De facto ist Arial DIE Schrift, siehe Schulbücher, Zeitungen, Zeitschriften. Nur die Werbung, die ist wieder Vorreiter und treibt Courier wie die Sau durch's Dorf. Bin mal gespannt, wann die Zeitungen auf diesen Zug aufspringen, ausgereift sind diese auf Lesbarkeit getrimmten Schriften schon längst.
Und Windows ist de Facto DAS Betriebssystem für den Desktop. Schau dir doch mal die Schulen Unternehmen und Privatpersonen an. Nur ein par Designer sind wieder Vorreiter und treiben Apple wie die Sau durchs Dorf. Bin mal gespannt wann die Informatiker auf diesen Zug aufspringen. Ausgereift ist Optik dieses auf Eyecandy ausgelegten Betriebssystemes schon längst.
Von Eric MSP Veith am Sa, 4. August 2012 um 13:53 #
Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten, aber "de facto" ist Arial weder besonders hübsch noch irgendetwas anderes als eine weniger gut gelungene Kopie der Helvetica. Der Unterschied ist frappierend, wenn man erstmal gelernt hat, sich Schriften genauer anzugucken.
Ich wage auch zu behaupten, daß in den allermeisten seriösen Büchern die serifenlose Schrift eine Helvetica ist, oder zumindest eine aus der "Grotesque"-Familie. Alles, aber keine Arial.
Einige gute Typen schaden jedenfalls überhaupt nicht --- wichtig ist, daß ein einheitliches Schriftbild entsteht. Dafür sind eben auch qualitativ hochwertige Schriften notwendig.
Du hast Dir die Schrift bisher weder runtergeladen/installiert, noch in Open/LibreOffice ausprobiert und angesehen, stimmts?
Arial ist nur eine serifenlose Schrift und Courier ist nur eine SerifenSchrift.
Je nachdem welche Schrift man verwendet (BitStream Vera/DejaVu, BitStream Charter, Linux Libertine oder nun Adobe Source Sans Pro) sind die Schriften mal länglicher oder gedrungener. Sind mal in großer Schrift besser zu lesen und mal in kleiner Schrift. Mal "kleben" die Buchstaben fast aneinander und mal ist der Freiraum zwischen den Buchstaben größer. Und das sind nur die grobsten Unterschiede.
Du sollst ja auch nicht mit Schriften mitten in einem Text hin- und herwecheseln. Es geht darum, daß Du wählen kannst, welche Schrift für Dein derzeitiges Anliegen, die beste Schrift ist. Und wenn ich Adobe Source Sans ansehe, dann sieht sie für mich auch sehr nach Adobe oder Apple aus. Im positiven Sinne. Für Werbebroschüren würde ich sie in den meisten Fällen den anderen freien Schriften vorziehen. Sie ist auch sehr gut lesbar!
Und ich sagte auch, es kommt auf den Fall an, wo man welche Schrift verwendet. Und man kann auch mehrere Schriften für ein Dokument verwenden, ohne daß es schlecht aussieht. Nur nicht im selben "Block". Guck Dir allein diese Pro-Linux Seite an. Auf der Linken Seite unter "Rubriken" steht alles in Großbuchstaben. Trotzdem ist der Anfangsbuchstabe etwas größer als die restlichen Buchstaben. Also ist es eine eigene Schrift. Diese Schrift wirst Du aber nicht mitten in einem NewsText finden. Denn dort wäre sie unangebracht.
In Briefen kannst Du z.B. für die Anschriftsadresse eine andere Schrift verwenden, als später für den Text im eigentlichen Brief, ohne daß es schlecht aussieht.
Ich freue mich jedenfalls darüber, daß Adobe diese Schrift unter eine OpenSource-Lizenz gestellt hat. Danke Adobe.
Gerade DejaVu und Libertine/Biolinum sind Schriftarten, die, insofern richtig eingesetzt, sehr gut wirken und das Lesen erleichtern. Libertine als freie Alternative zur Times empfinde ich bei gedruckten Texten z.B. sehr viel angenehmer, auch wegen der Ligaturen, die in der OTF Variante verfügbar sind.
Dass Adobe jetzt eine neue Schriftart herausbringt finde ich zunächst nicht sonderlich aufregend. Dass diese aber unter einer freien Lizenz (OFL, also genauso wie Linux Libertine) steht, (angeblich) für gedruckte wie angezeigte Texte gut sein soll und bald mit einer Monospace-Variante aufwarten kann macht die Schriftart durchaus interessant.
Eine freie Alternative zum Allrounder DejaVu unter Linux zu haben fände ich jedenfalls durchaus erstrebenswert, auch wenn mir die DejaVu Schriftarten ganz gut gefallen. (Und ja, ich weiß, dass es noch viele andere gibt, aber bisher konnte mich kaum eine überzeugen.)
Klar, der Zeichensatz ist aktuell noch sehr bescheiden, aber das kann sich ja noch ändern.
Na toll,
noch ne Schriftart. Mehr als Arial und Courier (bzw jeweils EINE freie Alternative dazu) braucht kein Mensch.
Es sei denn, er will seine Dokumente unbedingt häßlich machen.
+1
De facto ist Arial DIE Schrift, siehe Schulbücher, Zeitungen, Zeitschriften. Nur die Werbung, die ist wieder Vorreiter und treibt Courier wie die Sau durch's Dorf. Bin mal gespannt, wann die Zeitungen auf diesen Zug aufspringen, ausgereift sind diese auf Lesbarkeit getrimmten Schriften schon längst.
-1
Ohne eine proportionale Schriftart mit Serifen in den Druck zu gehen ist mir unverständlich.
Und Windows ist de Facto DAS Betriebssystem für den Desktop. Schau dir doch mal die Schulen Unternehmen und Privatpersonen an. Nur ein par Designer sind wieder Vorreiter und treiben Apple wie die Sau durchs Dorf.
Bin mal gespannt wann die Informatiker auf diesen Zug aufspringen. Ausgereift ist Optik dieses auf Eyecandy ausgelegten Betriebssystemes schon längst.
Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten, aber "de facto" ist Arial weder besonders hübsch noch irgendetwas anderes als eine weniger gut gelungene Kopie der Helvetica. Der Unterschied ist frappierend, wenn man erstmal gelernt hat, sich Schriften genauer anzugucken.
Siehe Beispielsweise:
Ich wage auch zu behaupten, daß in den allermeisten seriösen Büchern die serifenlose Schrift eine Helvetica ist, oder zumindest eine aus der "Grotesque"-Familie. Alles, aber keine Arial.
Einige gute Typen schaden jedenfalls überhaupt nicht --- wichtig ist, daß ein einheitliches Schriftbild entsteht. Dafür sind eben auch qualitativ hochwertige Schriften notwendig.
Du hast Dir die Schrift bisher weder runtergeladen/installiert, noch in Open/LibreOffice ausprobiert und angesehen, stimmts?
Arial ist nur eine serifenlose Schrift und Courier ist nur eine SerifenSchrift.
Je nachdem welche Schrift man verwendet (BitStream Vera/DejaVu, BitStream Charter, Linux Libertine oder nun Adobe Source Sans Pro) sind die Schriften mal länglicher oder gedrungener. Sind mal in großer Schrift besser zu lesen und mal in kleiner Schrift. Mal "kleben" die Buchstaben fast aneinander und mal ist der Freiraum zwischen den Buchstaben größer. Und das sind nur die grobsten Unterschiede.
Du sollst ja auch nicht mit Schriften mitten in einem Text hin- und herwecheseln.
Es geht darum, daß Du wählen kannst, welche Schrift für Dein derzeitiges Anliegen, die beste Schrift ist.
Und wenn ich Adobe Source Sans ansehe, dann sieht sie für mich auch sehr nach Adobe oder Apple aus. Im positiven Sinne. Für Werbebroschüren würde ich sie in den meisten Fällen den anderen freien Schriften vorziehen. Sie ist auch sehr gut lesbar!
Und ich sagte auch, es kommt auf den Fall an, wo man welche Schrift verwendet. Und man kann auch mehrere Schriften für ein Dokument verwenden, ohne daß es schlecht aussieht. Nur nicht im selben "Block".
Guck Dir allein diese Pro-Linux Seite an. Auf der Linken Seite unter "Rubriken" steht alles in Großbuchstaben. Trotzdem ist der Anfangsbuchstabe etwas größer als die restlichen Buchstaben. Also ist es eine eigene Schrift.
Diese Schrift wirst Du aber nicht mitten in einem NewsText finden. Denn dort wäre sie unangebracht.
In Briefen kannst Du z.B. für die Anschriftsadresse eine andere Schrift verwenden, als später für den Text im eigentlichen Brief, ohne daß es schlecht aussieht.
Ich freue mich jedenfalls darüber, daß Adobe diese Schrift unter eine OpenSource-Lizenz gestellt hat. Danke Adobe.
Grüße
theuserbl
Ist das Ironie oder Ignoranz?
Das ist keine Ahnung, also letzteres.
Gerade DejaVu und Libertine/Biolinum sind Schriftarten, die, insofern richtig eingesetzt, sehr gut wirken und das Lesen erleichtern. Libertine als freie Alternative zur Times empfinde ich bei gedruckten Texten z.B. sehr viel angenehmer, auch wegen der Ligaturen, die in der OTF Variante verfügbar sind.
Dass Adobe jetzt eine neue Schriftart herausbringt finde ich zunächst nicht sonderlich aufregend. Dass diese aber unter einer freien Lizenz (OFL, also genauso wie Linux Libertine) steht, (angeblich) für gedruckte wie angezeigte Texte gut sein soll und bald mit einer Monospace-Variante aufwarten kann macht die Schriftart durchaus interessant.
Eine freie Alternative zum Allrounder DejaVu unter Linux zu haben fände ich jedenfalls durchaus erstrebenswert, auch wenn mir die DejaVu Schriftarten ganz gut gefallen.
(Und ja, ich weiß, dass es noch viele andere gibt, aber bisher konnte mich kaum eine überzeugen.)
Klar, der Zeichensatz ist aktuell noch sehr bescheiden, aber das kann sich ja noch ändern.
Ach ja, dass die Schriften OTF unterstützten macht sie auch nicht gerade weniger interessant. Hatte ich noch vergessen zu erwähnen.