks)).
Alles aus einem Guss. API, Dokumentation und Umfang sind Einzigartig. Da kann eigentlich nur Java vergleichend mitziehen.
Gerade dort wird QT an Boden verlieren dank ungewisser Zukunft. Und was heißt hier Embedded, Multimediasysteme für Autos?
Unter anderem. Aber auch Controlpanels für Maschinen, Touchpanels für Geräte in Großküchen, medizinische Apparate, usw.
Man sieht's an den Stellenanzeigen, du Schwätzer...
RMS hatte mitte der 90er Recht: es darf nur ein Toolkit geben. QT ist ein Störfaktor und gibt momentan gute Hoffnung, dass QT schon bald auf dem Misthaufen der Geschichte landen wird.
Für GTK geht es ja jetzt auch abwärts, mit nur einem Entwickler.
Ich hoffe, dass es auf dem e17 Toolkit eine SourceView-Komponente gibt...
Du meinst Vollzeit-Entwickler. Es tragen aber unzählige Freiwillige bei und Teilzeit-Entwickler von diversen Firmen. Und GTK ist nicht so groß wie Qt. Es entspricht eher einem Modul von Qt (QtGui).
Das wird aber nicht reichen.
> git log --after=2010-08-01 --author='' --pretty=format:"%ae" | sort -u | wc -l
360
Alleine 360 verschiedene Personen haben in den letzten 2 Jahren beigetragen. GTK+ war schon immer ein Community-Projekt.
Rechne mal die Translator raus und vergleiche letztes Jahr mit den letzten paar Monaten. Ein Trauerspiel.
> es darf nur ein Toolkit geben
Ja, oder so etwas UI Richtlinen.
Ob Qt oder GTK+, wieso muss fast jede Anwendung Shortcuts neu definieren?
Wäre dass nicht ein Fall für das Linux Documention Proojekt ( http://tldp.org ) ?
z.B: gftp-gtk.c, "Paste" wird zu "View" : {N_("/Local/_View..."), " V", view_dialog, 0, MN_(NULL)}
Das musstdu die Entwickler der jeweiligen Anwendungen fragen. Ich gehe davon aus dass GTK+ so wie Qt Standardkürzel zur Verfügung stellt, die man als Entwickler dann nur noch mit einem Menüeintrag oder ähnlichem assoziieren muss.
Da nenn doch mal die allgemein-gültigen Tastatur-Kürzel und wo definiert sie wer.
Ein Bekannter von mir entwickelt in seiner Firma einiges mit Qt (mit C++) und ist recht begeistert davon. Ich denke, dass Qt auf jeden Fall auch ohne den KDE-Kontext seine Daseinsberechtigung hat (und mit KDE erst Recht).
Ich würde nicht mehr darauf setzen, sinkender Kahn usw.-
Netter Trollversuch, aber falls nicht: Qt ist nativ
QT und KDE sollte wieder rein europäisch werden, diese Corporate Kultur aus Übersee und das Rumgelüge mit nie eingehaltenen Versprechungen haben alles kaputt gemacht.
So wie der US Manager Elop bei Nokia nur verbrannte Erde hinterlässt beim finnischen Flagschiff. In Skandinavien ist man auf Quislings, also Verräter an der Sache des Landes, nicht gut zu sprechen. Wundere mich wie lange der Mann sein Zerstörungswerk noch fortsetzen kann.
Man hat in anderen Teilen der Welt ganz andere Qualitätsvorstellungen, ganz andere Vorstellungen von Management und Zuverlässigkeit.
> QT und KDE sollte wieder rein europäisch werden...
Ah ja, hat Nokia nicht seinen Firmensitz irgendwo in Finnland?
Und liegt Finnland denn nicht innerhalb Europas?
Fragen über Fragen...
In Europa? Ich dachte immer, dass Finnland in Skandinavien liegt .....
Nokia aus Finnland hat sich einen amerikanischen Manager reingeholt, Elop, der alles kaputt gemacht hat. Die betreffende Entwicklungsabteilung ist nicht in Europa.
Hat Trolltech nicht damals in Australien Qtopia für den Sharp Zaurus entwickeln lassen?
besteht nicht kde 4 und 5 aus qt ??? und was jetzt mit kde ?
4 und 5 kenn ich nicht, aber KDE wird auch weiterhin Qt verwenden.
", das einige in der Qt-Gemeinschaft bleiben" sollte mit ", dass einige in der Qt-Gemeinschaft bleiben" ersetzt werden.
Grüße.